London Marathon Calling

Am Freitag war es so weit: Pünktlich um 7:00 Uhr hob ich in Richtung London ab.

 

Es war tatsächlich ein Flug ins Ungewisse: Kann ich mit der entzündeten Plantarsehne einen Marathon überstehen? Reicht meine Ausdauer? Ich bin genau 161 km dieses Jahr gelaufen. Nie länger als 22km. Viele sagen jetzt: Was? Niemals. Aber ich wusste: Diese Chance habe ich so schnell nicht mehr. Nur 300 Deutsche können pro Jahr teilnehmen. Der Startplatz und Hotel sind sündhaft teuer. Also egal: Es wird gestartet. Der Gewinn beim Team Erdinger muss ja eingelöst werden, 8 Stunden Zeit bis zum Zielschluss.

So kam ich in Heathrow an, leider mein Gepäck nicht. Das sollte Abends erst eintreffen und direkt ins Hotel gebracht werden. Hm- ich fand das gar nicht so schlimm. Alles was ich für den Marathon brauchen würde, war im Rucksack. So konnte ich stressfrei mit der Bahn zum Hotel. Schnell Bescheid gegeben das mein Gepäck nachgeliefert wird und aufs Zimmer. Das war um 9:00 Uhr schon bezugsbereit.

ABER: Das Zimmer war eiskalt, das Fenster schloss nicht richtig und mein Bad war eher eine Raucher Lounge. Heizung defekt. Also zurück zur Rezeption, fragen was ein Upgrade kostet. Ich wurde gefragt was denn der Grund dafür sei und bekam ein großes Doppelzimmer im viel besseren Zustand als kostenloses Upgrade.

Dann bin ich zum Mittagessen ins Hardrock Cafe gelaufen. Ein Burger musste sein.


Dann zu Fuß zur Victoria Station ins Shopping Center. Dort gab es einen Gürtel, denn meiner war im Koffer, und ein paar Mitbringsel. Dann mit der Bahn ins Hotel zurück (dieses lag direkt an der U-Bahn Station Marple Arch). Auf dem Zimmer angekommen, stellte ich fest, es war erst 14 Uhr, also direkt los zur Marathonmesse. Mit Google Maps absolut Idiotensicher. Vorher hab ich noch schnell meinen Geldbeutel aufgeräumt und die Euros in meine Jackentasche gepackt. In der Zwischenzeit kam noch eine Mail & SMS von Lufthansa und ich war auf dem Weg ( was sich im Nachhinein als Fehler herausstellte).

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Innerhalb von 40 Minuten war ich im Londoner EXEL, dem Messegelände der Stadt. Da ich keine Bestätigungsmail erhalten hatte, stellte ich mich direkt beim Trouble Desk an. Das hat echt alles super geklappt. Dann Anstellen an der Startnummernausgabe. Da dauerte es so ca 20 Minuten bis ich dran war. Und dann ab zu Brooks. Wow! Was für ein Stand! Inklusive Glücksrad und den 4 Laufbändern für die „RunSignature“.

Ich stellte mich direkt als „Ambassador of Run Happy from Germany“ vor ;-).


Schnell wurde ich eingeladen das neue Verfahren zur Ermittlung der RunSignature zu testen. Hier wurden am rechten Bein 3 Klettbänder mit Reflektoren befestigt. Zuerst ging es barfuß aufs Laufband. 5 Squats ( Kniebeugen) und der Laufstil von hinten und vorne gefilmt. Hier kam raus das meine Knie leicht nach innen zeigen, meine Schienbeine aber dennoch nach außen drehen. X-Beine halt. Mein Fuß hatte dabei eine neutrale Stellung.
Der nächste Schritt: Das ganze nochmal, nur im Brooks Glycerin. Dieser Schuh unterstützt meinen natürlichen Laufstil sehr und minimiert die Schienbeindrehung. Anhand dem blauen  Signature Stern konnte man genau sehen, das mich dieser Schuh perfekt ergänzt. Dann kam der Launch dran: Nicht ganz so perfekt wir der Glycerin, aber auch gut. Und dann die Glycerin mit meinen Einlagen….. dazu sag ich jetzt mal nix, es hatte aber zur Folge, dass ich den Marathon ohne Einlagen gelaufen bin.


Letztendlich gibt es hier keinen guten oder schlechten Laufstil (wie mein netter Brooks-Berater sagte: This is so 70`s) sondern nur die Erkenntnis, welcher Schuh zu Dir passt und Deinen natürlichen Stil unterstützt.
Das ganze hat so ca 25 Minuten gedauert. Dabei durfte ich mich wie eine Prinzessin fühlen, denn es wurden mir, damit die Reflektoren nicht verrutschen, die Schuhe an-und ausgezogen. Hier findet Ihr die nötige, kostenlose Lektüre, von Brooks zum Thema „RunSignature“ in einem eBook.

Die Messe füllte sich immer mehr und so beschloss ich den Rückweg anzutreten. Um 18 Uhr traf ich in dem Pret a manger ein um eine Hühnersuppe und einen Wrap zu essen. Im Hotel eingetroffen, stellte ich fest das mein Koffer da war- Yeah! Aber dafür 100€ aus meiner Jacke geklaut wurden. In all dem Stress hatte ich verbummelt das Geld in den Safe zu legen. So was doofes. Ein Gespräch mit dem Manager brachte auch nix. Der meinte, dass der Kerl der die Koffer bringt zu doof ist um einen Reissverschluss an einer Jacke zu öffnen. Is klar!!

Am Samstag ging um 9:00 Uhr die Stadtrundfahrt los. Hier gab es einen kurzen Zwischenstop um Bilder zu machen und genau da fuhr der US-Präsident Obama an uns vorbei. Winkend und nur mit einer PKW Eskorte. Nicht so ein Stress wie in Deutschland.


Beim „Changing of the Guard“ noch ein paar Bilder gemacht und schon war es Zeit für die Kick-Off Veranstaltung mit DerTour.


Die Schweizer Lauflegende Markus Ryffel gab uns hier letzte Tipps. Ich war etwas perplex, ich hab mir nie Gedanken gemacht meine Füße in Tüten zu binden, oder wie ich es schaffe auf den letzten 7 Kilometern noch mal durchzustarten.

Bei der Veranstaltung lernte ich auch Ursula und Jens kennen, auch Gewinner der Reise bei Team Erdinger. Ursula begleitete ich noch über die Messe und danach zurück ins Hotel. Auch Ursula nutze die Möglichkeit der RunSignature. Dabei hat es ihr der Launch angetan- kann ich super verstehen.

Lisa Jackson (die schon bei beiden 261WMNS Veranstaltungen auf Mallorca mit am Start war) saß direkt neben dem Brooks Stand um Ihr neues Buch „Your pace or Mine?“vorzustellen.  Sie erkannte mich wieder und ich durfte mich über eine signierte Ausgabe Ihres Buches freuen. Den Kontakt zu Brooks habe ich vor Ort auch hergestellt-denn Lisa ist auch #RunHappy pur!

Ich gönnte den Füßen eine kleine Auszeit und startete die Suche nach meinem Abendessen: Pizza. Diese hab ich ganz stillos in einer weltweit bekannten Kette gegessen.

