London Marathon Calling

Am Freitag war es so weit: Pünktlich um 7:00 Uhr hob ich in Richtung London ab.

 

Es war tatsächlich ein Flug ins Ungewisse: Kann ich mit der entzündeten Plantarsehne einen Marathon überstehen? Reicht meine Ausdauer? Ich bin genau 161 km dieses Jahr gelaufen. Nie länger als 22km. Viele sagen jetzt: Was? Niemals. Aber ich wusste: Diese Chance habe ich so schnell nicht mehr. Nur 300 Deutsche können pro Jahr teilnehmen. Der Startplatz und Hotel sind sündhaft teuer. Also egal: Es wird gestartet. Der Gewinn beim Team Erdinger muss ja eingelöst werden, 8 Stunden Zeit bis zum Zielschluss.

So kam ich in Heathrow an, leider mein Gepäck nicht. Das sollte Abends erst eintreffen und direkt ins Hotel gebracht werden. Hm- ich fand das gar nicht so schlimm. Alles was ich für den Marathon brauchen würde, war im Rucksack. So konnte ich stressfrei mit der Bahn zum Hotel. Schnell Bescheid gegeben das mein Gepäck nachgeliefert wird und aufs Zimmer. Das war um 9:00 Uhr schon bezugsbereit.

ABER: Das Zimmer war eiskalt, das Fenster schloss nicht richtig und mein Bad war eher eine Raucher Lounge. Heizung defekt. Also zurück zur Rezeption, fragen was ein Upgrade kostet. Ich wurde gefragt was denn der Grund dafür sei und bekam ein großes Doppelzimmer im viel besseren Zustand als kostenloses Upgrade.

Dann bin ich zum Mittagessen ins Hardrock Cafe gelaufen. Ein Burger musste sein.


Dann zu Fuß zur Victoria Station ins Shopping Center. Dort gab es einen Gürtel, denn meiner war im Koffer, und ein paar Mitbringsel. Dann mit der Bahn ins Hotel zurück (dieses lag direkt an der U-Bahn Station Marple Arch). Auf dem Zimmer angekommen, stellte ich fest, es war erst 14 Uhr, also direkt los zur Marathonmesse. Mit Google Maps absolut Idiotensicher. Vorher hab ich noch schnell meinen Geldbeutel aufgeräumt und die Euros in meine Jackentasche gepackt. In der Zwischenzeit kam noch eine Mail & SMS von Lufthansa und ich war auf dem Weg ( was sich im Nachhinein als Fehler herausstellte).

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Innerhalb von 40 Minuten war ich im Londoner EXEL, dem Messegelände der Stadt. Da ich keine Bestätigungsmail erhalten hatte, stellte ich mich direkt beim Trouble Desk an. Das hat echt alles super geklappt. Dann Anstellen an der Startnummernausgabe. Da dauerte es so ca 20 Minuten bis ich dran war. Und dann ab zu Brooks. Wow! Was für ein Stand! Inklusive Glücksrad und den 4 Laufbändern für die „RunSignature“.

Ich stellte mich direkt als „Ambassador of Run Happy from Germany“ vor ;-).


Schnell wurde ich eingeladen das neue Verfahren zur Ermittlung der RunSignature zu testen. Hier wurden am rechten Bein 3 Klettbänder mit Reflektoren befestigt. Zuerst ging es barfuß aufs Laufband. 5 Squats ( Kniebeugen) und der Laufstil von hinten und vorne gefilmt. Hier kam raus das meine Knie leicht nach innen zeigen, meine Schienbeine aber dennoch nach außen drehen. X-Beine halt. Mein Fuß hatte dabei eine neutrale Stellung.
Der nächste Schritt: Das ganze nochmal, nur im Brooks Glycerin. Dieser Schuh unterstützt meinen natürlichen Laufstil sehr und minimiert die Schienbeindrehung. Anhand dem blauen  Signature Stern konnte man genau sehen, das mich dieser Schuh perfekt ergänzt. Dann kam der Launch dran: Nicht ganz so perfekt wir der Glycerin, aber auch gut. Und dann die Glycerin mit meinen Einlagen….. dazu sag ich jetzt mal nix, es hatte aber zur Folge, dass ich den Marathon ohne Einlagen gelaufen bin.


Letztendlich gibt es hier keinen guten oder schlechten Laufstil (wie mein netter Brooks-Berater sagte: This is so 70`s) sondern nur die Erkenntnis, welcher Schuh zu Dir passt und Deinen natürlichen Stil unterstützt.
Das ganze hat so ca 25 Minuten gedauert. Dabei durfte ich mich wie eine Prinzessin fühlen, denn es wurden mir, damit die Reflektoren nicht verrutschen, die Schuhe an-und ausgezogen. Hier findet Ihr die nötige, kostenlose Lektüre, von Brooks zum Thema „RunSignature“ in einem eBook.

Die Messe füllte sich immer mehr und so beschloss ich den Rückweg anzutreten. Um 18 Uhr traf ich in dem Pret a manger ein um eine Hühnersuppe und einen Wrap zu essen. Im Hotel eingetroffen, stellte ich fest das mein Koffer da war- Yeah! Aber dafür 100€ aus meiner Jacke geklaut wurden. In all dem Stress hatte ich verbummelt das Geld in den Safe zu legen. So was doofes. Ein Gespräch mit dem Manager brachte auch nix. Der meinte, dass der Kerl der die Koffer bringt zu doof ist um einen Reissverschluss an einer Jacke zu öffnen. Is klar!!

Am Samstag ging um 9:00 Uhr die Stadtrundfahrt los. Hier gab es einen kurzen Zwischenstop um Bilder zu machen und genau da fuhr der US-Präsident Obama an uns vorbei. Winkend und nur mit einer PKW Eskorte. Nicht so ein Stress wie in Deutschland.


Beim „Changing of the Guard“ noch ein paar Bilder gemacht und schon war es Zeit für die Kick-Off Veranstaltung mit DerTour.


Die Schweizer Lauflegende Markus Ryffel gab uns hier letzte Tipps. Ich war etwas perplex, ich hab mir nie Gedanken gemacht meine Füße in Tüten zu binden, oder wie ich es schaffe auf den letzten 7 Kilometern noch mal durchzustarten.

Bei der Veranstaltung lernte ich auch Ursula und Jens kennen, auch Gewinner der Reise bei Team Erdinger. Ursula begleitete ich noch über die Messe und danach zurück ins Hotel. Auch Ursula nutze die Möglichkeit der RunSignature. Dabei hat es ihr der Launch angetan- kann ich super verstehen.

Lisa Jackson (die schon bei beiden 261WMNS Veranstaltungen auf Mallorca mit am Start war) saß direkt neben dem Brooks Stand um Ihr neues Buch „Your pace or Mine?“vorzustellen.  Sie erkannte mich wieder und ich durfte mich über eine signierte Ausgabe Ihres Buches freuen. Den Kontakt zu Brooks habe ich vor Ort auch hergestellt-denn Lisa ist auch #RunHappy pur!

Ich gönnte den Füßen eine kleine Auszeit und startete die Suche nach meinem Abendessen: Pizza. Diese hab ich ganz stillos in einer weltweit bekannten Kette gegessen.

Ich war zeitig im Bett (21:30) und habe super geschlafen. Um 4:45 wurde ich vor dem Wecker wach. Ganz entspannt machte ich mich fertig. Brooks Greenlight Tight, Steady Sleeveless Tight und Glycerin waren das geplante Outfit. Die Deutschland WRIGHTSOCK für die Füße war auch dabei. Da aber sehr viel Wind gemeldet war, entschloss ich mich noch für die Armlinge (die beste Idee des Tages) und das Visor.

