London Marathon Calling

Am Freitag war es so weit: Pünktlich um 7:00 Uhr hob ich in Richtung London ab.

 

Es war tatsächlich ein Flug ins Ungewisse: Kann ich mit der entzündeten Plantarsehne einen Marathon überstehen? Reicht meine Ausdauer? Ich bin genau 161 km dieses Jahr gelaufen. Nie länger als 22km. Viele sagen jetzt: Was? Niemals. Aber ich wusste: Diese Chance habe ich so schnell nicht mehr. Nur 300 Deutsche können pro Jahr teilnehmen. Der Startplatz und Hotel sind sündhaft teuer. Also egal: Es wird gestartet. Der Gewinn beim Team Erdinger muss ja eingelöst werden, 8 Stunden Zeit bis zum Zielschluss.

So kam ich in Heathrow an, leider mein Gepäck nicht. Das sollte Abends erst eintreffen und direkt ins Hotel gebracht werden. Hm- ich fand das gar nicht so schlimm. Alles was ich für den Marathon brauchen würde, war im Rucksack. So konnte ich stressfrei mit der Bahn zum Hotel. Schnell Bescheid gegeben das mein Gepäck nachgeliefert wird und aufs Zimmer. Das war um 9:00 Uhr schon bezugsbereit.

ABER: Das Zimmer war eiskalt, das Fenster schloss nicht richtig und mein Bad war eher eine Raucher Lounge. Heizung defekt. Also zurück zur Rezeption, fragen was ein Upgrade kostet. Ich wurde gefragt was denn der Grund dafür sei und bekam ein großes Doppelzimmer im viel besseren Zustand als kostenloses Upgrade.

Dann bin ich zum Mittagessen ins Hardrock Cafe gelaufen. Ein Burger musste sein.


Dann zu Fuß zur Victoria Station ins Shopping Center. Dort gab es einen Gürtel, denn meiner war im Koffer, und ein paar Mitbringsel. Dann mit der Bahn ins Hotel zurück (dieses lag direkt an der U-Bahn Station Marple Arch). Auf dem Zimmer angekommen, stellte ich fest, es war erst 14 Uhr, also direkt los zur Marathonmesse. Mit Google Maps absolut Idiotensicher. Vorher hab ich noch schnell meinen Geldbeutel aufgeräumt und die Euros in meine Jackentasche gepackt. In der Zwischenzeit kam noch eine Mail & SMS von Lufthansa und ich war auf dem Weg ( was sich im Nachhinein als Fehler herausstellte).

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Innerhalb von 40 Minuten war ich im Londoner EXEL, dem Messegelände der Stadt. Da ich keine Bestätigungsmail erhalten hatte, stellte ich mich direkt beim Trouble Desk an. Das hat echt alles super geklappt. Dann Anstellen an der Startnummernausgabe. Da dauerte es so ca 20 Minuten bis ich dran war. Und dann ab zu Brooks. Wow! Was für ein Stand! Inklusive Glücksrad und den 4 Laufbändern für die „RunSignature“.

Ich stellte mich direkt als „Ambassador of Run Happy from Germany“ vor ;-).


Schnell wurde ich eingeladen das neue Verfahren zur Ermittlung der RunSignature zu testen. Hier wurden am rechten Bein 3 Klettbänder mit Reflektoren befestigt. Zuerst ging es barfuß aufs Laufband. 5 Squats ( Kniebeugen) und der Laufstil von hinten und vorne gefilmt. Hier kam raus das meine Knie leicht nach innen zeigen, meine Schienbeine aber dennoch nach außen drehen. X-Beine halt. Mein Fuß hatte dabei eine neutrale Stellung.
Der nächste Schritt: Das ganze nochmal, nur im Brooks Glycerin. Dieser Schuh unterstützt meinen natürlichen Laufstil sehr und minimiert die Schienbeindrehung. Anhand dem blauen  Signature Stern konnte man genau sehen, das mich dieser Schuh perfekt ergänzt. Dann kam der Launch dran: Nicht ganz so perfekt wir der Glycerin, aber auch gut. Und dann die Glycerin mit meinen Einlagen….. dazu sag ich jetzt mal nix, es hatte aber zur Folge, dass ich den Marathon ohne Einlagen gelaufen bin.


Letztendlich gibt es hier keinen guten oder schlechten Laufstil (wie mein netter Brooks-Berater sagte: This is so 70`s) sondern nur die Erkenntnis, welcher Schuh zu Dir passt und Deinen natürlichen Stil unterstützt.
Das ganze hat so ca 25 Minuten gedauert. Dabei durfte ich mich wie eine Prinzessin fühlen, denn es wurden mir, damit die Reflektoren nicht verrutschen, die Schuhe an-und ausgezogen. Hier findet Ihr die nötige, kostenlose Lektüre, von Brooks zum Thema „RunSignature“ in einem eBook.

Die Messe füllte sich immer mehr und so beschloss ich den Rückweg anzutreten. Um 18 Uhr traf ich in dem Pret a manger ein um eine Hühnersuppe und einen Wrap zu essen. Im Hotel eingetroffen, stellte ich fest das mein Koffer da war- Yeah! Aber dafür 100€ aus meiner Jacke geklaut wurden. In all dem Stress hatte ich verbummelt das Geld in den Safe zu legen. So was doofes. Ein Gespräch mit dem Manager brachte auch nix. Der meinte, dass der Kerl der die Koffer bringt zu doof ist um einen Reissverschluss an einer Jacke zu öffnen. Is klar!!

Am Samstag ging um 9:00 Uhr die Stadtrundfahrt los. Hier gab es einen kurzen Zwischenstop um Bilder zu machen und genau da fuhr der US-Präsident Obama an uns vorbei. Winkend und nur mit einer PKW Eskorte. Nicht so ein Stress wie in Deutschland.


Beim „Changing of the Guard“ noch ein paar Bilder gemacht und schon war es Zeit für die Kick-Off Veranstaltung mit DerTour.


Die Schweizer Lauflegende Markus Ryffel gab uns hier letzte Tipps. Ich war etwas perplex, ich hab mir nie Gedanken gemacht meine Füße in Tüten zu binden, oder wie ich es schaffe auf den letzten 7 Kilometern noch mal durchzustarten.