Ich war zeitig im Bett (21:30) und habe super geschlafen. Um 4:45 wurde ich vor dem Wecker wach. Ganz entspannt machte ich mich fertig. Brooks Greenlight Tight, Steady Sleeveless Tight und Glycerin waren das geplante Outfit. Die Deutschland WRIGHTSOCK für die Füße war auch dabei. Da aber sehr viel Wind gemeldet war, entschloss ich mich noch für die Armlinge (die beste Idee des Tages) und das Visor.

Beim Frühstück setzte sich Jens zu mir. Und während er gut essen konnte, war ich mit 2 Scheiben Toast und einem Pancake schon durch. Ich genoss es dafür, den anderen zuzuschauen. Einfach nur das Treiben beobachten ist Wahnsinn. Um 7:15 Uhr war dann Abfahrt für den Bus zum Startblock. Was für ein Luxus. Dort angekommen führte uns ein Fußweg direkt aufs Gelände für Starter.

 

Hier gab es genügend Getränke (Wasser, Iso, Kaffee, Tee), Zelte zum Umziehen Toiletten und Urinale. Urinale für Männer und Frauen. Ja- Ihr habt richtig gelesen. Urinale für Frauen. Dafür lagen diese lustigen Pappdinger bereit. Ich fragte die Ordnerin ob man das hier in England so macht und die Antwort war: Nein das sieht Sie auch zum ersten Mal.

Nach einem Tee und Aufwärmen im Zelt, machten wir uns auf dem Weg zur Kleiderbeutelabgabe und zum Klo. Alles zusammen war in 15 Minuten erledigt.

Ein kurzer Fußmarsch in den Startblock trennte unsere Gruppe dann in die verschiedenen Nummern.

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Der Startblock in London ist dreigeteilt und dann noch mal in 9 Partitionen untergliedert. Rot, Blau und Grün starten jeweils an verschiedenen Standorten, und jeweils vor Ort gibt es 9 Blöcke, in den jeweils die schnellen vorne und langsameren immer weiter hinten stehen. Block 8 war meiner.

Die Stimmung war gut, das Wetter kalt (4 Grad) aber die Sonne kam immer wieder durch.

Was Menschenmassen. Wir liefen los und die Masse jubelte. Ich hatte mir vorher eine Pace zwischen 7-8 Minuten/ Kilometer zurechtgelegt und hoffte diese durchzuziehen. Ich lief in der Läufermenge mit und startete etwas zu schnell. Naja, das relativiert sich spätestens wenn ich mal wohin muss. Das war auch noch vor Kilometer 4 der Fall. Ich hatte wohl doch etwas viel getrunken morgens.

Wir liefen weiter. Ein kunterbunter Haufen aus Läufern, kostümierten Läufern, Spendenläufern und mittendrin ich. Und um uns rum nur Jubel und Musik.

Meinen Ipod hatte ich als Sicherheit dabei um mir Motivation zu holen. Hab ich nur 2 Mal gebraucht, aber nur um wieder in meinen Takt zu finden als ich völlig überwältigt den Tränen nah war.

Bis zur Tower Bridge bei Kilometer 20 wollte ich auf jeden Fall laufen. Bei Kilometer 12 drückte schon wieder meine Blase. wo sollte das noch hinführen? Ich fragte den Ordner wo die nächste Toilette sei, er zeigte hinter mich auf einen Strauch und sagte: Take the bushes. OK! Danach blieb ich tatsächlich verschont. Trank artig auf 10 Kilometer eine 0,25l Flasche Wasser und einen GelChip. Und überall war Gejubel! Leute die private Verpflegung anboten: Gummibärchen, Orangen (geschält und geteilt), Bananen, Weingummi, Toast.

Auf der Tower Bridge gab es einen Foto Stop mit den Ordnern 😉


Überall entlang der Strecke war Party. In einer Unterführung waren Boxen aufgestellt aus denen Drum& Bass durch den Tunnel wieder ins Freie prügelte. Live Bands, DJ’s, Boxen auf Balkonen, Trommler, Orchester einfach alles. Ich habe gerade wieder direkt Gänsehaut.

Ab Kilometer 28 (bis dahin lief auch wirklich alles super) wurde mir bewusst, dass mein Fuß wahrscheinlich den Stress seines Lebens hat. Ich beschloss immer mal wieder ein paar Schritte zu gehen um in ihn hinein zu fühlen. Das war gar nicht so einfach, denn alle motivierten einen weiter zu laufen. Ich lernte in den Gehpausen viele Leute kennen. Und immer hat es wer geschafft mich schneller wieder zum Rennen zu bringen als ich wollte. Sei es Eye of the Tiger was aus Boxen auf mich traf, oder die Gruppen am Rand die mich Lady in Pink oder Pink Stranger nannten 🙂

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Bei Kilometer 34 hatte ich auf einmal Hunger. Das hatte ich ja bisher nur einmal, letztes Jahr in Ferropolis. Aber dieses Mal war es Salzhunger. Offizielle Verpflegung: Gel, Iso, Wasser. Ich lief weiter und hielt nach all den Menschen Ausschau, die uns privat versorgten. Ich wurde fündig: Salzbrezeln! Yeah! Und kurz darauf bei Kilometer 36 hörte ich ein FREE BEER! Kann es etwas besseres geben als das hier? Ja geil! Eine Mitläuferin und ich prosteten mit der Menge an die uns hier den besten Teil der Strecke bescherte. Ab da lief es echt super. Ich lief einfach in meinem Trott durch, klatschte Kinder ab, sang, sprang ( Gruppen mit Schildern „Jump for Joy“ forderten einem heraus) und war immer wieder total geflasht. Auf einmal war er da- nein kein Mann mit dem Hammer- BIG BEN! WOW!

Da musste nochmal das Handy raus. Was für eine Kulisse.

Die letzten 2,195 Kilometer konnte ich so geniessen! Was für ein Gefühl! Ich war alle: Steve, Paulette, Helen. Ich fühlte mich überall mit angefeuert.

Dieses Bild entstand bei Kilometer 41, ob ich dafür 20£ ausgeben mag, weiß ich noch nicht.

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Das Ziel am Buckingham Palace war der Hammer und ich weiß bis jetzt nicht wie ich das geschafft hatte: Aber mir und meiner Plantarsehne ging es blendend.

Ich kann nun mit Sicherheit verstehen, warum so viele Leute, so viel Geld für einen Marathon ausgeben. Das war der mit Abstand allergeilste Lauf meines Lebens! Und schon während dem Lauf habe ich entschieden, noch mal an diesen Start zu gehen.

Meine Entscheidung auf die Brooks RunSignature zu hören war richtig: Ich könnte nicht glücklicher im Ziel angekommen sein.


Dankeschön an das Team Erdinger Alkoholfrei für diese tolle Reise, Danke an TomTom für das Bereitstellen der TomTom Spark und Danke an Brooks für das geniale Outfit das wunderbar an die Grinsekatze erinnert. Danke auch an Wrightsock für die Deutschlandsocke, die mich wieder blasenfrei ins Ziel gebracht hat.

Zwei Tage danach geht es mir immer noch blendend und da wäre mit Sicherheit mehr gegangen- aber so war es einfach nur eine tolle Erfahrung.

Nächste Woche starte ich bei der VeloTour Frankfurt- auch ohne Training- mal sehen wie das wird.

Und jetzt: Füße hoch!
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#RunHappy

PS: Danke an Jens für die Bilder die Du mir zur Verfügung gestellt hast. Mehr über Jens könnt Ihr hier in Seinem Blog lesen.

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Es läuft gerade nicht (so viel) …..