Beim Frühstück setzte sich Jens zu mir. Und während er gut essen konnte, war ich mit 2 Scheiben Toast und einem Pancake schon durch. Ich genoss es dafür, den anderen zuzuschauen. Einfach nur das Treiben beobachten ist Wahnsinn. Um 7:15 Uhr war dann Abfahrt für den Bus zum Startblock. Was für ein Luxus. Dort angekommen führte uns ein Fußweg direkt aufs Gelände für Starter.

 

Hier gab es genügend Getränke (Wasser, Iso, Kaffee, Tee), Zelte zum Umziehen Toiletten und Urinale. Urinale für Männer und Frauen. Ja- Ihr habt richtig gelesen. Urinale für Frauen. Dafür lagen diese lustigen Pappdinger bereit. Ich fragte die Ordnerin ob man das hier in England so macht und die Antwort war: Nein das sieht Sie auch zum ersten Mal.

Nach einem Tee und Aufwärmen im Zelt, machten wir uns auf dem Weg zur Kleiderbeutelabgabe und zum Klo. Alles zusammen war in 15 Minuten erledigt.

Ein kurzer Fußmarsch in den Startblock trennte unsere Gruppe dann in die verschiedenen Nummern.

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Der Startblock in London ist dreigeteilt und dann noch mal in 9 Partitionen untergliedert. Rot, Blau und Grün starten jeweils an verschiedenen Standorten, und jeweils vor Ort gibt es 9 Blöcke, in den jeweils die schnellen vorne und langsameren immer weiter hinten stehen. Block 8 war meiner.

Die Stimmung war gut, das Wetter kalt (4 Grad) aber die Sonne kam immer wieder durch.

Was Menschenmassen. Wir liefen los und die Masse jubelte. Ich hatte mir vorher eine Pace zwischen 7-8 Minuten/ Kilometer zurechtgelegt und hoffte diese durchzuziehen. Ich lief in der Läufermenge mit und startete etwas zu schnell. Naja, das relativiert sich spätestens wenn ich mal wohin muss. Das war auch noch vor Kilometer 4 der Fall. Ich hatte wohl doch etwas viel getrunken morgens.

Wir liefen weiter. Ein kunterbunter Haufen aus Läufern, kostümierten Läufern, Spendenläufern und mittendrin ich. Und um uns rum nur Jubel und Musik.

Meinen Ipod hatte ich als Sicherheit dabei um mir Motivation zu holen. Hab ich nur 2 Mal gebraucht, aber nur um wieder in meinen Takt zu finden als ich völlig überwältigt den Tränen nah war.

Bis zur Tower Bridge bei Kilometer 20 wollte ich auf jeden Fall laufen. Bei Kilometer 12 drückte schon wieder meine Blase. wo sollte das noch hinführen? Ich fragte den Ordner wo die nächste Toilette sei, er zeigte hinter mich auf einen Strauch und sagte: Take the bushes. OK! Danach blieb ich tatsächlich verschont. Trank artig auf 10 Kilometer eine 0,25l Flasche Wasser und einen GelChip. Und überall war Gejubel! Leute die private Verpflegung anboten: Gummibärchen, Orangen (geschält und geteilt), Bananen, Weingummi, Toast.

Auf der Tower Bridge gab es einen Foto Stop mit den Ordnern 😉


Überall entlang der Strecke war Party. In einer Unterführung waren Boxen aufgestellt aus denen Drum& Bass durch den Tunnel wieder ins Freie prügelte. Live Bands, DJ’s, Boxen auf Balkonen, Trommler, Orchester einfach alles. Ich habe gerade wieder direkt Gänsehaut.

Ab Kilometer 28 (bis dahin lief auch wirklich alles super) wurde mir bewusst, dass mein Fuß wahrscheinlich den Stress seines Lebens hat. Ich beschloss immer mal wieder ein paar Schritte zu gehen um in ihn hinein zu fühlen. Das war gar nicht so einfach, denn alle motivierten einen weiter zu laufen. Ich lernte in den Gehpausen viele Leute kennen. Und immer hat es wer geschafft mich schneller wieder zum Rennen zu bringen als ich wollte. Sei es Eye of the Tiger was aus Boxen auf mich traf, oder die Gruppen am Rand die mich Lady in Pink oder Pink Stranger nannten 🙂

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Bei Kilometer 34 hatte ich auf einmal Hunger. Das hatte ich ja bisher nur einmal, letztes Jahr in Ferropolis. Aber dieses Mal war es Salzhunger. Offizielle Verpflegung: Gel, Iso, Wasser. Ich lief weiter und hielt nach all den Menschen Ausschau, die uns privat versorgten. Ich wurde fündig: Salzbrezeln! Yeah! Und kurz darauf bei Kilometer 36 hörte ich ein FREE BEER! Kann es etwas besseres geben als das hier? Ja geil! Eine Mitläuferin und ich prosteten mit der Menge an die uns hier den besten Teil der Strecke bescherte. Ab da lief es echt super. Ich lief einfach in meinem Trott durch, klatschte Kinder ab, sang, sprang ( Gruppen mit Schildern „Jump for Joy“ forderten einem heraus) und war immer wieder total geflasht. Auf einmal war er da- nein kein Mann mit dem Hammer- BIG BEN! WOW!

Da musste nochmal das Handy raus. Was für eine Kulisse.

Die letzten 2,195 Kilometer konnte ich so geniessen! Was für ein Gefühl! Ich war alle: Steve, Paulette, Helen. Ich fühlte mich überall mit angefeuert.

Dieses Bild entstand bei Kilometer 41, ob ich dafür 20£ ausgeben mag, weiß ich noch nicht.

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Das Ziel am Buckingham Palace war der Hammer und ich weiß bis jetzt nicht wie ich das geschafft hatte: Aber mir und meiner Plantarsehne ging es blendend.

Ich kann nun mit Sicherheit verstehen, warum so viele Leute, so viel Geld für einen Marathon ausgeben. Das war der mit Abstand allergeilste Lauf meines Lebens! Und schon während dem Lauf habe ich entschieden, noch mal an diesen Start zu gehen.

Meine Entscheidung auf die Brooks RunSignature zu hören war richtig: Ich könnte nicht glücklicher im Ziel angekommen sein.


Dankeschön an das Team Erdinger Alkoholfrei für diese tolle Reise, Danke an TomTom für das Bereitstellen der TomTom Spark und Danke an Brooks für das geniale Outfit das wunderbar an die Grinsekatze erinnert. Danke auch an Wrightsock für die Deutschlandsocke, die mich wieder blasenfrei ins Ziel gebracht hat.

Zwei Tage danach geht es mir immer noch blendend und da wäre mit Sicherheit mehr gegangen- aber so war es einfach nur eine tolle Erfahrung.

Nächste Woche starte ich bei der VeloTour Frankfurt- auch ohne Training- mal sehen wie das wird.

Und jetzt: Füße hoch!
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#RunHappy

PS: Danke an Jens für die Bilder die Du mir zur Verfügung gestellt hast. Mehr über Jens könnt Ihr hier in Seinem Blog lesen.