Bei der Veranstaltung lernte ich auch Ursula und Jens kennen, auch Gewinner der Reise bei Team Erdinger. Ursula begleitete ich noch über die Messe und danach zurück ins Hotel. Auch Ursula nutze die Möglichkeit der RunSignature. Dabei hat es ihr der Launch angetan- kann ich super verstehen.

Lisa Jackson (die schon bei beiden 261WMNS Veranstaltungen auf Mallorca mit am Start war) saß direkt neben dem Brooks Stand um Ihr neues Buch „Your pace or Mine?“vorzustellen.  Sie erkannte mich wieder und ich durfte mich über eine signierte Ausgabe Ihres Buches freuen. Den Kontakt zu Brooks habe ich vor Ort auch hergestellt-denn Lisa ist auch #RunHappy pur!

Ich gönnte den Füßen eine kleine Auszeit und startete die Suche nach meinem Abendessen: Pizza. Diese hab ich ganz stillos in einer weltweit bekannten Kette gegessen.

Ich war zeitig im Bett (21:30) und habe super geschlafen. Um 4:45 wurde ich vor dem Wecker wach. Ganz entspannt machte ich mich fertig. Brooks Greenlight Tight, Steady Sleeveless Tight und Glycerin waren das geplante Outfit. Die Deutschland WRIGHTSOCK für die Füße war auch dabei. Da aber sehr viel Wind gemeldet war, entschloss ich mich noch für die Armlinge (die beste Idee des Tages) und das Visor.

Beim Frühstück setzte sich Jens zu mir. Und während er gut essen konnte, war ich mit 2 Scheiben Toast und einem Pancake schon durch. Ich genoss es dafür, den anderen zuzuschauen. Einfach nur das Treiben beobachten ist Wahnsinn. Um 7:15 Uhr war dann Abfahrt für den Bus zum Startblock. Was für ein Luxus. Dort angekommen führte uns ein Fußweg direkt aufs Gelände für Starter.

 

Hier gab es genügend Getränke (Wasser, Iso, Kaffee, Tee), Zelte zum Umziehen Toiletten und Urinale. Urinale für Männer und Frauen. Ja- Ihr habt richtig gelesen. Urinale für Frauen. Dafür lagen diese lustigen Pappdinger bereit. Ich fragte die Ordnerin ob man das hier in England so macht und die Antwort war: Nein das sieht Sie auch zum ersten Mal.

Nach einem Tee und Aufwärmen im Zelt, machten wir uns auf dem Weg zur Kleiderbeutelabgabe und zum Klo. Alles zusammen war in 15 Minuten erledigt.

Ein kurzer Fußmarsch in den Startblock trennte unsere Gruppe dann in die verschiedenen Nummern.

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Der Startblock in London ist dreigeteilt und dann noch mal in 9 Partitionen untergliedert. Rot, Blau und Grün starten jeweils an verschiedenen Standorten, und jeweils vor Ort gibt es 9 Blöcke, in den jeweils die schnellen vorne und langsameren immer weiter hinten stehen. Block 8 war meiner.

Die Stimmung war gut, das Wetter kalt (4 Grad) aber die Sonne kam immer wieder durch.

Was Menschenmassen. Wir liefen los und die Masse jubelte. Ich hatte mir vorher eine Pace zwischen 7-8 Minuten/ Kilometer zurechtgelegt und hoffte diese durchzuziehen. Ich lief in der Läufermenge mit und startete etwas zu schnell. Naja, das relativiert sich spätestens wenn ich mal wohin muss. Das war auch noch vor Kilometer 4 der Fall. Ich hatte wohl doch etwas viel getrunken morgens.

Wir liefen weiter. Ein kunterbunter Haufen aus Läufern, kostümierten Läufern, Spendenläufern und mittendrin ich. Und um uns rum nur Jubel und Musik.

Meinen Ipod hatte ich als Sicherheit dabei um mir Motivation zu holen. Hab ich nur 2 Mal gebraucht, aber nur um wieder in meinen Takt zu finden als ich völlig überwältigt den Tränen nah war.

Bis zur Tower Bridge bei Kilometer 20 wollte ich auf jeden Fall laufen. Bei Kilometer 12 drückte schon wieder meine Blase. wo sollte das noch hinführen? Ich fragte den Ordner wo die nächste Toilette sei, er zeigte hinter mich auf einen Strauch und sagte: Take the bushes. OK! Danach blieb ich tatsächlich verschont. Trank artig auf 10 Kilometer eine 0,25l Flasche Wasser und einen GelChip. Und überall war Gejubel! Leute die private Verpflegung anboten: Gummibärchen, Orangen (geschält und geteilt), Bananen, Weingummi, Toast.

Auf der Tower Bridge gab es einen Foto Stop mit den Ordnern 😉


Überall entlang der Strecke war Party. In einer Unterführung waren Boxen aufgestellt aus denen Drum& Bass durch den Tunnel wieder ins Freie prügelte. Live Bands, DJ’s, Boxen auf Balkonen, Trommler, Orchester einfach alles. Ich habe gerade wieder direkt Gänsehaut.

Ab Kilometer 28 (bis dahin lief auch wirklich alles super) wurde mir bewusst, dass mein Fuß wahrscheinlich den Stress seines Lebens hat. Ich beschloss immer mal wieder ein paar Schritte zu gehen um in ihn hinein zu fühlen. Das war gar nicht so einfach, denn alle motivierten einen weiter zu laufen. Ich lernte in den Gehpausen viele Leute kennen. Und immer hat es wer geschafft mich schneller wieder zum Rennen zu bringen als ich wollte. Sei es Eye of the Tiger was aus Boxen auf mich traf, oder die Gruppen am Rand die mich Lady in Pink oder Pink Stranger nannten 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Bei Kilometer 34 hatte ich auf einmal Hunger. Das hatte ich ja bisher nur einmal, letztes Jahr in Ferropolis. Aber dieses Mal war es Salzhunger. Offizielle Verpflegung: Gel, Iso, Wasser. Ich lief weiter und hielt nach all den Menschen Ausschau, die uns privat versorgten. Ich wurde fündig: Salzbrezeln! Yeah! Und kurz darauf bei Kilometer 36 hörte ich ein FREE BEER! Kann es etwas besseres geben als das hier? Ja geil! Eine Mitläuferin und ich prosteten mit der Menge an die uns hier den besten Teil der Strecke bescherte. Ab da lief es echt super. Ich lief einfach in meinem Trott durch, klatschte Kinder ab, sang, sprang ( Gruppen mit Schildern „Jump for Joy“ forderten einem heraus) und war immer wieder total geflasht. Auf einmal war er da- nein kein Mann mit dem Hammer- BIG BEN! WOW!

