London Marathon Calling

Am Freitag war es so weit: Pünktlich um 7:00 Uhr hob ich in Richtung London ab.

 

Es war tatsächlich ein Flug ins Ungewisse: Kann ich mit der entzündeten Plantarsehne einen Marathon überstehen? Reicht meine Ausdauer? Ich bin genau 161 km dieses Jahr gelaufen. Nie länger als 22km. Viele sagen jetzt: Was? Niemals. Aber ich wusste: Diese Chance habe ich so schnell nicht mehr. Nur 300 Deutsche können pro Jahr teilnehmen. Der Startplatz und Hotel sind sündhaft teuer. Also egal: Es wird gestartet. Der Gewinn beim Team Erdinger muss ja eingelöst werden, 8 Stunden Zeit bis zum Zielschluss.

So kam ich in Heathrow an, leider mein Gepäck nicht. Das sollte Abends erst eintreffen und direkt ins Hotel gebracht werden. Hm- ich fand das gar nicht so schlimm. Alles was ich für den Marathon brauchen würde, war im Rucksack. So konnte ich stressfrei mit der Bahn zum Hotel. Schnell Bescheid gegeben das mein Gepäck nachgeliefert wird und aufs Zimmer. Das war um 9:00 Uhr schon bezugsbereit.

ABER: Das Zimmer war eiskalt, das Fenster schloss nicht richtig und mein Bad war eher eine Raucher Lounge. Heizung defekt. Also zurück zur Rezeption, fragen was ein Upgrade kostet. Ich wurde gefragt was denn der Grund dafür sei und bekam ein großes Doppelzimmer im viel besseren Zustand als kostenloses Upgrade.

Dann bin ich zum Mittagessen ins Hardrock Cafe gelaufen. Ein Burger musste sein.


Dann zu Fuß zur Victoria Station ins Shopping Center. Dort gab es einen Gürtel, denn meiner war im Koffer, und ein paar Mitbringsel. Dann mit der Bahn ins Hotel zurück (dieses lag direkt an der U-Bahn Station Marple Arch). Auf dem Zimmer angekommen, stellte ich fest, es war erst 14 Uhr, also direkt los zur Marathonmesse. Mit Google Maps absolut Idiotensicher. Vorher hab ich noch schnell meinen Geldbeutel aufgeräumt und die Euros in meine Jackentasche gepackt. In der Zwischenzeit kam noch eine Mail & SMS von Lufthansa und ich war auf dem Weg ( was sich im Nachhinein als Fehler herausstellte).

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Innerhalb von 40 Minuten war ich im Londoner EXEL, dem Messegelände der Stadt. Da ich keine Bestätigungsmail erhalten hatte, stellte ich mich direkt beim Trouble Desk an. Das hat echt alles super geklappt. Dann Anstellen an der Startnummernausgabe. Da dauerte es so ca 20 Minuten bis ich dran war. Und dann ab zu Brooks. Wow! Was für ein Stand! Inklusive Glücksrad und den 4 Laufbändern für die „RunSignature“.

Ich stellte mich direkt als „Ambassador of Run Happy from Germany“ vor ;-).


Schnell wurde ich eingeladen das neue Verfahren zur Ermittlung der RunSignature zu testen. Hier wurden am rechten Bein 3 Klettbänder mit Reflektoren befestigt. Zuerst ging es barfuß aufs Laufband. 5 Squats ( Kniebeugen) und der Laufstil von hinten und vorne gefilmt. Hier kam raus das meine Knie leicht nach innen zeigen, meine Schienbeine aber dennoch nach außen drehen. X-Beine halt. Mein Fuß hatte dabei eine neutrale Stellung.
Der nächste Schritt: Das ganze nochmal, nur im Brooks Glycerin. Dieser Schuh unterstützt meinen natürlichen Laufstil sehr und minimiert die Schienbeindrehung. Anhand dem blauen  Signature Stern konnte man genau sehen, das mich dieser Schuh perfekt ergänzt. Dann kam der Launch dran: Nicht ganz so perfekt wir der Glycerin, aber auch gut. Und dann die Glycerin mit meinen Einlagen….. dazu sag ich jetzt mal nix, es hatte aber zur Folge, dass ich den Marathon ohne Einlagen gelaufen bin.


Letztendlich gibt es hier keinen guten oder schlechten Laufstil (wie mein netter Brooks-Berater sagte: This is so 70`s) sondern nur die Erkenntnis, welcher Schuh zu Dir passt und Deinen natürlichen Stil unterstützt.
Das ganze hat so ca 25 Minuten gedauert. Dabei durfte ich mich wie eine Prinzessin fühlen, denn es wurden mir, damit die Reflektoren nicht verrutschen, die Schuhe an-und ausgezogen. Hier findet Ihr die nötige, kostenlose Lektüre, von Brooks zum Thema „RunSignature“ in einem eBook.

Die Messe füllte sich immer mehr und so beschloss ich den Rückweg anzutreten. Um 18 Uhr traf ich in dem Pret a manger ein um eine Hühnersuppe und einen Wrap zu essen. Im Hotel eingetroffen, stellte ich fest das mein Koffer da war- Yeah! Aber dafür 100€ aus meiner Jacke geklaut wurden. In all dem Stress hatte ich verbummelt das Geld in den Safe zu legen. So was doofes. Ein Gespräch mit dem Manager brachte auch nix. Der meinte, dass der Kerl der die Koffer bringt zu doof ist um einen Reissverschluss an einer Jacke zu öffnen. Is klar!!

Am Samstag ging um 9:00 Uhr die Stadtrundfahrt los. Hier gab es einen kurzen Zwischenstop um Bilder zu machen und genau da fuhr der US-Präsident Obama an uns vorbei. Winkend und nur mit einer PKW Eskorte. Nicht so ein Stress wie in Deutschland.


Beim „Changing of the Guard“ noch ein paar Bilder gemacht und schon war es Zeit für die Kick-Off Veranstaltung mit DerTour.


Die Schweizer Lauflegende Markus Ryffel gab uns hier letzte Tipps. Ich war etwas perplex, ich hab mir nie Gedanken gemacht meine Füße in Tüten zu binden, oder wie ich es schaffe auf den letzten 7 Kilometern noch mal durchzustarten.

Bei der Veranstaltung lernte ich auch Ursula und Jens kennen, auch Gewinner der Reise bei Team Erdinger. Ursula begleitete ich noch über die Messe und danach zurück ins Hotel. Auch Ursula nutze die Möglichkeit der RunSignature. Dabei hat es ihr der Launch angetan- kann ich super verstehen.

Lisa Jackson (die schon bei beiden 261WMNS Veranstaltungen auf Mallorca mit am Start war) saß direkt neben dem Brooks Stand um Ihr neues Buch „Your pace or Mine?“vorzustellen.  Sie erkannte mich wieder und ich durfte mich über eine signierte Ausgabe Ihres Buches freuen. Den Kontakt zu Brooks habe ich vor Ort auch hergestellt-denn Lisa ist auch #RunHappy pur!

Ich gönnte den Füßen eine kleine Auszeit und startete die Suche nach meinem Abendessen: Pizza. Diese hab ich ganz stillos in einer weltweit bekannten Kette gegessen.

Ich war zeitig im Bett (21:30) und habe super geschlafen. Um 4:45 wurde ich vor dem Wecker wach. Ganz entspannt machte ich mich fertig. Brooks Greenlight Tight, Steady Sleeveless Tight und Glycerin waren das geplante Outfit. Die Deutschland WRIGHTSOCK für die Füße war auch dabei. Da aber sehr viel Wind gemeldet war, entschloss ich mich noch für die Armlinge (die beste Idee des Tages) und das Visor.

Beim Frühstück setzte sich Jens zu mir. Und während er gut essen konnte, war ich mit 2 Scheiben Toast und einem Pancake schon durch. Ich genoss es dafür, den anderen zuzuschauen. Einfach nur das Treiben beobachten ist Wahnsinn. Um 7:15 Uhr war dann Abfahrt für den Bus zum Startblock. Was für ein Luxus. Dort angekommen führte uns ein Fußweg direkt aufs Gelände für Starter.