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Hopp: Ab raus- Lauf! Laufen mit Pulsmessung am Handgelenk Teil 2

Teil 2: Erster Lauf mit den neuen Pulsuhren

Epson Runsense SF 810: OK- Ohne Bedienungsanleitung bin ich wie gesagt nicht weit gekommen. Leider ist auch die Anleitung nicht gerade leicht verständlich. Beim ersten Lauf scheitere ich direkt, weil auch nach 10 Minuten kein GPS Signal gefunden wurde. Ich bin dann einfach so gelaufen und hatte gehofft, dass irgendwann unterwegs ein Signal gefunden wird- das hat leider nicht geklappt. Beim zweiten Lauf war das Signal dann irgendwann nach 5 Minuten warten und ca. 900 gelaufenen Metern auch da. Beim dritten Mal hatte ich nach ca 4 Minuten ein Signal. Man muss, gerade wegen der verschiedenen Belegungen der Knöpfe, aufpassen wenn man den Lauf pausieren möchte.

Wenn das Signal mal gefunden war, war es deckungsgleich mit der Referenz. Das Armband nervt- sehr! Nichts bleibt an Ort und Stelle und da ich meistens ärmellos laufe, bleibe ich ständig an meinem Shirt hängen. Die Uhr stört mich irgendwie, auch von der Form- hier ist das Display klobig und wirkt schwer (52g).

 

 

Garmin Forerunner 235: Altbekannt und bewährt. Startknopf drücken, maximal 45 Sekunden auf GPS warten (wenn man am gleichen Standort los läuft ca 5 Sekunden), Start drücken und loslaufen. Pause drücken kein Problem, das Gerät fragt dann ob man weitertrainieren, speichern oder verwerfen möchte. Auch hier gab es keine Abweichung zum Forerunner 920 XT.

 

Das Armband fühlt sich am Handgelenk super an, aber die Haltevorrichtung vom Armbandende hätte etwas größer ausfallen müssen, um wirklich immer zu halten. Ich hoffe das es da eine bessere Lösung für ein Ersatzband geben wird. Die Uhr ist leicht  (41g) und kaum spürbar am Arm.

 

 
TomTom Runner 2 Cardio+Music: Bedienung erfolgt über den 4 Wegeknopf selbsterklärend. Lediglich wie ich einen Lauf pausiere musste ich nachlesen. Das GPS Signal ist auch immer innerhalb 15-45 Sekunden da gewesen.

Das TomTom Gerät hat das beste Armband im Test. Hier sind zwei Verankerungen dafür verantwortlich, dass nichts verrutscht. Die TomTom ist mit 50g nicht so leicht wie die Garmin ,man spürt sie, wahrscheinlich aber nur, weil das Armband unflexibler ist als das von Garmin und Epson.

Hier die Unterschiedlichen Rückseiten
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Im nächsten Teil geht es um die Auswertungen. Habt Ihr Fragen? Dann immer her damit 🙂

Test: Pulsuhren mit Herzfrequenzmessung am Handgelenk Teil 1.

Der große Pulsuhren Test ist gestartet.

Ich habe jeweils von Epson, TomTom und Garmin eine Uhr zur Verfügung gestellt bekommen um diese draußen und im Studio zu testen.

Wichtig ist für mich: Einfache Bedienung,  Benutzung im Studio und ein schnell verfügbares  GPS Signal.

Im Test:
Epson Runsense SF 810
TomTom Runner 2 Cardio + Music (Auch als Spark bekannt)
Garmin Foreunner 235

Testurteil Teil 1: Inbetriebnahme ohne die Bedienungsanleitung zu lesen

Ganz klar: Nur selten lesen wir eine Bedienungsanleitung, darum hat mich interessiert wie weit ich bei den Modellen komme, ohne mich einzulesen.

TomTom Runner 2 Cardio + Music: Ladegerät an USB- Laden, das Menü ist duch die 4 Wege Taste gut zu bedienen und alle Einstellungen schnell gemacht. Auch der Bluetooth Kopfhörer lässt sich ohne Probleme koppeln. Fazit: Alles richtig gemacht

Garmin Forerunner 235: Ladegerät an USB- Laden, Das Menü ist wie immer selbsterklärend, Minimale Abweichungen zur Vivismart und Forerunner 920XT. Ein Knopf für OK, einer für eine Ebene zurück, Hoch/ Runter und Licht sind die Bedienelemente der Uhr. Durch die Ebenen navigiert man spielend leicht. Hier bin ich ruck zuck durch. Fazit: Selbsterklärend und sich treu bleibend.

Epson Runsense SF 810: Ladegerät an USB- Laden, ???? Also hier finde ich mich nicht zurecht. Die Tastenbelegung der 4 Tasteb wechselt in den verschiedenen Menüebenen. Wer macht den so was???? Vielleicht kann man diese Uhr ja noch mit einem Update retten, aber mit innovativ hat das nix zu tun. Ohne Bedeinungsanleitung hätte ich das nie geschafft, die Einstellungen habe ich alle am PC dann vorgenommen und zur Uhr geschickt.

Alle drei Modelle sind mit dem IPhone 6 kompatibel, und verbunden hab ich Sie auch alle.

Bei Garmin geht alles über die Garmin Connect-App– Gerät suchen, koppeln, fertig.

TomTom nennt die App TomTom My Sports, das koppeln verläuft auch hier unproblematisch.

Auch bei Epsons Run Connect habe ich keine Probleme, da das koppeln am Handy startet.

 

TomTom und Garmin gehen hier als klare Sieger raus, bei Epson bin ich mir da aber echt nicht sicher, wer da die Entwicklung begleitet hat. Das waren sicher keine Läufer die da vorab die Menüführung testen konnten. Bleibt zu hoffen das ein Update kommt, das die Bedienung vereinfacht. Bei Garmin und TomTom hat man sich echt Gedanken gemacht und die Bedienung wirklich übersichtlich strukturiert.

 

 
Im nächsten Bericht geht es um den ersten Lauf mit der jeweiligen Uhr.

Schmutzig- Schmutziger- Toughrun 2015!

Yeah!

Was soll ich sagen? Wow! Mein Highlight für dieses Jahr- dieses Event zu toppen wird schwer werden. Der Toughrun Saar- Ab in den Batsch! hatte wieder alle Läufer zu einem matschigen Event im Saarland versammelt.

Was im Jahr 2010 mit knapp 140 Läufern begann, fand dieses ja schon mit über 700 Läufern statt und das besser denn je.

Schon die Organisation im Vorfeld war super. Ich erhielt meine Startunterlagen ( und ein tolles Bulldog Shirt <3) per Post und dieses Mal lag auch ein Lageplan dabei. Die Schwester von Theo, die Sabine, hatte mich zum Blogger und Pressefrühstück eingeladen. Ich war gespannt was mich beim Lyoner-Frühstück erwarten würde. Kurz vor neun stand ich dann, pinkner als je zuvor, auf dem Utopion Gelände und wurde von einer gut gelaunten Sabine begrüßt.

Beim Lyoner Frühstück gab es natürlich Lyoner ( für nicht Saarländer und Pfälzer: Ein Ring Fleischwurst nach Lyoner Art), Doppelweck (doppelte Brötchen), Käse, Wurst und Nutella- ähm Batsch 🙂

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Auch mein erstes Hindernis- das Karlsberg Bier- stand schon bereit. Für die Presse- und Blogger Leute gab es Mappen und Vorstellungen der Hindernisse, hab ich ja aber nicht gebraucht- ich bin ja immer mit dabei. So hab ich ich tierisch gefreut das ich beim Dungeon- Foto mit auf dem Bild war.