Da musste nochmal das Handy raus. Was für eine Kulisse.

Die letzten 2,195 Kilometer konnte ich so geniessen! Was für ein Gefühl! Ich war alle: Steve, Paulette, Helen. Ich fühlte mich überall mit angefeuert.

Dieses Bild entstand bei Kilometer 41, ob ich dafür 20£ ausgeben mag, weiß ich noch nicht.

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Das Ziel am Buckingham Palace war der Hammer und ich weiß bis jetzt nicht wie ich das geschafft hatte: Aber mir und meiner Plantarsehne ging es blendend.

Ich kann nun mit Sicherheit verstehen, warum so viele Leute, so viel Geld für einen Marathon ausgeben. Das war der mit Abstand allergeilste Lauf meines Lebens! Und schon während dem Lauf habe ich entschieden, noch mal an diesen Start zu gehen.

Meine Entscheidung auf die Brooks RunSignature zu hören war richtig: Ich könnte nicht glücklicher im Ziel angekommen sein.


Dankeschön an das Team Erdinger Alkoholfrei für diese tolle Reise, Danke an TomTom für das Bereitstellen der TomTom Spark und Danke an Brooks für das geniale Outfit das wunderbar an die Grinsekatze erinnert. Danke auch an Wrightsock für die Deutschlandsocke, die mich wieder blasenfrei ins Ziel gebracht hat.

Zwei Tage danach geht es mir immer noch blendend und da wäre mit Sicherheit mehr gegangen- aber so war es einfach nur eine tolle Erfahrung.

Nächste Woche starte ich bei der VeloTour Frankfurt- auch ohne Training- mal sehen wie das wird.

Und jetzt: Füße hoch!
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#RunHappy

PS: Danke an Jens für die Bilder die Du mir zur Verfügung gestellt hast. Mehr über Jens könnt Ihr hier in Seinem Blog lesen.

RUN HAPPY TOUR REVIVAL 2016 by Brooks

Am 31.01.2016 haben wir es wieder getan: Wir haben uns unverbindlich mit Brooks in Mannheim zum Laufen verabredet.

Keine Zeitnahme, kein Stress einfach nur zusammen laufen stand auf dem Plan.

Die ersten 100 Läufer am Truck hatten Schlauchtücher von Brooks als Geschenk erhalten, da war ich aber noch nicht in Mannheim.

Durch meine Kurse Sonntags kam ich kurz vorm Start an, lauschte den Anweisungen: Zusammen laufen, ohne Musik, viel erzählen, ohne Paarship 😉 Denn alle elf Minuten verliebt sich da ja angeblich jemand. Also Kennenlernen beim Laufen war das Motto.

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Ein herziges Willkommen 😉

Daran hab ich mich gehalten. Ich hab mit sooooo vielen Leuten erzählt das ich anfangs den höllischen Schmerz in der Ferse ignoriert hab. Aber er wurde immer aufdringlicher, aber ich war trotz Gehpausen nie alleine. Und genau das macht dieses Event zu etwas besonderem. Bei jedem anderen Lauf wäre ich das einsame Schlusslicht gewesen- hier war ich niemals einsam ( Dankeschön an Jens und Alex ).

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Ab in Richtung Stadtmitte

Wir haben die Stadt dieses Mal echt überrannt. Der Start am Bootshaus, in die Mitte Mannheims am Wasserturm vorbei, durch die Fußgängerzone wieder raus Richtung Fernsehturm. Ich war zu doof meine neue Testuhr richtig zu bedienen, daher gibt es von mir keine genaue Streckenangabe, es war wohl aber irgendwas um die neun Kilometer.

Dank der Sandbox Warriors hatten wir ein toll geplantes Event inkl. Laufstrecke. Das Bootshaus stellte uns sogar Toiletten bereit.

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Zielpunschaufnahme

Nach dem Lauf gab es Kinderpunsch und Wasser für alle.

 

Da Mannheim dem Termin im Sommer treu geblieben war, gab es auch dieses Mal wieder Regen. Dennoch waren wir dieses Mal mehr Läufer als im Sommer. Das Team von Brooks war für mich wieder die Verkörperung von allem was mir am Laufen gefällt- seht selbst:

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#runhappy

 

Ich kann nur sagen, das das genau die Läufe sind die mir so viel Spass machen: Zwanglos, zeitlos und einfach #runhappy.

Das Verprechen auf einen Termin im Sommer wurde gegeben- ich freu mich riesig drauf und hoffe das wir nochmal mehr Läufer sein werden.

Und natürlich durfte auch dieses Mal ein Sexy Foto nicht fehlen:

 

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So bunt und durchgeknallt wie wir ist….. niemand

 

Ich hoffe wir sehen uns im Sommer in Mannheim 🙂

Es läuft gerade nicht (so viel) …..

Die Zeit rennt förmlich an mir vorbei, während ich einen Gang runterschalten musste.

Ein Überlastung (26 Kurse in 6 Tagen) hat wohl dazu geführt das Schmerzen im Mittelfuss einfach nicht mehr verschwinden wollten.

Ein Besuch beim Orthopäden stand an: Erstes Urteil: Senk-Spreizfuß- Sporteinlagen wurden verschrieben.

Nach einer Woche ohne Besserung wurden die Einlagen angepasst. Eine weitere Woche später nochmaliger Besuch da es sich verschlimmert hatte. Entzündung der Sehne an der Ferse. Eisspray, Spritze, Aua, Pipi in den Augen- Besserung.

Nun habe ich mich durch das Internet gelesen und herausgefunden das dies keine Seltenheit ist.

Laufen auf dem Vorderfuß sei entlastend. Ok- ausprobiert- stimmt- ist aber total anstrengend fürs Gehirn im Moment.

Also laufe ich im Moment zwischen 4-7 km- je nachdem wie lange mein Kopf das umsetzen kann.

