Carmen in Wonderland- Visiting BROOKS Headquarters Amsterdam

When all the bloggers got the message that we’re invited to visit the headquarters in Amsterdam I was freakin out: I am going to visit my personal Wonderland!

The office is integrated in the olympic stadium in Amsterdam. And we had the oppurtunity to run the Amsterdam TCS Marathon.

So there was only one right answer: YES!

On 18th of october my flight started really early from Frankfurt to Amsterdam.

Mario, also a Ambassador of Run Happy, was waiting at the baggage reclaim. So we made our way with the shuttle to our hotel. Some of us we’re waiting in the lobby and it was a big reunion.

As soon as everybody got there, we followed our leaders Bengü and Nicole to the Taxi, who brought us to the headquarters at the olympic stadium.

I was sooooo exited- and I couldn’t hide it 😉

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Feeling like a little kid with big eyes, we were warm welcomed from Suzana.

So we had a sightseeing tour all through the headquarter and my first tought: I really love to work for that company. The employees desks owners have stored their runnning shoes and they can go for a run to get new ideas and power. There’re showers, tabletop tennis and a lot of room for individualtiy.

White boards with personal notes, graffiti, kitchen with free soup, tea, coffee and fruits- it seemed to me that Brooks cares about the healthy lifestyle- and I really would recommend every company.

After the tour we took our seats at the little show room- and we could see the new collection, colours and brandnew shoes (we’re even not to supposed to tell you the names) and we’re asked to keep that secret. OMG! Torture for me. But I kept my Iphone in my pocket and tried to behave. Even if I got the SAMPLESIZE 8.5!

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So our workshop with Bengü started with chilled served drinks- non alcoholic of course.

A camera team from eurosport attend that for a while. We talked about this and that (blogger style) and the time was flying by.

At the kitchen we got a little lunch for us with wraps, salad and freshly squeezed orange juice- yummy!

And than we got a surprise from Suzana: The blue Brooks Hoodie that I tried to order before and it was sold out, but in the Amsterdam 2016 european athletics Champonchips edition. WOW! Also a keychain rainbow was waiting.

Strengthend by wraps Dominik and I got interviewed by eurosport and I hope that we’ll see the result.

Time to say goodbye to Susanna 😦 but we had to get our race documents at the marathon fair.

It was like arriving at a huge party:

Got everything without any trouble and again: Christmas: The Brooks booth. A lot to see and to do: Pictures, new clothing and the limited djungle edition of the ghost.

 

As soon as we’re told to „NOT TOUCH IT-IT’S HOT“ I grapped it and tried to run away 🙂

But no chance for me….. but I tried hard 🙂

Bengü running on a tread mill:

So meeting time again: back to the hotel, jump into sportswear and get out on bikes to ride to our guide to have a sightseeing run. But in expectation to run the marathon on the next day, I stayed on bike.

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We saw so much in Amsterdam, but on my bike it was difficult to take photos. We crashed a bridal photoshooting :-P.

We had so much fun, but it was getting cold on my bike and I was happy when we got back on the way to the hotel.

Shower, drying my hair, get dressed, back in the lobby again a taxi took us to cafe Schinkelhaven and the food was great! My angus steak was delicious- but it was late and I was scared what my stomach would do about that on the next day.

A lot of talking, but also a lot of smartphone action- that’s a bloggers life 🙂

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Before we got to bed, Bengü and Nicole surprised us again: The Run Happy pack wich included a towel ( I wanted that from the moment I saw it at Mandy’s place in Berlin), tattoos, Happy Nippel Band Aid, loopscarf and gym bag. That was better than bedtime candy 🙂

Back in my room I got everything right for the next day. But the TCS Amsterdam Marathon will get a own article.

Thank you so much BROOKS DACH for the invitation- I was feeling like the cheshire cat the whole time 🙂
#runhappy

Even if I didn’t took a lot of pictures Christiane, Dominik and Sascha did- Thank you!

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Amsterdam Marathon- das doppelte Lottchen!

Mist! Alles läuft schief! In der Nacht von Freitag auf Samstag schlafe ich unruhig, meine Nase geht zu und ich wache um 4:30 Uhr mit einem ordentlichen Schnupfen auf. Jammern hilft nix! Alles ist gepackt und gebucht- also anziehen ab ins Auto und genau dort meldet sich mein linker Mittelfuß! Ich raste kurz aus, drehe die Musik laut und fahre los. Beim Parkhaus Platzhirsch geparkt mit dem Aufzug runter, schnell zum Bus und beim Einsteigen ein stechender Schmerz auf dem rechten Schienbein ?!?? Was ist denn hier los! Und was soll das noch werden wenn die Reise zum Marathon schon so beginnt?