Ich hab dann auch schon ein paar Infos bekommen zum geänderten Streckenaufbau. Der wurde nur geändert weil ein LKW mit den Matschcontainern in der Wiese festgefahren war. Das Ergebnis: Besser hätten die Matschcontainer nicht stehen können. Schnell ein paar Bilder gemacht und schon trafen meine gutgelaunten Wikinger Kolleginnen ein. Sabrina und Mirjam gingen dieses Jahr zum ersten Mal an den Start, weil das ja so nach Spass aussehen würde wenn ich immer so dreckig bin auf den Bildern :-). Von Sabrina hab ich übrigens auch die neue Krone, da ich meine ja am Nürburgring verloren hatte:

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Ein Vorher-Bild haben wir dann auch zusammen aufgenommen. Weitere Arbeitskollegen trafen ein, darunter Timo und Kerstin. Wobei der Mann von Kerstin gelaufen ist und sie viele tolle Fotos von uns gemacht hat.

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Aus dem Fit n Fun in Ramstein waren auch einige Mitglieder am Start, darunter Tara, Greta und Max. Dann trudelten so viele bekannte Gesichter ein, das ich mich jetzt schon entschuldige das ich nicht mehr alle Namen weiß 🙂

Silke und Carina waren mit ihren Superwomen am Start (inklusive Hulkine), Patrik und Kersten natürlich. Tarik, der auch schon im ersten Jahr dabei war, genau wie die Wildhogs (danke übrigens an euer Team fürs anfeuern).

Zum Toughrun fahren ist für mich wie heimkommen. Und dafür schon mal an alle ein riesiges DANKE!

 

Nun zum Lauf:

 

Vorm Start musste natürlich schon die erste Hürde genommen werden: Das Karlsberg. Das gefiel dem Fotografen von Karlsberg und ich bin jetzt schon auf die Bilder gespannt.

Alle noch mal aufs Klo, und dann zum Start. Sabrina, Mirjam, Tarik, Max und Tara starteten mit mir im 2. Startblock.

Das Gute daran ist, das das gröbste Gras und Dornen dann schon weggebügelt sind. Über die Powerride ging’s den Berg nach unten- schneller denn je, denn die Wasserversorgung wurde optimiert.

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Und mein Highlight: Der Swamp. Ja, das macht Spass hier. Auf allen Vieren kroch ich hindurch um keinen Schuh zu verlieren. Irgendjemand hat mir auch noch hinterhergebrüllt- ich glaube es war Max 🙂 Dort habe ich auch direkt meinen Rock und meine Startnummer verloren.

Warriors Prayer ist einfach ein Waldstück mit 11% Steigung, Laub Sand und viel Aua für die Waden. Aber genau das macht es aus. In der dritten Runde war fast kein Grip mehr da, aber als Toughrunner schiebt man sich da ja gegenseitig durch.

Dann der Dungeon: Viiiiiiel länger als in den Vorjahren und mit viiiiiel mehr Matsch ist das mein absolutes Lieblingshindernis gewesen. Endlich mal ein Hindernis wo jeder aussieht wie die Sau 🙂 Hier kroch ich überall kopfvoran durch wie eine Schlange und hatte keinerlei Probleme darin andere Läufer zu überholen oder Wellnesstipps zu geben.

Nach eingen Metern warteten Mädels bewaffnet mit Matsch auf uns. Naja, bei mir meinten Sie, sei es langweilig weil ich ja immer aussehe wie die Sau- in der dritten Runde gabs dafür Gruppenkuscheln.

Und zack- standen da die 3 Container voller Matsch- Geil! Man konnte sich sogar richtig rein legen und wurde vom Matsch getragen. Geniales Gefühl.

Kurze Laufstrecke zum Verschnaufen und schon hörte man die laute Musik vom Battlefield. Geil! Ein wahrgewordender Männertraum: Mädels in reizvollen Uniformen scheuchten hier beide Geschlechter mit Peitschen und allerlei Geschrei durch Rauch, Reifen und Hangelstrecke und gaben schon mal eine mit auf dem Weg zum Kriechen unterm Zaun. Ja das wäre auch ein Job für mich gewesen, aber ich mag ja eigentlich lieber im Batsch mich suhlen 😉

 

Morning Glory ist ein schönes Hindernis das einfach nur steil nach oben geht, aber nicht so viele Gefahren wie auf dem Nürburgring mit sich bringt ( und dafür bin ich auch dankbar).

Die Glory Mountains mag ich sehr. dieses Jahr gab es auch eine Absperrung um nicht eine Abkürzung drumherum zu nehmen (und das ist auch gut so). In der letzten Runde habe ich mich zu einem kleinen Shoot hinreissen lassen, ich bin gespannt wann es die Bilder geben wird.

 

Die Walls of Honour: Aua- ja daran erinnere ich mich. Letztes Jahr mussten meine Schienbeine sehr leiden. Dieses Jahr stand neben jeder Wand ein Strohballen. In der ersten Runde kam ich alleine rüber. In der zweiten half mir ein Mitglied aus dem Studio (der mich noch in böser Bauchmuskelkatererinnerung hatte) und in der 3. hatte ich einen sehr netten Helfer der mir sogar eine Brücke machte um mir drüber zu helfen. Auch hier noch mal Danke- Du warst echt mein Held!

 

Wisst Ihr aber was das schlimmste Hindernis, nach dem Karlsberg, ist? Die leichte Steigung zum Zielbogen! Aua! Tat de schon immer so weh? Oder was hab ich dieses Jahr anders gemacht? Egal!

Im Ziel dann Wiedersehen mit Tara, Ihre Sprunggelenksverletzung hatte sich zurückgemeldet und sie musste vorher aussteigen. Sabrina und Mirjam haben auch nur 2 Runden gemacht, aber beide in bester Stimmung und schon voller Motivation für nächstes Jahr. Torsten und Timo waren bei den ersten Finishern gewesen. Im Ziel gab es dann Bier für alle. Ein Nachher Bild und das Anstehen zur „Abspritzstation“.

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Hier stand ich in den Batscherinas und wir hatten echt ne ganze Menge Spass. Sobald es von dem Spass Bilder gibt, werdet Ihr Sie hier finden- aber so ganz jugendfrei war das ja nicht. Ich frage mich auch immer noch was der Karlsberg-Fotograf so hauptberuflich macht…..

Nach dem Abspritzen (ja hört sich echt komisch an) schnell die Tasche geschnappt und umgezogen. Mirjam und Sabrina blieben derweil tapfer in Ihren Wikinger-Kostümen und das hat sich auch gelohnt- Sie bekamen einen Preis und sollen nächstes Jahr ein ganzes Schiff voller gutgelaunter Winkingermädels mitbringen- ja das bekommen wir hin denke ich.

 

Und nun? Wieder ein ganzes Jahr warten- wer braucht schon Weihnachten wenn er den Toughrun haben kann?

 

Alles in allem war es dieses Mal ein Event, an dem es nix auszusetzen gab. Großartige Organisation, klasse Publikum, legendäres Starterfeld und strahlende Gesichter wohin man auch geschaut hat.

Danke auch an 2 Damen: Eine hat mir auf der Strecke ein Taschentuch gegeben als mir eine Mücke ins Auge geflogen ist und eine hat mir die Haare entknotet und sogar ein Haarband DURCHGEBISSEN weil ich es nicht rausbekam.

 

Das gibt es nur beim TOUGHRUN- AB IN DE BATSCH!

Wer ist 2015 (wieder) dabei?