Was ist noch passiert? Ein Advanced Instructor Modul 2 bei dem ich in BODYCOMBAT und BODYBALANCE präsentiert habe. Falls Du LESMILLS Instruktor bist solltest Du das unbedingt mitgemacht haben.

Neue Trainerlizenzen kamen in diesem Jahr auch dazu:

  1. CrossWorkout A-Lizenz
  2. Fitnesstrainer B-Lizenz
  3. LMI Step Ausbildung

Am meisten hat mich Step herausgefordert: Energetisch, schnell und explosiv. Hammer! Da kommt mein Hirn an die Grenzen und bei der Ausbildung kam ich mir mehr als nur einmal, wie die totale Bewegungs-Legasthenikerin vor. Arme, Beine und der Feind: Ein Step! Aber auch hier habe ich ein Ready to Teach erhalten ( was ich zuerst gar nicht glauben konnte).

Nach dieser Ausbildung in Hamburg ging es direkt daran die komplette Choreo zu lernen- im Injoy Worms durfte ich gestern eine Vertretung LMI STEP übernommen.
Heute ist Silvester. Dank meinem Fuß stand der Silvesterlauf nicht zur Debatte. Aber ich war für mich ein wenig laufen und habe die Ausrüstung getragen die mir am meisten Freude bereitet.
Über dieses Outfit werde ich Euch näher in den kommenden Tagen berichten.

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Traumwetter 

Dankeschön an die Firmen/ Unternehmen die mich dieses Jahr auch wieder tatkräftig unterstützt haben:

BROOKS (Ausrüstung, Startplätze, Bloggerevents)

GARMIN (vergünstigte Ausrüstung, Velothon Berlin)

Fisherman’s Friend StrongmanRun (Startplatz)

TOMTOM (Ausrüstung)

TOUGHRUN (Startplatz)

WRIGHTSOCK(AUSRÜSTUNG)

Ich hoffe in 2016 können wir weiterhin zusammenarbeiten.

 

 

Im nächsten Jahr starte ich in einem neuen Job und hoffe das ich meinen Tagesablauf schnell ordnen kann. Mit nur knapp 1000 gelaufenen Kilometern in 2015 ist da noch Platz nach oben und im April steht der London Marathon an. Hier habe ich bei Team Erdinger eine Eventreise inklusive Startplatz gewonnen und bin schon sehr aufgeregt.

Einen Rückblick über 2015 werde ich nicht schreiben. Nur so viel: Es war ein hartes Jahr- ich bin abgehärtet und bereit für 2016.

 

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und nur das Beste für 2016.

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Bereit für 2016!

 

 

Was tun wenn man muß? Ein leidiges Läuferproblem

Wer meinen Blog verfolgt, kennt mein Problem: Kaum ein Wettkampf oder Trainingslauf vergeht, ohne das ich austreten muss.

Ich hab schon alle Methoden durch: Auf Vorrat vorher gehen so oft ich kann, vorher nicht mehr so viel trinken, nix essen, Kaffee… Mein Körper hat da aber seine eigenen Regeln: Manchmal laufe ich 20km durch und bei einem anderen Lauf muss ich zweimal auf einer 5km Strecke.

 

Als Läuferin ist das natürlich noch mehr Stress. Am Anfang habe ich die Wettkämpfe nach der Anzahl an Dixies ausgewählt. Hier ganz vorne dabei: Der Mannheim Marathon.

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Der Lauf mit den meisten Dixies: Mannheim Marathon

Bei Achim Achilles gab es einen tollen Beitrag über das verdarmte Unbehagen aber so wirklich ausführliche Tipps habe ich nicht gefunden. Und das Problem besteht immer noch.

Ja es ist ein Tabuthema – aber gerade in meinem Umkreis plagt so einige Läufer das Problem der ungeplanten Notdurft, daher gehe ich das Thema mal ganz sachlich an.

Was also tun wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt?

Ruhe bewahren! Ist es nur die Blase die sich meldet? Dann ruhig weiter traben und Ausschau halten: Im Wald findet man meistens einen Platz wo man für eine Minute mal ungestört ist. Innerhalb von Ortschaften wird es für das weibliche Volk schwerer. Da hilft meist nur der Abstecher auf eine öffentliche Toilette, oder der Abstecher in eine Tankstelle, Bäckerei oder  Gaststätte. Für diesen Fall hab ich immer ein wenig Kleingeld dabei, dann ist das seltenst ein Problem. Auf weiter Flur hilft vielleicht die Absenkung von einem Bachlauf oder zur Not ein parkendes Auto als Sichtschutz. Wenn man öfter mit dem Problem zu kämpfen hat helfen auch gedecktere Farben um mit der Landschaft zu verschmelzen 😉

Was aber wenn man mehr muss? Durch das Laufen wird der Darm besser durchblutet ( auch ein super Tipp bei träger Verdauung) und daher haben viele Läuferinnen und Läufer dieses Problem.

In Berlin durfte ich das ja am eigenen Leib erfahren und obwohl es da viele mobile Toiletten gab, waren es nicht genug für mich. Der einzige Ausweg war eine grüne Insel mit hohen Büschen. Taschentücher sind Pflicht und immer dabei. Da war es mir ja auch wirklich egal als ein anderer Mitläufer um die Ecke kam.

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Die Dixie Tortur in Berlin

Wenn aber wirklich kein „Versteck“ in Sicht ist, hilft bei mir nur: Tempo drosseln und gehen. Ich habe mich da auch schon hinter Containern und gestapeltem Holz versteckt. Und ja, ich war nicht immer allein (auch wenn ich das vorher dachte).

Und wie verhält man sich wenn man auf einen Läufer trifft der es nicht mehr geschafft hat zu verstecken? Da es da keine Knigge gibt, handhabe ich das für mich so, als ob ich ihn nicht bemerkt habe. Dieser arme Tropf hat schon genug Probleme, da braucht er nicht auch noch mich- oder?

Ich schau in eine andere Richtung und renne weiter. So hat er seine Ruhe und ich keine komischen Bilder im Kopf.

Wie geht es Euch so beim Laufen? Habt Ihr Tipps die Ihr weitergeben könnt?

