Test: Pulsuhren mit Herzfrequenzmessung am Handgelenk Teil 1.

Der große Pulsuhren Test ist gestartet.

Ich habe jeweils von Epson, TomTom und Garmin eine Uhr zur Verfügung gestellt bekommen um diese draußen und im Studio zu testen.

Wichtig ist für mich: Einfache Bedienung,  Benutzung im Studio und ein schnell verfügbares  GPS Signal.

Im Test:
Epson Runsense SF 810
TomTom Runner 2 Cardio + Music (Auch als Spark bekannt)
Garmin Foreunner 235

Testurteil Teil 1: Inbetriebnahme ohne die Bedienungsanleitung zu lesen

Ganz klar: Nur selten lesen wir eine Bedienungsanleitung, darum hat mich interessiert wie weit ich bei den Modellen komme, ohne mich einzulesen.

TomTom Runner 2 Cardio + Music: Ladegerät an USB- Laden, das Menü ist duch die 4 Wege Taste gut zu bedienen und alle Einstellungen schnell gemacht. Auch der Bluetooth Kopfhörer lässt sich ohne Probleme koppeln. Fazit: Alles richtig gemacht

Garmin Forerunner 235: Ladegerät an USB- Laden, Das Menü ist wie immer selbsterklärend, Minimale Abweichungen zur Vivismart und Forerunner 920XT. Ein Knopf für OK, einer für eine Ebene zurück, Hoch/ Runter und Licht sind die Bedienelemente der Uhr. Durch die Ebenen navigiert man spielend leicht. Hier bin ich ruck zuck durch. Fazit: Selbsterklärend und sich treu bleibend.

Epson Runsense SF 810: Ladegerät an USB- Laden, ???? Also hier finde ich mich nicht zurecht. Die Tastenbelegung der 4 Tasteb wechselt in den verschiedenen Menüebenen. Wer macht den so was???? Vielleicht kann man diese Uhr ja noch mit einem Update retten, aber mit innovativ hat das nix zu tun. Ohne Bedeinungsanleitung hätte ich das nie geschafft, die Einstellungen habe ich alle am PC dann vorgenommen und zur Uhr geschickt.

Alle drei Modelle sind mit dem IPhone 6 kompatibel, und verbunden hab ich Sie auch alle.

Bei Garmin geht alles über die Garmin Connect-App– Gerät suchen, koppeln, fertig.

TomTom nennt die App TomTom My Sports, das koppeln verläuft auch hier unproblematisch.

Auch bei Epsons Run Connect habe ich keine Probleme, da das koppeln am Handy startet.

 

TomTom und Garmin gehen hier als klare Sieger raus, bei Epson bin ich mir da aber echt nicht sicher, wer da die Entwicklung begleitet hat. Das waren sicher keine Läufer die da vorab die Menüführung testen konnten. Bleibt zu hoffen das ein Update kommt, das die Bedienung vereinfacht. Bei Garmin und TomTom hat man sich echt Gedanken gemacht und die Bedienung wirklich übersichtlich strukturiert.

 

 
Im nächsten Bericht geht es um den ersten Lauf mit der jeweiligen Uhr.

Brooks-Ambassador-Treffen im brandneuen HQ

Es ist Freitag, kurz vor 8, und ich bin bereits mit den Nerven am Boden. Hatte ich alter Autofahrer mich doch entschlossen, in einem Anfall von Vernunft den Zug nach Münster zu nehmen. Gleich am ersten Bahnhof wäre um ein Haar die Katastrophe passiert und ich in den falschen Zug gestiegen… Man sollte nicht unreflektiert irgendwelchen […]

https://laufkater.wordpress.com/2016/03/01/brooks-ambassador-treffen-im-brandneuen-hq/