 

Dankeschön für die Bilder von: http://www.toughrun.de, http://www.wochenspiegel.de, http://www.sol.de, Patrik Braun, Greta Pfeiffer, Sabrina Zubiller, Mirjam Oster und Kerstin Braunbach (Die Copyrights liegen beim jeweiligen Fotograf der Bilder) Sofern noch Bilder dazukommen, werde ich meine Galerie erweitern.

Danke auch an Brooks für die PureGrit, die Infinti Short Tight , an Wrightsock für die Coolmesh Quarter und an TomTom für die Cardio Multisport (alles hat den Lauf überlebt und darf wieder mit)

 

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Untrainiert oder Extremgetapert? Der Gourmethalbmarathon Saarbrücken- Sponsoren gesucht!

Vorwort:

Mit Erschrecken lese ich gerade das es dieses Jahr wohl der letzte Gourmethalbmarathon in Saarbrücken war 😦

Die Kommune ist dagegen, Sponsoren sind es viel zu wenige und damit der Veranstalter nich mit roten Zahlen rausgeht müssten es doppelt so viele Läufer sein. Die Strecke hat auch Platz für mindestens 4 mal so viele Läufer- leider hat es dieses Jahr wohl wieder nicht gereicht und 2015 steht auf der Kippe. Das finde ich persönlich sehr schade, da ich seit 2009 jedes Jahr am Start war. Ich habe hier so viele nette Menschen kennengelernt wie Christoph und Didi, und mit denen habe ich immer noch Kontakt und man trifft sich auch vor Ort und plaudert. Saarbrücke ist nicht Berlin oder Frankfurt- klar- aber der Lauf hat einen eigenen Charme- die Laufstrecke lenkt einem richtig ab und es fühlt sich kurzweilig an.

Also nun aber zu mir. Ihr habt es gelesen- Laufen war dieses Jahr nicht gerade meine stärkste Disziplin. Zwischen Ferropolis und dem Gourmethalbmarathon lagen gerade mal 2 Läufe. Insgesamt bin ich erst 386km Laufen gewesen also habe ich nicht mit einem Wunder gerechnet. Morgens war ich daher tiefenenspannt kurz vor dem Start erst dort, traf Jasmin und ihre Staffel und holte mir meine Startunterlagen. Auch hier hat man gemerkt das kein Sponsor mehr da ist: Wo sonst immer Gutscheine für Sportgeschäfte und Schwimmbäder beilagen, gab es dieses Jahr nix. Ich entschied mich kurz vor Start noch gegen meine LSD Lite Runnig Vest und startete nur im leichtem Mesh-Shirt. Das war übrigens eine gute Entscheidung- es wurde richtig warm.

Noch einmal für kleine Mädchen und schon stand ich im Startblock, schon wacher aber immer noch nicht nervös. So kenne ich mich gar nicht. Aber ich hatte ja auch beschlossen nur zum Spaß mitzulaufen.

Startschuß, Uhr an und los. Die TomTom Cardio habe ich nun im Wettkampf das erste mal getragen und ich war gespannt ob der Akku das mitmachen würde.

Meine Durchschnittspace wurde am Anfang mit 7:34min/km angezeigt. Nein das war mir zu langsam und ich zog etwas an, und wunderte mich das die Zeit irgendwie nicht besser wurde als ich auf die Uhr schaute, kann aber auch sein das die vielem hohen Häuser das ganze verfälscht haben. Als ich dann irgendwann wieder draufgeschaut habe war ich etwas ungläubig: 5:32 min/km- ok- huch! Ich ließ es einfach laufen. Was sollte schon passieren? Bei Kilometer 7 lief ich mit 5:08 min/km. Wahnsinn- der 10er wäre heute bestimmt eine Bestzeit geworden,aber ich war ja für den HM hier.

 

Ich blieb auch schnell, bis Kilometer 16,6- da begann mein Magen zu rebellieren- was war das denn? Ich hatte nur Brötchen mit Honig und grünen Tee. Langsam arbeitete ich mich zum nächsten Dixie vor 😦 Bei 17,7 gab es dann Erlösung für mich.  Dann war aber irgendwie die Luft raus – mit einer Pace zwischen 7:30-8:30 min/km ging es die letzten 3 Kilometer in Richtung Ziel weiter. Kurz vorm Ziel war dann Patrik vor mir, aber selbst das anziehen auf 5:43 min/km hat mich nur bis auf 30 Sekunden an Ihn rankommen lassen. Meine offizielle Zielzeit 2:18:57 🙂 (ich habe im Ziel vor lauter Mikrofon vergessen zu stoppen)

 

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Im Ziel haben wir uns erst mal beglückwünscht und ZACK hatte ich mal wieder ein Mikrofon vor der Nase. Kurzer Smalltalk und endlich ein Gründels Fresh- nein 2- eins mehr weil ich letztes Jahr keins bekommen hatte. Noch ein Gurkensmoothie und ein Stück Kuchen und schon war ich wieder auf dem Heimweg.

Dieser Lauf hat mich wieder die Schönheit am Laufen entdecken lassen. Es kann auch einfach mal gut laufen (bis auf den Aussetzer) und ich war einfach nur Glücklich.

Wenn ich nun ein Fazit ziehen muss und den Aussetzer(Dixie) einfach von meiner Zeit streiche (dank der TomTom habe ich ja alle Werte) war ich genau 3!!! Minuten langsamer als bei meiner Bestzeit im Jahr 2012 wo ich wirklich hart trainiert habe.

Ein tolles Gefühl und ich glaube dieses Jahr fällt die 55 beim Silvesterlauf in Kottweiler- ich fühle mich schon sehr stark jetzt. Ich mag wieder öfter laufen, und war auch heute regenerativ für 5 Kilometer draußen.

Was soll ich sagen? Ich will das der Lauf in Saarbrücken bleibt: Die Saar, die Sehenswürdigkeiten und die Altstadt machen den Lauf einzigartig. Vielleicht erbarmt sich ja jemand.

 

Vergesst nie das Motto: RUN HAPPY!!!!

 

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StrongmanRun Ferropolis- die kleine Schwester vom Nürburgring

Am Freitag morgen um 6:30 Uhr starteten Marina Jasmin und ich in Richtung Ferropolis.
Mit guten Tetris Kenntnissen wurde das Auto gepackt und schon waren wir auf der Autobahn.
Nach knapp 6 stunden Fahrt (inkl. Pausen) erreichten. Wir das Gelände und Bauten unser Zelt auf. Kurz nachdem wir alle Heringe befestigt hatten, kam der Regen.
Also schnell in die Sportklamotten und weiter nach Berlin zum großen Reebok / Les Mills Immersive Fitness Event.
Natürlich war Stau vor Berlin, aber wir lagen gut in der Zeit.

Schnell noch ein Souvenir bei Reebok geshoppt und dann standen wir schon am Einlass für BODYJAM/BODYBALANCE.

Isabell heizte uns ein und Tarsia nahm uns mit auf eine Reise. Die Visualisierungen sind wirklich grandios und lenken von der Anstrengung ab.
Raus aus dem Cube, neu anstellen: BODYCOMBAT und Grit- was hab ich geschwitzt! Bei Combat wurde im Stil von Videospielen agiert und bei Grit kamen wir bei Tabatatraining voll auf unsere Kosten.

The Trip – RPM war der letzte Kurs und hier waren die Animationen so real das ich zeitweise gedacht habe das sich der Raum bewegt. Wahnsinn!
Ein ausführlicher Bericht wird folgen…
Danach setzten wir uns wieder ins Auto und es ging zurück nach Ferropolis wo mittlerweile viele Nachbarn zu finden waren und eine kleine Zeltstadt entstanden war.

