Back in the Game!

Schon zwei Wochen sind seit dem Velothon vergangen und in den zwei Wochen ist viel passiert.
Mein Video um die Les Mills BODYPUMP Lizenz zu erhalten hat bestanden. Ich bin also offiziell BODYPUMP Instruktor!
Dank meinem Chef Christian, im Fit n‘ Fun Fitness- und Gesundheitszentrum Ramstein, habe ich Donnerstags nun eine feste Stunde und ich freue mich riesig darüber.
Morgen geht’s zum Les Mills Groundworks um die BODYCOMBAT Lizenz wieder um ein Jahr zu verlängern und als kleiner Vorgeschmack aufs Superquarterly in Düsseldorf im August.

Am Freitag war ich zum ersten Mal seit 4 Wochen wieder laufen.
Die Zwangspause hab ich mit selbst auferlegt, da bei der Krebsvorsorge an meiner linken Brust Auffälligkeiten gefunden worden waren. Hier habe ich extra schnell einen Termin bekommen, da das ganze mit Schmerzen verbunden ist/war.
Da das bei vielen Frauen Zyklus abhängig ist, kam ich 2 Wochen später wieder zur Untersuchung und das ganze war unverändert. Fazit vom Gyn: So schnell wie möglich zum Radiologen.
Ich bekam keinen zeitnahen Termin ( Ende Juli!!) und rief, wie vorher geheißen, bei meinem Gyn an, der sich selbst kümmern wollte falls es nicht klappt. Gesagt getan, letzte Woche Mittwoch hatte ich den Termin und der Radiologe gab nach Mammographie und Mammasono Entwarnung.
Verhärtetes Drüsengewebe führt zu dem Druckschmerz und eine Hormonsalbe soll nun Abhilfe schaffen.

Erleichtert kann ich wieder durchstarten!

Leider zwickt meine Linke Schulter im
Moment ein wenig, aber das führe ich auf Übertraining der letzten Wochen zurück, da ich noch ziemliche Defizite im BODYPUMP Schultertrack habe.

Gestern war ich somit zum ersten mal seit 4 Wochen mit Brigitte laufen.

Ich hab sie vorher auch gefragt ob sie mit einer Anfängerin überhaupt laufen möchte 🙂

Never change a Running System war die Devise: Der Brooks Ravenna 3 ist meine Allzweckwaffe für jede Gelegenheit und der durfte mit raus.
Bei den Klamotten griff ich zu meinen Lieblingsstücken von Brooks und schon waren wir am Laufen.
Vor lauter Vorfreude hab ich sogar vergessen den Forerunner 910xt zu starten 🙂 aber die Strecke ist eine meiner Lieblingsstrecken und mit 13,abkürzbar auf 8 km, auch flexibel zu laufen.
Und es lief Super! Ich war glücklich, musste das Brigitte auch immer wieder sagen und hab mich abends noch mal für den Lauf bedankt. 13 km in 1:20h waren mehr als gut gelaufen nach so einer langen Pause, aber der Muskelkater kam noch am gleichen Abend 🙂

Am Montag geht es dann ins Trainingscamp Urlaub nach Fuerteventura.
Meine 3 schönsten Paar Brookslaufschuhe hab ich eingepackt und ich will viel laufen.
Schwimmen und Fahrradfahren darf auch nicht zu kurz kommen 🙂

David will Surfen lernen- da habe ich dann genug Zeit für mich.

Das war’s vorerst von mir!

Und ein ganz großes RUN HAPPY von mir mit auf den Weg!

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Zeit?Ist aus-kommt nächste Woche wieder rein