Die Zeit rennt förmlich an mir vorbei, während ich einen Gang runterschalten musste.

Ein Überlastung (26 Kurse in 6 Tagen) hat wohl dazu geführt das Schmerzen im Mittelfuss einfach nicht mehr verschwinden wollten.

Ein Besuch beim Orthopäden stand an: Erstes Urteil: Senk-Spreizfuß- Sporteinlagen wurden verschrieben.

Nach einer Woche ohne Besserung wurden die Einlagen angepasst. Eine weitere Woche später nochmaliger Besuch da es sich verschlimmert hatte. Entzündung der Sehne an der Ferse. Eisspray, Spritze, Aua, Pipi in den Augen- Besserung.

Nun habe ich mich durch das Internet gelesen und herausgefunden das dies keine Seltenheit ist.

Laufen auf dem Vorderfuß sei entlastend. Ok- ausprobiert- stimmt- ist aber total anstrengend fürs Gehirn im Moment.

Also laufe ich im Moment zwischen 4-7 km- je nachdem wie lange mein Kopf das umsetzen kann.

Was ist noch passiert? Ein Advanced Instructor Modul 2 bei dem ich in BODYCOMBAT und BODYBALANCE präsentiert habe. Falls Du LESMILLS Instruktor bist solltest Du das unbedingt mitgemacht haben.

Neue Trainerlizenzen kamen in diesem Jahr auch dazu:

  1. CrossWorkout A-Lizenz
  2. Fitnesstrainer B-Lizenz
  3. LMI Step Ausbildung

Am meisten hat mich Step herausgefordert: Energetisch, schnell und explosiv. Hammer! Da kommt mein Hirn an die Grenzen und bei der Ausbildung kam ich mir mehr als nur einmal, wie die totale Bewegungs-Legasthenikerin vor. Arme, Beine und der Feind: Ein Step! Aber auch hier habe ich ein Ready to Teach erhalten ( was ich zuerst gar nicht glauben konnte).

Nach dieser Ausbildung in Hamburg ging es direkt daran die komplette Choreo zu lernen- im Injoy Worms durfte ich gestern eine Vertretung LMI STEP übernommen.
Heute ist Silvester. Dank meinem Fuß stand der Silvesterlauf nicht zur Debatte. Aber ich war für mich ein wenig laufen und habe die Ausrüstung getragen die mir am meisten Freude bereitet.
Über dieses Outfit werde ich Euch näher in den kommenden Tagen berichten.

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Traumwetter 

Dankeschön an die Firmen/ Unternehmen die mich dieses Jahr auch wieder tatkräftig unterstützt haben:

BROOKS (Ausrüstung, Startplätze, Bloggerevents)

GARMIN (vergünstigte Ausrüstung, Velothon Berlin)

Fisherman’s Friend StrongmanRun (Startplatz)

TOMTOM (Ausrüstung)

TOUGHRUN (Startplatz)

WRIGHTSOCK(AUSRÜSTUNG)

Ich hoffe in 2016 können wir weiterhin zusammenarbeiten.

 

 

Im nächsten Jahr starte ich in einem neuen Job und hoffe das ich meinen Tagesablauf schnell ordnen kann. Mit nur knapp 1000 gelaufenen Kilometern in 2015 ist da noch Platz nach oben und im April steht der London Marathon an. Hier habe ich bei Team Erdinger eine Eventreise inklusive Startplatz gewonnen und bin schon sehr aufgeregt.

Einen Rückblick über 2015 werde ich nicht schreiben. Nur so viel: Es war ein hartes Jahr- ich bin abgehärtet und bereit für 2016.

 

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und nur das Beste für 2016.

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Bereit für 2016!

 

 

Endlich vorbei- 2014! 2015 sei mir Willkommen!

Ja es hört sich schlimm an und ist auch genau so.

Zu viele unschöne Dinge verbinde ich mit 2014.

Am meisten vermisse ich meine Oma seit Mai diesen Jahres.

Aber meine Oma war eine sehr starke Frau, sie wusste bis zum Schluß noch genau was Sie wollte und was nicht und fand Ihren Weg um Ihren Kopf durchzusetzen.

Daher nehme ich mir 2015 meine Oma als Vorbild. Ich bleibe genau so wie ich bin, auch wenn ich damit oft nicht auf Zustimmung treffe. Bei Ihr gab es keine Lügen- alles immer sofort ins Gesicht gesagt, so war direkt nach dem Gewitter die Luft wieder rein.

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Ich vermisse Dich…

Ansonsten gab es 2014 sportlich an Wettkämpfe nicht sehr viel:

Der StrongmanRun

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Der Velothon Berlin,

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261 Women’s Marathon

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StrongmanRun Ferropolis

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Gourmet-Halbmarathon

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und der Toughrun

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So wirklich ist mir das Training 2014 nicht gelungen. 2015 soll das anders aussehen.

Dafür gab es viele Fortbildungen und Ausbildungen:

In BODYCOMBAT UND BODYPUMP bin ich jetzt Advanced Instructor nach dem erfolgreichen absolvieren des Advanced Instructor Moduls.

Ich habe die BODYVIVE Ausbildung gemacht und auch die Erstlizensierung bestanden. Die Bodybalance Ausbildung habe ich auch mit Ready to teach verlassen und mein Erstlizensierungsvideo wartet auf Bearbeitung. Hier ist noch viel Luft nach oben,aber ich spüre schon wie ich flexibler werde.

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Ganz neue Wege habe ich in der CrossWorkout- Ausbildung beschritten: Tabata, olympisches Gewichtheben und trainieren bis an meine Grenzen. Die Prüfung habe ich bestanden und darf mich nun CrossWorkout- Trainer (A-Lizenz) nennen.

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Mein Bluthochdruck Problem macht mir immer noch sehr zu schaffen, hier probiere ich aus diesem Teufelskreis zu entkommen.

 

 

 

Was ist nun der Plan für 2015?

Die Veranstaltungen die fest eingeplant sind:

261 Women’s Marathon ( aber dieses mal nur 10 Kilometer)

TSG Halbmarathon Kaiserslautern

KrassFit Challenge ( offizieller Blogger)

Garmin Berlin Velothon ( hier mag ich so gerne unter die 3h Marke)

StrongmanRun Nürburgring (offizieller Blogger)

Rad am Ring

StrongmanRun Ferropolis ( offizieller Blogger)

eventuell Triathlon OD Alpen Triathlon oder Vierheim +  Stutensee

Gourmet- Halbmarathon ( wenn es die Veranstaltung noch gibt)

ToughRun Saar- Ab in de Batsch ( offizieller Blogger)

Silvesterlauf Kottweiler

Um den Plan motiviert anzugehen habe ich mir den Garmin FR920XT bestellt. Danke hier auch an Garmin für das Bereitstellen des vivofit’s und für den Startplatz beim Garmin Velothon, auf dieses Highlight freue ich mich ganz besonders 2015.

Bei Arena Deutschland habe ich eine Triathlon Ausrüstung gewonnen- ein Zeichen- auch hier ein Danke dafür. Jetzt muss ich nur noch das Schwimmen besser lernen.

Bei Brooks bin ich weiter als Ambassador of Run Happy an Board und möchte diesem Titel dieses Jahr auch alle Ehre machen. Von Wrightsocks gab es neue Laufsocken und Dr. Feil hat mich mit seinem neuen Buch ausgestattet- sollte also alles klappen.