 

Hier gab es genügend Getränke (Wasser, Iso, Kaffee, Tee), Zelte zum Umziehen Toiletten und Urinale. Urinale für Männer und Frauen. Ja- Ihr habt richtig gelesen. Urinale für Frauen. Dafür lagen diese lustigen Pappdinger bereit. Ich fragte die Ordnerin ob man das hier in England so macht und die Antwort war: Nein das sieht Sie auch zum ersten Mal.

Nach einem Tee und Aufwärmen im Zelt, machten wir uns auf dem Weg zur Kleiderbeutelabgabe und zum Klo. Alles zusammen war in 15 Minuten erledigt.

Ein kurzer Fußmarsch in den Startblock trennte unsere Gruppe dann in die verschiedenen Nummern.

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Der Startblock in London ist dreigeteilt und dann noch mal in 9 Partitionen untergliedert. Rot, Blau und Grün starten jeweils an verschiedenen Standorten, und jeweils vor Ort gibt es 9 Blöcke, in den jeweils die schnellen vorne und langsameren immer weiter hinten stehen. Block 8 war meiner.

Die Stimmung war gut, das Wetter kalt (4 Grad) aber die Sonne kam immer wieder durch.

Was Menschenmassen. Wir liefen los und die Masse jubelte. Ich hatte mir vorher eine Pace zwischen 7-8 Minuten/ Kilometer zurechtgelegt und hoffte diese durchzuziehen. Ich lief in der Läufermenge mit und startete etwas zu schnell. Naja, das relativiert sich spätestens wenn ich mal wohin muss. Das war auch noch vor Kilometer 4 der Fall. Ich hatte wohl doch etwas viel getrunken morgens.

Wir liefen weiter. Ein kunterbunter Haufen aus Läufern, kostümierten Läufern, Spendenläufern und mittendrin ich. Und um uns rum nur Jubel und Musik.

Meinen Ipod hatte ich als Sicherheit dabei um mir Motivation zu holen. Hab ich nur 2 Mal gebraucht, aber nur um wieder in meinen Takt zu finden als ich völlig überwältigt den Tränen nah war.

Bis zur Tower Bridge bei Kilometer 20 wollte ich auf jeden Fall laufen. Bei Kilometer 12 drückte schon wieder meine Blase. wo sollte das noch hinführen? Ich fragte den Ordner wo die nächste Toilette sei, er zeigte hinter mich auf einen Strauch und sagte: Take the bushes. OK! Danach blieb ich tatsächlich verschont. Trank artig auf 10 Kilometer eine 0,25l Flasche Wasser und einen GelChip. Und überall war Gejubel! Leute die private Verpflegung anboten: Gummibärchen, Orangen (geschält und geteilt), Bananen, Weingummi, Toast.

Auf der Tower Bridge gab es einen Foto Stop mit den Ordnern 😉


Überall entlang der Strecke war Party. In einer Unterführung waren Boxen aufgestellt aus denen Drum& Bass durch den Tunnel wieder ins Freie prügelte. Live Bands, DJ’s, Boxen auf Balkonen, Trommler, Orchester einfach alles. Ich habe gerade wieder direkt Gänsehaut.

Ab Kilometer 28 (bis dahin lief auch wirklich alles super) wurde mir bewusst, dass mein Fuß wahrscheinlich den Stress seines Lebens hat. Ich beschloss immer mal wieder ein paar Schritte zu gehen um in ihn hinein zu fühlen. Das war gar nicht so einfach, denn alle motivierten einen weiter zu laufen. Ich lernte in den Gehpausen viele Leute kennen. Und immer hat es wer geschafft mich schneller wieder zum Rennen zu bringen als ich wollte. Sei es Eye of the Tiger was aus Boxen auf mich traf, oder die Gruppen am Rand die mich Lady in Pink oder Pink Stranger nannten 🙂

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Bei Kilometer 34 hatte ich auf einmal Hunger. Das hatte ich ja bisher nur einmal, letztes Jahr in Ferropolis. Aber dieses Mal war es Salzhunger. Offizielle Verpflegung: Gel, Iso, Wasser. Ich lief weiter und hielt nach all den Menschen Ausschau, die uns privat versorgten. Ich wurde fündig: Salzbrezeln! Yeah! Und kurz darauf bei Kilometer 36 hörte ich ein FREE BEER! Kann es etwas besseres geben als das hier? Ja geil! Eine Mitläuferin und ich prosteten mit der Menge an die uns hier den besten Teil der Strecke bescherte. Ab da lief es echt super. Ich lief einfach in meinem Trott durch, klatschte Kinder ab, sang, sprang ( Gruppen mit Schildern „Jump for Joy“ forderten einem heraus) und war immer wieder total geflasht. Auf einmal war er da- nein kein Mann mit dem Hammer- BIG BEN! WOW!

Da musste nochmal das Handy raus. Was für eine Kulisse.

Die letzten 2,195 Kilometer konnte ich so geniessen! Was für ein Gefühl! Ich war alle: Steve, Paulette, Helen. Ich fühlte mich überall mit angefeuert.

Dieses Bild entstand bei Kilometer 41, ob ich dafür 20£ ausgeben mag, weiß ich noch nicht.

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Das Ziel am Buckingham Palace war der Hammer und ich weiß bis jetzt nicht wie ich das geschafft hatte: Aber mir und meiner Plantarsehne ging es blendend.

Ich kann nun mit Sicherheit verstehen, warum so viele Leute, so viel Geld für einen Marathon ausgeben. Das war der mit Abstand allergeilste Lauf meines Lebens! Und schon während dem Lauf habe ich entschieden, noch mal an diesen Start zu gehen.

Meine Entscheidung auf die Brooks RunSignature zu hören war richtig: Ich könnte nicht glücklicher im Ziel angekommen sein.


Dankeschön an das Team Erdinger Alkoholfrei für diese tolle Reise, Danke an TomTom für das Bereitstellen der TomTom Spark und Danke an Brooks für das geniale Outfit das wunderbar an die Grinsekatze erinnert. Danke auch an Wrightsock für die Deutschlandsocke, die mich wieder blasenfrei ins Ziel gebracht hat.

Zwei Tage danach geht es mir immer noch blendend und da wäre mit Sicherheit mehr gegangen- aber so war es einfach nur eine tolle Erfahrung.

Nächste Woche starte ich bei der VeloTour Frankfurt- auch ohne Training- mal sehen wie das wird.

Und jetzt: Füße hoch!
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#RunHappy

PS: Danke an Jens für die Bilder die Du mir zur Verfügung gestellt hast. Mehr über Jens könnt Ihr hier in Seinem Blog lesen.

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Brooks-Ambassador-Treffen im brandneuen HQ

Es ist Freitag, kurz vor 8, und ich bin bereits mit den Nerven am Boden. Hatte ich alter Autofahrer mich doch entschlossen, in einem Anfall von Vernunft den Zug nach Münster zu nehmen. Gleich am ersten Bahnhof wäre um ein Haar die Katastrophe passiert und ich in den falschen Zug gestiegen… Man sollte nicht unreflektiert irgendwelchen […]

https://laufkater.wordpress.com/2016/03/01/brooks-ambassador-treffen-im-brandneuen-hq/

Carmen in Wonderland- Visiting BROOKS Headquarters Amsterdam

When all the bloggers got the message that we’re invited to visit the headquarters in Amsterdam I was freakin out: I am going to visit my personal Wonderland!

The office is integrated in the olympic stadium in Amsterdam. And we had the oppurtunity to run the Amsterdam TCS Marathon.

So there was only one right answer: YES!

On 18th of october my flight started really early from Frankfurt to Amsterdam.

Mario, also a Ambassador of Run Happy, was waiting at the baggage reclaim. So we made our way with the shuttle to our hotel. Some of us we’re waiting in the lobby and it was a big reunion.

As soon as everybody got there, we followed our leaders Bengü and Nicole to the Taxi, who brought us to the headquarters at the olympic stadium.

I was sooooo exited- and I couldn’t hide it 😉

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Feeling like a little kid with big eyes, we were warm welcomed from Suzana.