Der Fisherman’s Friend StrongmanRun 2016

Noch 3 Monate bis zum Fisherman’s Friend StrongmanRun 2016 und das Training läuft (nicht). Also es läuft alles, außer das Laufen. Wie doof ist das denn, so als offizieller Blogger?????
Meine Entzündung in der Plantarsehne ist wieder da und eine Spritze hat Abhilfe geschaffen. Jetzt heisst es schonen und Aussitzen.
Mein Training im Studio läuft hingegen ganz gut: Mit BODYPUMP trainiere ich mit der Langhantel Kraft-Ausdauer. In CXWORX wird die Core- Muskulatur gestärkt. In BODYBALANCE Flexibilität, Kraft und Balance. In BODYVIVE, BODYCOMBAT und LMI STEP muss ich mich ein wenig zurücknehmen und vermeide Sprünge mit dem linken Fuß so gut es geht.

Ich hoffe das ich Ende Feburar endlich mit dem Lauftraining beginnen kann, denn im April kommt ja auch noch der London Marathon auf mich zu. Hier hat mein Kopf aber schon einen Kompromiss gemacht: Ich laufe nur so weit, wie ich ohne Schmerzen komme.

Das Wetter mit Regen ist ja absolut meins zum Laufen, schlimm ist wirklich, einfach mal die Füße still zu halten.

Wie läuft das Training bei Euch so? Habt Ihr auch Alternativtraining im Programm?

Für alle , die nicht direkt auf die volle Distanz möchten, gibt es dieses Mal eine Rookie Runde. Hier muss nur die Hälfte der Strecke bestritten werden, auch eine Alternative für mich, falls meine Ferse nicht besser werden sollte.

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Falls Ihr noch mehr Infos zum Lauf braucht, schaut mal auf die Ausschreibung oder schreibt mir gerne.

Ihr seid noch nicht angemeldet? Na dann mal los- zur Anmeldung geht es hier.

Eins steht fest: Der Brooks PureGrit 4 darf hier zum ersten Mal auf die Matschpiste.

 

#RUNHAPPY

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

RUN HAPPY TOUR REVIVAL 2016 by Brooks

Am 31.01.2016 haben wir es wieder getan: Wir haben uns unverbindlich mit Brooks in Mannheim zum Laufen verabredet.

Keine Zeitnahme, kein Stress einfach nur zusammen laufen stand auf dem Plan.

Die ersten 100 Läufer am Truck hatten Schlauchtücher von Brooks als Geschenk erhalten, da war ich aber noch nicht in Mannheim.

Durch meine Kurse Sonntags kam ich kurz vorm Start an, lauschte den Anweisungen: Zusammen laufen, ohne Musik, viel erzählen, ohne Paarship 😉 Denn alle elf Minuten verliebt sich da ja angeblich jemand. Also Kennenlernen beim Laufen war das Motto.

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Ein herziges Willkommen 😉

Daran hab ich mich gehalten. Ich hab mit sooooo vielen Leuten erzählt das ich anfangs den höllischen Schmerz in der Ferse ignoriert hab. Aber er wurde immer aufdringlicher, aber ich war trotz Gehpausen nie alleine. Und genau das macht dieses Event zu etwas besonderem. Bei jedem anderen Lauf wäre ich das einsame Schlusslicht gewesen- hier war ich niemals einsam ( Dankeschön an Jens und Alex ).

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Ab in Richtung Stadtmitte

Wir haben die Stadt dieses Mal echt überrannt. Der Start am Bootshaus, in die Mitte Mannheims am Wasserturm vorbei, durch die Fußgängerzone wieder raus Richtung Fernsehturm. Ich war zu doof meine neue Testuhr richtig zu bedienen, daher gibt es von mir keine genaue Streckenangabe, es war wohl aber irgendwas um die neun Kilometer.

Dank der Sandbox Warriors hatten wir ein toll geplantes Event inkl. Laufstrecke. Das Bootshaus stellte uns sogar Toiletten bereit.

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Zielpunschaufnahme

Nach dem Lauf gab es Kinderpunsch und Wasser für alle.