 

Das Titelbild ist übrigens von Alf Dahl aufgenommen 🙂

Fisherman’s Friend Strongmanrun: Die Checkliste 2015

Wie jedes Jahr gibt es von mir eine Checkliste vorm großem Lauf und jedes Jahr kommt noch was dazu, daher einfach mal wieder durchlesen.

Mein Training ist eher minimal: Ein wenig laufen, BODYPUMP, BODYCOMBAT, CXWORX, BODYVIVE und BODYBALANCE. Im Moment bin ich mit Stirnhöhlengedöhns zu Hause und muss auch noch kurz vorher pausieren. Alles blöd!

Ich hoffe das ich wenigstens noch einen langen, langsamen Lauf in Angriff nehmen kann damit mein Körper nicht völlig geschockt ist.

Von Brooks habe ich mit dem PureGrit 3 auch neues Werkzeug  bekommen, konnte ihn aber leider noch nicht einlaufen 😦

1. Bereite Dich darauf vor, mit der kompletten Laufausrüstung zu schwimmen, klar gibt es eine Pussylane, das hat aber nix mehr mit Strong zu tun! Also Laufsachen an und ein den nächsten Tümpel.

2. Ziehe am besten Funktionskleidung an, denn die meisten Kostüme saugen sich gnadenlos voll und unter Wasser macht das keinen Spaß. Hosen die die Knie bedecken und Fahrradhandschuhe schützen gegen Schürfwunden.

3. Bitte: Heul nicht wenn Du schmutzig wirst, daher am besten alte Sachen die Du eventuell nicht mehr mit nach Hause nehmen wilst, anziehen.

4. Schuhe dürfen auch gerne älter sein, aber es kommt auf die Schnürung an.
Hier ist die Marathonschnürung gut erklärt um der Ferse mehr halt zu geben. Vergesse aber dennoch den Doppelknoten nicht- Dreifach ist übrigens noch besser…. und durch den Matsch am besten auf allen Vieren wenn es nicht zügig voran geht. Schuhe suchen im Matsch ist kein Spass. Wenn Ihr professionell rangehen wollt: Trailschuhe

5. Sei früh im Startblock wenn Du vorne mitlaufen möchtest- mindestens 45 Minuten früher wenn Du kein VIP bist der durchgelassen wird.

6. Nimm Hilfe an während des Laufs, Helfe aber auch wo Du kannst.

7. Immer lächeln! Fotografen lauern überall

8. Du brauchst für nach dem Lauf 2 Mülltüten: Eine für deine schmutzigen Klamotten und eine zum draufstellen

9. Nimm eine Schere mit um eventuell die Schnürsenkel aufzuschneiden

10. Handtuch und Badelatschen um in den Gemeinschaftsduschen zu überleben sind Pflicht- am besten die trockenen Kleider in einer extra Tüte geschützt. Vor Ort wird es auch passieren das es kein warmes Wasser mehr gibt- nur als Vorwarnung.

11. Vergesse niemals Deine Startnummer und Deinen Championchip! Hast Du den nur geliehen vergiss auch die Rückgabe nicht und werfe den Chip nicht mit Deinen Schuhen weg

12. Wenn Du Bekannte dabei hast, bitte diesen Deinen Starterbeutel zu behalten, die Ausgabe ist meistens sehr chaotisch.

13. Die Witterung in de Eifel ist sehr unbeständig, sei auf schlechtes Wetter gefasst, für hinterher unbedingt warme Klamotten einpacken.

14. Kürzt eure Fingernägel! (Danke an Jasmin, da ich nämlich keine langen Fingernägel Trage, hab ich nicht dran gedacht)

15. Wenn es so frisch wie letztes Jahr sein sollte: Zieh einen alten Pullover und Hosen an um im Startblock zu warten und werfe Sie kurz vor dem Start über die Banden: Bitte nicht auf die Strecke- Hindernisse haben wir dann ja shcon genug

16. Schlechte Laune und Aggressionen sind völlig unangebracht- Spare Dir diese Energie und lauf dafür einfach schneller, reicht das nicht, trage einen Reifen die komplette Strecke 🙂

Ich hoffe wir sehen uns alle, meine Krone ist geputzt und das Oberteil und die Hosen liegen bereit. Sprecht mich doch an wenn Ihr ich seht- ich freue mich immer neue Matschfreaks kennenzulernen!

RUN HAPPY!

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Laufen ist Luxus

Auf meiner heutigen kleinen Laufrunde wurde mir klar, das Laufen der reinste Luxus ist.

Hier die Gründe dafür:

  • Ich entscheide mich für die coolsten Laufklamotten die ich tragen möchte 
  • Ich entscheide ob mit oder ohne Puls/GPS Uhr/ Musik 
  • Ich entscheide mich für meine Lieblingsstrecke
  • Ich bestimme selbst mein Tempo
  • Ich bin erhaben über die Autofahrer die alle böse kucken, wenn ich lächelnd und singend an ihnen vorbei laufe während sie am Kreisel warten müssen 

Fazit: Wenn ich laufe,ist das Quality Time für mich und meine Seele- der reinste Luxus in dieser hektischen Zeit

Danke an die Dame, die das Stressbewältigungsseminar meiner Krankenkasse leitet. Ich muss mir nur mancher Dinge wieder bewusst werden….

Ihr vielleicht auch?

Nächste Woche Sonntag ist übrigens der 261 Womens Marathon & 10k auf Mallorca – da werde ich den Stress mal richtig loslassen, denn meine Garmin hat ambitionierte Ziele für mich 🙂

Run Happy!



 

Endlich vorbei- 2014! 2015 sei mir Willkommen!

Ja es hört sich schlimm an und ist auch genau so.

Zu viele unschöne Dinge verbinde ich mit 2014.

Am meisten vermisse ich meine Oma seit Mai diesen Jahres.

Aber meine Oma war eine sehr starke Frau, sie wusste bis zum Schluß noch genau was Sie wollte und was nicht und fand Ihren Weg um Ihren Kopf durchzusetzen.

Daher nehme ich mir 2015 meine Oma als Vorbild. Ich bleibe genau so wie ich bin, auch wenn ich damit oft nicht auf Zustimmung treffe. Bei Ihr gab es keine Lügen- alles immer sofort ins Gesicht gesagt, so war direkt nach dem Gewitter die Luft wieder rein.