So we had a sightseeing tour all through the headquarter and my first tought: I really love to work for that company. The employees desks owners have stored their runnning shoes and they can go for a run to get new ideas and power. There’re showers, tabletop tennis and a lot of room for individualtiy.

White boards with personal notes, graffiti, kitchen with free soup, tea, coffee and fruits- it seemed to me that Brooks cares about the healthy lifestyle- and I really would recommend every company.

After the tour we took our seats at the little show room- and we could see the new collection, colours and brandnew shoes (we’re even not to supposed to tell you the names) and we’re asked to keep that secret. OMG! Torture for me. But I kept my Iphone in my pocket and tried to behave. Even if I got the SAMPLESIZE 8.5!

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So our workshop with Bengü started with chilled served drinks- non alcoholic of course.

A camera team from eurosport attend that for a while. We talked about this and that (blogger style) and the time was flying by.

At the kitchen we got a little lunch for us with wraps, salad and freshly squeezed orange juice- yummy!

And than we got a surprise from Suzana: The blue Brooks Hoodie that I tried to order before and it was sold out, but in the Amsterdam 2016 european athletics Champonchips edition. WOW! Also a keychain rainbow was waiting.

Strengthend by wraps Dominik and I got interviewed by eurosport and I hope that we’ll see the result.

Time to say goodbye to Susanna 😦 but we had to get our race documents at the marathon fair.

It was like arriving at a huge party:

Got everything without any trouble and again: Christmas: The Brooks booth. A lot to see and to do: Pictures, new clothing and the limited djungle edition of the ghost.

 

As soon as we’re told to „NOT TOUCH IT-IT’S HOT“ I grapped it and tried to run away 🙂

But no chance for me….. but I tried hard 🙂

Bengü running on a tread mill:

So meeting time again: back to the hotel, jump into sportswear and get out on bikes to ride to our guide to have a sightseeing run. But in expectation to run the marathon on the next day, I stayed on bike.

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We saw so much in Amsterdam, but on my bike it was difficult to take photos. We crashed a bridal photoshooting :-P.

We had so much fun, but it was getting cold on my bike and I was happy when we got back on the way to the hotel.

Shower, drying my hair, get dressed, back in the lobby again a taxi took us to cafe Schinkelhaven and the food was great! My angus steak was delicious- but it was late and I was scared what my stomach would do about that on the next day.

A lot of talking, but also a lot of smartphone action- that’s a bloggers life 🙂

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Before we got to bed, Bengü and Nicole surprised us again: The Run Happy pack wich included a towel ( I wanted that from the moment I saw it at Mandy’s place in Berlin), tattoos, Happy Nippel Band Aid, loopscarf and gym bag. That was better than bedtime candy 🙂

Back in my room I got everything right for the next day. But the TCS Amsterdam Marathon will get a own article.

Thank you so much BROOKS DACH for the invitation- I was feeling like the cheshire cat the whole time 🙂
#runhappy

Even if I didn’t took a lot of pictures Christiane, Dominik and Sascha did- Thank you!

TOUGHRUN 2015- Ab in mehr Batsch! Anmeldung für 2016

Am Samstag, 10.10.2015, war es wieder so weit: Das Laufevent TOUGHRUN stand an.

Wie jedes Jahr, seit 2011, zog ich meine Krone an, schminkte und stylte mich und schlüpfte in die pinknen Laufklamotten von Brooks 🙂

An die Füße kam der Fisherman’s Friend Strongmanrun bewährte Brooks PureGrit 3.

Gut gelaunt stiegt ich in mein Auto und fuhr in Richtung Saarland.

Nach ca 30 Minuten Fahrt traf ich schon bei der Einfahrt auf bekannte Gesichter. Der TOUGHRUN ist für mich mittlerweile eine große Party, mit vielen Wiederholungstätern und neue Teilnehmer die es gilt kennen zulernen.

Jetzt fragt Ihr Euch: Wie bei einem Lauf Leute kennen lernen? Ja, das ist hier eins der Hauptziele. Da der Fokus hier auf Spaß, Teamarbeit und einer Menge Matsch (Batsch) und nicht auf Bestzeiten liegt, ist es ein Leichtes hier neue Freundschaften zu schließen.

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Als ich ankam, waren schon einige Läufer anwesend. Auch Melanie und Saskia (Ersttäter und Arbeitskolleginnen von meiner Mama) standen in der kühlen Morgensonne.

Ich freute mich auf das ganze Team: Sabine, Theo, Tim und all die anderen von der Agentur Erlebnisraum waren bester Dinge und es herrschte dieses Mal weniger Hektik als in den letzten Jahren.

Kurz nach mir trafen Jasmin, Stefan und Bernhard ein. Da Jasmin leider nicht starten konnte wegen einer Erkältung mussten die Jungs alleine ran. Ich hatten den beiden eine Krone mitgebracht und Sie zu meinem Hofstab ernannt die den Weg für mich ebnen sollten.12140093_1218824621467739_1960034158549774976_o

Und nun ging es Schlag auf Schlag: So viele Leute die ich kannte trafen ein- Wahnsinn. Auch Patrik und Monja waren wieder dabei. Aus unserem Studio waren auch einige Mitglieder am Start. Beinahe hätte ich mein erstes Hindernis: Das KARLSBERG, vergessen. Aber Stefan sorgte dafür das ich diese Hürde auch nahm. Gerade in dem Moment als ich zum ersten Schluck angesetzt hatte, kam eine Nachricht von meiner Mama:“Na? Hast Du Dein erstes Hindernis schon getrunken?“ Ich musste Grinsen- perfektes Timing. Sabrina und Mirjam waren auch eingetroffen und so gab es ein schickes Vorher Bild mit allen 5.

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Es ging auf einmal alles so schnell das ich es gerade noch auf die Toilette schaffte. Von Patrik wurde ich mit den Worten: MACHT PLATZ FÜR DIE KÖNIGIN! in den Startblock gebracht. Wo ich bin ist also Vorne  dieses Mal 😉

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Das Warmup war super (auch wenn die DJ’s noch vor dem Start die Boxen zum bersten gebracht hatten), Musik, Ansprache und Einteilung in 3 Startblocks mit 300 Läufern und Anheizen gingen nahtlos in einander über. Und dann mit 2 Minuten Verspätung gab es den Startschuß, auch wenn die Pistole etwas Zeit verzögert  abfeuerte.

Und schon waren wir auf der Strecke. Die Stimmung wie immer großartig 🙂 Ich wurde auch direkt gefragt ob ich hier einen Junggesellinnen Abschied feiern würde 🙂 Ok er war zum ersten Mal dabei- aber ich finde so eine Veranstaltung würde wirklich einen Junggesellinnen Abschied perfekt machen – aber ich schweife ab.

Auf der Powerride kollidierte ich das erste mal mit Alexander 🙂 und es ging ohne Umschweife in Richtung Swamp weiter. Vorher kann man schon das natürlich Hindernis sehen und der heisse Sommer hat auch hier Spuren hinterlassen: Es war kaum Wasser, dafür umso mehr Matsch vorhanden.

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Todesmutig stürzte ich mich auf dem gleichen Weg wie jedes Jahr in die Fluten. Aber der Matsch war am Ende doch etwas stärker als ich. Alexander zog mich mit einem Ast ( den auch andere danach noch nutzten) aus dem Matsch.

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Weiter ging es nach oben, wieder nach unten, raus aus dem Wald und zur ersten Verpflegungsstelle. Es folgte das Hindernis Warrior’s Prayer: 300 m Waldstück mit 11% Steigung. In der ersten Runde ging es noch, aber in jeder Runde wurde es rutschiger.

Nach einem etwas längeren Laufabschnitt ging es ins Dungeon. Und hier war dieses Jahr auch soooooo viel Matsch, ich kam mir danach vor als ob ich 10 kg zugenommen hätte. Die Zwerge hatten eine lustige Technik: Sie rollten sich daneben im Gras herum um den überschüssigen Matsch loszuwerden.