Duschen in Strongmanrun Manier : Die Duschen waren kalt – ok das erste Hindernis haben wir gemeistert. Abendessen Ravioli, Chili und Toast und ab ins Bett.

Frühstück : Steak, Würstchen, Wraps und Bier…..
Fertigmachen und aufs Gelände Laufen. Meine Easy Sports Team war schnell gefunden, Teamshirt, Teamfoto und weiter….

Brooks Tattoo und Noch mal schnell die Angstbach und schon waren wir in der Startaufstellung.

TomTom Uhr gestartet und schon waren wir mitten im Feld der 2600 Läufer.

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Eine etwas längere Laufstrecke bis zu den ersten Hindernissen entzerrte das Feld und die Sonne schien.

Die Hindernisse wurden übrigens wieder per Wettbewerb benannt.
1. Strohpolis – nix spektukläres, einfach über Stroh und wieder runter. Leider war das Stroh überall , auch in meinem Mund und mir fiel ein das ich meine Allergietablette vergessen hatte. In der zweiten Runde war das Stroh durchnässt und flog nicht mehr herum.

2.Das Volt Wunder war in der ersten Runde bei uns gesperrt da ein Teil vom Gerüst zusammen gefallen war. In der zweiten Runde hatten wir in der Schlammmulde richtig Spaß

3. Forest Jump – ein paar Baumstämme als Hindernis zum drüber klettern, in der ersten Runde easy, in der zweiten Runde hat man es schon mehr gemerkt

4. Wheelvana- hier lagen Reifen hochgestapelt und wir kletterten von Musik begleitet darüber. In der zweiten Runde mit Guitar Gangsters und Cadillac Blood von Volbeat, also mit voller Motivation weiter 🙂 dummerweise bin ich oben am Container mit dem Bein hängengeblieben und habe wohl ein Gefäß am Knie verletzt das nach innen geblutet hat, hier war ich nach dem Lauf bei den Sanitätern die das gecheckt haben, wenn es nicht besser wird muss ich diese Woche dann noch zum Arzt.

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5. Wiener Walze? Hab ich nicht gesehen- wo soll das gewesen sein? Ich glaube das haben die vergessen aufzubauen

6. Muddona- hier hat jemand versucht Matsch zu mischen, aber anscheinend zu wenig Wasser genommen: wir konnten einfach drüber laufen

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Nach dem Hindernis hatte ich leider mit einem aufkommenden Asthma- Anfall zu kämpfen, was wohl am Stroh lag das ich ja auch im Mund hatte. Meine Lungen pfiffen und wir mussten kurz anhalten damit ich meine Atmung beruhigen konnte und die gestaute Luft wieder aus den Lungen herauspressen konnte. Das nächste Hinderniss nahm ich mit viel Leidenschaft so dass alles an Stroh an mir verschwand:

7. Ferropool- das war das Highlight- es ging ein Stück durch den See und der war mit 20 grad sehr angenehm. In der zweiten Runde hat es nochmal so viel Spaß gemacht als wir singend ins Wasser stürzten 🙂

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8. The Great Slam- Matsch zum durchkriechen- yeah! Wir sahen danach endlich gut aus , in der zweiten Runde habe ich mich auch anfachen mal reingelegt.

9. Hammerzonas: quer durch ein Feuchtgebiet und man konnte da rennen 🙂 hat in beiden runden Spaß gemacht Schmutz zu verbreiten

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10. Schlammbock: das Hindernis gab es genau so auf dem Nürburgring, in der ersten Runde auch wieder einfach und in der zweiten etwas härter

11. Strohmalaja: das war echt hoch, in der zweiten Runde wollte mein Gehirn nicht runterspringen, erst als mir Hilfe angedroht wurde sprang ich….

12. Marshmallow: warmer Badeschaum meterhoch – echt gelungen das große Badebecken, in der zweiten Runde war die Maschine aber leider aus.

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13. Knockout: Boxsäcke und Strom – kommt Euch auch bekannt vor, oder?
Hat dennoch Spaß gemacht den Boxsäcken noch eine mitzugeben :-)- Mit auf dem Bild ist Patrick, ihn habe ich beim Toughrun kennengelernt.

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14. Watergeddon: Hier wurden alle nass, auch die die im ersten Wasserhindernis noch ihr Shirt hochgezogen haben um nicht Nass zu werden( ja so was gab es hier?!?) schwimmen war angesagt und auch hier war der See wieder sehr angenehm.

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15. Alcatraz: hier ging es gebückt unter Gittern in die zweite Runde oder in die Zielgerade – kein böses Hindernis , aber es war halt da.

 

Unser Zieleinlauf

 

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Im Ziel gab es Cola, Wasser, Bier (mit Alkohol ) und mal wieder nix zu essen! Alles leer. Hier bitte bessere Planung

Faszinierend waren die Helfer an den Verpflegungsständen, gute Laune und helfenden Hände überall, sogar die Bananen wurden geschält und die Läufer gefüttert, echt Klasse. Ich habe mich auch bei vielen bedankt. Hier kann der Nürburgring sich echt eine Scheibe abschneiden.

Hoch motivierte Zuschauer haben den Lauf sehr kurzweilig für uns gemacht. Klatschen und anfeuern bis zum Schluss, obwohl der Veranstalter zeitweise schon Musikanlagen abgebaut hatten und nicht mehr alle Sportografen auf Ihren Plätzen waren. Noch mal zur Erinnerung: auch die langsameren Läufer legen hier ne Hammer Leistung an den Tag, also bitte auch so unterstützen wie die Spitzenläufer und alles bis zum Schluss da lassen!

Ferropolis hat mit kurzen wegen auf dem Gelände überzeugt und ich fand die Menge der Läufer genau richtig, mehr hätte der Veranstaltung den Charme geraubt. Marina, Jasmin und ich blieben die ganze Zeit zusammen obwohl wir alle drei unterschiedlich schnell laufen, aber so war es viel schöner.

Patrick hat uns auch ein Stück begleitet, war dann aber doch nicht so „strong“ wie wir Mädels und wir haben ihn wieder verloren.

Auf dem Campingplatz gab es wieder kaltes Wasser und viele juchzende Männer und Frauen die die Duschen genau wie wir trotzdem benutzten.

Grill an, Bier raus und Gemütlichkeit. So ließen wir den Abend mit unseren Zeltnachbarn ausklingen.

Ein großer Daumen nach oben für diese Veranstaltung. Wir kommen bestimmt wieder, aber nur wenn es nicht zu viele Starterplätze werden…..

 

Dankeschön an Easy Sports für den Startplatz 🙂

Wie Läuft’s denn so?

Im Moment arbeite ich an der Form für den StrongmanRun Ferropolis und bin dadurch wieder mehr am Laufen. Dennoch darf man die Kraft Ausdauer nicht vernachlässigen, da dieser Lauf etwas mehr abverlangt als nur einen Fuß vor den anderen setzen.
BODYPUMP und CXWORX helfen hier die Muskeln zu definieren und ich erhöhe kontinuierlich meine Gewichte. Irgendwas ist am Samstag wohl aber schief gelaufen und meine Schulter zwickt- im Moment salbe, massiere und creme ich daher sehr viel. Wahrscheinlich lag es am offenem Fenster oder vielleicht doch zu viel Gewicht im Schultertrack? Egal, da muss ich durch. Diese Woche wird vertretungsbedingt etwas bikelastig werden, aber Ausdauer kann ja nicht schaden.

