Traum von Amsterdam:EAC 2016

Brooks war dieses Jahr Hauptsponsor der Leichtathletik EM in Amsterdam und lies es sich natürlich nicht nehmen, das Event des Jahres daraus zu machen.

Alleine die Organisation für so viele Menschen, so perfekt zu gestalten hat mich sprachlos gemacht. Shuttle, Hotel, Orga- alles perfekt.

Am letzten Samstag ging es für mich mit dem Flugzeug nach Schipol, wo ich direkt am Flughafen an die netten britischen Brooks Mitarbeiter vom London Marathon stieß: Sofia und Paul. Direkt wurde ich mitgenommen, obwohl ich für einen anderen Shuttle geplant war. Im Hotel hab ich dann mein Gepäck deponiert und habe mich auf den Weg zu den Jungs ( Sascha, Robert, Max und Flo) gemacht. Mit der Bahn in die Stadtmitte und ab zum Burger`s and Beer. Der Name war fast Programm Grolsch und Nudeln. Im Gespräch enteckte ich den unüberhörbaren Akzent von Max und Flo und sofort war klar: Saarland- nicht weit entfernt. Als dann mein Schweizer Mario noch auftauchte brachen wir zum Sightseeing der besonderen Art auf: Das Puffviertel war unser Ziel. Danach mit 2 Krokettjes gestärkt ging es zum Hotel.

Caro war mittlerweile auch im Hotel (mein Doppeltes Lottchen) und uns erwarteten Geschenke. WOW! Der Launch Amsterdam ist wirklich unübersehbar. Zusätzlich gab es eine Klingel, einen wasserdichten Beutel, Socken und einen Glückskeks.

Schnell das Zimmer bezogen, frisch gemacht und auf zur Bootstour. Das war lässig: Bier, Softdrinks, die Playlist von Flo- so wurden wir zu unserem Restaurant gebracht. Im Bo Cinq gab es ein drei Gänge Menü. Dies hielt uns aber nicht ab, noch schnell danach in die Stadt zu ziehen und Pommes spezial zu essen. Erst machte ich mir Gedanken um meine Verdauung- aber völlig unberechtigt.

 

Zu Fuß ins Hotel und ab ins Bett, das war der Plan. Im Zimmer legte ich dann aber noch alles bereit für den Lauf am nächsten Morgen und ließ mir die Badewanne ein, von der man Fernseh schauen konnte- hihi.

Morgens dann ab zum Frühstück. Keine Experimente. Käsebrot und ein Brot mit Erdnussbutter und Marmelade. Dannnoch mal aufs Zimmer und zum Bus. Am Museumsplatz direkt zum Start der Halbmarathonmänner EM angekommen und der Weg zum Brooks Stand war schnell geschaft.

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Dort trafen wir diverse Bekannte von Twitter. Ich liebe Laufevents und all die Bekannten und Unbekannten.

Der Plan war zusammen als Team zu laufen: Bengü, Caro, Manu, Mario und ich. Mario als Pacemaker. So eine Stunde war das Ziel. Es war morgens noch recht angenehm und der Start sollte um 11:30 Uhr für uns sein.

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Ich hätte den ganzen Tag nur da stehen und zuschauen können: Das Läuertreiben vor einem Rennen fasziniert mich immer wieder.

Kurz vor dem Start trollten wir uns in die Startaufstellung. Ein lustiges Mädel mit schriller Kreissägenstimme versuchte uns aufzuwärmen.Das störte ein wenig mein Läuferhirn….

Startschuß, los. Bloß keinen Stress, locker laufen- Lauftakt finden. Und genau das gelang mir nicht. Klein gleichmäßiges Laufen möglich- und schon war ich genervt von mir selbst. Genau für diesen Fall hatte ich meinen IPod mitgenommen. Also einen Hörer ins Ohr. Wir waren mittlerweile bei Kilometer 2. So ein Mist. immer noch nicht wirklich im Flow.

Bengü wurde etwas langsamer und Manu war voraus gelaufen. Ich blieb bei Mario und Caro. Mario bremste uns immer mal wieder- so im Eifer des Gefechts.

Anfangs hab ich mich noch lustig gemacht über die Verpflegungsstellen alle 2,5km, aber als nun die Sonne rauskam und es richtig heiß wurde war ich dankbar.

Alle 2,5km also Duschen dank Mario’s Hilfe. Er besorgte immer mehrere Becher zum trinken und abkühlen.