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Aber diese Aktion war unnötig, denn kaum 400 m entfernt warteten die 4 Mudpools auf uns. Jeder musste durch 2 durch. Hier haben die Veranstalter den richtigen Riecher gehabt und optimal aufgestockt- keine Anstehzeit und gute Leute war hier zu finden. Man bekam hier auch matschfreie Stellen von den netten Mädels aufgefüllt und Augenringe wurden professionell kaschiert.

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Besonders eine Gruppe viel mir auf: Sie tröteten wie wild wann immer ich auftauchte 🙂 Ich freute mich sehr, denn Sie wechselten auch sehr oft schnell die Position um immer wieder da aufzutauchen wo ich rumrannte.

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Auf ging es aufs Battlefield unter Instruktionen des FARK- Teams. Auch hier wieder viele bekannte Gesichter- da lässt man sich doch gerne mal antreiben: Durch die Reifen ging es an die Hangelstrecke um dann unter Stecheldraht durchzukriechen. Dazu gab es Rauch, Geschosse, Kartoffelmehl und körperliche Züchtigung. Auch menschliche Hindernisse mit Schilden stellten sich in den Weg. Musik dröhnte laut aus den Lautsprechern 🙂 Manowar! Ja geil!

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Danach direkt auf den Highway to hell 🙂 Hier konnten sich die verschlammten Körper mit Holz bestücken. Die Mädels haben da auch gerne nachgeholfen wenn das nicht so gut ging. Ich wurde mit mehr Holz vor der Hütte ausgestattet und rannte weiter.

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Die Morning Glory ist jedes Jahr wieder kraftraubend. Einen steilen Hang irgendwie nach oben klettern, ein kurzes Stück auf der Straße und dann zu den Glory Mountains. Hier hilft man sich gegenseitig und feiert sich wenn man oben drauf steht.

Dann in etwas längeres Laufstück zu den Walls of Glory. Jedes Jahr weiß ich, das ich nicht alleine drüber komme, und biete für die Hilfe im Gegenzug auch meine Hilfe an. In der ersten Runde hat das super geklappt, ein starker Mitläufer gab mir mit einer Räuberleiter Unterstützung. In der zweiten Runde jedoch, liefen die beiden Jungs einfach an mir vorbei, obwohl ich gefragt hatte ob ich helfen kann und Sie mir doch bitte im Gegenzug helfen könnten. Sprachlos! Am liebsten hätte ich geschrieen: Thema verfehlt- Setzen Sechs! Aber das nette Mädel, das am Hindernis als Aufseher stand, war herbeigeeilt und gab mir auch hier Unterstützung mit der Räuberleiter. In der dritten runde lief alles glatt: Hilfe angeboten und im Gegenzug Hilfe erhalten- so wie es sein soll.

Von hier aus geht es auf die Zielgerade. Das tolle ist: Man kann nach jeder Runde einfach aussteigen. Niemand wird komisch angeschaut wenn er nur eine oder zwei Runden läuft. Einzig und allein der Wille sich zu bewegen zählt.

Auch Sabrina und Mirjam hatten sich, wie schon 2014, für die 2 Runden Version entschieden.

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Die Stimmung war auch auf der Zielgeraden klasse! Hier gab es Wasser und Schwerthiebe . Die Zuschauer und Moderation hatten Spaß ;-D Und wir auch. Zielbier, Abspritzstation, Dusche, Anziehen, Verabschieden und direkt im Studio aufs Cyclingrad.

Alle drei Runden waren der Wahnsinn, ich habe so viele neue Leute kennengelernt: Sogar Läufer aus der Schweiz die mich immer Prinzessli nannten. Viele von Euch habe ich auf Facebook gefunden, einige leider nicht. Aber vielleicht sehen wir uns einfach im nächsten Jahr wieder in Bexbach?

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Ihr wollt noch ein paar Hardfacts zum TOUGHRUN- Ab in de Batsch? Die gibt es natürlich hier.

Ein tolles Highlight gab es noch: Einen Heitratseintrag unter dem Start und Zielbogen- und Sie hat JA gesagt! Das kann ja nur gut gehen, Irene Barea Fernandez und André Kraus bekamen hierfür den Romantikpreis.

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Was spricht nun dafür sich bei dem Lauf anzumelden? Und warum die höheren Startgebühren als bei einem „normalen“ Lauf?

Also den TOUGHRUN muss man erlebt haben. Ein Event in familiärer Atmosphäre ohne Zeitdruck oder Cutoff-Zeit. Niemand schimpft wenn man sich als Erwachsener einfach mal total kindisch und bekloppt verhält. Tolle Zuschauer und ein sich immer verbesserndes Eventteam.

Die Startgebühren umfassen so einiges: Die Präparation der Strecke, Verpflegung während des Laufs ( da die Strecke ideal verläuft alle 2,1 km), Finishershirt (sogar Frauenshirts!!!) und Dogtag, Verpflegung durch eine warme Mahlzeit im Ziel, kostenlose Bilder (bei anderen Events kommen da schnell mal zwischen 19-45€ für eine Fotoflat dazu) und so vieles mehr! Ja es gibt keine warmen Duschen, aber Hallo! Es ist ein Toughrun- Baden können wir dann ja zu Hause.

Alles in allem ein tolles Familienevent, da man als Zuschauer auch super schnell die Position zu den verschiedenen Hindernissen wechseln kann. Auch für die Verpflegung vor Ort ist gesorgt und die Kleinsten haben hier wirklich sehr viel Spass.

Ich hoffe die Bilder können Euch überzeugen selbst mal ins Saarland zu reisen um am TOUGHRUN teilzunehmen. Falls Ihr Tipps zu Übernachtungsmöglichkeiten braucht- immer her damit, ich helfe gerne.

Hier geht es schon zur Anmeldung für 2016- ich hoffe ich konnte Euch direkt animieren- die Preise Staffeln sich nach Startplätzen: 

Anmeldungsgebühr:

Phase 1: 1-250 – EUR 45,-
Phase 2: 251-750 – EUR 55,-
Phase 3: 751 – 1000+ (max. 1250) – EUR 65,-

Leistungen (u.a.)

  • Startberechtigung zum TOUGHRUN 2015
  • Finisher-Shirt + Survivor Dogtag
  • Laufverpflegung
  • Leckere Heldenmahlzeit nach dem Lauf
  • Hindernisse und Streckensicherung
  • Sanitätsdienstliche Betreuung

TOUGHRUN-Campticket – ENTSPANNTE ANREISE AM VORABEND: 10€ p.Person
Leistungen:

  • Zutrittsberechtigung am Vorabend des TOUGHRUN (ab 14 Uhr)
  • Zeltplatz (Campingbusse oder Wohnmobile sind leider nicht erlaubt)
  • Sanitäre Anlagen (Toiletten und Duschen)
  • Grillgelegenheit

Und es kostet keinen horrenden Aufpreis wenn man seine Startunterlagen vorher geschickt bekommen will, denn das gehört einfach dazu. Somit ist morgens dort auch alles sehr entspannt- also meldet Euch hier an, um nächstes Jahr mit mir an den Start zu gehen 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Bericht der BILD

Fernsehbeitrag des SR in der Sportarena

Hier findet Ihr noch mehr Bilder zum Event- es sind Tausende- und ich hoffe sie motivieren zum Mitmachen 🙂

Bilder von Lukas Hafner

Bilder von Karlsberg

Bilder von SOL.de

Bilder von WUD

Bilder von La La Loop

Bilder von MK

Bilder von Machmallauter- Knipser

Bilder Vorher Toughrun 2015 

Bilder Nachher Toughrun 2015

Bilder von Fotografie Holger Bousonville

Bilder von Oliver Jacobs

Bilder von Sebastian Witti Start/Ziel

Bilder von Sebastian Witti Battlefield

Bilder von Sebastian Witti Mudpool

Bilder von Andrea Nagel Highway to Hell

Bilder von Andrea Nagel Battlefield

Bilder von Sebastian Witti Powerride

Bilder von Carsten Müller Battlefield

Bilder von Sebastian Witti Swamp

Bilder von Carsten Müller Highway to Hell

Bilder von Your Day Photographie vom Heiratsantrag

Bilder vom Toughrun- Weg zum Mudpool

Bilder von Andrea Nagel Dungeon

Bilder von Carsten Müller Swamp

Bilder von Carsten Müller Powerride

Laufen ist Luxus

Auf meiner heutigen kleinen Laufrunde wurde mir klar, das Laufen der reinste Luxus ist.