Wir haben uns spontan dazu entschlossen, am Vorabend vom StrongmanRun noch nach Berlin zu fahren um am REEBOK Immersive Fitness Event teilzunehmen. Dort wird LES MILLS seine Virtuell Kurse vorstellen und ich  gehe mit gemischten Gefühlen an die Sache ran.
Will man uns Instruktoren ersetzen? Hat das dann nicht den verhassten „Billig-Studio“ Charakter?
Ich werde mich überraschen lassen und bin gespannt ob ich meinen ersten Wettkampf für dieses Jahr ohne Regen haben werde. Bisher war alles kalt und verregnet……

Was meine Lizenzen angeht bin ich nun in allen 4 Programmen zertifiziert und habe beim Advanced Instructor Module 2 in BODYPUMP nun eine Advanced Zertifizierung. Hier konnte man 3 verschiedene Stufen erreichen: Zertifiziert, Advanced und Elite. An Elite bin ich leider knapp vorbeigeschrammt.
Dieses Modul wiederhole ich im Oktober und hoffe auch in BODYCOMBAT diesen Status zu erreichen. Vielleicht geht ja aber auch mehr? Und vielleicht wiederhole ich ja BODYPUMP nochmal, jetzt wo ich mehr Infos habe.
Das Modultraining war ein absolutes Highlight für mich: Ich habe gelernt anders zu lernen und meine Teilnehmer besser zu motivieren.

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Was passiert noch in der nächsten Zeit?

Große Events stehen an:

LES MILLS Superquarterly in Düsseldorf ( Ein Tag unter Gleichgesinnten 😉 )
Gourmet- Halbmarathon Saarbrücken – hier starte ich schon seit der ersten Ausgabe 2009
ToughRun- Ab in de Batsch in Bexbach

 

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Im Winter hoffe ich, dass ich an mehr Volksläufen bei uns teilnehmen kann.

Von TomTom hatte ich ja eine Cardio Runner Uhr erhalten, diese habe ich nun aber wieder zurückgeschickt weil uns über Brooks die Cardio Multisport zur Verfügung gestellt wurde. Eins vorneweg: In meinen Kursen hat das mit der Pulsnahme am Handgelenk nicht so gut geklappt- gerade in CXWORX und BODYPUMP hat die Uhr nie richtig´gehalten 😦

So nun habe ich mal wieder viel geschrieben und am Wochenende gibt’s noch mal eine aktualisierte Checkliste für den StrongmanRun.

Run Happy and Stay with the Fight!

Schlechtes Wetter gibt es nicht- und das schon seit drei Jahren

Fast ein Monat ist schon wieder vergangen, seitdem ich beim 261 Woman`s Marathon auf Mallorca teilgenommen habe.

Und die Erkenntnis, daß mein Blog drei Jahre alt ist bringt mich dazu mal wieder ein Lebenszeichen zu senden 🙂

Hier mein Rückblick zum oben erwähnten Lauf:

Für mich war das, von der mentalen Herausforderung, bisher der härteste Lauf.

Zu wenig Teilnehmer, mangelnde Zuschauer und chaotische Verhältnisse haben es mir nicht leicht gemacht.
Das Wetter war wenigstens auf meiner Seite: 13 Grad und leichter Regen.

Bevor ich hier aber über die neuen Leiden der jungen C. berichte, hier eine super kurze Zusammenfassung:

Bis Kilometer 30 ging es mir recht gut, lediglich bei Kilometer 9 musste ich austreten, bei Kilometer 37 kam der Mann mit dem Vorschlaghammer und hat mir meine Oberschenkel zertrümmert und ich habe für die letzten 5 Kilometer fast eine Stunde gebraucht.

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Dennoch komme ich mit einer Bestzeit von 5:12:07 zurück, zumal ich mich auch dieses Mal nicht wirklich auf den Marathon vorbereitet habe. Mut zur Lücke war die Devise, da LES MILLS mit BODYPUMP, BODYVIVE, BODYCOMBAT und CXWORX ein sehr grosses Thema in meinem Leben gespielt hat und hoffentlich auch noch lange bleibt.

Mallorca an und für sich war wieder mehr als großartig, auch wenn man die meisten Ausflugsziele als Touristenabzockfalle bezeichnen kann.

 

 

Was gibt es neues?

Alle die den TomTom Multisport Test gelesen haben, wissen das mein Start mit der Uhr nicht so doll war, demnächst folgt ein weiterer Bericht wo ich auf das neueste Update der Uhr eingehe.  Zudem darf ich die neue TomTom Cardio Multisport testen ( Messung der Herzfrequenz ohne Brustgurt).

 

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Das Training für den Garmin Velothon am 18.05.2014 in Berlin habe ich begonnen und die ersten lokeren Ausfahrten zeigen: Die Form ist besser als letztes Jahr um diese Zeit.

 

Von Garmin Deutschland habe ich das vivofit zum Testen bekommen, hier wird auch ein etwas ausführlicher Bericht folgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Training für den StrongmanRun am 10.05.2014 läuft auch, aber eher auf die Hindernisse bezogen, Laufen nur sporadisch- wird schon gehen…. (ja ich weiss ;-))

Morgen werde ich nochmal eine kleine Liste für die Dinge posten, an die man bei solchen Hindernisläufen denken sollte 🙂

 

 

Anmeldung für den TOUGHRUN ist offen und ich bin natürlich angemeldet, meine Mama hatte ein Bild von mir im Fotoalbum das schon meine frühen Jahre als Batsch-Queen zeigt:

 

Carmen im Batsch

Carmen im Batsch

 

Der Videodreh zur BODYVIVE Lizenz steht nächste Woche an, ich bin gespannt wie diese Aufnahme wird.

BROOKS sucht ab nächste Woche wieder Testläufer und ich hoffe auch wieder dabei sein zu dürfen 🙂 In meinem Schrank findet man (außer den lizensierten LES MILLS Klamotten) nix mehr außer BROOKS und MOVING COMFORT)

 

 

Ich wünsche Euch alles Gute für die begonnene Saison!

 

Run Happy!

 

TomTom Multi- Sport- neue Technik am Start!

TomTom MultiSport_grau_Herzfrequenzmonitor und Kadenz

Von der Firma TomTom wurde mir die neue Multi-Sport zur Verfügung gestellt, um die neue Technik auf Herz und Nieren zu testen. Es folgen nun meine persönlichen Eindrücke und Erlebnisse mit der Triathlon Uhr.

Ausgepackt und sofort funktionsfähig, das war verlockend, also schnürte ich mir die Multi-Sport um und startete sofort auf einen langen Lauf. 25 Kilometer sollten es werden, der Akku war voll und die Uhr mittels der einzigen Taste (die in vier Richtungen zu bedienen ist: unten, oben, rechts, links) schnell mit meinen Daten (Gewicht, Alter,Größe,Geschlecht) gefüttert und schon stand ich auf der Strasse. Den Herzfrequenzsensor findet die Multi-Sport dank Bluetooth Technologie.

Den Satelliten fand die Uhr im angemessenen Zeitrahmen, wenn an diese vorher am Rechner angeschlossen hat geht es allerdings RatzFatz dank der QuickGPSFix-Technologie.

Ich drückte die Taste nach rechts und schon konnte es los gehen. Ich lief meine gewohnte Strecke, und wurde schon nach 5 Kilometern überrascht, die Uhr zeigte mir 7 Kilometer an. Einfach zu Bedienen ist die Uhr aber: Durch die Taste kann ich jederzeit zwischen Kalorien, Herzfrequenz, Distanz, Durchschnittsgeschwindigkeit und Trainingszeit hin und her schalten. Eine tolle Funktion, leider mag ich am liebsten wenn ich mir auf meinen Display gleichzeitig die Werte anzeigen lassen kann die ich für wichtig halte und die mag ich mir bitte individuell einstellen können. Vielleicht kommt diese Möglichkeit ja auch noch in einem Update.

