TomTom Multi- Sport- neue Technik am Start!

TomTom MultiSport_grau_Herzfrequenzmonitor und Kadenz

Von der Firma TomTom wurde mir die neue Multi-Sport zur Verfügung gestellt, um die neue Technik auf Herz und Nieren zu testen. Es folgen nun meine persönlichen Eindrücke und Erlebnisse mit der Triathlon Uhr.

Ausgepackt und sofort funktionsfähig, das war verlockend, also schnürte ich mir die Multi-Sport um und startete sofort auf einen langen Lauf. 25 Kilometer sollten es werden, der Akku war voll und die Uhr mittels der einzigen Taste (die in vier Richtungen zu bedienen ist: unten, oben, rechts, links) schnell mit meinen Daten (Gewicht, Alter,Größe,Geschlecht) gefüttert und schon stand ich auf der Strasse. Den Herzfrequenzsensor findet die Multi-Sport dank Bluetooth Technologie.

Den Satelliten fand die Uhr im angemessenen Zeitrahmen, wenn an diese vorher am Rechner angeschlossen hat geht es allerdings RatzFatz dank der QuickGPSFix-Technologie.

Ich drückte die Taste nach rechts und schon konnte es los gehen. Ich lief meine gewohnte Strecke, und wurde schon nach 5 Kilometern überrascht, die Uhr zeigte mir 7 Kilometer an. Einfach zu Bedienen ist die Uhr aber: Durch die Taste kann ich jederzeit zwischen Kalorien, Herzfrequenz, Distanz, Durchschnittsgeschwindigkeit und Trainingszeit hin und her schalten. Eine tolle Funktion, leider mag ich am liebsten wenn ich mir auf meinen Display gleichzeitig die Werte anzeigen lassen kann die ich für wichtig halte und die mag ich mir bitte individuell einstellen können. Vielleicht kommt diese Möglichkeit ja auch noch in einem Update.

TomTom MultiSport grau und pink

Nach den gelaufenen 25 Kilometern standen 33 Kilometer auf der Multi- Sport.

Ich schloss die Uhr an meinem PC mittels des mitgelieferten Kabels an, aber irgendwie kam ich hier auch nicht weiter. Von TomTom selbst muss das Programm MySports Connect installiert werden und bei MapMyFitness  kann ein Konto zu Auswertung angelegt werden. Über das MySports Connect kann aber auch die Ausgabe als Datei (Formate: KML, FIT, GPX, TCX, CSV) erfolgen. Aber leider konnte ich keine Datei finden. Alles weg. Somit konnte ich nichts zu Sportics hochladen, wo ich normalerweise meine Auswertung meiner Sportarten in einem  Sporttagebuch pflege. Was hier noch fehlt ist die Höhenmeterangabe bei der Ausgabedatei 😦

TomTom SportWatch Zubehör - USB Anschluss

Statt meiner Datei wollte die Multi- Sport aber ein Update, dieses war schnell installiert und die Uhr gab noch immer keine Datei der angeblichen 33 Kilometer aus, Mist!

Nach dem Update gab es übrigens keine nennenswerte Abweichungen beim Laufen.. Das Update war wohl wirklich dringend nötig um die Präzision zu erhöhen.

Was wirklich toll ist: Man kann individuelle Trainingsziele (Kalorien, Strecke, Zeit) erstellen oder gegen eine zuvor gelaufene Zeit und Strecke laufen. Hier zeigt ein Pfeil an wie weit man der Zeit hinterher oder voraus ist. Was aber wirklich fehlt: Die Track- Back Funktion! Ich verlaufe mich gern mal wenn ich gedankenlos meine langen Läufe auf neuen Strecken absolviere, daher meine Bitte: Nachrüsten!

Beim nächsten Versuch durfte die Uhr mit ins Schwimmbad. Hier ist mir noch nicht klar wie diese Uhr arbeitet. Den Puls kann sie unter Wasser nicht messen und mit GPS im Wasser läuft auch nix. Also fürs Freiwasserschwimmen ist diese Uhr leider nicht geeignet, es sei denn man packt sie unter die Badekappe damit sie das GPS-Signal empfangen kann. Im Schwimmbad zählt das Gerät die Bahnen, aber irgendwie ist mein Schwimmstil nicht meßbar und so hat das Gerät 900m auf dem Tacho, obwohl ich nur 500m geschwommen bin. Auch kann es noch nicht die verschiedenen Schwimmstile anzeigen, das wird aber bestimmt noch in ein Update folgen.