Hier die Gründe dafür:

  • Ich entscheide mich für die coolsten Laufklamotten die ich tragen möchte 
  • Ich entscheide ob mit oder ohne Puls/GPS Uhr/ Musik 
  • Ich entscheide mich für meine Lieblingsstrecke
  • Ich bestimme selbst mein Tempo
  • Ich bin erhaben über die Autofahrer die alle böse kucken, wenn ich lächelnd und singend an ihnen vorbei laufe während sie am Kreisel warten müssen 

Fazit: Wenn ich laufe,ist das Quality Time für mich und meine Seele- der reinste Luxus in dieser hektischen Zeit

Danke an die Dame, die das Stressbewältigungsseminar meiner Krankenkasse leitet. Ich muss mir nur mancher Dinge wieder bewusst werden….

Ihr vielleicht auch?

Nächste Woche Sonntag ist übrigens der 261 Womens Marathon & 10k auf Mallorca – da werde ich den Stress mal richtig loslassen, denn meine Garmin hat ambitionierte Ziele für mich 🙂

Run Happy!



 

Mein (schon fast erfüllter) Wunschzettel

Wie jedes Jahr, gab es auch dieses Mal wieder was, was ich unbedingt zu Weihnachten haben musste!

Brooks ist da immer ganz vorne dabei und ich erfülle mir diese Wünsche meistens selbst, dann passt das auch.

Dieses Jahr stand eine Jacke ganz oben:

BROOKS GLYCERIN JACKET II:

Das Bild hat mich (zumindest von der Farbkombi) sofort überzeugt.

220554496_bigIst die nicht großartig? Ich habe im Chat nachgefragt, da ich mir mit der Größe nicht sicher war. Ich habe dann dennoch 2 Größen bestellt.

L und XL, da ich wegen meiner Oberweite Bedenken hatte. Letztendlich habe ich sie in L behalten und meine Arbeitskollegin hat sie begeistert in XL genommen, die sei zu schön um zurückzuschicken.

Recht hat sie. Die Jacke ist lang und geht tatsächlich über meinen Po. Heute hatte sie Premiere. In Kombination mit dem Support Tank war es sehr angenehm bei 7 Grad zu laufen.

Die Daumenlöcher verhindern das kalte Luft in die Ärmel zieht und der lässige weite Kragen ersetzt im Moment einen Schal.

Die Jacke selbst hat einen wasserdichte innenliegende MP3 Tasche und 2 Taschen mit Reissverschluß aussen.

Durch die Stoffbahnen verschafft die Glycerin Jacket eine sehr schmale Silhuoette. Der Stoff ist weich und geschmeidig und das Brooks Logo auf dem Arm hat eine wunderschöne hellblaue Farbe.

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BROOSK ESSENTIAL RUN JACKET II

BR941B015-103@1.1 Eine Essential Run Jacket 1 habe ich ja eigentlich schon, aber dieses  Muster hat mich letztes Jahr gefangen genommen. Ich habe das Breakaway Beanie in genau dieser Farbkombi bekommen.

Viel Sagen muss man zu dieser Jacke nicht. Sie hat alles was man in einer Basic- Laufjacke braucht: 2 Taschen mit Reissverschluß und die wasserdichte MP3 Tasche auf der Innensseite.

Sie ist wunderbar leicht und ich habe diese absichtlich in XL genommen um beim Zwiebellook mehr Platz zu haben. Ich fühle mich nicht gerne eingeengt.

Wind wird wunderbar abgehalten und auch leichten Regen kann man trocken darin überstehen. Durch die Refklektoren absolut empfehlenswert im Dunkeln.

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Hier noch das passende BREAKAWAY BEANIE:

Bro_280222-989 Das schöne Detail für uns Frauen: Eine Aussparung auf der Rückseite um den Zopf nach außen zu lassen.

Hier werden die Haare nicht platt gedrückt und die Atmungsaktivität wird auch erhöht.

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Was mir noch fehlt, was ich aber auf jeden Fall noch brauche:

Das EQUILIBRIUM LS II

brooks-equilibrium-longsleeve-ii-g002s7uvcz Das Muster, ja ich weiss, ich muss es haben. Ich habe mittlerweile 3 der EQUILIBRIUM LS und 6 der EQUILIBRIUM SS II (kurze Arme).

Diese Shirts sind so anschmiegsam und weich das ich  sogar ein älteres zum Schlafen anziehe. Never change a „Running“ System ist hier angesagt.

In Amerika gibt es übrigens auch ein Support Tank, ein Laufrock und eine Tight mit dem Muster. Bisher bin ich stark, aber das kann sich schnell ändern….

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Heute ist noch etwas in meinen Aufmerksamkeitsradius gesprungen: Der neue Brooks TRANSCEND

TranscendSieht er nicht total spacig aus? Auf Brooksrunning.com  gibt es schon einige Infos zu diesem Schuh.

Klar muss man auch in diesem Schuh noch einen Fuß vor den anderen setzen und eigentlich habe ich im Launch ja auch meinen Traumschuh gefunden, aber vielleicht ist dieser hier ja noch besser?

Im Februar 2014 wissen wir mehr und ich werde beim Händler meines Vertrauens den Schuh anprobieren und berichten. Für den 261 Woman’s Marathon bin ich ja nun angemeldet und vielleicht geht der ja mit?

Was habt Ihr Euch gewünscht, oder vielleicht sogar schon erfüllt?

Run Happy!

Mut zur Lücke: Der Viernheimer Fitness- Triathlon

Hier meine noch fehlende Review vom
Viernheimer Fitness Triathlon.
Über das Training brauche ich nichts zu schreiben.
Meine Einstellung diesen Sommer: MUT ZUR LÜCKE!

Ich habe bisher für keinen Wettkampf strukturiert oder ausgiebig trainiert.
Alles hat irgendwie geklappt.
Auch Rad am Ring (wenn der Osteopath morgen ja sagt) und der Gourmetmarathon müssen ohne großes Training hinhauen.
Natürlich erwarte ich hier keine Bestzeiten,aber ich will Spass haben.

In Viernheim hatte ich bedingt Spass.
Schwimmen auf einer Bahn mit 2 kraulenden und 4 brustschwimmenden Wesen ist kein Spass.
Radfahren war gut bis auf das eine Weibchen das alle beim überholen geschnitten hat,dafür bekam sie auch von einigen Drohungen ausgesprochen (auch von mir).
Ich wurde nur von 2 Radfahrern überholt und war selbst die ganze zeit am überholen.
Die Wechselzone war kein Neuland mehr und hier lief alles gut.
Nur der Laufstart, der war hart: direkt waren die Waden zu und ich musste stehen bleiben. Eine Mitkämpferin animierte mich: Du bist so schnell Rad gefahren,los gib Gas.
Irgendwann fand ich meinen (langsamen) Rhythmus.
Ich fühlte mich als ob ich auf der Stelle laufen würde.Die zweite Runde zog sich ewig.
Hier ein Lob an die Streckenposten,die haben uns Super animiert.

Irgendwie kam ich mit 1:27h ins Ziel,knapp 3 Minuten schneller als letztes Jahr, wie auch immer das passiert ist-keine Ahnung.
Dann brach die Zeit an Rookie Marcus (den Lebensgefährten von Brigitte) anzufeuern.
Das hat geklappt: Marcus hatte das Gefühl das ich überall war.
Stimmungsnest ist definitiv meine Stärke 😀

Es war wieder eine tolle Veranstaltung mit genialer Organisation.

Danke auch an David und Brigitte fürs anfeuern- das war richtig toll!

Den Tria-Anzug von Sugoi habe ich übrigens bei BeeAthletica bestellt.Tolle Mode für jeden Sport Jenseits des Einheitbreis!