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Ich vermisse Dich…

Ansonsten gab es 2014 sportlich an Wettkämpfe nicht sehr viel:

Der StrongmanRun

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Der Velothon Berlin,

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261 Women’s Marathon

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StrongmanRun Ferropolis

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Gourmet-Halbmarathon

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und der Toughrun

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So wirklich ist mir das Training 2014 nicht gelungen. 2015 soll das anders aussehen.

Dafür gab es viele Fortbildungen und Ausbildungen:

In BODYCOMBAT UND BODYPUMP bin ich jetzt Advanced Instructor nach dem erfolgreichen absolvieren des Advanced Instructor Moduls.

Ich habe die BODYVIVE Ausbildung gemacht und auch die Erstlizensierung bestanden. Die Bodybalance Ausbildung habe ich auch mit Ready to teach verlassen und mein Erstlizensierungsvideo wartet auf Bearbeitung. Hier ist noch viel Luft nach oben,aber ich spüre schon wie ich flexibler werde.

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Ganz neue Wege habe ich in der CrossWorkout- Ausbildung beschritten: Tabata, olympisches Gewichtheben und trainieren bis an meine Grenzen. Die Prüfung habe ich bestanden und darf mich nun CrossWorkout- Trainer (A-Lizenz) nennen.

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Mein Bluthochdruck Problem macht mir immer noch sehr zu schaffen, hier probiere ich aus diesem Teufelskreis zu entkommen.

 

 

 

Was ist nun der Plan für 2015?

Die Veranstaltungen die fest eingeplant sind:

261 Women’s Marathon ( aber dieses mal nur 10 Kilometer)

TSG Halbmarathon Kaiserslautern

KrassFit Challenge ( offizieller Blogger)

Garmin Berlin Velothon ( hier mag ich so gerne unter die 3h Marke)

StrongmanRun Nürburgring (offizieller Blogger)

Rad am Ring

StrongmanRun Ferropolis ( offizieller Blogger)

eventuell Triathlon OD Alpen Triathlon oder Vierheim +  Stutensee

Gourmet- Halbmarathon ( wenn es die Veranstaltung noch gibt)

ToughRun Saar- Ab in de Batsch ( offizieller Blogger)

Silvesterlauf Kottweiler

Um den Plan motiviert anzugehen habe ich mir den Garmin FR920XT bestellt. Danke hier auch an Garmin für das Bereitstellen des vivofit’s und für den Startplatz beim Garmin Velothon, auf dieses Highlight freue ich mich ganz besonders 2015.

Bei Arena Deutschland habe ich eine Triathlon Ausrüstung gewonnen- ein Zeichen- auch hier ein Danke dafür. Jetzt muss ich nur noch das Schwimmen besser lernen.

Bei Brooks bin ich weiter als Ambassador of Run Happy an Board und möchte diesem Titel dieses Jahr auch alle Ehre machen. Von Wrightsocks gab es neue Laufsocken und Dr. Feil hat mich mit seinem neuen Buch ausgestattet- sollte also alles klappen.

Ich möchte Danke sagen, an all die tollen Leute die mich 2014 unterstützt haben und mir an manchen Stellen, wo es ausweglos schien, wieder hoch geholfen haben.

Aber auch danke an alle die 2014 endlich Ihr wahres Gesicht gezeigt haben und die ich dadurch zielsicher aus meinem Leben werfen konnte.

Nach 2014 kann 2015 nur besser werden und ich freue mich jetzt schon auf die geplanten Trips nach Mallorca mit Jasmin und Fuerteventura mit David.

Ich wünsche Euch Allen einen guten Start ins neue Jahr und hoffe das ich noch viele von Euch kennen lernen darf.

2015 wird schmutzig und das gleich 4 mal

Wir lesen uns im neuen Jahr

 

Kurzes Lebenszeichen- großes Danke an Fit ’n Fun Ramstein

Mein Leben ist gerade sehr turbulent. Nicht nur das mit dem Bluthochdruck macht mir zu schaffen, an allen Ecken und Enden gibt es gerade Baustellen.

Zum einen habe ich eine (schon abklingende) Schleimbeutelentzündung im Knie, die ich langsam so weit im Griff habe, dass sie nicht mehr schmerzt.

Auf der anderen Seite kommt mein geliebter Sport, zumindest das Laufen, viel zu kurz. Das muss sich ändern, die brandneuen Ghost von Brooks sind noch fast unbenutzt. Da ich diese Woche aber auf einer Fortbildung an der Weinstrasse bin, hoffe ich dort laufen gehen zu können.

Um für die Crossworkout A-Lizenz fit zu werden, hat mir unser Trainer Philipp im Studio einen Trainingsplan zusammen gestellt, der meinem Körper mal schön seine Grenzen zeigt. Hier muss unbedingt noch mehr Tiefe in den Squats her…. irgendwann falle ich bestimmt einfach um wie ein Käfer….

Die BODYBALANCE Ausbildung letzte Woche bei Nationaltrainer Gabriel habe ich mit einem Ready to Teach abgeschlossen und muss nun (neue Regelung) innerhalb von 2 Monaten mein Lizenzvideo drehen- das setzt mich schon ein wenig unter Druck- aber so schiebt man es auch nicht zu lange vor sich her.

Bei den Maoris in Saarwellingen habe ich einen Gentest durchführen lassen und warte sehnlichst auf die Ergebnisse um endlich meinem Körper auf die Schliche zu kommen, warum er das überschüssige Fett nicht loswerden mag….

Hier wurde einfach nur – wie bei einer Typisierung für die Knochenmarkspende- mit einem Wattestäbchen Speichel und Gewebe im Mund abgefahren und die Stäbchen dann weggeschickt.

Einen Urlaub haben wir auch gebucht um endlich mal wieder abzuschalten- hier stand auch kurz nach der Buchung so einiges auf der Kippe- fragt lieber nicht.

Ich freue mich nun aber sehr auf den Moment BODYBALANCE am Strand zu probieren.

Was mir wirklich im Moment meinen Geist aufrecht erhält ist die Arbeit im Fitness- Studio. Wir haben so tolle Mitarbeiter und Mitglieder- ich kann mir ein Leben ohne das Studioleben nicht mehr vorstellen. Sobald ich nur das Gebäude betrete geht es mir gut. Ich fühle Lebensfreude in mir und kann auch (denke ich zumindest) die anderen damit anstecken.