Oh je-mein Zeitplan ist in letzter Zeit so straff das ich viele Sachen nicht unter bekomme.
Nach dem Grünstadter Stadtlauf und dem Firmenlauf Pfalz in Kaiserslautern muss jetzt endlich das Triathlontraining vorangehen.
Angefangen habe ich ja schon.
Unentspannte 200m im Freistil (Kraulen sagt man nicht und bei mir ist der Stil wirklich sehr frei) gehen schon und mein Rad kam auch schon zum Einsatz.
Einen Plattfuß hab ich mir direkt bei der ersten Ausfahrt geholt.
Aber so hab ich auch gelernt wie man Felgenband,Schlauch und Reifen wechselt. Nicht das es schnell geht-aber ich kann’s.
Eine Kartuschenluftpumpe hab ich jetzt auch-geht einfach schneller unterwegs.
Mein Neo von Orca wartet nun auch auf den ersten Seeeinsatz.
Das wird wohl mein größtes Problem: ich gehe eigentlich nicht in Seen.
Naja wird schon gehen.
Der Garmin FR 910 XT funktioniert auch Super.Nur mein Freistil ist wohl etwas eigenwillig,da hat er echt ein paar Deutungsprobleme wann ich auf der Bahn drehe.
Und das GPS Signal im Freibad ist manchmal auch zu schwach um damit die Strecke festzuhalten.
Nach 3 Tagen Rock im Park ist mein Körper leicht gestresst,obwohl es bei weitem nicht so anstrengend war wie letztes Jahr.
Morgen will ich radfahren und schwimmen…
Ich hoffe mein Zeitplan lockert sich.
LesMills BodyCombat nimmt im Monent noch einen großen Teil im Training ein da meine Technik noch immer nicht so ist,wie ich das gerne hätte.
Am nächsten Wochenende starte ich beim Hornbach Citylauf in Kaiserslautern für die Grundschule Weilerbach. Mal sehen wo meine Form ist.

Run Happy und stay with the Fight!

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Kurzes Lebenszeichen

Heute erfolgt nur ein kurzer Rückblick,da ich wegen erster Erkältungsanzeichrn,früh ins Bett mag.

Die Intervalle am Mittwoch liefen gut: Intervalle abgeschlossen: 2000m in 11:22,1000min 5:39,2000m in 11:16 hatte Hindernisse in Form von Kindern,Bällen,Tore und andere Läufer auf der Bahn 😉

Nur 2sec beim ersten Intervall und 1sec beim letzten trennten mich von den Vorgaben von Jens.
Zwischen den Intervallen bin ich je 800m im 6:30ger Schnitt gelaufen-das ist mein Wohlfühltempo im Moment.

Donnerstag war Ruhetag- das traf sich gut da David aus Tunesien, von seinem Montageeinsatz, zurückkam.

Am Freitag stand nur ein kurzer Regenerationslauf auf dem Plan.Lockere 4 km mit dem Fotoapparat und neuen Schuhen bestückt ( Berichte folgen) bei niedrigem Puls.

Der Samstag war wieder härter: 18km.Davon 14 km mit einem Puls unter 170 bpm und die letzten 4km im Wettkampftempo.Das wären 5:40min/km gewesen.Geschafft habe ich 5:26 min/km.

Danach war ich total am Arsch kaputt und war froh zu Hause zu sein.
David hatte mich die letzten 10km mit dem Rad und Verpflegung begleitet-was mir sehr geholfen hat.

Heute morgen war aus dem Ziehen im Hals, ein Kratzen geworden und nach dem Bouldern in Zweibrücken fühle ich mich total erschöpft.

Mein Plan für die nächste Woche startet morgen mit einem lockeren 60min Dauerlauf. Ich hoffe das ausreichend Schlaf und meine Homöopathischen Mittelchen noch helfen.

Run Happy!

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Trainingsplan-Killer: Seminar in Bad Dürkheim

Letzte Woche war ich zu einer Betriebsratsfortbildung in Bad Dürkheim.
Meine Unterkunft war das Gartenhotel Heusser, welches am Stadtrand von DÜW liegt. Schon im Vorfeld hatte ich mich erkundigt ob ein Fitnessraum oder Laufstrecken in der Nähe sind.
Hab innerhalb weniger Stunden eine Antwort bekommen: Leider kein Fitnessraum aber das Personal würde mir bei der Ankunft einen Plan mit Laufstrecken zeigen.
Das hat auch Super geklappt.
Abends hab ich dann die Laufschuhe geschnürt, den Plan und mein IPhone in die Tasche gepackt und machte mich auf den Weg bei schönstem Wetter.
Die Dämmerung hatte schon begonnen, aber die Dame an der Rezeption versicherte mir, daß das kein Problem sei.
Also folgte ich der eingezeichneten Strecke. Es ging ordentlich steil berghoch, aber mir wurde eine Atemberaubende Aussicht versprochen, und die wollte ich auch sehen.