Drückt mir die Daumen für morgen!

Run Happy

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<a href=“http://schlechteswettergibtesnicht.files.wordpress.

Back in the Game!

Schon zwei Wochen sind seit dem Velothon vergangen und in den zwei Wochen ist viel passiert.
Mein Video um die Les Mills BODYPUMP Lizenz zu erhalten hat bestanden. Ich bin also offiziell BODYPUMP Instruktor!
Dank meinem Chef Christian, im Fit n‘ Fun Fitness- und Gesundheitszentrum Ramstein, habe ich Donnerstags nun eine feste Stunde und ich freue mich riesig darüber.
Morgen geht’s zum Les Mills Groundworks um die BODYCOMBAT Lizenz wieder um ein Jahr zu verlängern und als kleiner Vorgeschmack aufs Superquarterly in Düsseldorf im August.

Am Freitag war ich zum ersten Mal seit 4 Wochen wieder laufen.
Die Zwangspause hab ich mit selbst auferlegt, da bei der Krebsvorsorge an meiner linken Brust Auffälligkeiten gefunden worden waren. Hier habe ich extra schnell einen Termin bekommen, da das ganze mit Schmerzen verbunden ist/war.
Da das bei vielen Frauen Zyklus abhängig ist, kam ich 2 Wochen später wieder zur Untersuchung und das ganze war unverändert. Fazit vom Gyn: So schnell wie möglich zum Radiologen.
Ich bekam keinen zeitnahen Termin ( Ende Juli!!) und rief, wie vorher geheißen, bei meinem Gyn an, der sich selbst kümmern wollte falls es nicht klappt. Gesagt getan, letzte Woche Mittwoch hatte ich den Termin und der Radiologe gab nach Mammographie und Mammasono Entwarnung.
Verhärtetes Drüsengewebe führt zu dem Druckschmerz und eine Hormonsalbe soll nun Abhilfe schaffen.

Erleichtert kann ich wieder durchstarten!

Leider zwickt meine Linke Schulter im
Moment ein wenig, aber das führe ich auf Übertraining der letzten Wochen zurück, da ich noch ziemliche Defizite im BODYPUMP Schultertrack habe.

Gestern war ich somit zum ersten mal seit 4 Wochen mit Brigitte laufen.

Ich hab sie vorher auch gefragt ob sie mit einer Anfängerin überhaupt laufen möchte 🙂

Never change a Running System war die Devise: Der Brooks Ravenna 3 ist meine Allzweckwaffe für jede Gelegenheit und der durfte mit raus.
Bei den Klamotten griff ich zu meinen Lieblingsstücken von Brooks und schon waren wir am Laufen.
Vor lauter Vorfreude hab ich sogar vergessen den Forerunner 910xt zu starten 🙂 aber die Strecke ist eine meiner Lieblingsstrecken und mit 13,abkürzbar auf 8 km, auch flexibel zu laufen.
Und es lief Super! Ich war glücklich, musste das Brigitte auch immer wieder sagen und hab mich abends noch mal für den Lauf bedankt. 13 km in 1:20h waren mehr als gut gelaufen nach so einer langen Pause, aber der Muskelkater kam noch am gleichen Abend 🙂

Am Montag geht es dann ins Trainingscamp Urlaub nach Fuerteventura.
Meine 3 schönsten Paar Brookslaufschuhe hab ich eingepackt und ich will viel laufen.
Schwimmen und Fahrradfahren darf auch nicht zu kurz kommen 🙂

David will Surfen lernen- da habe ich dann genug Zeit für mich.

Das war’s vorerst von mir!

Und ein ganz großes RUN HAPPY von mir mit auf den Weg!

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StrongmanRun 2013: Ich- einfach unermüdlich und der Tom!

Der StrongmanRun 2013 war lange im voraus geplant. Eigentlich wollte ich zusammen mit Julia (die ja auch Bloggerin für den StrongmanRun ist) wie im letzten Jahr laufen.
Doch Julia brach sich bei einem Sturz mit dem MTB das Schlüsselbein und konnte nicht starten.
In unserer Pension war somit auch noch ein Platz in unserem Zimmer.
In dem anderen Zimmer war dieses Jahr Thomas einquartiert (hier hatte ich die Adresse der Pension weitergegeben), wir hatten uns auch vor längerer Zeit schon über Twitter kennengelernt und beschlossen anhand unserer Durchschnittsgeschwindigkeit zusammen zu laufen Der StrongmanRun ist halt eher ein Gemeinschaftserlebnis und nix für Einzelkämpfer.
Am 02.05. kam von Andrè auf Twitter eine Tweet an mich mit: Der @SchlegelTom hätte da mal eine Frage…
Die Frage war: Gibt es noch Übernachtungsmöglichkeiten? Und ich antwortete mit: Wir hätten Platz im Zimmer von Freitag auf Samstag. Tom antwortete mit Ja gerne und somit war die Sache geritzt.
Dann weihte ich auch Jasmin ein, aber wie erwartet hat Ihr das auch nix ausgemacht einfach mal nen „Unbekannten“ mit ins Zimmer zu nehmen.
Ich wollte als offizielle Bloggerin ja auch mit gutem Beispiel voran, denn wir Starter beim StrongmanRun sind schon eine große Familie.
So fand sich für Tom über die Mitfahrzentrale auch noch der passende Platz im Auto und ich versprach ihm am Ringboulevard abzuholen.
Das hat auch alles super geklappt: Freitags fuhren wir um 16:30 los und waren kurz nach 18 Uhr am Ring.
Dort entdeckte ich sofort Andreas von Brooks und er wusste auch sofort wo Tom zu finden war, er meinte auch direkt das dieser Knut Höhler (dem mehrmaligen Gewinner des StrongmanRun) ähnlich sehen würde.
Ja und so war es dann auch. Ich holte die Startunterlagen für Bekannte ab und dann ging es in Richtung Pension.
Dort wurden wir wie jedes Jahr liebevoll aufgenommen und richteten uns häuslich ein (was bei mir immer mehr verwüsten ist wie alles andere).
Nach ca eineinhalb Stunden trudelte auch Thomas ein.
Hier muss ich nochmals betonen das Twitter echt der Hammer ist. Selbst wenn man sich noch nie im Leben vorher gesehen hat kommt es einem vor als ob man sich ewig kennen würde.
Wir ließen uns beraten welches Restaurant wohl das Beste für uns sein würde (Tom wollte mit Nudeln carboloaden) und wir brachen in Richtung Adenau auf.
In dem italienischen Restaurant wählten wir alle einen kleinen Salat und ein Nudelgericht.
Mit den Salaten wollte uns die nette Kellnerin Brot bringen,aber der Salat war aufgegessen und noch immer kein Brot. Tom schaute traurig und so bat ich die Dame nochmals um Brot um die gute Salatsauce aufzuessen. Was nun folgte war der Running Gag des StrongmanRuns: Die Dame brachte uns super leckeres Eifelbrot 🙂 Und Tom fragte uns ob wir den Comic mit der Ente kennen und Hast Du Brot? Hast Du Brot war also unser Motto. Den Film findet Ihr übrigens hier.
Nachdem Tom seine Pasta und noch die Reste von den Portionen von Jasmin und mir gegessen hatte ging es noch schnell zur Tanke und dann wieder in die Pension (mit einem Sixpack Radler).
Im Zimmer schnürte ich Tom noch seine pinknen Schuhe mit der Marathonschnürung und beantwortete alle Fragen von Ihm. Er sollte früh in den Startblog um schnell aus der Masse herauszukommen. Noch eine Sache gab ich ihm auf den Weg: „Ich will das Du es unter die ersten 3 schaffst!!!“. Ich warnte Ihn auch vor das ich Ihm beim überrunden zujubeln würde- ja jetzt lachte er noch darüber 🙂 Ich hab schon so manchen als Stimmungsnest erschreckt.
Licht aus- Schlafen!
Um sieben Uhr war ich sofort mit dem ersten Klingeln wach. Tom auch. Jasmin kurz.
Ich fragte Tom ob er zuerst ins Bad wollte und er meinte nur ob ich mich jetzt schon komplett anziehen würde, so für den Lauf, und ich bejahte das. Er wolle noch liegen bleiben und relaxen.
So machten wir uns in aller Ruhe fertig, ich bestärkte Tom immer wieder das er ganz vorne dabei sein würde.
Um halb acht wurde dann auch die liebe Jasmin langsam wach und Thomas lief im Hof herum.
Beim Frühstück war die Stimmung super, auch wenn die Jungs nicht richtig Hunger hatten. Hier gab ich aber keine Ruhe und jeder musste Essen. Für Tom verflüssigte ich sogar den auskristallisierten Honig damit er genügend Energie für den Lauf haben würde.
Nachdem wir nun unsere letzte sieben Sachen im Auto hatten ging es Richtung Ring.
Am Ring steuerten wir den ersten Parkplatz an und Jasmin versprach Tom mit Ihm zum Auto zu gehen und seine Sachen zu holen sobald er fertig war.
Im Ringboulevard trafen wir auf Christian und sein Frau und ließen uns in der Fotobox von Brooks noch ablichten.