Ich möchte Danke sagen, an all die tollen Leute die mich 2014 unterstützt haben und mir an manchen Stellen, wo es ausweglos schien, wieder hoch geholfen haben.

Aber auch danke an alle die 2014 endlich Ihr wahres Gesicht gezeigt haben und die ich dadurch zielsicher aus meinem Leben werfen konnte.

Nach 2014 kann 2015 nur besser werden und ich freue mich jetzt schon auf die geplanten Trips nach Mallorca mit Jasmin und Fuerteventura mit David.

Ich wünsche Euch Allen einen guten Start ins neue Jahr und hoffe das ich noch viele von Euch kennen lernen darf.

2015 wird schmutzig und das gleich 4 mal

Wir lesen uns im neuen Jahr

 

Schmutzig- Schmutziger- Toughrun 2015!

Yeah!

Was soll ich sagen? Wow! Mein Highlight für dieses Jahr- dieses Event zu toppen wird schwer werden. Der Toughrun Saar- Ab in den Batsch! hatte wieder alle Läufer zu einem matschigen Event im Saarland versammelt.

Was im Jahr 2010 mit knapp 140 Läufern begann, fand dieses ja schon mit über 700 Läufern statt und das besser denn je.

Schon die Organisation im Vorfeld war super. Ich erhielt meine Startunterlagen ( und ein tolles Bulldog Shirt <3) per Post und dieses Mal lag auch ein Lageplan dabei. Die Schwester von Theo, die Sabine, hatte mich zum Blogger und Pressefrühstück eingeladen. Ich war gespannt was mich beim Lyoner-Frühstück erwarten würde. Kurz vor neun stand ich dann, pinkner als je zuvor, auf dem Utopion Gelände und wurde von einer gut gelaunten Sabine begrüßt.

Beim Lyoner Frühstück gab es natürlich Lyoner ( für nicht Saarländer und Pfälzer: Ein Ring Fleischwurst nach Lyoner Art), Doppelweck (doppelte Brötchen), Käse, Wurst und Nutella- ähm Batsch 🙂

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Auch mein erstes Hindernis- das Karlsberg Bier- stand schon bereit. Für die Presse- und Blogger Leute gab es Mappen und Vorstellungen der Hindernisse, hab ich ja aber nicht gebraucht- ich bin ja immer mit dabei. So hab ich ich tierisch gefreut das ich beim Dungeon- Foto mit auf dem Bild war.

Ich hab dann auch schon ein paar Infos bekommen zum geänderten Streckenaufbau. Der wurde nur geändert weil ein LKW mit den Matschcontainern in der Wiese festgefahren war. Das Ergebnis: Besser hätten die Matschcontainer nicht stehen können. Schnell ein paar Bilder gemacht und schon trafen meine gutgelaunten Wikinger Kolleginnen ein. Sabrina und Mirjam gingen dieses Jahr zum ersten Mal an den Start, weil das ja so nach Spass aussehen würde wenn ich immer so dreckig bin auf den Bildern :-). Von Sabrina hab ich übrigens auch die neue Krone, da ich meine ja am Nürburgring verloren hatte:

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Ein Vorher-Bild haben wir dann auch zusammen aufgenommen. Weitere Arbeitskollegen trafen ein, darunter Timo und Kerstin. Wobei der Mann von Kerstin gelaufen ist und sie viele tolle Fotos von uns gemacht hat.

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Aus dem Fit n Fun in Ramstein waren auch einige Mitglieder am Start, darunter Tara, Greta und Max. Dann trudelten so viele bekannte Gesichter ein, das ich mich jetzt schon entschuldige das ich nicht mehr alle Namen weiß 🙂

Silke und Carina waren mit ihren Superwomen am Start (inklusive Hulkine), Patrik und Kersten natürlich. Tarik, der auch schon im ersten Jahr dabei war, genau wie die Wildhogs (danke übrigens an euer Team fürs anfeuern).

Zum Toughrun fahren ist für mich wie heimkommen. Und dafür schon mal an alle ein riesiges DANKE!

 

Nun zum Lauf:

 

Vorm Start musste natürlich schon die erste Hürde genommen werden: Das Karlsberg. Das gefiel dem Fotografen von Karlsberg und ich bin jetzt schon auf die Bilder gespannt.

Alle noch mal aufs Klo, und dann zum Start. Sabrina, Mirjam, Tarik, Max und Tara starteten mit mir im 2. Startblock.

Das Gute daran ist, das das gröbste Gras und Dornen dann schon weggebügelt sind. Über die Powerride ging’s den Berg nach unten- schneller denn je, denn die Wasserversorgung wurde optimiert.

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Und mein Highlight: Der Swamp. Ja, das macht Spass hier. Auf allen Vieren kroch ich hindurch um keinen Schuh zu verlieren. Irgendjemand hat mir auch noch hinterhergebrüllt- ich glaube es war Max 🙂 Dort habe ich auch direkt meinen Rock und meine Startnummer verloren.

Warriors Prayer ist einfach ein Waldstück mit 11% Steigung, Laub Sand und viel Aua für die Waden. Aber genau das macht es aus. In der dritten Runde war fast kein Grip mehr da, aber als Toughrunner schiebt man sich da ja gegenseitig durch.

Dann der Dungeon: Viiiiiiel länger als in den Vorjahren und mit viiiiiel mehr Matsch ist das mein absolutes Lieblingshindernis gewesen. Endlich mal ein Hindernis wo jeder aussieht wie die Sau 🙂 Hier kroch ich überall kopfvoran durch wie eine Schlange und hatte keinerlei Probleme darin andere Läufer zu überholen oder Wellnesstipps zu geben.

Nach eingen Metern warteten Mädels bewaffnet mit Matsch auf uns. Naja, bei mir meinten Sie, sei es langweilig weil ich ja immer aussehe wie die Sau- in der dritten Runde gabs dafür Gruppenkuscheln.

Und zack- standen da die 3 Container voller Matsch- Geil! Man konnte sich sogar richtig rein legen und wurde vom Matsch getragen. Geniales Gefühl.

Kurze Laufstrecke zum Verschnaufen und schon hörte man die laute Musik vom Battlefield. Geil! Ein wahrgewordender Männertraum: Mädels in reizvollen Uniformen scheuchten hier beide Geschlechter mit Peitschen und allerlei Geschrei durch Rauch, Reifen und Hangelstrecke und gaben schon mal eine mit auf dem Weg zum Kriechen unterm Zaun. Ja das wäre auch ein Job für mich gewesen, aber ich mag ja eigentlich lieber im Batsch mich suhlen 😉

 

Morning Glory ist ein schönes Hindernis das einfach nur steil nach oben geht, aber nicht so viele Gefahren wie auf dem Nürburgring mit sich bringt ( und dafür bin ich auch dankbar).

Die Glory Mountains mag ich sehr. dieses Jahr gab es auch eine Absperrung um nicht eine Abkürzung drumherum zu nehmen (und das ist auch gut so). In der letzten Runde habe ich mich zu einem kleinen Shoot hinreissen lassen, ich bin gespannt wann es die Bilder geben wird.

 

Die Walls of Honour: Aua- ja daran erinnere ich mich. Letztes Jahr mussten meine Schienbeine sehr leiden. Dieses Jahr stand neben jeder Wand ein Strohballen. In der ersten Runde kam ich alleine rüber. In der zweiten half mir ein Mitglied aus dem Studio (der mich noch in böser Bauchmuskelkatererinnerung hatte) und in der 3. hatte ich einen sehr netten Helfer der mir sogar eine Brücke machte um mir drüber zu helfen. Auch hier noch mal Danke- Du warst echt mein Held!