 

Da Mannheim dem Termin im Sommer treu geblieben war, gab es auch dieses Mal wieder Regen. Dennoch waren wir dieses Mal mehr Läufer als im Sommer. Das Team von Brooks war für mich wieder die Verkörperung von allem was mir am Laufen gefällt- seht selbst:

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#runhappy

 

Ich kann nur sagen, das das genau die Läufe sind die mir so viel Spass machen: Zwanglos, zeitlos und einfach #runhappy.

Das Verprechen auf einen Termin im Sommer wurde gegeben- ich freu mich riesig drauf und hoffe das wir nochmal mehr Läufer sein werden.

Und natürlich durfte auch dieses Mal ein Sexy Foto nicht fehlen:

 

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So bunt und durchgeknallt wie wir ist….. niemand

 

Ich hoffe wir sehen uns im Sommer in Mannheim 🙂

Run Happy Tour- Revival am 31.01.2016 in Mannheim

Im Sommer 2015 war das Team von Brooks auf Run Happy Tour quer durch Deutschland unterwegs.
Nun steht in einer Woche das große Revival in Mannheim an.

Brooks hat Wort gehalten und bei über 50 Zusagen den Termin dingfest gemacht.

Gelaufen wird in Mannheim City- 8-10km. Es gibt kleine Überraschungen und nach dem Run Glühwein und Kinderpunsch am Bus.
Genauere Infos zum Treffpunkt und zur Strecke gibt es in der Facebookgruppe. Wir treffen uns um 16 Uhr am Bootshaus in Mannheim.

Unser Laufteam vor Ort sind die Sandbox Warriors, das hat auch beim letzten mal schon alles geklappt, dank Ihrer Hilfe.

 

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Das Event im Sommer war für mich der Kracher. Einfach Laufen und tolle neue Leute kennenleren.
Wir waren nicht schnell-aber wir hatten Spass! Und Spass steht auch dieses Mal wieder an erster Stelle.
Ganz getreu dem Motto: #runhappy werden wir die Stadt überrennen.

Wir waren viele

So kurz vor Fasching vieleicht auch etwas kostümiert? Ich auf jeden Fall- meine Krone kann ich gar nicht oft genug tragen.

Wen von Euch sehe ich dort? Ich kann auch den ein oder anderen in mein Auto packen und mitnehmen aus meiner Gegend.

Keine Angst: Das Tempo wird auch hier wieder an die langsamsten angepasst und keiner bleibt zurück. Es geht nicht um den Wettkampfgedanken, sondern um das Wir-Gefühl.

Passt auf Euch auf #runhappy

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Die Brooks Greenlight Capri im Langzeittest

Ich bekam von Brooks die Greenlight Capri zum testen in einem wunderschönen Beerenton zur Verfügung gestellt.
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Was sofort ins Auge sticht: Der breite Bund, farblich abgesetzt.
In dem Bund sind zwei Taschen integriert, von der eine Innenseite und Außenseite gegen Schweiß und Wasser geschützt ist.
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Der Stoff ist auf der bedruckten Seite ganz glatt und leicht glänzend und auf der anderen Seite angeraut und flauschig. Diese Hose ist auf beiden Seiten tragbar. Die flauschige Seite wird an kühleren tagen nach innen getragen, und an wärmeren kann man durch die seidige Seite das Klima durch besseren Abtransport von Schweiß regulieren.
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Angezogen fühlt sich die Hose wundervoll an: Sie sitzt perfekt, rutscht (zumindest bei mir) nicht und das Beste daran: Sie macht eine wundervolle Silhouette. Am Beinabschluß ist eine kleine Raffung an der Außenseite, diese Raffung ist im getragenen Zustand jedoch nicht sichtbar.
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Beim Laufen stört sich überhaupt nicht. Ich fühle mich von der Hose unterstützt: Sie sitzt angenehm eng, ohne einzuschnüren.
Der einzige Minuspunkt für mich: Es gibt keine Tasche mit Reißverschluß. Da ich schon einmal einen Schlüssel verloren habe, ist das wirklich ein Manko für mich, da ich ja meistens ohne Jacke unterwegs bin. Im Moment helfe ich mir daher mit einem Laufgürtel aus.
Auch beim Amsterdam Marathon habe ich diese Hose getragen. Ein Marathon ist der Hardcore Test für Kleidung und diesen hat die Greenlight Tight mit Bravour bestanden.
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Da ich so begeistert von der Hose bin, habe ich sie mir noch zwei mal in schwarz und einmal in neongelb gekauft.
Das gleiche Modell gibt es auch noch als lange Tight und ich nehme an, das diese in der Funktionalität der Capri in nichts nach steht.
Habt Ihr Fragen zu der Tight? Immer her damit. Die Greenlight Tight könnt Ihr hier kaufen.
Dankeschön an Brooks für das kostenlose Bereitstellen dieser Hose.
#RunHappy
von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Es läuft gerade nicht (so viel) …..