Foto

Tom, Thomas, Christian und ich

Brooks hatte auch einen alten Bekannten im Gepäck: Achim Achilles und er lud zu einem lustigen Fragespiel ein, bei dem Thomas und ich noch Strümpfe und Shirt gewonnen haben.
Nun aber los aufs Eventgelände. Tom hatte ich mein High5 Isogel und den Multipower Carboriegel abgegeben, er hatte in der Eile vergessen vorzusorgen, und mir erschien es bei Ihm wichtiger zu sein.
Mit einem: „Also unter die ersten 10 musst Du schon“ schickte ich Ihn in den Startblog.
Thomas und ich leerten den Radler und trafen auf Georg, auch ein Twitterer (@vonWindoff) . Auch hier passte die Chemie und Kerstin, Torsten, Timo und Anhänge waren mittlerweile auch eingetroffen. Hier übergab ich die Startunterlagen und Kerstin machte noch ein paar Bilder von uns.
Irgendwie waren die anderen dann weg und Jasmin verabschiedete uns in den Startblog wo wir es uns in der prallen Sonne gemütlich machten. Ich teilte mein Getränk mit den 3 Jungs und die Stimmung war gut. Die Musik war gut- bis kurz vor dem Start jemand Frank Sinatra mit My Way laufen ließ. Nicht falsch verstehen, Sinatra ist toll, aber Hells Bells und Self Esteem von den letzten beiden Jahren, waren definitiv die bessere Wahl. Die Reaktion bekam der DJ sofort.
Der Startschuß kam und es folgte….. lange nichts. Wir standen noch über zehn Minuten herum bis sich der Startblock auf unserer Höhe zu bewegen begann.
Thomas war im Thor Kostüm und ich als altbekannte Batsch-Queen auf der Strecke. Wir liefen mit lockerem Tempo los und hier merkte man sofort, das die Veranstalter gelernt haben.
Lange blieben wir in Bewegung, überwanden lockere Strohhindernisse, aber wie jedes Jahr kam die Stelle an der wir alle anstehen mussten: Das Tor im Zaun. Dieses Mal standen wir aber nicht wegen einem Hindernis, sondern wegen einer Treppenpassage. Positiv anzumerken ist aber: Wir standen keine 40 Minuten wie letztes Jahr, sondern gefühlte 20.
Es lief dann weiter bis zum ersten „richtigen Hindernis“ Hier kam man sich wie geteert und gefedert vor. Schaum und Matsch war hier auf der Tagesordnung und ich war froh endlich kühles Nass, ähm Matsch, um mich herum zu haben. Mir war es eindeutig zu warm!!
Auf ging es nach Kriechenland. Hier muss ich zugeben das das mit dem Strom vollständig an mir vorbei ging. Hab ich einfach nicht mitbekommen und auch beim Kriechen traf mich kein Strom, gewundert hab ich mich aber schon bei der einen Passage, dass auf einmal alle so brav auf dem Boden blieben.
Es folgte das Highlight: Die Rutsche mit dem Namen Downhell. Ach war das ein Spass. In Bauchlage ging es nach unten- natürlich mal wieder nicht ohne mich dabei zu drehen.
Thomas kreischte vergnügt das er das nochmal machen wolle- ich antwortete : Ja in der nächsten Runde.
Nach einigen Laufmetern kamen wir beim Hindernis Springfield an. Erfrischend und nicht mal ein wenig anstrengend war es hier 🙂
Matschpoint war eher ausgetrocknet und stellte kein wirkliches Hindernis dar. Mount Neverrest zehrte an unseren Beinen und gab unseren Waden Arbeit.

Oben angekommen näherte sich schnell etwas von hinten: Ich drehte mich um und rief: „Ist das Knut? Nein es ist Tom- Juhu! Hau Rein und mach Mutti stolz Du wirst Erster!“
Tom drehte sich im Kreis , lachte und winkte und schon war er weg. Eigentlich wäre ich gerne direkt in Ziel gelaufen nur um mit Ihm zu feiern. Was freute ich mich für Ihn. Aber DNF ist not an Option!

Climb Eastwood fand ich toll- Hier war Gleichgewichtssinn gefragt um über die Baumstämme zu balancieren.
Intersports Knochenmühle nahm mich richtig in die Mangel: Ich kroch drunter durch und über mir sprangen die anderen 🙂
Tropical hell Island brachte uns endlich die ersehnte Erfrischung. Hier war es am Ende wieder so tief das ich nicht stehen konnte sondern schwimmen musste. War aber gar nicht schlimm 🙂
Shock Norris hatte ich unterschätzt! Doch mitten in Hindernis bekam ich einen Schlag an die Schläfe der mich total zusammenzucken ließ und auch noch ziemlich lange schmerzhaft begleitet hat. Hier wollte ich unbedingt in der nächsten Runde besser aufpassen!
Schlammageddon hatte es in sich. In der ersten Runde mussten wir zu zweit (danke nochmals für die Hilfe) meinen Fuß ausgraben, da der sich unter einem Stein im Matsch verkeilt hatte.
Hier haben viele Ihre Schuhe gelassen.
Beim Anstehen an der Brookslyn Brigde traf ich auf Sven, nein Superman 🙂
Das Hindernis war auch echt schwer und alleine für mich ohne Hilfe nicht zu bewältigen-
Der Ghetto Blaster brachte uns erst mal alle auf die Palme, denn hier wurden wir nur in kleinen Blöcken auf das Hindernis losgelassen und so gab es hier einen Stau von ca 20 Minuten bei dem sich an der Seite Läufer mit 2. Runde einfach vorbeidrückten. Ein lautes Pussy, konnte ich mir nicht verkneifen.

Nachdem auch dieses Hindernis geschafft war starteten wir in Runde 2. Jetzt war das Feld natürlich dünner-aber anstehen mussten wir nirgends mehr.

Jetzt machte sich bei vielen die Anstrengung bemerkbar: Viele standen am Rand und dehnten die einsetzenden Krämpfe weg.

Das wurde mit jedem Kilometer schlimmer und auf den Hindernissen gingen viele direkt auf den Rücken um Oberschenkel und Beine zu dehnen.

Thomas wurde hier immer ruhiger. Wo vorher noch viele Rufe wie Hast Du Brot oder Seid’s Ihr verrückt waren ließ er etwas die Flügel, nein den Hammer hängen. Ich schlug ihm vor: Berghoch gehen wir und bergrunter wird gelaufen, denn das ist nunr die Schwerkraft und nicht unser Körper der da läuft. Das klappte auch bis zur Rutsche gut, aber da hatte ich einen Anflug eines Krampfes in der rechten Wade. Ich war gewarnt, denn beim ersten StrongmanRun 2010 hat es mich auf einem kleinen Strohhindernis zusammen gefaltet. Nun setzten bei Thomas auch Krämpfe ein und zwar beidseitig.