 

Wisst Ihr aber was das schlimmste Hindernis, nach dem Karlsberg, ist? Die leichte Steigung zum Zielbogen! Aua! Tat de schon immer so weh? Oder was hab ich dieses Jahr anders gemacht? Egal!

Im Ziel dann Wiedersehen mit Tara, Ihre Sprunggelenksverletzung hatte sich zurückgemeldet und sie musste vorher aussteigen. Sabrina und Mirjam haben auch nur 2 Runden gemacht, aber beide in bester Stimmung und schon voller Motivation für nächstes Jahr. Torsten und Timo waren bei den ersten Finishern gewesen. Im Ziel gab es dann Bier für alle. Ein Nachher Bild und das Anstehen zur „Abspritzstation“.

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Hier stand ich in den Batscherinas und wir hatten echt ne ganze Menge Spass. Sobald es von dem Spass Bilder gibt, werdet Ihr Sie hier finden- aber so ganz jugendfrei war das ja nicht. Ich frage mich auch immer noch was der Karlsberg-Fotograf so hauptberuflich macht…..

Nach dem Abspritzen (ja hört sich echt komisch an) schnell die Tasche geschnappt und umgezogen. Mirjam und Sabrina blieben derweil tapfer in Ihren Wikinger-Kostümen und das hat sich auch gelohnt- Sie bekamen einen Preis und sollen nächstes Jahr ein ganzes Schiff voller gutgelaunter Winkingermädels mitbringen- ja das bekommen wir hin denke ich.

 

Und nun? Wieder ein ganzes Jahr warten- wer braucht schon Weihnachten wenn er den Toughrun haben kann?

 

Alles in allem war es dieses Mal ein Event, an dem es nix auszusetzen gab. Großartige Organisation, klasse Publikum, legendäres Starterfeld und strahlende Gesichter wohin man auch geschaut hat.

Danke auch an 2 Damen: Eine hat mir auf der Strecke ein Taschentuch gegeben als mir eine Mücke ins Auge geflogen ist und eine hat mir die Haare entknotet und sogar ein Haarband DURCHGEBISSEN weil ich es nicht rausbekam.

 

Das gibt es nur beim TOUGHRUN- AB IN DE BATSCH!

Wer ist 2015 (wieder) dabei?

 

Dankeschön für die Bilder von: http://www.toughrun.de, http://www.wochenspiegel.de, http://www.sol.de, Patrik Braun, Greta Pfeiffer, Sabrina Zubiller, Mirjam Oster und Kerstin Braunbach (Die Copyrights liegen beim jeweiligen Fotograf der Bilder) Sofern noch Bilder dazukommen, werde ich meine Galerie erweitern.

Danke auch an Brooks für die PureGrit, die Infinti Short Tight , an Wrightsock für die Coolmesh Quarter und an TomTom für die Cardio Multisport (alles hat den Lauf überlebt und darf wieder mit)

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Huch- und schon ist es wieder März…

Mensch das Jahr rennt und nächste Woche bin ich schon wieder auf Mallorca um den 261 Women’s Marathon zu laufen.

Was alles passiert ist: Ich habe meine Erstlizensierung CXWORX bestanden, ich war bei der BODYVIVE Ausbildung (Ready to teach und Video muss ich noch drehen), es gab einen 6 Stunden Cycling Marathon, bei dem ich als Teilnehmerin am Start war und einen Spendenmarathon von unserem Studio, bei dem ich mit 2 anderen Trainerinnen als Presenter vor Ort war.

Hier das BODYVIVE Team vom Fit’n Fun Fitness und Gesundheitszentrum:

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Alles war mehr als gelungen und ich fühle ich im Moment richtig fit. Ich schlafe gut, die Ernährung stimmt auch, ok vielleicht etwas zu viel Muskelzuwachs und zu wenig Laufen für einen Marathon, aber das Leben ist kein Wunschkonzert.

Die ersten Querfeldein- Läufe als Vorbereitung für den Strongmanrun habe ich auch schon hinter mir unnd das Radtraining geht nach dem Mallorca- Aufenthalt los.

Der Berlin Velothon ist direkt ein  Woche nach dem Fisherman’s Friend StrongmanRun und danach gibt es ein Quaterly von Les Mills in Saarwellingen.

Ich denke die Sommerfigur ist gesichert und ich freue mich auf den ganzen Events viele Bekannte wiederzusehen.

 

Vergesst bei Eurem Lauftraining niemals die Kräftigungseinheiten! CXWORX ist bestens hierfür geeignet- probiert es aus 🙂

 

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Und noch was auf was ich sehnsüchtig warte: Dir Öffnung der Anmeldung für den Toughrun 🙂

 

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Und denkt daran: Es ist egal was Ihr macht: Hauptsache Ihr bewegt Euch!

 

Run Happy!

2014- Here I Come!

Gerade habe ich den Jahresückblick geschrieben, schon ist es Februar in 2014.

Was ist alles passiert, dass ich nicht zum schreiben kam?

 

1. Die Teilnahme am 261 Women’s Marathon steht nächsten Monat bevor. Daher steigen die Trainingseinheiten seit Januar stetig.  Ausdauer ist da, ab diese Woche will ich mal wieder etwas Tempotraining einbauen.

2. CXWORX- Lizenz: Mein Assessment Video ist gedreht und ich warte noch auf meine Beurteilung

3. BODYVIVE- Ausbildung: Diese findet nächste Woche in Waldorfhäßlach statt und  ich bin schon fleißig am üben meiner Tracks You shook me all night long und Settle down

4.Der Fokus ist auf mich gerichtet: Ich Moment muss ich mehr auf meinen Körper hören und hoffe das hier bald alles wieder im Reinen ist

Was ist noch geplant für dieses Jahr?

Einige Veranstaltungen müssen unbedingt sein, und hier werde ich auf jeden Fall versuchen dabei zu sein:

1. Indoor Cycling Marathon Schönenberg-Kübelberg

2. Fisherman’s Friend Strongmanrun am Nürburgring

3. Garmin Velothon Berlin

4. Les Mills Quarterly in Saarwellingen

5.Les Mills Superquarterly Düsseldorf

6. Gourmetmarathon in Saarbrücken

7. Tourghrun Bexbach

 

Das ist nur die grobe Planung. Zudem bin ich noch für zwei Les Mills Groundworks Fortbildungen und das Advanced Instructor Module 2 angemeldet.

Sobald bei mir mehr Ruhe einkehrt werde ich wieder öfter bloggen.

Ich bin gespannt was mir 2014 bringt- und wünsche Euch auch alles Gute.

 

 

 

 

 

Mut zur Lücke: Der Viernheimer Fitness- Triathlon

Hier meine noch fehlende Review vom
Viernheimer Fitness Triathlon.
Über das Training brauche ich nichts zu schreiben.
Meine Einstellung diesen Sommer: MUT ZUR LÜCKE!

Ich habe bisher für keinen Wettkampf strukturiert oder ausgiebig trainiert.
Alles hat irgendwie geklappt.
Auch Rad am Ring (wenn der Osteopath morgen ja sagt) und der Gourmetmarathon müssen ohne großes Training hinhauen.
Natürlich erwarte ich hier keine Bestzeiten,aber ich will Spass haben.