An jeder Abzweigung schaute ich auf meinen Plan ob ich richtig war.
Schneller als gedacht erreichte ich den Flaggenturm und war auch tatsächlich sprachlos, welche Aussicht sich mir hier bot.


Ich traf auf einen Mann mittleren Alters, grüßte freundlich, und er sagte mir das er das echt toll fände das ich hier so gut gelaunt unterwegs sei. Das Grinsen im Gesicht war wie festgetackert. Ich liebe neue Laufstrecken und neue Herausforderungen. Nach dem ersten Tag Lernen war das hier genau das was ich brauchte.


Leider hab ich trotz des Plans beim Flaggenturm die Orientierung verloren, naja das leider nehme ich wieder zurück 🙂 ich rannte dann halt quer durch die Wingerte ( Weinberge) und nutze das für mein StrongmanRun Training.
Irgendwann traf ich in dem Labyrinth aus Wegen und Weinberg den netten Herr wieder. Er meinte das ich ja überall laufen würde- auch wo gar kein Weg sei. Mein Kommentar: Ich kenne mich hier nicht aus aber Wege brauche ich auch nicht unbedingt ( in Gedanken fügte ich hinzu, das beim StrongmanRun auch nicht immer ein Weg da ist) und wünschte einen schönen Abend. Die Bilder die ich gemacht hatte zeigte ich natürlich voller Stolz beim Abendessen.
Tag 2 brachte eine ander Hürde mit sich: Schnee fiel beständig vom Himmel, aber ich wollte dennoch raus- wenigstens eine halbe Stunde um den Kopf freizubekommen. Natürlich bin ich wieder rauf zum Flaggenturm, zu schön war es da gestern. Ich hatte aber nicht bedacht das die kleinen Abschnitte mit Kopfsteinpflaster glatt sein könnten und auch auf dem geteerten Weg war es rutschig.


Egal da muss ich durch- aber bei Kilometer 4 musste ich abbrechen.
In DÜW angekommen lief ich langsam weiter: die Gehwege waren weitgehend geräumt. Ein Mann mit Hund gab mir ein: Sportlich Sportlich Junge Dame mit auf den Weg, wobei ich nicht weiß was mich davon mehr zum Strahlen gebracht hat.
Am Kreisel kam es dann zur Situation die meinen Puls auf 200 hochschraubte: ein Laster kam ins Rutschen und zwar direkt auf mich zu.
Das war der Lauf dann, ich war völlig geschockt und sah zu das ich unter die Dusche kam.
Mittwochs begleitete ich Yvonne ins American Fitness zum Zumba. Ich freute mich wahnsinnig, da wir uns in letzter Zeit nicht so oft sehen.
Dort im Studio konnte ich sofort Unterschiede zum Fit N Fun feststellen, in dem ich trainiere.
Nur ein Kursraum, kein Zirkel, kein All you can Drink, keine kostenlose Handtücher ( falls man eins vergessen hat), keine Plastikflaschen und nur ein Billigisogetränk in Flaschen mit Kohlensäure.
Die Geräte waren aber alle Top und auf dem neusten Stand mit integriertem Fernseher.
Vorm Kursraum wartete mit uns die Zumbatrainerin darauf, das der Rückenfit Kurs fertig war.
Hier wunderte es mich schon, das die Trainerin nicht das Gespräch mit den Mitgliedern und fremden Mitgliedern suchte.
Yvonne hatte mir ja erzählt das sie Zumba mehr als Cluburlaubbespassung sah, ich dagegen bin von unseren Zumbatrainerinnen begeistert. Pure Lebensfreude und Energie ist bei den drei Mädels bei uns zu finden.
Hier war das tatsächlich anders: ich hatte das Gefühl das die Trainerin sich gar nicht für die Teilnehmer interessierte. Sie war auch nicht lebensfroh, sondern fast schon aggressiv.
Die Choreos erinnerten tatsächlich an Cluburlaub. Aber immerhin war die ganze Stunde mein Puls um die 150.
Nach der Stunde, in der Yvonne und ich uns halt alleine Spass gemacht hatten, konnte ich ihr also nur Recht geben.
Donnerstag gab es keinen Sport, Trainingsfrei stand auf dem Plan. Dafür aber eine leckere Weinprobe beim Weingut Mesel in DÜW ;-).