Im Lieferumfang meines Testgeräts war auch der Cadence & Speed Sensor enthalten. Dieser wird mittels Kabelbindern (wie bei anderen Herstellern auch) am Rahmen fixiert und ist auch via Bluetooth mit der Multi-Sport verbunden.

TomTom MultiSport Zubehör - Kadenzsensor

Hier stellt man nur den Radumfang ein und schon kann man auf der Strasse oder Rolle starten, denn das Gerät misst die Geschwindigkeit ohne GPS, nur über die Trittfrequenz.

Beim Radfahren hatte ich keine Probleme, hier funktionierte alles reibungslos, mit der Lenkerhalterung ist das Gerät auch superschnell sichtbar am Lenker angebracht und auch entfernt wenn man mal in einer Gaststätte zur Pause einkehrt. Was hier aber fehlt: Navigation! Ein Navi wird durch die TomTom Multisport nicht ersetzte. Hier muss man dann dennoch einen GPS Radcomputer am Start haben. Schade, denn TomTom sollte als Navigationsriese hier mehr bieten können.

TomTom MultiSport Fahrradhalterung

Die TomTom Multisport war übrigens 2 Wettkämpfen am Start.

Auf Herz und Nieren habe ich mit Jasmin zusammen beim ToughRun und beim TUI Mallorca Marathon getestet.

Vorher habe ich mir natürlich die Erlaubnis von TomTom geholt, da mir das Gerät ja nur zum Testen vorübergehend zu Verfügung gestellt wurde und der ToughRun schon eine Extremprüfung ist.

Die 3 Runden vom ToughRun brachten das Gerät echt an seine Grenzen. Sand, Matsch, Schleim und Bachwasser waren zu bewältigen.

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In der letzten Runde hatte sich leider die Taste festegesetzt, diese konnte ich aber unter der Dusche wieder freispülen 🙂 Die Distanz von Jasmin und mir war auch gleich und am nächsten Tag sollte die Uhr dann auf die Halbmarathondistanz auf Mallorca.

Vorm ToughRun hatte ich sie voll aufgeladen und mit 10 Stunden angegeben GPS Nutzungszeit dachte ich, das das für beide Wettkämpfe reicht.

Leider war bei Kilometer 15 in Plama de Mallorca Schluss- Akku leer. Das waren dann nicht mal 5 Stunden die die Uhr gehalten hat, vielleicht hatte Sie sich aber auch zwischendurch aus Versehen eingeschaltet als wir im Hotel schliefen.

Für Studiomitglieder wichtig zu wissen: Der Herzfrequenzmesser funktioniert nur mit Bluetooth, das können leider nur die wenigstens Geräte im Studio. Selbst bei unseren ganz neuen Tomahawk Bikes gibt es hier keine Möglichkeit den Puls auf dem Radcomputer im Studio anzeigen zu lassen.

Was mir hier fehlt: Der Sport ohne GPS als Sonstiges wie zum Beispiel beim Garmin Forerunnter 910XT. Im Studio trage ich auch bei meinen Kursen BODYPUMP, BODYCOMBAT, INDOOR CYCLING und demnächst CX WORX (yeah- Ready to Teach) meine Pulsuhr. Aber bei der Multi- Sport kann ich nur Laufen, Radfahren, Schwimmen oder Laufband auswählen. Das hier sollte aber auch ein Leichtes sein, eine entsprechende Funktion nachzurüsten.

Mein Fazit:

Für TomTom geht es nach der Nike Sportwatch schon in die richtige Richtung. Für alle die noch nie eine andere GPS-Uhr hatten sind vielleicht die fehlenden Funktionen auch nicht so sehr wichtig, aber ich bin durch meinen Forerunner 910XT echt verwöhnt.

Die Bedienung ist wirklich Easy und mit ein paar Updates werden auch erfahrenere Triathleten alle Funktionen finden, die sie für das Training benötigen. Eine Taste für alles und das sehr kratz-resistente Display erleichtern den Einstige in die moderne Technik.

Für 299€ gibt es das komplette Paket mit Herzfrequenzsensor und Cadence & Speed Sensor. Mit 11,5 cm hat man ein superschlankes Band un keinen Klotz am Arm. Wasserdicht ist die Uhr übrigens bis 50m/5 ATM.

Leider gibt es keine MultiSport Modus indem ich einen Triathlon, ohne Stopp zu drücken, aufzeichnen kann. Hier fehlt eine einfach funktionelle Bedienung auch mit den Wechselzonenzeiten.