TomTom MultiSport grau und pink

Nach den gelaufenen 25 Kilometern standen 33 Kilometer auf der Multi- Sport.

Ich schloss die Uhr an meinem PC mittels des mitgelieferten Kabels an, aber irgendwie kam ich hier auch nicht weiter. Von TomTom selbst muss das Programm MySports Connect installiert werden und bei MapMyFitness  kann ein Konto zu Auswertung angelegt werden. Über das MySports Connect kann aber auch die Ausgabe als Datei (Formate: KML, FIT, GPX, TCX, CSV) erfolgen. Aber leider konnte ich keine Datei finden. Alles weg. Somit konnte ich nichts zu Sportics hochladen, wo ich normalerweise meine Auswertung meiner Sportarten in einem  Sporttagebuch pflege. Was hier noch fehlt ist die Höhenmeterangabe bei der Ausgabedatei 😦

TomTom SportWatch Zubehör - USB Anschluss

Statt meiner Datei wollte die Multi- Sport aber ein Update, dieses war schnell installiert und die Uhr gab noch immer keine Datei der angeblichen 33 Kilometer aus, Mist!

Nach dem Update gab es übrigens keine nennenswerte Abweichungen beim Laufen.. Das Update war wohl wirklich dringend nötig um die Präzision zu erhöhen.

Was wirklich toll ist: Man kann individuelle Trainingsziele (Kalorien, Strecke, Zeit) erstellen oder gegen eine zuvor gelaufene Zeit und Strecke laufen. Hier zeigt ein Pfeil an wie weit man der Zeit hinterher oder voraus ist. Was aber wirklich fehlt: Die Track- Back Funktion! Ich verlaufe mich gern mal wenn ich gedankenlos meine langen Läufe auf neuen Strecken absolviere, daher meine Bitte: Nachrüsten!

Beim nächsten Versuch durfte die Uhr mit ins Schwimmbad. Hier ist mir noch nicht klar wie diese Uhr arbeitet. Den Puls kann sie unter Wasser nicht messen und mit GPS im Wasser läuft auch nix. Also fürs Freiwasserschwimmen ist diese Uhr leider nicht geeignet, es sei denn man packt sie unter die Badekappe damit sie das GPS-Signal empfangen kann. Im Schwimmbad zählt das Gerät die Bahnen, aber irgendwie ist mein Schwimmstil nicht meßbar und so hat das Gerät 900m auf dem Tacho, obwohl ich nur 500m geschwommen bin. Auch kann es noch nicht die verschiedenen Schwimmstile anzeigen, das wird aber bestimmt noch in ein Update folgen.

Im Lieferumfang meines Testgeräts war auch der Cadence & Speed Sensor enthalten. Dieser wird mittels Kabelbindern (wie bei anderen Herstellern auch) am Rahmen fixiert und ist auch via Bluetooth mit der Multi-Sport verbunden.

TomTom MultiSport Zubehör - Kadenzsensor

Hier stellt man nur den Radumfang ein und schon kann man auf der Strasse oder Rolle starten, denn das Gerät misst die Geschwindigkeit ohne GPS, nur über die Trittfrequenz.

Beim Radfahren hatte ich keine Probleme, hier funktionierte alles reibungslos, mit der Lenkerhalterung ist das Gerät auch superschnell sichtbar am Lenker angebracht und auch entfernt wenn man mal in einer Gaststätte zur Pause einkehrt. Was hier aber fehlt: Navigation! Ein Navi wird durch die TomTom Multisport nicht ersetzte. Hier muss man dann dennoch einen GPS Radcomputer am Start haben. Schade, denn TomTom sollte als Navigationsriese hier mehr bieten können.

TomTom MultiSport Fahrradhalterung

Die TomTom Multisport war übrigens 2 Wettkämpfen am Start.

Auf Herz und Nieren habe ich mit Jasmin zusammen beim ToughRun und beim TUI Mallorca Marathon getestet.

Vorher habe ich mir natürlich die Erlaubnis von TomTom geholt, da mir das Gerät ja nur zum Testen vorübergehend zu Verfügung gestellt wurde und der ToughRun schon eine Extremprüfung ist.

Die 3 Runden vom ToughRun brachten das Gerät echt an seine Grenzen. Sand, Matsch, Schleim und Bachwasser waren zu bewältigen.

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In der letzten Runde hatte sich leider die Taste festegesetzt, diese konnte ich aber unter der Dusche wieder freispülen 🙂 Die Distanz von Jasmin und mir war auch gleich und am nächsten Tag sollte die Uhr dann auf die Halbmarathondistanz auf Mallorca.

Vorm ToughRun hatte ich sie voll aufgeladen und mit 10 Stunden angegeben GPS Nutzungszeit dachte ich, das das für beide Wettkämpfe reicht.

Leider war bei Kilometer 15 in Plama de Mallorca Schluss- Akku leer. Das waren dann nicht mal 5 Stunden die die Uhr gehalten hat, vielleicht hatte Sie sich aber auch zwischendurch aus Versehen eingeschaltet als wir im Hotel schliefen.

Für Studiomitglieder wichtig zu wissen: Der Herzfrequenzmesser funktioniert nur mit Bluetooth, das können leider nur die wenigstens Geräte im Studio. Selbst bei unseren ganz neuen Tomahawk Bikes gibt es hier keine Möglichkeit den Puls auf dem Radcomputer im Studio anzeigen zu lassen.

Was mir hier fehlt: Der Sport ohne GPS als Sonstiges wie zum Beispiel beim Garmin Forerunnter 910XT. Im Studio trage ich auch bei meinen Kursen BODYPUMP, BODYCOMBAT, INDOOR CYCLING und demnächst CX WORX (yeah- Ready to Teach) meine Pulsuhr. Aber bei der Multi- Sport kann ich nur Laufen, Radfahren, Schwimmen oder Laufband auswählen. Das hier sollte aber auch ein Leichtes sein, eine entsprechende Funktion nachzurüsten.

Mein Fazit:

Für TomTom geht es nach der Nike Sportwatch schon in die richtige Richtung. Für alle die noch nie eine andere GPS-Uhr hatten sind vielleicht die fehlenden Funktionen auch nicht so sehr wichtig, aber ich bin durch meinen Forerunner 910XT echt verwöhnt.

Die Bedienung ist wirklich Easy und mit ein paar Updates werden auch erfahrenere Triathleten alle Funktionen finden, die sie für das Training benötigen. Eine Taste für alles und das sehr kratz-resistente Display erleichtern den Einstige in die moderne Technik.

Für 299€ gibt es das komplette Paket mit Herzfrequenzsensor und Cadence & Speed Sensor. Mit 11,5 cm hat man ein superschlankes Band un keinen Klotz am Arm. Wasserdicht ist die Uhr übrigens bis 50m/5 ATM.

Leider gibt es keine MultiSport Modus indem ich einen Triathlon, ohne Stopp zu drücken, aufzeichnen kann. Hier fehlt eine einfach funktionelle Bedienung auch mit den Wechselzonenzeiten.

Ob die TomTom Multi-Sport für Dich geeignet ist, testest Du am besten aber selbst 🙂

Habt Ihr noch fragen zu dem Test? Dann immer her damit.

Run Happy!