Freitags bin ich dann vom Seminarleiter mit dem Kommentar verabschiedet worden, das ich eine Bereicherung fürs ganze Seminar gewesen sei.
Ist das nicht ein toller Schlusssatz um ins Wochenende zu starten?

Ich gebe zu das ich mich nicht an den Trainingsplan vom MyGoal- Team halten konnte, gelobe aber Besserung ab Heute (Sonntag ).
Wieso erst ab Sonntag fragt Ihr Euch nun bestimmt, aber das erfährt Ihr im nächsten Blogeintrag 😀

 

Run Happy

 

Brooks darf auch in Urlaub!

Am 13.12.2011 war es soweit: Endlich Urlaub in Sharm el Sheik- Ägypten.

Natürlich durfte da meine Laufausrüstung nicht fehlen. Ich hatte mit das Hotel ausgewählt weil es einen Lauftrainer bot und eine wunderschöne Strandpromenade zum Laufen.

Um eins gleich zu beantworten: Den Lauftrainer habe ich leider nicht in Anspruch genommen, da die Zeiten zu denen die Treffpunkte gewesen wären, alle schon zu Zeiten gewesen wären, wo die Temperatur für mein Befinden zu hoch gewesen wäre.

Morgens um 7Uhr oder nachmittags um 16Uhr – da konnte man mich auf der Promenade treffen. Zu unserem Zimmer gab es in der Hotelanlage eine leichte Steigung. Ansonsten war leider alles flach. Was ich auch sofort gemerkt habe als ich zum ersten Mal wieder zu Hause gelaufen bin.

Die Brooks Infiniti Short Tight und das Brooks Elite Support Tank waren bei 26°C perfekte Begleiter. Der Brooks PureGrit fühlte sich absolut gut an und zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl das meine Füsse schwitzen.

Die Infinity Short Tight sitzt wie angegossen. Nichts rutscht oder zwickt. Die Tasche oberhalb vom Gesäß ist geräumig genug um eine Schlüsselkarte und Taschentücher zu verwahren. Leider ist von innen kein Schutz gegen Schweiß vorhanden, so das ich als Rückenschwitzer alles in einem kleinen Plastikbeutel verwahre.

Das Elite-Support Tank habe ich mir schon vor längerer Zeit gekauft, aber jetzt kam es zum ersten Mal zum Einsatz. Der Innenbra ist wirklich genial und sogar für Körbchengröße D absolut geeignet. Auch hier rutscht nichts. Man kann sich einfach nur auf den Lauf konzentrieren.

Ich bin auch immer mal wieder über die Steege gelaufen, hier gab es mehr Wind und die Hitze war erträglicher.

Abschliessend kann ich sagen das ich genau die richtigen Stücke von Brooks mitgenommen hatte um zu laufen. Mit einer Reisegröße Sportwaschmittel waren sie schnell ausgewaschen und auch schnell wieder trocken.

Ich wünsche mir noch mehr Auswahl bei den Tank Top’s: Andere Farben passend zu den Schuhen kommen bestimmt auch bei den anderen Läuferinnen gut an.

 

Einen Guten Rutsch wünsche ich Euch!

Run Happy!

 

 

Weihnachtsmarktlauf in Landstuhl: Handicap mit Happy End

Heute war es so weit: Der Landstuhler Weihnachtsmarktlauf lockte mich, trotz spontan auftretendem Schnupfens, aus der kuscheligen Wohnung. Bis zur letzten Sekunde war ich mir unschlüssig was ich anziehen sollte. Ganz getreu: Never Change a running System! griff ich doch zu meinem Liebling: Dem Brooks Ravenna 3. Ich habe mich in den Schuh verliebt. Noch nie hat mich ein Schuh so gut fühlen lassen. Auch mit am Start war meine Brooks Nightlife Capri, meine Nightlife Jacket II und das Equilibrium SS. Auch meine Unterwäsche hatte sich in Rodenbach schon bewährt: Die Hipster und der Juno Bra von Moving Comfort. Socken habe ich natürlich auch von Brooks genommen. Is ja klar 🙂

Meine Nase startete das Laufen mit mir zusammen: Beim Warmlaufen. Ich schniefte und putzte. Dennoch wollte ich diesen Lauf nicht aussetzen. Doch nicht wegen Schnupfen!