Ob die TomTom Multi-Sport für Dich geeignet ist, testest Du am besten aber selbst 🙂

Habt Ihr noch fragen zu dem Test? Dann immer her damit.

Run Happy!

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Back in the Game!

Schon zwei Wochen sind seit dem Velothon vergangen und in den zwei Wochen ist viel passiert.
Mein Video um die Les Mills BODYPUMP Lizenz zu erhalten hat bestanden. Ich bin also offiziell BODYPUMP Instruktor!
Dank meinem Chef Christian, im Fit n‘ Fun Fitness- und Gesundheitszentrum Ramstein, habe ich Donnerstags nun eine feste Stunde und ich freue mich riesig darüber.
Morgen geht’s zum Les Mills Groundworks um die BODYCOMBAT Lizenz wieder um ein Jahr zu verlängern und als kleiner Vorgeschmack aufs Superquarterly in Düsseldorf im August.

Am Freitag war ich zum ersten Mal seit 4 Wochen wieder laufen.
Die Zwangspause hab ich mit selbst auferlegt, da bei der Krebsvorsorge an meiner linken Brust Auffälligkeiten gefunden worden waren. Hier habe ich extra schnell einen Termin bekommen, da das ganze mit Schmerzen verbunden ist/war.
Da das bei vielen Frauen Zyklus abhängig ist, kam ich 2 Wochen später wieder zur Untersuchung und das ganze war unverändert. Fazit vom Gyn: So schnell wie möglich zum Radiologen.
Ich bekam keinen zeitnahen Termin ( Ende Juli!!) und rief, wie vorher geheißen, bei meinem Gyn an, der sich selbst kümmern wollte falls es nicht klappt. Gesagt getan, letzte Woche Mittwoch hatte ich den Termin und der Radiologe gab nach Mammographie und Mammasono Entwarnung.
Verhärtetes Drüsengewebe führt zu dem Druckschmerz und eine Hormonsalbe soll nun Abhilfe schaffen.

Erleichtert kann ich wieder durchstarten!

Leider zwickt meine Linke Schulter im
Moment ein wenig, aber das führe ich auf Übertraining der letzten Wochen zurück, da ich noch ziemliche Defizite im BODYPUMP Schultertrack habe.

Gestern war ich somit zum ersten mal seit 4 Wochen mit Brigitte laufen.

Ich hab sie vorher auch gefragt ob sie mit einer Anfängerin überhaupt laufen möchte 🙂

Never change a Running System war die Devise: Der Brooks Ravenna 3 ist meine Allzweckwaffe für jede Gelegenheit und der durfte mit raus.
Bei den Klamotten griff ich zu meinen Lieblingsstücken von Brooks und schon waren wir am Laufen.
Vor lauter Vorfreude hab ich sogar vergessen den Forerunner 910xt zu starten 🙂 aber die Strecke ist eine meiner Lieblingsstrecken und mit 13,abkürzbar auf 8 km, auch flexibel zu laufen.
Und es lief Super! Ich war glücklich, musste das Brigitte auch immer wieder sagen und hab mich abends noch mal für den Lauf bedankt. 13 km in 1:20h waren mehr als gut gelaufen nach so einer langen Pause, aber der Muskelkater kam noch am gleichen Abend 🙂

Am Montag geht es dann ins Trainingscamp Urlaub nach Fuerteventura.
Meine 3 schönsten Paar Brookslaufschuhe hab ich eingepackt und ich will viel laufen.
Schwimmen und Fahrradfahren darf auch nicht zu kurz kommen 🙂

David will Surfen lernen- da habe ich dann genug Zeit für mich.

Das war’s vorerst von mir!

Und ein ganz großes RUN HAPPY von mir mit auf den Weg!

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Der Monat Februar und seine Tücken sind vorbei- bring it on!

Nachdem ich in letzter Zeit ziemlich viele Rückschläge hatte, geht es langsam wieder bergauf.
Am Wochenende war ich bei den Maori’s in Saarwellingen zum Quarterly von Les Mills.
Bei diesen Quarterly’s kann man übrigens auch als Privatperson an allen neuen Les Mills Release Classes teilnehmen.
Gabi und ich starteten mit BODYPUMP 85 direkt durch. Die neue Musik und die neuen Plyo Squats bringen direkt Leben in die Bude und den Kreislauf auf Touren und der Bizeps-Track hatte es auch echt in sich. Da ich nächste Woche meine Lizenz zum BODYPUMP Instruktor in Saarwellingen machen werde, hoffe ich natürlich, dass genau dieses Release auf uns wartet.