In Viernheim hatte ich bedingt Spass.
Schwimmen auf einer Bahn mit 2 kraulenden und 4 brustschwimmenden Wesen ist kein Spass.
Radfahren war gut bis auf das eine Weibchen das alle beim überholen geschnitten hat,dafür bekam sie auch von einigen Drohungen ausgesprochen (auch von mir).
Ich wurde nur von 2 Radfahrern überholt und war selbst die ganze zeit am überholen.
Die Wechselzone war kein Neuland mehr und hier lief alles gut.
Nur der Laufstart, der war hart: direkt waren die Waden zu und ich musste stehen bleiben. Eine Mitkämpferin animierte mich: Du bist so schnell Rad gefahren,los gib Gas.
Irgendwann fand ich meinen (langsamen) Rhythmus.
Ich fühlte mich als ob ich auf der Stelle laufen würde.Die zweite Runde zog sich ewig.
Hier ein Lob an die Streckenposten,die haben uns Super animiert.

Irgendwie kam ich mit 1:27h ins Ziel,knapp 3 Minuten schneller als letztes Jahr, wie auch immer das passiert ist-keine Ahnung.
Dann brach die Zeit an Rookie Marcus (den Lebensgefährten von Brigitte) anzufeuern.
Das hat geklappt: Marcus hatte das Gefühl das ich überall war.
Stimmungsnest ist definitiv meine Stärke 😀

Es war wieder eine tolle Veranstaltung mit genialer Organisation.

Danke auch an David und Brigitte fürs anfeuern- das war richtig toll!

Den Tria-Anzug von Sugoi habe ich übrigens bei BeeAthletica bestellt.Tolle Mode für jeden Sport Jenseits des Einheitbreis!

Drückt mir die Daumen für morgen!

Run Happy

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BMW Frankfurt Marathon geschafft!

Wo fange ich am besten an?

Samstags wurde ich wach und bemerkte eine Veränderung: Schnee war über Nacht gefallen! Mistkram! Ich wollte doch heute nach Frankfurt um meine Startnummer abzuholen und um all die Leute von Twitter kennenzulernen.

Also geschwind in alte Kleider gehüpft und zu meinen Eltern gefahren. Die habe ich dann geweckt, beide waren sehr erkältet und die Störung tat mir wirklich leid.

Mein Dad hat mir dann schnell den Schlagschrauber erklärt und mir mit einer Eisenstange geholfen,da ein paar Schrauben nicht aufgehen wollten. So hatte ich in unter einer Stunde meine Reifen gewechselt und war auf dem Weg zu unserem neuen Vermieter.  In nicht mal vier Wochen werden wir umgezogen sein und ja, ich freue mich mittlerweile darauf. Dort nahm ich den neuen Mietvertrag in Empfang undmachte mich nun auf den Weg nach Frankfurt.

In Frankfurt angekommen befand ich mich auch schon mitte im Getümmel der Marathonmesse. Wow! Hier war echt was los. Läufer tummelten sich hier um die neusten Errungenschaften der Forschung und die Neuheiten der Labors zu bestaunen und zu erwerben.

Ich hatte zwei Ziele: Brooks und Wrightsock wollte ich unbedingt besuchen.

Am Brooks-Stand wurde ich von der Farben Vielfalt überwältigt. Alle die im Stand am arbeiten waren kannte ich schon von diversen anderen Läufen oder von Münster direkt. Ich schaute mir die neuen Farben und Modelle an und hab schon mal ausgelotet was auf meinen Wunschzettel muss.

Danach lief mir Michael in die Arme. Kurzer Small Talk und schon war ich auf dem Weg zu Wrightsock. Dort traf  ich zum ersten Mal Günter Klei. Via Facebook hatten wir uns ja schon öfter ausgetauscht und nun lernte ich ihn mal im echten Leben kennen.

Auch bei Wrightsock gab es viel neues: Neon so weit das Auge reicht, doch leider in meiner Größe ausverkauft, also nahm ich noch ein paar Coolmesh Quarter in schwarz mit. Diese sollten beim Marathon in Kombi mit meinen CEP den Blasen vorbeugen.Dann machte ich mich auf den Weg zur Pasta-Party.

Via Twitterhaben wir uns dann alle irgendwann gefunden und standen in einer geselligen Runde zusammen.

Toll wenn man endlich mal zu den ganzen User-Namen ein Gesicht vor Augen hat. Die Stimmung war ausgelassen und herzlich. Ich bin immer wieder verblüfft wie wildfrmende Menschen bei Laufveranstaltungen durch den #Twitterlauftreff zueinander finden.

Durch das Wetterchaos wollte ich doch nicht mehr mit ins Vapiano und verabschiedete mich von der lustigen Truppe. Kurz bevor ich dann aufbrechen wollte fand ich noch Andrè, den Minister of Run Happy. Schnell begrüst und lieb gedrückt war er auch schon wieder weg. Doch da war noch Frank von Sportics den ich noch treffen wollte. Auch er hatte vor mit einem Debütanten zu laufen und peilte ungefähr den gleichen Schnitt wie wir an.

Wir- das waren Gerd, Stephan und ich. Gerd kannte ich von seiner Zeit als Messenger bei Brooks. Er selbst ist Ultraläufer und wollte mit Stephan und mir die Sache langsam angehen.

Zu Hause angekommen richtete ich meine Sachen, ich hatte so viel Angst etwas zu vergessen.

Hier habe ich bemerkt das es etwas gibt, was in meinem Kleiderschrank fehlt: Ein Laufbolero. Anscheinend hatte ein Hersteller so etwas mal im Programm, aber er war nirgendwo mehr verfügbar als ich ihn kaufen wollte.

So war mein Plan: Mein Epiphany Support Tank II in Verbindung mit dem Juno Bra und Armwärmern als erste Lage, das Utopia Hoodie als zweite. An meinen Beinen: Brooks Boy Short,die Infiniti Capri, CEP Socken, Wrightsocks und der Launch oder vielleicht doch derRavenna 3? Die Schuhfrage wollte ich morgens klären: Was sich besser anfühlt wird getragen.

Der Ipod sollte nur als Notfalllösung mit- falls ich meine Mitläufer verlieren sollte oder erst gar nicht finden würde.

Duschsachen gepackt und mein geliebtes Brooks Hoodie, in das ich mich einkuscheln konnte.

Und nun ab ins Bett- die Zeitumstellung war auf meiner Seite.

Ich schlief ziemlich gut und morgens war ich topfit.

Ich frühstückte Cornflakes mit Bananen. Ich schmierte mir Toast mit Erdnussbutter und Grapejelly um vor dem Marathon noch einen Happen zu essen. Apfelschorle als Getränk und in letzter Sekunde fiel mir ein, dass ich mir ein Notfallpackage für unterwegs packen wollte. In diesen Wasserdichten Beutel kamen Kaugummis, Blasenpflaster, Aspirin und Immodium.

Mein Schuh an diesem Morgen war übrigens der Launch- fühlte sich gut an.

David und Jasmin waren mit am Start und so fuhren wir um viertel vor Sieben hier los.

In Frankfurt entdeckte David auch ein Parkhaus in der Nähe und so war ich sehr pünktlich für den Drehtermin mit BMW TV vor Ort.