Die Zeit rennt förmlich an mir vorbei, während ich einen Gang runterschalten musste.

Ein Überlastung (26 Kurse in 6 Tagen) hat wohl dazu geführt das Schmerzen im Mittelfuss einfach nicht mehr verschwinden wollten.

Ein Besuch beim Orthopäden stand an: Erstes Urteil: Senk-Spreizfuß- Sporteinlagen wurden verschrieben.

Nach einer Woche ohne Besserung wurden die Einlagen angepasst. Eine weitere Woche später nochmaliger Besuch da es sich verschlimmert hatte. Entzündung der Sehne an der Ferse. Eisspray, Spritze, Aua, Pipi in den Augen- Besserung.

Nun habe ich mich durch das Internet gelesen und herausgefunden das dies keine Seltenheit ist.

Laufen auf dem Vorderfuß sei entlastend. Ok- ausprobiert- stimmt- ist aber total anstrengend fürs Gehirn im Moment.

Also laufe ich im Moment zwischen 4-7 km- je nachdem wie lange mein Kopf das umsetzen kann.

Was ist noch passiert? Ein Advanced Instructor Modul 2 bei dem ich in BODYCOMBAT und BODYBALANCE präsentiert habe. Falls Du LESMILLS Instruktor bist solltest Du das unbedingt mitgemacht haben.

Neue Trainerlizenzen kamen in diesem Jahr auch dazu:

  1. CrossWorkout A-Lizenz
  2. Fitnesstrainer B-Lizenz
  3. LMI Step Ausbildung

Am meisten hat mich Step herausgefordert: Energetisch, schnell und explosiv. Hammer! Da kommt mein Hirn an die Grenzen und bei der Ausbildung kam ich mir mehr als nur einmal, wie die totale Bewegungs-Legasthenikerin vor. Arme, Beine und der Feind: Ein Step! Aber auch hier habe ich ein Ready to Teach erhalten ( was ich zuerst gar nicht glauben konnte).

Nach dieser Ausbildung in Hamburg ging es direkt daran die komplette Choreo zu lernen- im Injoy Worms durfte ich gestern eine Vertretung LMI STEP übernommen.
Heute ist Silvester. Dank meinem Fuß stand der Silvesterlauf nicht zur Debatte. Aber ich war für mich ein wenig laufen und habe die Ausrüstung getragen die mir am meisten Freude bereitet.
Über dieses Outfit werde ich Euch näher in den kommenden Tagen berichten.

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Traumwetter 

Dankeschön an die Firmen/ Unternehmen die mich dieses Jahr auch wieder tatkräftig unterstützt haben:

BROOKS (Ausrüstung, Startplätze, Bloggerevents)

GARMIN (vergünstigte Ausrüstung, Velothon Berlin)

Fisherman’s Friend StrongmanRun (Startplatz)

TOMTOM (Ausrüstung)

TOUGHRUN (Startplatz)

WRIGHTSOCK(AUSRÜSTUNG)

Ich hoffe in 2016 können wir weiterhin zusammenarbeiten.