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Nach einer kurzen Umziehpause durften wir die Masterclass BODYCOMBAT 55 mit Gabriel Tomic genießen. Voller Power und Action hatte mich die Playlist direkt im Griff und ich freue mich jetzt schon wie ein kleines darauf selbst zu unterrichten. Hier liegt viel Arbeit vor mir, da dieses Mal viele Sprünge unsere Beine quälen.

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In 15 Minuten Pause zogen wir uns um konnten wir BODYVIVE mit Claudio erleben. Dieses Programm gibt es leider nicht bei uns im Studio, ich finde aber die Kombi aus Aerobic, Kraft-Ausdauer und die Stabiübungen sehr gelungen. Die Musik besticht durch einen Discoflair und man merkt gar nicht, wie sehr man eigentlich gefordert wird.

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Ich bin dann nahtlos ins Sh’Bam übergegangen, die Alternative zu Zumba. Hier wird mit deutlichen Anweisungen eine leichte Choreo zu aktuellen Chart Hits.

Hier kam der Break: BODYPUMP- Theorie: Hier habe ich alles aufgesaugt was ich an Vorab-Infos bekommen konnte.
Darauf folgte die BODYCOMBAT- Theorie, die eigentlich eine getarnte Praxissession ist. Hier konnte ich wieder viele Tipps mitnehmen und habe direkt am Sonntag in meinem Kurs versucht das ganze umzusetzen.

Nahtlos ging die „Theorie“ dann in CX WORX mit Bastian über, dem Core- Programm von Les Mills. Hier kam ich völlig an meine Grenzen und musste danach meine Kleidung schon wieder wechseln.

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Es folgte eine Power- Stunde LMI-STEP. Hier wird mit ganz einfachen Basics eine High Impact Choreo geschaffen. Für jedes Fitness- Level (oder Leute mit gebrochenem Zeh :-)) gibt es Alternativen und die Musik treibt einem unaufhörlich an. Auch der Trizeps kommt hier beim Scheibentraining nicht zu kurz.

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Als ob der Tag noch nicht genug Sport für uns beinhaltet hatte, nahmen wir noch die RPM- Stunde mit. Das ist Indoor-Cycling made by Les Mills. Auch hier führt uns der Instruktor sicher durch die Stunde und danach sind wir platt.

Ein wirklich toller Tag unter Gleichgesinnten und Hammer Stimmung.

It’s the Group Effect!

Gestern traute ich mich dann zum ersten Mal wieder in die Laufschuhe um eine kleine Runde meinen Zeh anzutesten. Das Ergebnis: 4,4 km in 30 Minuten langsam Traben ist kein Problem. Nur berghoch konnte ich nicht genügend Druck aufbauen und meine Pace brach sichtlich ein. Am Freitag probiere ich dann mit Brigitte wieder ein wenig länger zu laufen um die Umfänge wieder auszudehnen, denn in der BODYPUMP Ausbildung gehört Laufen gehen dazu.

Seit gestern bin ich nun auch bei der #strafi50 dabei. Eine Aktion die von Wolfgang und Christian ins Leben gerufen wurde.
Hier geht es einfach nur darum in 50 Tagen seine Strandfigur zu erlangen. Ich will damit meiner Sommerform näher kommen und bin auch hier überzeugt vom Gruppeneffekt.

Hier hilft es mir meine Ziele im Auge zu behalten, in dem ich darüber lese und mit anderen darüber spreche. Lektüren sind herausgelegt und eingelauft habe ich auch.
Selbstgemachte Nussmilch und Grüntee helfen mir über Heisshungerattacken hinweg und ich bin gespannt wie es den anderen Teilnehmern ergeht die sich bei Twitter und bei Wolfgang zum Mitmachen bekannt haben.

Vielleicht kommt von Euch auch noch jemand mit an Board 🙂

Und jetzt: Sport frei!

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Kia Ora! Ein Wochenrückblick

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Kia Ora !
Was ist denn jetzt los? Ja die Frage ist berechtigt.
Ich drehe morgen mein Lizenzvideo für Les Mills BodyCombat und bin etwas durch den Wind.
Ich habe die ganze Woche gelernt und mir die Theorie noch mal genau angeschaut.
Meine Stunde am Mittwoch war voll bepackt mit Sachen die ich den Mitgliedern sagen wollte, dass habe ich nun etwas reduziert um nicht zu verwirren.
Ich hoffe das ich die Lizenz erhalte um dann wieder in einem Jahr die nächste „Lehrprobe“ abzugeben.