Irgendwann bei Kilometer 5 stieg dann auch Caro aus unserem Tempo aus (ich bin mir sicher Du hättest das geschafft). Mario blieb an meiner Seite, lief an Verpflegunsstellen vor und brachte mir Wasser- ich fühlte mich wie ein Prinzessli :-).

Irgendwann vor Kilometer 7,5 holten wir Manuela ein. Auch Sie kämpfte mit der Hitze.

Bei Kilometer 8 musste ich kurz eine Gehpause einlegen. Ich weiss nicht genau warum, aber es musste sein. Nach ca 50 Metern war alles wieder gut. Wir liefen durch den Vondelpark und ab da war es ja nicht mehr weit. Anscheinend stand hier auch Jan Fitschen und hat uns angefeuert. Ich habe aber nix wahrgenommen. Ich war ganz bei mir. Bei Kilometer 9 kam dann der Schreckmoment: Ahhhhhhhhhhhhh mein Handy ist weg. Fuck! Ich hatte es im Laufgürtel hinten auf dem Rücken. Mario fühlte- ne es ist weg. Verdammt. Meine Geschwindigkeit brach ein. Zu viele Gedanken: Meine VISA Karte war in der Hülle. Und kein Telefon um jemand zu informieren. 200 Meter später Entwarnung- der Gürtel hatte sich nur gedreht und das Telefon war vorne auf der Seite- wie peinlich. Also Gas geben und ins Ziel. Leider etwas zu schnell- während dem Zieleinlauf mit Mario konnte ich schon ein Rauschen in meinen Ohren hören und bat direkt um Hilfe das ich nicht umfalle.

1:01:43- Meine Zeit ohne Training. Finde ich persönlich gar nicht schlecht.

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Eine Sanitäterin war direkt zur Stelle und duschte mich mit einer Wasserflasche einer Zuschauerin. Sie stellte fest, das ich völlig überhitzt sei. Okay- das war mir klar- ich laufe lieber bei Temperaturen unter 18°C. Dann kam der Spruch der mich zu einem Lachanfall brachte. Lekker gezweten! Ja ich war klatschnass von der Wasserdusche 🙂

Hier findet Ihr ein paar Videoausschnitte von meinem Lauf

Am Stand trafen wir alle zusammen und brachen zu Fuß ins Hotel auf. Unterwegs noch schnell ein wenig eingekauft und unter die Dusche. Ah wie gut. Zu Fuß ging es wieder zurück zum Olympiastadion. Im Brooks Headquarter durften wir noch mal unseren Flüssigkeitshaushalt in Form bringen. Dann zum Merchandising Stand und zu Brooks. Robert war auch hier der kommunikativste von uns 🙂

Mario musste uns nun verlassen. Dankeschön auch hier noch mal für die wunderbare Laufbetreuung. Ich werde üben wir man die Wirbelsäule blau fühlt.

Pommes und Krokettjes und dann ab auf unseren Rang.  Was für eine Stimmung. Alle Nationen und vor dem Staffelstart der 400m Herren knisternde Stille-Fehlstart-alles auf Null. Wow! Auf dem Platz war so viel- Reizüberflutung. Dreisprung, Hochsprung, Hammerwerfen, Kugelstoßen und diverse Läufe. Viel zu schnell war das alles vorbei.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nun verließ uns auch Caro. Obwohl wir nur wenig Zeit miteinander verbringen ist es in unserem kleinem Team immer wieder wie mit den besten Freunden unterwegs sein.

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Nur Jrene , Christiane und Marcel habe schmerzlich vermisst.

Und jetzt? Zu Hause angekommen freue ich mich immer noch über die tollen Geschenke: Den Launch 3 in der Amsterdam Edition, die Bike the way you live Klingel, den Beutel, die Socken und am meisten über die Eindrücke.

Heute war ich das erste Mal wieder schmerzfrei mit meinem Launch 3 laufen und freue mich auf das was kommt.

Dankeschön an Brooks, von denen ich zum Ambassador als Run Happy ernannt wurde und daher Produkte kostenlos zur Verfügung gestellt bekomme um diese zu testen. Dieser Ausflug wurde auch komplett von Brooks übernommen.

 

#runhappy

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen

8 Kommentare zu “Traum von Amsterdam:EAC 2016

      • Naja, Schweden war auch schon geil, aber halt anders. Da noch Amsterdam on top wär ein bisschen viel gewesen. Aber sehr cool, dass es mal wieder so genial war. Ich hoffe, dass es bald nochmal ein Event für die #runhappy-Crew gibt, damit ich euch nochmal sehe und ne Runde mit drehen kann 😉

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