 

 

Im nächsten Jahr starte ich in einem neuen Job und hoffe das ich meinen Tagesablauf schnell ordnen kann. Mit nur knapp 1000 gelaufenen Kilometern in 2015 ist da noch Platz nach oben und im April steht der London Marathon an. Hier habe ich bei Team Erdinger eine Eventreise inklusive Startplatz gewonnen und bin schon sehr aufgeregt.

Einen Rückblick über 2015 werde ich nicht schreiben. Nur so viel: Es war ein hartes Jahr- ich bin abgehärtet und bereit für 2016.

 

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und nur das Beste für 2016.

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Bereit für 2016!

 

 

Was tun wenn man muß? Ein leidiges Läuferproblem

Wer meinen Blog verfolgt, kennt mein Problem: Kaum ein Wettkampf oder Trainingslauf vergeht, ohne das ich austreten muss.

Ich hab schon alle Methoden durch: Auf Vorrat vorher gehen so oft ich kann, vorher nicht mehr so viel trinken, nix essen, Kaffee… Mein Körper hat da aber seine eigenen Regeln: Manchmal laufe ich 20km durch und bei einem anderen Lauf muss ich zweimal auf einer 5km Strecke.

 

Als Läuferin ist das natürlich noch mehr Stress. Am Anfang habe ich die Wettkämpfe nach der Anzahl an Dixies ausgewählt. Hier ganz vorne dabei: Der Mannheim Marathon.

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Der Lauf mit den meisten Dixies: Mannheim Marathon

Bei Achim Achilles gab es einen tollen Beitrag über das verdarmte Unbehagen aber so wirklich ausführliche Tipps habe ich nicht gefunden. Und das Problem besteht immer noch.

Ja es ist ein Tabuthema – aber gerade in meinem Umkreis plagt so einige Läufer das Problem der ungeplanten Notdurft, daher gehe ich das Thema mal ganz sachlich an.

Was also tun wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt?

Ruhe bewahren! Ist es nur die Blase die sich meldet? Dann ruhig weiter traben und Ausschau halten: Im Wald findet man meistens einen Platz wo man für eine Minute mal ungestört ist. Innerhalb von Ortschaften wird es für das weibliche Volk schwerer. Da hilft meist nur der Abstecher auf eine öffentliche Toilette, oder der Abstecher in eine Tankstelle, Bäckerei oder  Gaststätte. Für diesen Fall hab ich immer ein wenig Kleingeld dabei, dann ist das seltenst ein Problem. Auf weiter Flur hilft vielleicht die Absenkung von einem Bachlauf oder zur Not ein parkendes Auto als Sichtschutz. Wenn man öfter mit dem Problem zu kämpfen hat helfen auch gedecktere Farben um mit der Landschaft zu verschmelzen 😉

Was aber wenn man mehr muss? Durch das Laufen wird der Darm besser durchblutet ( auch ein super Tipp bei träger Verdauung) und daher haben viele Läuferinnen und Läufer dieses Problem.

In Berlin durfte ich das ja am eigenen Leib erfahren und obwohl es da viele mobile Toiletten gab, waren es nicht genug für mich. Der einzige Ausweg war eine grüne Insel mit hohen Büschen. Taschentücher sind Pflicht und immer dabei. Da war es mir ja auch wirklich egal als ein anderer Mitläufer um die Ecke kam.

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Die Dixie Tortur in Berlin

Wenn aber wirklich kein „Versteck“ in Sicht ist, hilft bei mir nur: Tempo drosseln und gehen. Ich habe mich da auch schon hinter Containern und gestapeltem Holz versteckt. Und ja, ich war nicht immer allein (auch wenn ich das vorher dachte).

Und wie verhält man sich wenn man auf einen Läufer trifft der es nicht mehr geschafft hat zu verstecken? Da es da keine Knigge gibt, handhabe ich das für mich so, als ob ich ihn nicht bemerkt habe. Dieser arme Tropf hat schon genug Probleme, da braucht er nicht auch noch mich- oder?