Bei BMW Laufsport hatte ich ja den Startplatz gewonnen und wurde danach gefragt ob man mich vorher interviewen und filmen dürfe. So konnte ich vorerst mal gar nicht aufgeregt sein. Ich machte mich warm vor der Kamera und beantwortet alle Fragen. Irgendwann musste ich aber das ganze dann beenden, ich musste ja noch Jasmin und David wiederfinden und noch mal aufs Klo, was Essen und Trinken und überhaupt…..

AUFREGUNG! Da war sie- Mist! Nicht schleichend wie sonst sondern mit einem Knall schnellte mein Puls hoch.

Ich verabschiedete mich vom BMW TV Team und rief bei David an. Keine Antwort, dann bei Jasmin keine Antwort. Puls bei 190- ich kann so nich.

Irgendwann hatte ich sie dann doch am Telefon und irgendwie haben wir uns wiedergefunden. Und das obwohl die vielen Läufer hier alles andere als zuvorkommend oder rücksichtsvoll waren!

Auf die Toilette innerhalb des Gebäudes zu gehen, stellte sich als Fehler heraus. Also lies ich David und Jasmin zurück und verabschiedete mich.

Am Dixie war weniger los und ich stellte mich dort an. Auch hier kam ich schnell ins Gespräch und man fror gemeinsam.

Das Thermometer zeigte 2,5°C an. Wow! das in Verbindung mit dem Wind war schon grenzwertig. Aber der Wetterbericht sagte Sonne vorraus, und ich hoffte aus Windstille.

Mit Gerd verabredete ich mich am nahegelegenen Hotel und er lies nicht lange auf sich warten. Er und Stephan waren mir sofort grün. So bahnten wir uns unseren Weg in unseren Spass- ähm- Startblog.

Wir warteten auch hier nicht lange bis der Startblog nach vorne an die Startlinie rücken durfte.

Startschuss – los. Während um uns herum sehr viel Stille herrschte, hatten wir uns viel zu erzählen. Schliesslich hatten wir uns gerade erst kennengelernt. Gerd versprach uns zu steuern und unsere Geschwindigkeit im Auge zu behalten. Die Stimmung war echt super! Wir trafen auch auf Frank, Mario und Sven.

Bei uns herrschte ausgelassene Stimmung. Gerd wies uns an, an wirklich jeder Verpflegungsstelle zu trinken.

Was bestimmt eine super Idee gewesen wäre, wenn nicht die Getränke eiskalt gewesen wären 😦

Das Wasser war so kalt, das es an den Zähnen weh tat. Aber wir mussten ja trinken also runter damit.

Bei Kilometer Zehn bemerkte ich dann zum ersten Mal das Magengrummeln. Ich griff dennoch zur Banane und zu Apfelschorle (wie es mir eine Freundin / Ernährungsberaterin empfohlen hatte) und lief langsam umd stetig weiter. bei Kilometer 12,5 war es soweit, der erste Dixiebesuch. Verdammt. Das war gar nicht gut. Mein Magen krampfte und ich versuchte mit tee (wenn er denn an den Verpflegungsstationen noch verfügbar war) entgegenzuwirken.

Bei Kilometer 17,5 war mir klar: Da hilft nix. Also griff ich zu Immodium Lingual. Nicht die beste Möglichkeit, aber ich hoffte das es wirken würde. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Wir liefen weiter und trafen nochmal auf Sven- kurze Tanzeinlage zur Sambagruppe- und schon waren wir wieder auf der Strecke.

Es ging vorbei an Musikgruppen und Sambaformationen. Für mich zählte leider nur: Wo ist das nächste Dixie?

Das Medikament wirkte nicht und so musste ich spätestens alle 5 Kilometer in die blaue Box- Mist- Verdammter!
Stephan und ich beschlossen Dixie-Bingo daraus zu machen- so war es erträglicher und irgendwie taten die Beiden mir leid. Ich musste tatsächlich 7 mal ab Kilometer 12,5.

Ich beschloss bei Kilometer 30 nochmal zu Immodium zu greifen-aber auch hier zeigte es keine Wirkung.

Dafür aber der Song über den Wolken, der hier gespielt wurde 🙂

Dafür war uns umso mehr bewusst das wir ab Kilometer 30 so weit laufen würden wie noch nie zuvor. Zumindest traf das auf Stephan und mich zu.

Bei jedem Kiometerschild hatte ich Gänsehaut und konnte gar nicht glauben wie weit ich gekommen war.

Bei Kilometer 33 trafen wir auf Mario und Frank, die gerade etwas langsamer wurden, da Frank leichte Probleme hatte. Hier erinnere ich mich an die Kneipe in der: Erbarmen- zu spät die Hesse komme-lief. An der nächsten traf ich auf einen altbekannten TopHit: Ring of Fire. Ich freute mich total- gehörte der Song doch seit dem Garmin Alpen Triathlon zu meinen Lieblingssongs beim Sport. Sofort folgte ein Dämpfer. Gerd meinte das Musik mich immer anziehen lies und Frank meinte das ein Geschirr wie bei einem Hund wohl das richtige sei.

Ja das stimmt, Musik pusht mich- sehr sogar. Ich verbinde so viel in meinem Leben mit Musiktiteln, auch in meinem Freundeskreis haben viele Personen einen Titel mit dem ich sie verbinde. Bei Jasmin zum Beispiel ist das Hells Bells, bei Patti Closer und bei Gabi Mr. Roboto.

Kein Wunder also, das ich bei Bad Moon Rising auch wieder etwas schneller wurde.Frank und Mario haben wir leider verloren.

Bei Kilometer 38 war ich wirklich geflasht- Wow! SO ist das also wenn man weit läuft. Bei Kilometer 40 waren Stephan und ich dann zum letzten Mal auf dem Dixie um den Zieleinlauf zu geniessen. Mittlerweile zwickte auch meine Blase und ich hatte eine Salzkruste im Gesicht. Egal! Das hier konnte mir niemand mehr nehmen!

Der Moment, in dem wir zu dritt in Richtung Festhalle abbogen, als Gerd seine Frau entdeckte, ich die Frau von Frank entdeckte und der Eingang vor uns lag und Gerd uns mit einem: „Geniesst es!“ vorschickte.

Ich hatte Gänsehaut, Pipi in den Augen und sogar der Text von the Riddle fiel mir wieder ein. Ich verfiel in den Hopserlauf, der beim ersten Hopser auch ehrlich ein wenig schmerzte, aber dann war alles vergessen! Wow! Hammer! Genial! Ich umarmte mein Begleiter! Ohne die Beiden, und die vielen Storys über die Kinder und Familien hätte ich das hier nicht geschafft!

Ja der erste Hopser tat wirklich weh!

Ich war im Ziel! Und ich musste eigentlich schon wieder aufs Klo. Ich nahm meine Medallie in Empfang, ließ mich in Folie hüllen und trank Tee. Hunger hatte ich keinen. Ich bedankte mich nochmals für das betreute Laufen und machte mich auf die Suche nach David und Jasmin. Die hatte ich schnell gefunden und so konnte ich zügig unter die warme Dusche. Einziges Problem: In der Halle war es zugig und kalt- also beeilte ich mich.

Während ich meine Haare föhnte twitterte ich und genoss die Wärme um mich herum.

Nachwehen hatte ich fast keine: Ich trank zu Hause noch viel Grüntee um dem Zwicken in der Blase entgegenzuwirken, Montags in der Sauna schmerzten nur etwas meine Knie und Dienstags ging es mir schon wieder super.Muskelkater hatte ich nur im Oberbauch vom Lachen. Mittwochs gab ich schon wieder Kurs, merkte aber beim BodyCombat Halloween Special schon, dass ich da was großes hinter mir hatte.