Letzten Sonntag bin ich übrigens bei Jog & Rock in Bensheim gestartet.
Der Name versprach gutes Rahmenprogramm und so war die Erwartung an den Lauf hoch- zu hoch.
Jog & Rock- ich dachte an Bands entlang der Strecke wie in St.Wendel.
Zwei Bands waren auch da: Eine Blues Band und ein SchlagerDuo.
Und die waren beide auf einer Entfernung von 200m im Start/ Zielbereich.
Letztendlich waren es die Läufer, die diesen Lauf zu etwas besonderem für mich gemacht hatten.
Als ich ankam schloss ich mich einer Gruppe von Läufern an und wir redeten über Brooks ( das Mädel hatte die gleiche Elite ID Jacke wie ich an) über Triathlon ( Mutter und Tochter hatten gerade eine Sprintdistanz in Sevilla gefinisht) und waren uns sofort sympathisch. Wir verabredeten uns zu einem alkoholfreiem Bier im Ziel.
Der Startschuss kam und schon befand ich mich auf der Strecke.
An der Strecke war nicht viel los und die meiste Zeit waren wir allein. Auch Musik gab es selten, und wenn nur aus den Autoradios der Helfer.
Kilometer 8 war auch relativ zügig erreicht und ich holte immer mal wieder Läufer ein. Die letzten 2 km der ersten 10km Runde waren grausam und langweilig.
Im Zielbereich holte ich Mutter und Tochter ein. Da die Tochter nur zehn und die Mutter den Halbmarathon lief, gingen wir gemeinsam auf den zweiten Teil der Strecke.
Bei Kilometer 11,5 begannen bei mir Magenkrämpfe das Laufen zu erschweren.
Ich war mal wieder auf der Suche nach einer Austretmöglichkeit. Verdammt! Es lief doch so gut!
Bei Kilometer 14 stand es: Ein Dixie! Juhu-nie hab ich mich vorher so gefreut so ein Klo zu sehen.
Danach waren die Magenkrämpfe Geschichte und ich kann nur immer wieder betonen: Ohne Taschentücher gehe ich nicht laufen!
Als ich wieder auf die Strecke ging, lief gerade Das Stimmungsnest vorbei: Zwei Männer mit einem wissendem Lächeln.
Auf jeden Fall schloss ich mich den beiden an. Das war eine Gaudi!
Die beiden feuerten die Zuschauer und Helfer an, ja hier fühlte ich mich zu Hause!
So liefen wir die zusätzliche Schleife gemeinsam, wo ich eine Läuferin einholte die ich schon mal überholt hatte.
Diese Dame fragte mich auch sofort wo ich denn schon wieder herkommen würde.Ich antwortete wahrheitsgemäß und sie feuerte mich an, dass ich den Vorsprung wieder rauslaufen sollte.
Was für ein Stress 🙂
So blieb ich weiter einfach an den Männern dran und sah auch die Mutter in Reichweite.
Bis zum Ziel war es nicht mehr weit und die 30 sec hab ich leider nicht noch rauslaufen können. Im Ziel war der griechische Wein vom SchlagerDuo der Absolute Renner und ich lief singend ins Ziel.
Mit 2:14:19 hab ich meine zweitbeste HM Zeit gelaufen. Nicht auszudenken was ohne den Dixie Stop drin gewesen wäre….
Im Ziel tranken wir das verabredete Isotonische Hopfengetränk und tauschten uns aus.
Auch mit den Männern und der Dame hab ich angestoßen und hab mich ganz arg gefreut dass es doch noch mehr Genußläufer wie mich gibt.
Das war übrigens der zweite HM für den Brooks Launch und auch hier war ich mehr als zufrieden. Das Epiphany Support Tank II und die Infiniti Short Tight saßen wie eine eins!
Der Garmin Forerunner 910 XT war auch am Start, aber ohne Pulsgurt, da die Woche im Sportics League Halbfinale meine Haut sehr strapaziert hat und auch noch immer nicht in Ordnung ist.

So- nun erhole ich mich aber noch ein wenig und stimme mich mental auf meinen Videodreh morgen ein!

Run Happy and keep it Real !

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