Ich schau in eine andere Richtung und renne weiter. So hat er seine Ruhe und ich keine komischen Bilder im Kopf.

Wie geht es Euch so beim Laufen? Habt Ihr Tipps die Ihr weitergeben könnt?

 

Das Titelbild ist übrigens von Alf Dahl aufgenommen 🙂

Carmen in Wonderland- Visiting BROOKS Headquarters Amsterdam

When all the bloggers got the message that we’re invited to visit the headquarters in Amsterdam I was freakin out: I am going to visit my personal Wonderland!

The office is integrated in the olympic stadium in Amsterdam. And we had the oppurtunity to run the Amsterdam TCS Marathon.

So there was only one right answer: YES!

On 18th of october my flight started really early from Frankfurt to Amsterdam.

Mario, also a Ambassador of Run Happy, was waiting at the baggage reclaim. So we made our way with the shuttle to our hotel. Some of us we’re waiting in the lobby and it was a big reunion.

As soon as everybody got there, we followed our leaders Bengü and Nicole to the Taxi, who brought us to the headquarters at the olympic stadium.

I was sooooo exited- and I couldn’t hide it 😉

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Feeling like a little kid with big eyes, we were warm welcomed from Suzana.

So we had a sightseeing tour all through the headquarter and my first tought: I really love to work for that company. The employees desks owners have stored their runnning shoes and they can go for a run to get new ideas and power. There’re showers, tabletop tennis and a lot of room for individualtiy.

White boards with personal notes, graffiti, kitchen with free soup, tea, coffee and fruits- it seemed to me that Brooks cares about the healthy lifestyle- and I really would recommend every company.

After the tour we took our seats at the little show room- and we could see the new collection, colours and brandnew shoes (we’re even not to supposed to tell you the names) and we’re asked to keep that secret. OMG! Torture for me. But I kept my Iphone in my pocket and tried to behave. Even if I got the SAMPLESIZE 8.5!

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So our workshop with Bengü started with chilled served drinks- non alcoholic of course.

A camera team from eurosport attend that for a while. We talked about this and that (blogger style) and the time was flying by.

At the kitchen we got a little lunch for us with wraps, salad and freshly squeezed orange juice- yummy!

And than we got a surprise from Suzana: The blue Brooks Hoodie that I tried to order before and it was sold out, but in the Amsterdam 2016 european athletics Champonchips edition. WOW! Also a keychain rainbow was waiting.

Strengthend by wraps Dominik and I got interviewed by eurosport and I hope that we’ll see the result.

Time to say goodbye to Susanna 😦 but we had to get our race documents at the marathon fair.

It was like arriving at a huge party:

Got everything without any trouble and again: Christmas: The Brooks booth. A lot to see and to do: Pictures, new clothing and the limited djungle edition of the ghost.

 

As soon as we’re told to „NOT TOUCH IT-IT’S HOT“ I grapped it and tried to run away 🙂

But no chance for me….. but I tried hard 🙂

Bengü running on a tread mill:

So meeting time again: back to the hotel, jump into sportswear and get out on bikes to ride to our guide to have a sightseeing run. But in expectation to run the marathon on the next day, I stayed on bike.

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We saw so much in Amsterdam, but on my bike it was difficult to take photos. We crashed a bridal photoshooting :-P.

We had so much fun, but it was getting cold on my bike and I was happy when we got back on the way to the hotel.

Shower, drying my hair, get dressed, back in the lobby again a taxi took us to cafe Schinkelhaven and the food was great! My angus steak was delicious- but it was late and I was scared what my stomach would do about that on the next day.

A lot of talking, but also a lot of smartphone action- that’s a bloggers life 🙂

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Before we got to bed, Bengü and Nicole surprised us again: The Run Happy pack wich included a towel ( I wanted that from the moment I saw it at Mandy’s place in Berlin), tattoos, Happy Nippel Band Aid, loopscarf and gym bag. That was better than bedtime candy 🙂

Back in my room I got everything right for the next day. But the TCS Amsterdam Marathon will get a own article.