Daher hier mal ein riesiges Dankeschön an alle Mitarbeiter (und ganz besonders unseren Chef, ohne den hätte ich niemals diese Chance bekommen) und Mitglieder vom Fit ’n Fun  Fitness & Gesundheitszentrum Ramstein- Miesenbach.

Kia Kaha!

Perfekte Ausrüstung für das kommende Sportjahr 2015

Wer meinen Blog regelmäßig liest, weiß das ich mich auf einige Markenhersteller eingeschossen habe. Sei es Brooks beim Laufen, Sugoi beim Radfahren oder Reebok im Fitness -Studio: Irgendwo muss ich die ganzen schicken Teile auch kaufen. Da ich schon öfter Anfragen hatte, wo ich denn meine Sportausrüstung (gerade für Triathlon) herbekomme will ich meine Erfahrungen mit Euch teilen und werde jetzt immer mal wieder ein paar Shops vorstellen, bei denen ich selbst einkaufe. Eins vorneweg: Es wird wirklich nur Shops geben mit denen ich persönlich gute Erfahrungen gemacht habe und alles gut geklappt hat: Vom Bestellprozess bis zur Zustellung.

Ich starte heute mit dem Shop Vaola:

Bei Vaola habe ich schon sehr viel Geld gelassen, auch als der Shop noch den Namen MySportWorld trug. Hauptsächlich Sugoi und Brooks kaufe ich hier ein. Hier gibt es immer die Möglichkeit ein Superschnäppchen zu schlagen und das auch bei aktuellen Kollektionen. Als Beispiel habe ich hier mal mein Lieblings-Shirt von Brooks herausgesucht:

Dieses Shirt habe ich nun bei Toughrun Saar getragen und kann es jedem ans Herz legen da es selbst nass und voller Schlamm leicht ist und schnell trocknet:

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Falls Ihr mehr Farbauswahl bei dem Shirt braucht, die gibt’s natürlich direkt hier beim Hersteller Brooks.  Hier habe ich auch die PureGrit her, die mich auch schon locker durch den Strongmanrun Ferropolis gertragen haben. Die Jacke auch von Brooks: Die Utopia Softshell II. Bestellt habe ich diese bei Zalando. Ein Shop bei dem ich auch nur gute Erfahrungen gemacht habe.

Meine pinknen Söckchen sind übrigens von der Firma Wrightsock.

 

 

Ich hoffe ich habe Euch hier ein paar Tipps geben können, es werden noch andere folgen um Eure Saison 2015 bestens gerüstet in Angriff zu nehmen.

 

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Schmutzig- Schmutziger- Toughrun 2015!

Yeah!

Was soll ich sagen? Wow! Mein Highlight für dieses Jahr- dieses Event zu toppen wird schwer werden. Der Toughrun Saar- Ab in den Batsch! hatte wieder alle Läufer zu einem matschigen Event im Saarland versammelt.

Was im Jahr 2010 mit knapp 140 Läufern begann, fand dieses ja schon mit über 700 Läufern statt und das besser denn je.

Schon die Organisation im Vorfeld war super. Ich erhielt meine Startunterlagen ( und ein tolles Bulldog Shirt <3) per Post und dieses Mal lag auch ein Lageplan dabei. Die Schwester von Theo, die Sabine, hatte mich zum Blogger und Pressefrühstück eingeladen. Ich war gespannt was mich beim Lyoner-Frühstück erwarten würde. Kurz vor neun stand ich dann, pinkner als je zuvor, auf dem Utopion Gelände und wurde von einer gut gelaunten Sabine begrüßt.

Beim Lyoner Frühstück gab es natürlich Lyoner ( für nicht Saarländer und Pfälzer: Ein Ring Fleischwurst nach Lyoner Art), Doppelweck (doppelte Brötchen), Käse, Wurst und Nutella- ähm Batsch 🙂

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Auch mein erstes Hindernis- das Karlsberg Bier- stand schon bereit. Für die Presse- und Blogger Leute gab es Mappen und Vorstellungen der Hindernisse, hab ich ja aber nicht gebraucht- ich bin ja immer mit dabei. So hab ich ich tierisch gefreut das ich beim Dungeon- Foto mit auf dem Bild war.

Ich hab dann auch schon ein paar Infos bekommen zum geänderten Streckenaufbau. Der wurde nur geändert weil ein LKW mit den Matschcontainern in der Wiese festgefahren war. Das Ergebnis: Besser hätten die Matschcontainer nicht stehen können. Schnell ein paar Bilder gemacht und schon trafen meine gutgelaunten Wikinger Kolleginnen ein. Sabrina und Mirjam gingen dieses Jahr zum ersten Mal an den Start, weil das ja so nach Spass aussehen würde wenn ich immer so dreckig bin auf den Bildern :-). Von Sabrina hab ich übrigens auch die neue Krone, da ich meine ja am Nürburgring verloren hatte:

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Ein Vorher-Bild haben wir dann auch zusammen aufgenommen. Weitere Arbeitskollegen trafen ein, darunter Timo und Kerstin. Wobei der Mann von Kerstin gelaufen ist und sie viele tolle Fotos von uns gemacht hat.

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Aus dem Fit n Fun in Ramstein waren auch einige Mitglieder am Start, darunter Tara, Greta und Max. Dann trudelten so viele bekannte Gesichter ein, das ich mich jetzt schon entschuldige das ich nicht mehr alle Namen weiß 🙂

Silke und Carina waren mit ihren Superwomen am Start (inklusive Hulkine), Patrik und Kersten natürlich. Tarik, der auch schon im ersten Jahr dabei war, genau wie die Wildhogs (danke übrigens an euer Team fürs anfeuern).

Zum Toughrun fahren ist für mich wie heimkommen. Und dafür schon mal an alle ein riesiges DANKE!

 

Nun zum Lauf:

 

Vorm Start musste natürlich schon die erste Hürde genommen werden: Das Karlsberg. Das gefiel dem Fotografen von Karlsberg und ich bin jetzt schon auf die Bilder gespannt.