Ich traf Marcus und Brigitte am Start. Marcus nach längerer renovierungsbedingter Laufpause nicht ganz so gut in Form und Brigitte wohl nicht so ganz motiviert. Woher ich das weiß? Naja, Brigitte läuft jeden Freitag mit mir und ist eigentlich viel schneller wie ich :), doch heute blieb sie bei mir. Und ich war so dankbar dafür. Immer jemand da zu haben um mich kurz mal mitteilen zu können. Jemand der mich zog wenn ich gerade einen Durchhänger hatte. Jemand der mit mir über den Wind schimpfte, der hier wirklich messerscharf um unsere kalten Nasen zog. Jemand der mich davon abhielt nach der ersten Runde schon am Glühweinstand stehenzubleiben. Wie liefen zusammen. Seite an Seite kämpften wir uns durch die 3 Runden vorbei am Weihnachtsmarkt. Vorbei an Crepe- und Baguetteständen. Sie tut mir gut, die Brigitte. Ich kenne Sie seit meinem Schulwechsel nach Ramstein 1994. Seit 2008 laufen wir ziemlich jeden Freitag zusammen. Am Anfang musste Sie ziemlich gedrosselt laufen. Mittlerweile geht es ganz gut bei mir. Ich freu mich jeden Freitag auf den Lauf mit Brigitte, und heute das war einer der Höhepunkte unserer Freundschaft. Ein Moment den man nicht vergisst: Vorm Zieleinlauf setzte eine „Rentier“ (eine Dame mit Geweih auf dem Kopf) zum Überholen an. Brigitte und ich schauten uns an und Sie gab mir das Kommando: Los, geb Gas! Das tat ich und sprintete am Rentier vorbei. Danke Brigitte!

Nur entfernt nahm ich Marcus am Rand wahr,der 2 Minuten vor uns im Ziel war. Mein Anfeuerteam, bestehend aus Gabi, Heidi, Annika und David rauschte an mir vorbei, so schnell war ich auf einmal. Ich konnte selbst nicht glauben wie viel Kraft noch in meinen Beinen gesteckt hat. Das I-Tüpfelchen kam dann von Marcus: Dein Sprint sah echt genial aus! Ich war soooo glücklich im Ziel 🙂

Dort traf ich auch Hannes, den ich über Twitter lesen gelernt habe. Unterwegs habe ich Ihn auch mit einem kräftigem : Hau rein Hannes! angefeuert, als er mich überrundet hat.

David hielt für mich einen Glühwein bereit und dann ging es auch schon zu Gabi zum Duschen.

Der Weihnachtsmarktlauf besticht mit einer tollen Zieleinlaufsatmosphäre. Unterwegs sind nicht sehr viele Anfeuerteams zu finden.

Mit einer Zielzeit von 42:23,56 min kam ich als Platz 9 in der AK W30 an. Knapp 2 Minuten schneller als 2009 war das ein Sieg auf voller Linie für mich.

Bei der Siegerehrung traf ich nochmals auf Hannes, der für sich und sein Team eine ganze Tasche voller Pokale mitnehmen konnte. Auch mein Trainer von letztem Jahr, Jens Lewandowsky wurde in der M20 mit dem 4.Platz geehrt. Hannes mit dem 2. Platz in der M20.

Wieder ein Lauf mit Brooks der mich zu einer neuen PB gebracht hat 🙂

Run Happy!


Dornröschenlauf in Eulenbis

Am Sonntag gehe ich eigentlich immer laufen. Bei schlechterer Witterung laufe ich manchmal über 20km ohne einer Menschenseele zu begegnen.

Heute, dachte ich zumindest, ist so ein Tag. Ich schlüpfte in mein Brooks Elite Support Tank (welches sogar genügend Support für mich bietet), meine Brooks Essential Jacket und in die Nike TechTights, die ich letztes Jahr erstanden habe.

An meinen Füßen leuchtete de Brooks GTS 12 in strahlendem weiß/pink. Dieser ist jetzt mit mir in der Vorbereitung für den Weihnachtsmarktlauf in Landstuhl.

Ich habe mir eine Playlist mit schönen ruhigen Liedern vorbereitet, ich wollte heute regenerieren beim Laufen.