Thank you so much BROOKS DACH for the invitation- I was feeling like the cheshire cat the whole time 🙂
#runhappy

Even if I didn’t took a lot of pictures Christiane, Dominik and Sascha did- Thank you!

Amsterdam Marathon- das doppelte Lottchen!

Mist! Alles läuft schief! In der Nacht von Freitag auf Samstag schlafe ich unruhig, meine Nase geht zu und ich wache um 4:30 Uhr mit einem ordentlichen Schnupfen auf. Jammern hilft nix! Alles ist gepackt und gebucht- also anziehen ab ins Auto und genau dort meldet sich mein linker Mittelfuß! Ich raste kurz aus, drehe die Musik laut und fahre los. Beim Parkhaus Platzhirsch geparkt mit dem Aufzug runter, schnell zum Bus und beim Einsteigen ein stechender Schmerz auf dem rechten Schienbein ?!?? Was ist denn hier los! Und was soll das noch werden wenn die Reise zum Marathon schon so beginnt?

Am Flughafen schreibe ich David eine Nachricht, das es wohl besser wäre wenn ich wieder heimfahren würde! Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und deshalb bin ich todesmutig in den Flieger eingestiegen.

In Amsterdam hat auch direkt Mario auf mich gewartet- und der musste sich dann volle Breitseite mein Gejammer anhören.

Den Besuch bei Brooks habe ich ja schon gebloggt- daher geht es hier nur ums Lauferlebnis.

Im Laufe des Tages rückte die Teilnahme beim Marathon immer weiter weg. Nein es war nicht mein Tag. Irgendwann kamen Christine Caro und ich ints Gespräch-Bekannte hatten da wohl bei einem Marathon eine inoffizielle Staffel gelaufen.

Und schon rieb ich mir die Nase: Ich habe eine Idee!

Der Plan war schnell ausgeheckt : Caro und ich würden uns den Marathon teilen: Sie 14km und ich den Rest.

Ich buchte einen Late Check out- so war gesichert das wir nach dem Marathon in Ruhe duschen konnten. Eine Karte haben wir uns schnell organisiert und den Treffpunkt vereinbart. Ich würde dort mit Wechselkleidung  auf sie warten- Startnummernband wechseln und weiterlaufen.

Morgens beim Frühstück alles nochmals besprochen – App runtergeladen um Ihre Zeit im Auge zu behalten. Verabschiedung von Mario, Marcel , Sascha, Dominik und Caro.

Dann aufs Zimmer und alles bereitmachen: Zielverpflegung für Caro, Klamotten für mich, Trinkrucksack befüllen, anziehen, Straßenbahnticket im Hotel kaufen und los.

An der Straßenbahnhaltestelle direkt die erste Hürde : Die Fahrkarte ging nicht -in der Zielstation habe ich mich dann and Personal gewandt: neue Fahrkarte kaufen die andere Reklamieren.

In der Straßenbahn ist übrigens mein Trinkrucksack ausgelaufen und ich sah aus – ach fragt einfach nicht.

Also Jogginghose aus- an der Capri sieht man Wasserflecken nicht….

Zu Fuß dann via Google Maps zum Treffpunkt. Das lief super.

Ein netter Streckenposten zeigte mir die Richtung – und Zack kam die Spitze an mir vorbei gesprintet.

Ich hatte noch so viel Zeit.

Ich suchte mir ein schönes Plätzchen mir meiner Tasche und feuerte Läufer an.

Die App immer im Auge.

Die Kühle Luft drückte auf meine Blase, aber das Dixie war abgeschlossen- ich fragte einen Blumenhändler wo ich denn hier mal austreten könne und er verwies mich an das Gebäude hinter uns -Ein Friedhofsgebäude. Ich solle mir keine Gedanken machen – die Toilette sei sauber und beheizt.

Recht hatte er. Ich füllte auch meinen ausgelaufenen Trinkrucksack noch mal auf.