Alles in Allem kam ich super glücklich im Ziel an. Die 5h13 sind mir fast egal. Die Gewissheit, das es ohne Magenprobleme eine 4 vorne gewesen wäre macht mich schon stolz. Die Vorbereitungszeit von 3 Wochen war mehr als kurz und viele haben mir gesagt wie verrückt es sei, ohne Vorbereitung die volle Distanz laufen zu wollen. Fakt ist, ich bin angekommen und mit einem Lächeln über die Ziellinie!

Das war echt Run Happy!

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Der Essener Stadtlauf- Die Revanche!

Der Sportscheck Citylauf in Essen hatte mich 2011 sehr gequält.
Es war zu warm und die 3 Runden durch die Innenstadt hatte ich mir flacher vorgestellt (den Bericht findet Ihr hier).
Dieses Jahr wollten wir zu viert an den Start gehen: Alex, Carsten, David und ich.
David’s Vorbereitung lief suboptimal: Mit 2 km Laufen und dann knieschmerzenbedingt nach Hause humpelnd aufhören. Er wollte das Stimmungsnest bilden und uns anfeuern und Bilder machen.
Über Twitter hatte sich Angela angekündigt, eine weitere Unterstützung an der Strecke- Yeah!
Am Vortag shoppten wir noch in Essen und machten den Limbecker Platz unsicher.
Sonntags traf dann Sandra auf uns- eine Freundin von Alex und Carsten- die hatte Brötchen zum Frühstück mitgebracht und war auch angemeldet.

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Gestärkt ging es in Richtung Stadtmitte und die Stimmung war super.
Auf meinem IPod hatte ich die neue Musik zum Les Mills BodyCombat Release 53, eine starke Mischung aus treibenden Beats und Gute Laune Tracks die ich bis nächste Woche verinnerlicht haben muss.
Direkt am BMW Impulse Stand fand mich sofort Angela und ich hab mich total gefreut, wieder jemand aus meiner Twitter Timeline kennenzulernen.

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Schnell die Annehmlichkeiten des BMW Stands ausgenutzt und zurück zu den anderen. Wir hatten einige Leute am Start die uns anfeuerten. Mit am Start Scarlett, der Ex-Mann von Alex (sehr bekannter Triathlet und einer der Betreiber von http://www.triathlon.de) und noch mehr Bekannte.
Ja, so freute ich mich dieses Mal richtig auf den Lauf. Es war kühl und trocken und ab und an kam die Sonne durch.
Der Startschuss fiel und ich lief los. Angepeilt war eigentlich nur schneller zu laufen als letztes Jahr. Den Paceprophet habe ich mir 1:03 vorhergesagt.
Auf einmal fand ich Carsten neben mir. Das Tempo konnte ich eigentlich gut halten und erzählte mit ihm ganz locker.
Als ich dann auf meine FR 910 XT blickte traf mich der schlag: 5:10 min/km- das war viel zu schnell. Wenn ich hier nicht verringern würde, wäre die Luft schneller raus wie ich schaue konnte.
Ich verabschiedete mich von Carsten und gab mich meinem Tempo hin.
Heute fühlte ich mich so richtig wohl mit dem leichten Auf und Ab in Essen. Berghoch zog ich immer an und versuchte so leichte Tempointervalle zu laufen. Auf einer Strecke von einem Kilometer wurde ich von unseren Anfeuerteams über die Strecke gepeitscht. Das machte Spass! Getränke? Brauch ich nicht! Mir ging es wirklich super.
In der dritten Runde habe ich zu Madsens „Wo es beginnt“ den leichten Anstieg zum Bahnhof im Hopserlauf genommen und erntete ungläubige Blicke.
Viel zu schnell war dieser Lauf vorbei und mir 59:06 min war ich 5 Minuten schneller als letztes Jahr, ohne mich komplett verausgabt zu haben. Der Gedanke ging oft zum Marathon Frankfurt und das ich da unbedingt langsamer laufen musste und das ich mir Kraftverschwendungen unbedingt ersparen muss.
Im Ziel schnappte ich mir ein alkoholfreies Bier und ging zu Angela und David. Alex und Sandra waren noch auf der Strecke und so beschloss ich, die letzten Meter mit den Mädels zu laufen.
Das tat ich dann auch und lockerte so noch meine Beine.

Die Rechnung mit dem Stadtlauf Essen habe ich beglichen, nächstes Jahr komme ich wieder und David hat gesagt er will auch starten 🙂 Schau mer mal was passiert.

Run Happy!

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Die nächste Herausforderung: FFM Marathon danke BMW Laufsport

Jeder der mich kennt sagt nun: Was? Die hat doch gesagt das sie keinen Marathon laufen will. Jepp! Das stimmt. Aber auch mit dem Hintergrund, dass ich das nicht wirklich gesund finde.

Gerade beim Gourmet-Marathon hatte ich noch einen riesen Respekt vor der saarländischen Gruppe die in Berlin gestartet ist.

Aber ich spiele schon seit 3 Jahren Russisches Roulette: Ich mache bei Gewinnspielen mit um einen Startplatz für einen großen Marathon in Deutschland zu gewinnen. Soll das Schicksal entscheiden auf die volle Strecke gehe.

Und heute  ist passiert: Heute morgen hat mich BMW Laufsport angerufen und mir mitgeteilt dass ich einen Marathonstartplatz für den BMW Frankfurt Marathon gewonnen habe.

Am Telefon hatte ich schon das totale Gefühlschaos. War das jetzt der Hammer oder worauf habe ich mich jetzt schon wieder eingelassen? Die Dame am Telefon hat das wohl gespürt und sagte: „Sie müssen ja auch nicht die ganze Strecke laufen- dabei sein ist alles“. Ach Quatsch- wenn dann laufe ich natürlich auf die volle Distanz-aber nur auf ankommen.

22 Tage Zeit zum Trainieren….

Zielzeit? Nehme ich mir nun erst mal keine vor- so viel Stress mache ich mir kurz vorher nicht. 2 Mal will ich noch lange laufen vorher- vielleicht kann ich Jasmin oder David als Fahrradbegleitung im Training mitziehen.

Ich hab Respekt vor der Strecke. Nach den letzten beiden Halbmarathondistanzen bin ich mir aber auch sicher dass ich ganz gut im Training bin und das ich auch bestimmt ankomme.

Die Ernähungsumstellung auf Low/No Carb gibt mir seltsamerweise richtig viel Power (auch wenn viele Skeptiker in meinem Umfeld sind) und eigentlich fehlen mir ja nur die langen Läufe.

Der Garmin Forerunner 910 XT muss wohl nun immer aufgeladen bereit liegen und die Viper Active Gels von Maxinutrition liegen bereit um auf Herz und Nieren getestet zu werden!

Das einzige was ich weiß: Der Brooks Ravenna 3 und Wrightsocks werden hier zum Einsatz kommen.

Der Toughrun am 20.10.2012 steht auch kurz bevor und passt eigentlich ganz gut ins Training- nur verletzen darf ich mich nicht. Das Crosstraining läuft nun schon seit 2 Wochen- wird jetzt halt länger.

Ich bin dann mal laufen…..

Run Happy!

PS: Am Sonntag bin ich beim Sportscheck Citylauf in Essen, der Startplatz war auch von BMW Impulse……