Alle noch mal aufs Klo, und dann zum Start. Sabrina, Mirjam, Tarik, Max und Tara starteten mit mir im 2. Startblock.

Das Gute daran ist, das das gröbste Gras und Dornen dann schon weggebügelt sind. Über die Powerride ging’s den Berg nach unten- schneller denn je, denn die Wasserversorgung wurde optimiert.

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Und mein Highlight: Der Swamp. Ja, das macht Spass hier. Auf allen Vieren kroch ich hindurch um keinen Schuh zu verlieren. Irgendjemand hat mir auch noch hinterhergebrüllt- ich glaube es war Max 🙂 Dort habe ich auch direkt meinen Rock und meine Startnummer verloren.

Warriors Prayer ist einfach ein Waldstück mit 11% Steigung, Laub Sand und viel Aua für die Waden. Aber genau das macht es aus. In der dritten Runde war fast kein Grip mehr da, aber als Toughrunner schiebt man sich da ja gegenseitig durch.

Dann der Dungeon: Viiiiiiel länger als in den Vorjahren und mit viiiiiel mehr Matsch ist das mein absolutes Lieblingshindernis gewesen. Endlich mal ein Hindernis wo jeder aussieht wie die Sau 🙂 Hier kroch ich überall kopfvoran durch wie eine Schlange und hatte keinerlei Probleme darin andere Läufer zu überholen oder Wellnesstipps zu geben.

Nach eingen Metern warteten Mädels bewaffnet mit Matsch auf uns. Naja, bei mir meinten Sie, sei es langweilig weil ich ja immer aussehe wie die Sau- in der dritten Runde gabs dafür Gruppenkuscheln.

Und zack- standen da die 3 Container voller Matsch- Geil! Man konnte sich sogar richtig rein legen und wurde vom Matsch getragen. Geniales Gefühl.

Kurze Laufstrecke zum Verschnaufen und schon hörte man die laute Musik vom Battlefield. Geil! Ein wahrgewordender Männertraum: Mädels in reizvollen Uniformen scheuchten hier beide Geschlechter mit Peitschen und allerlei Geschrei durch Rauch, Reifen und Hangelstrecke und gaben schon mal eine mit auf dem Weg zum Kriechen unterm Zaun. Ja das wäre auch ein Job für mich gewesen, aber ich mag ja eigentlich lieber im Batsch mich suhlen 😉

 

Morning Glory ist ein schönes Hindernis das einfach nur steil nach oben geht, aber nicht so viele Gefahren wie auf dem Nürburgring mit sich bringt ( und dafür bin ich auch dankbar).

Die Glory Mountains mag ich sehr. dieses Jahr gab es auch eine Absperrung um nicht eine Abkürzung drumherum zu nehmen (und das ist auch gut so). In der letzten Runde habe ich mich zu einem kleinen Shoot hinreissen lassen, ich bin gespannt wann es die Bilder geben wird.

 

Die Walls of Honour: Aua- ja daran erinnere ich mich. Letztes Jahr mussten meine Schienbeine sehr leiden. Dieses Jahr stand neben jeder Wand ein Strohballen. In der ersten Runde kam ich alleine rüber. In der zweiten half mir ein Mitglied aus dem Studio (der mich noch in böser Bauchmuskelkatererinnerung hatte) und in der 3. hatte ich einen sehr netten Helfer der mir sogar eine Brücke machte um mir drüber zu helfen. Auch hier noch mal Danke- Du warst echt mein Held!

 

Wisst Ihr aber was das schlimmste Hindernis, nach dem Karlsberg, ist? Die leichte Steigung zum Zielbogen! Aua! Tat de schon immer so weh? Oder was hab ich dieses Jahr anders gemacht? Egal!

Im Ziel dann Wiedersehen mit Tara, Ihre Sprunggelenksverletzung hatte sich zurückgemeldet und sie musste vorher aussteigen. Sabrina und Mirjam haben auch nur 2 Runden gemacht, aber beide in bester Stimmung und schon voller Motivation für nächstes Jahr. Torsten und Timo waren bei den ersten Finishern gewesen. Im Ziel gab es dann Bier für alle. Ein Nachher Bild und das Anstehen zur „Abspritzstation“.

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Hier stand ich in den Batscherinas und wir hatten echt ne ganze Menge Spass. Sobald es von dem Spass Bilder gibt, werdet Ihr Sie hier finden- aber so ganz jugendfrei war das ja nicht. Ich frage mich auch immer noch was der Karlsberg-Fotograf so hauptberuflich macht…..

Nach dem Abspritzen (ja hört sich echt komisch an) schnell die Tasche geschnappt und umgezogen. Mirjam und Sabrina blieben derweil tapfer in Ihren Wikinger-Kostümen und das hat sich auch gelohnt- Sie bekamen einen Preis und sollen nächstes Jahr ein ganzes Schiff voller gutgelaunter Winkingermädels mitbringen- ja das bekommen wir hin denke ich.

 

Und nun? Wieder ein ganzes Jahr warten- wer braucht schon Weihnachten wenn er den Toughrun haben kann?

 

Alles in allem war es dieses Mal ein Event, an dem es nix auszusetzen gab. Großartige Organisation, klasse Publikum, legendäres Starterfeld und strahlende Gesichter wohin man auch geschaut hat.

Danke auch an 2 Damen: Eine hat mir auf der Strecke ein Taschentuch gegeben als mir eine Mücke ins Auge geflogen ist und eine hat mir die Haare entknotet und sogar ein Haarband DURCHGEBISSEN weil ich es nicht rausbekam.

 

Das gibt es nur beim TOUGHRUN- AB IN DE BATSCH!

Wer ist 2015 (wieder) dabei?

 

Dankeschön für die Bilder von: http://www.toughrun.de, http://www.wochenspiegel.de, http://www.sol.de, Patrik Braun, Greta Pfeiffer, Sabrina Zubiller, Mirjam Oster und Kerstin Braunbach (Die Copyrights liegen beim jeweiligen Fotograf der Bilder) Sofern noch Bilder dazukommen, werde ich meine Galerie erweitern.

Danke auch an Brooks für die PureGrit, die Infinti Short Tight , an Wrightsock für die Coolmesh Quarter und an TomTom für die Cardio Multisport (alles hat den Lauf überlebt und darf wieder mit)

 

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