Als ich dann so da stand gesellte sich ein Mann zu mir. Auch in Laufklamotten und in der Menge anscheinend nach jemand suchend . Wir kamen insGespräch: Er war aus dem Irak und auf Geschäftsreise hier und wollte mit seiner Kollegin die 28 km zusammen laufen. Ich fügte den Namen zu meiner App hinzu und sie musste relativ zeitgleich mit Caro laufen 🙂20x30-AMAV3091

Marcel, Dominik und Mario hab ich angefeuert. Marcel sehr fokussiert aber Mario das blühende Leben und so was von #runhappy.

Irgendwann war das die Bekannte von dem netten Herren da und er verabschiedete sich.

Kurz darauf war Caro da 🙂

Schuhe und Oberteile waren gleich also hab ich die Startnummer übernommen noch kurz gequatscht und schon war ich auf der Strecke.

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Es fühlte sich gut an!

Auf der Messe hatte ich mir Kinesio-Tape gekauft und mein Schienbein getapt. Alles ruhig. Schnupfen ok-Fuß auch ruhig. Ich freute mich. 13 Grad ein wenig Nieselregen.

Ich lief entlang der Amstel- wie wundervoll. Viel Natur und eine tolle Umgebung. Flach- und so viele Nationen!

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Ich war alles: Niederlande,Schweden,Belgien,Spanien – wundervoll!

Ich trug die Wrightsocks mit der Deutschlandfahne – Danke nochmals fürs Bereitstellen an den Hersteller- und war soooo glücklich.  Auch glücklich über die Entscheidung nicht ganz zu laufen.

Die Kilometer fielen – mein Magen blieb ruhig. Ich blieb meiner Selbstverpflegung mit Wasser und Gelchips treu.

Bei Kilometer 29 rief Caro an und fragte ob alles gut sei und bedankte sich für die kleine Verpflegung im Zimmer. Ich wünschte Ihr eine gute Heimreise und verstaute mein Handy wieder wasserfest.

Krämpfe hatte ich auch keine ab Kilometer 35 war jedoch Wind da, der unbarmherzig in mein Gesicht wehte. Egal! Nicht schlapp machen, Pace halten, Brust raus Bauch rein weiter!

Irgendwann brach dann ein Chaos aus weil die 8 Kilometer Läufer auf einmal mit auf unserer Strecke waren.

 

Ich hielt mich ganz rechts und bildete mir ein das der ganze Jubel nur für mich sei 😜.

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Und da war es: Das Olympiastadion- Yeah!
Ich lief hinein- sprachlos! So viele Menschen! Musik! Oh und ich muss noch eine Runde laufen 😂 Beine wieder in Gang gesetzt und mit den Black Eyed Peas und den Worten: That tonight’s gonna ne a good Night ins Ziel.

 

Medaille , Folie, Getränk , Riegel , raus, planlos!

Da Caro den Beutel abgegeben hatte, wusste ich nicht wohin. Die Ordner auch nicht so richtig. Irgebdwann hatte ich alles☺️

Orientierung wieder weg- eine Läuferin nimmt mich im Schlepptau mit zur Metro. In der Metro weiß ich nicht mehr wo ich raus muss aber die Betten Kontrolleure begleiten mich sogar noch bis zur Straßenbahn und sagen mir wo ich raus muss.

Im Hotel wartet Mario und ich dusche mich zügig im Zimmer und Trolle mich wieder nach unten.

Wie es der Zufall will ,hatten wir Glück und der Shuttle brachte uns zum Flughafen weil 2 Passagiere nicht rechtzeitig erschienen sind .

Noch eine heiße Suppe ein gutes Gespräch und schon sitze ich wieder im Flieger: Das doppelte Lottchen hat den Amsterdam Marathon in 4:54h gemeistert.

Nicht schnell aber auf jeden Fall #runhappy.

Danke an Brooks und Wrightsock für die tolle Ausstattung die mich ohne Blessuren ins Ziel gebracht hat.

von chiamh Veröffentlicht in Laufen