Der Nebel war wirklich dicht und die Sichtweite betrug ca 40 Meter. Nach ca 1,5 km beschloss ich etwas abseits der Strecke, in einer Wiese, zu laufen. Das macht Spass und bringt Abwechslung für die Muskeln. Auf einmal spüre ich ein Brennen im Oberschenkel und irgendwie hält mich etwas fest: Ich bin mit gutem Tempo in eine Dornenranke gelaufen, die mich schön im Oberschenkel gefangen hat. Ich befreie meinen Oberschenkel von der Ranke und ziehe (so gut es vor Ort eben geht) die Dornen aus meinem Oberschenkel- ich muss lachen, es erinnert mich an Melman (die Hypochonder-Giraffe in Madagascar) der verzweifelt versuchte sich von einer Ranke zu befreien: The nature’s all over me- get it off!!!

Weiter geht’s auf meiner Strecke, der Brooks GTS 12 leistet gute Dienste, das Gehirn kann hier völlig abschalten. Loslaufen und wohlfühlen. Die Kilometer vergehen wie im Flug. Auf dem Rückweg treffe ich auf zwei völlig orientierungslose Fussgängerinnen, die sich vom Nebel total verunsichert fühlen. Schnell erkläre ich Ihnen die richtige Route und sie setzen Ihren Weg mit einem besseren Gefühl fort.

Es sind nur noch 2 Kilometer bis ich in die wohlige Badewanne steigen kann. Aber ich werde von zwei Hunden gestoppt.

Der Besitzer ruft mir das obligatorische “ Die machen nix“ entgegen. Ich konterte mit: Ich hab keine Angst sondern eine Hundeallergie! Wahnsinn was man bei uns mit den Hunden alles mitmacht.

Nun kann ich endlich ungestört nach Hause laufen.

Ich entferne noch die restlichen Dornen aus meinem Oberschenkel bevor ich mir ein Bad gönne- da wäre Dornröschen neidisch geworden, denn meine Vermieterin hat mit leckeres selbstgebackenes Hefegebäck gebracht, welches ich in der Wanne geniesse 🙂