Am Mount Neverrest verloren wir leider Sven, weil ich dachte ihm seit etwas passiert und er wäre noch hinter uns (dem war nicht so- er wartete später quietschfidel im Ziel).In der zweiten Runde passte ich übrigens bei den Stromhindernissen höllisch auf. Der Schmerz an der Schläfe war noch zu allgegenwärtig.

Ab Kilometer hatte es Thomas leider völlig gebeutelt. Ein Laufen war nicht mehr möglich und wir gingen weiter in Richtung Ziel.

Ich nutze diese Zeit für „Extrarunden“ um Thomas und tanzte bei den Hindernissen bei denen es Musik gab. Hopserlauf, Drehungen, ich brachte die Zeit schon rum und immer wieder versuchte ich Thomas aufzumuntern.

Mein schönster Moment kam dann aber oben bei den Zielhindernissen: Jasmin und Tom warteten auf uns im Ziel und feuerten uns an mit Hopp Hopp und hast Du Brot.

Ich verabschiedete mich noch vor dem Ghetto Blaster von Tom, dessen Rückfahrgelegenheit schon heim wollte. Schade- ich hätte Ihn auch noch feiern wollen meinen „Ziehsohn“ für einen Tag.

Wieder völlig in meinem Element bewältigte ich die letzten Hindernisse und merkte das ich Thomas verloren hatte. Also wartete ich auf ihn. Im Ziel lief Oh Johnny, von Jan Delay und wir stiegen über die letzten Strohballen und Container.

Glücklich und Zufrieden kamen wir im Ziel an und da gab es leider nur noch Erdinger. Nicht das das schlecht wäre, aber was zu Essen für Thomas und mich wäre schön gewesen (In unserer Pension wartete aber ein kleiner Schokoladenkuchen auf uns).

Alles andere an Zielverpflegung: Weg! Hier frage ich mich wirklich ob das sein muss. Ich habe auch von einigen Zuschauern mitbekommen das angehörige Läufer die Verpflegung von der Strecke mitgenommen und dort abgegeben hatten.

Mit einigen Läufern haben wir im Ziel noch angestoßen, denn auf den letzten Kilometern lernt man eh die besten Leute kennen 🙂

Ein Mädel kam sogar noch mal zu mir und bedankte sich für die Hilfe.

Und genau wegen solchen Leuten liebe ich den StrongmanRun so sehr! Hilfsbereitschaft, Spaß und Schlamm.

Ich hoffe im nächsten Jahr wieder als Blogger für den StrongmanRun dabei zu sein. Innerhalb der letzten 3 Jahre hat sich das Konzept verbessert. Am Samstag waren übrigens anstatt den angekündigten 22 dann 24 Kilometer angesagt!

04:55:12 stand auf der Uhr bei mir- Nettozeit. Tom wurde zusammen mit Felix Grelak Erster und die Beiden liefen Hand in Hand ein- Wahnsinn!

Hier noch eine Bitte an das Orgateam: Hebt das Zeitlimit auf! Denn solange es Wartezeiten gibt ist das einfach nicht angebracht!

Ansonsten kann ich nur ein sagen: RUN HAPPY!!!

Hier findet Ihr die Blogs von Tom, Thomas, Christian,Georg, Jasmin und Julia. Zudem hat der Tom noch als Talent auf Sportics gebloggt.

Sobald ich noch Bilder vom StrongmanRun bekomme werde ich sie in die Gallery einfügen. Falls Ihr welche von mir habt wäre ich Dankbar wenn ich Sie hier verwenden dürfte- Ihr werdet natürlich auch namentlich erwähnt und verlinkt.

Bilder von Sportograf und Brooks.

Der Monat Februar und seine Tücken sind vorbei- bring it on!

Nachdem ich in letzter Zeit ziemlich viele Rückschläge hatte, geht es langsam wieder bergauf.
Am Wochenende war ich bei den Maori’s in Saarwellingen zum Quarterly von Les Mills.
Bei diesen Quarterly’s kann man übrigens auch als Privatperson an allen neuen Les Mills Release Classes teilnehmen.
Gabi und ich starteten mit BODYPUMP 85 direkt durch. Die neue Musik und die neuen Plyo Squats bringen direkt Leben in die Bude und den Kreislauf auf Touren und der Bizeps-Track hatte es auch echt in sich. Da ich nächste Woche meine Lizenz zum BODYPUMP Instruktor in Saarwellingen machen werde, hoffe ich natürlich, dass genau dieses Release auf uns wartet.

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Nach einer kurzen Umziehpause durften wir die Masterclass BODYCOMBAT 55 mit Gabriel Tomic genießen. Voller Power und Action hatte mich die Playlist direkt im Griff und ich freue mich jetzt schon wie ein kleines darauf selbst zu unterrichten. Hier liegt viel Arbeit vor mir, da dieses Mal viele Sprünge unsere Beine quälen.

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In 15 Minuten Pause zogen wir uns um konnten wir BODYVIVE mit Claudio erleben. Dieses Programm gibt es leider nicht bei uns im Studio, ich finde aber die Kombi aus Aerobic, Kraft-Ausdauer und die Stabiübungen sehr gelungen. Die Musik besticht durch einen Discoflair und man merkt gar nicht, wie sehr man eigentlich gefordert wird.

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Ich bin dann nahtlos ins Sh’Bam übergegangen, die Alternative zu Zumba. Hier wird mit deutlichen Anweisungen eine leichte Choreo zu aktuellen Chart Hits.

Hier kam der Break: BODYPUMP- Theorie: Hier habe ich alles aufgesaugt was ich an Vorab-Infos bekommen konnte.
Darauf folgte die BODYCOMBAT- Theorie, die eigentlich eine getarnte Praxissession ist. Hier konnte ich wieder viele Tipps mitnehmen und habe direkt am Sonntag in meinem Kurs versucht das ganze umzusetzen.

Nahtlos ging die „Theorie“ dann in CX WORX mit Bastian über, dem Core- Programm von Les Mills. Hier kam ich völlig an meine Grenzen und musste danach meine Kleidung schon wieder wechseln.

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Es folgte eine Power- Stunde LMI-STEP. Hier wird mit ganz einfachen Basics eine High Impact Choreo geschaffen. Für jedes Fitness- Level (oder Leute mit gebrochenem Zeh :-)) gibt es Alternativen und die Musik treibt einem unaufhörlich an. Auch der Trizeps kommt hier beim Scheibentraining nicht zu kurz.

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Als ob der Tag noch nicht genug Sport für uns beinhaltet hatte, nahmen wir noch die RPM- Stunde mit. Das ist Indoor-Cycling made by Les Mills. Auch hier führt uns der Instruktor sicher durch die Stunde und danach sind wir platt.

Ein wirklich toller Tag unter Gleichgesinnten und Hammer Stimmung.

It’s the Group Effect!

Gestern traute ich mich dann zum ersten Mal wieder in die Laufschuhe um eine kleine Runde meinen Zeh anzutesten. Das Ergebnis: 4,4 km in 30 Minuten langsam Traben ist kein Problem. Nur berghoch konnte ich nicht genügend Druck aufbauen und meine Pace brach sichtlich ein. Am Freitag probiere ich dann mit Brigitte wieder ein wenig länger zu laufen um die Umfänge wieder auszudehnen, denn in der BODYPUMP Ausbildung gehört Laufen gehen dazu.

Seit gestern bin ich nun auch bei der #strafi50 dabei. Eine Aktion die von Wolfgang und Christian ins Leben gerufen wurde.
Hier geht es einfach nur darum in 50 Tagen seine Strandfigur zu erlangen. Ich will damit meiner Sommerform näher kommen und bin auch hier überzeugt vom Gruppeneffekt.

Hier hilft es mir meine Ziele im Auge zu behalten, in dem ich darüber lese und mit anderen darüber spreche. Lektüren sind herausgelegt und eingelauft habe ich auch.
Selbstgemachte Nussmilch und Grüntee helfen mir über Heisshungerattacken hinweg und ich bin gespannt wie es den anderen Teilnehmern ergeht die sich bei Twitter und bei Wolfgang zum Mitmachen bekannt haben.

Vielleicht kommt von Euch auch noch jemand mit an Board 🙂

Und jetzt: Sport frei!

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