Erlebnisbericht: 32. int. Fackellauf in Rodenbach mit Brooks

Es ist Samstag, der 05.11.2011. Viel zu früh werde ich wach und sofort habe ich dieses kribbeln im Bauch: Es ist Wettkampftag.
Der Fackellauf in Rodenbach ist der erste Lauf bei dem ich jemals angetreten bin. Im Ersten Jahr, 2006, kam ich als letzte ins Ziel. Damals joggte ich erst seit 4 Monaten.
Der Tag plätscherte so vor sich hin. Ich lege langsam so alles ins Bad was ich brauche. Ich räume die Küche auf, frühstücke langsam und gut und so langsam steigt mein Ruhepuls.
Dafür brauche ich auch gar keine Uhr- ich kann es spüren.Vor dem Start wird er auf 119 ansteigen, was ziemlich beachtlich ist da er sonst im Stehen so um die 68 liegt.
Mein Ambassador of Run Happy Shirt liegt bereit,die Infinity Capri auch. Der Ravenna 3 hat mittlerweile die Marathonschnürung und den Nike+ Sender verpaßt bekommen und die neue Unterwäsche von Moving Comfort wird auch beweisen was Sie kann. Zum ersten Mal dürfen meine Fix-Points zeigen ob sie die Startnummer auch wirklich da halten wo sie hingehört.20111107-124823.jpg Ich modifiziere noch einmal meine Playlist ( hier muss ich mit Musik laufen, da ich ansonsten meinen schweren Atem höre) und füge noch ein Endspurtlied (Johnny I hardly knew ya von den Dropkick Murphys) hinzu.
Die letzten Jahre habe ich immer vorher noch etwas gegessen, den Fehler mach ich diese Jahr nicht. Das einzige was ich vorher zu mir nehme ist ein kleines Glas Cola.
Aus einmal, mit einem Paukenschlag ist es dann viertel vor Fünf, Mist ich war zu entspannt in den Mittag gestartet, ich wollte mich doch um fünf mit Gülden treffen. Mit 2 Minuten Verspätung und etwas abgehetzt komme ich am Treffpunkt an. Wir fahren nach Rodenbach, holen unsere Startnummern und befestigen diese. Der TV-Rodenbach bietet diese Jahr zum ersten Mal die Fix-Points zum Kauf an, finde ich eine tolle Sache.
In der Umkleide treffe ich auf Karina, die erste vom Toughrun- Ab in de Batsch, und drittplatzierte beim Fisherman’s Friend StrongmanRun. Auch Sie erkennt mich gleich wieder und so schnacken wir ein wenig. Dabei stellt sich heraus das wir ja keine Konkurrenz füreinander sind, da Sie ja in einer anderen AK läuft, aber mal ehrlich eine Konkurrenz bin ich eh nicht. Sie wollte den Lauf locker angehen. Mein Primärziel ist nur schneller zu laufen als letztes Jahr, das war irgendwas mit 43min und 57 sec. Da ich mir vorkomme wie eine vertrocknete Pflaume gehen wir nochmal zum Auto etwas trinken. Dabei stossen wir auf Jasmin, die zum anfeuern gekommen ist. Wir feuern die Bambinis an, die gerade gestartet sind, trinken etwas und bereiten uns nun endgültig auf den Start vor.
Es herrscht reges Treiben am Start. Viele Grüppchen haben sich gebildet- das sind die Grüppchen die das Nadelöhr am Berg verstopfen werden. Naja kann man nix machen. Pulsuhr gestartet, Ipod bereit, Puls bei 119: Startschuss. Ich laufe los mit Shake Senora von Pitbull. Ich grinse- ich laufe und es geht mir gut- noch. Denn schon bald fängt das Gerempel an. Im Nadelöhr hänge ich hinter 3 Damen fest die stocksteif nebeneinander im Gleichschritt traben. Danach muss ich einen Bogen um Sie laufen um vorbeizukommen. Der Berg ist wunderschön mit Fackeln beleuchtet, der Mond scheint und meine Waden brennen ein wenig. Egal! Einfach im Takt bleiben und nicht drüber nachdenken. Beautiful People läßt mich laufen wie in Trance. Meine Brooks Infiniti Capri rutscht langsam nach unten- wieso?
Als ich sie hochziehe wird mir klar warum: Die Hipster von Moving Comfort ist so glatt das die Tight, sobald sie den Bund der Hipster berührt, keinen Halt mehr hat. Nachdem ich aber mal alles eingeschwitzt habe sitzt es bombenfest :-). Ich erreiche den höchsten Punkt der Strecke, Mein Puls ist mittlerweile bei 190 angekommen. Und abwärts! Wie meine Lauftrainerin mir das beigebracht hat, lehne ich den Oberkörper nach vorne und lasse mich treiben. Born this way- ja genau!
Mit Grenade geht es auf eine lange gerade, in der mein Magen mal wieder kurz rebelliert. Ohrstöpsel aus dem Ohr, ganz auf die Atmung und Füße konzentrieren, Der Magen wird ausgeblendet. Die Taktik hat funktioniert- Puls ist ein wenig niedriger geworden mit 178 und weiter geht’s! Daylight come and we don’t wanna go home- toll die Musik treibt mich an, ich fühle mich wohl. Welcome to St. Tropez läßt den nächsten Streckenabschnitt im Nu vergehen. Ich sehe die Lichter von Rodenbach als Set Fire to the Rain einsetzt. Noch ein kleines Stück und ich werde die Dropkicks auf den Ohren haben. Meine Uhr überrascht mich: So schnell war ich noch nie, mein Ehrgeiz ist geweckt. Hier stehen dann auch schon wieder Leute die klatschen klingeln und uns anfeuern. Tolle Atmosphäre. Ich nehme einen Ohrstöpsel raus. Auf einmal ist es da: Das letzte Stück der Strecke, Die Dropkick Murphys setzen ein und meine Beine geben alles was ich noch kann. Beim Zielendspurt läuft mir tatsächlich ein Läufer, der schon durchs Ziel ist, vor die Nase. Ich Schreie : „ACHTUNG“ und grummele noch irgendwas hinterher als er dann noch ein wenig schneller auf die Seite geht.
Ich komme im Ziel an mit 40:28,6 sec.
Wow- ich kann es selbst nicht glauben, 3 Minuten habe ich mich verbessert. Der Tag war perfekt. Gülden kommt knapp 2 Minuten nach mir ins Ziel. Wir trinken einen Tee und dann ist das tolle Event auch schon wieder vorbei.
Meine Brooks Ausrüstung war perfekt! Der Ravenna 3, so leicht agil und unproblematisch zu laufen, hat gehalten was er verspricht.

Carmen im Wunderland