Am Flughafen schreibe ich David eine Nachricht, das es wohl besser wäre wenn ich wieder heimfahren würde! Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und deshalb bin ich todesmutig in den Flieger eingestiegen.

In Amsterdam hat auch direkt Mario auf mich gewartet- und der musste sich dann volle Breitseite mein Gejammer anhören.

Den Besuch bei Brooks habe ich ja schon gebloggt- daher geht es hier nur ums Lauferlebnis.

Im Laufe des Tages rückte die Teilnahme beim Marathon immer weiter weg. Nein es war nicht mein Tag. Irgendwann kamen Christine Caro und ich ints Gespräch-Bekannte hatten da wohl bei einem Marathon eine inoffizielle Staffel gelaufen.

Und schon rieb ich mir die Nase: Ich habe eine Idee!

Der Plan war schnell ausgeheckt : Caro und ich würden uns den Marathon teilen: Sie 14km und ich den Rest.

Ich buchte einen Late Check out- so war gesichert das wir nach dem Marathon in Ruhe duschen konnten. Eine Karte haben wir uns schnell organisiert und den Treffpunkt vereinbart. Ich würde dort mit Wechselkleidung  auf sie warten- Startnummernband wechseln und weiterlaufen.

Morgens beim Frühstück alles nochmals besprochen – App runtergeladen um Ihre Zeit im Auge zu behalten. Verabschiedung von Mario, Marcel , Sascha, Dominik und Caro.

Dann aufs Zimmer und alles bereitmachen: Zielverpflegung für Caro, Klamotten für mich, Trinkrucksack befüllen, anziehen, Straßenbahnticket im Hotel kaufen und los.

An der Straßenbahnhaltestelle direkt die erste Hürde : Die Fahrkarte ging nicht -in der Zielstation habe ich mich dann and Personal gewandt: neue Fahrkarte kaufen die andere Reklamieren.

In der Straßenbahn ist übrigens mein Trinkrucksack ausgelaufen und ich sah aus – ach fragt einfach nicht.

Also Jogginghose aus- an der Capri sieht man Wasserflecken nicht….

Zu Fuß dann via Google Maps zum Treffpunkt. Das lief super.

Ein netter Streckenposten zeigte mir die Richtung – und Zack kam die Spitze an mir vorbei gesprintet.

Ich hatte noch so viel Zeit.

Ich suchte mir ein schönes Plätzchen mir meiner Tasche und feuerte Läufer an.

Die App immer im Auge.

Die Kühle Luft drückte auf meine Blase, aber das Dixie war abgeschlossen- ich fragte einen Blumenhändler wo ich denn hier mal austreten könne und er verwies mich an das Gebäude hinter uns -Ein Friedhofsgebäude. Ich solle mir keine Gedanken machen – die Toilette sei sauber und beheizt.

Recht hatte er. Ich füllte auch meinen ausgelaufenen Trinkrucksack noch mal auf.

Als ich dann so da stand gesellte sich ein Mann zu mir. Auch in Laufklamotten und in der Menge anscheinend nach jemand suchend . Wir kamen insGespräch: Er war aus dem Irak und auf Geschäftsreise hier und wollte mit seiner Kollegin die 28 km zusammen laufen. Ich fügte den Namen zu meiner App hinzu und sie musste relativ zeitgleich mit Caro laufen 🙂20x30-AMAV3091

Marcel, Dominik und Mario hab ich angefeuert. Marcel sehr fokussiert aber Mario das blühende Leben und so was von #runhappy.

Irgendwann war das die Bekannte von dem netten Herren da und er verabschiedete sich.

Kurz darauf war Caro da 🙂

Schuhe und Oberteile waren gleich also hab ich die Startnummer übernommen noch kurz gequatscht und schon war ich auf der Strecke.

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Es fühlte sich gut an!

Auf der Messe hatte ich mir Kinesio-Tape gekauft und mein Schienbein getapt. Alles ruhig. Schnupfen ok-Fuß auch ruhig. Ich freute mich. 13 Grad ein wenig Nieselregen.

Ich lief entlang der Amstel- wie wundervoll. Viel Natur und eine tolle Umgebung. Flach- und so viele Nationen!

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Ich war alles: Niederlande,Schweden,Belgien,Spanien – wundervoll!

Ich trug die Wrightsocks mit der Deutschlandfahne – Danke nochmals fürs Bereitstellen an den Hersteller- und war soooo glücklich.  Auch glücklich über die Entscheidung nicht ganz zu laufen.

Die Kilometer fielen – mein Magen blieb ruhig. Ich blieb meiner Selbstverpflegung mit Wasser und Gelchips treu.

Bei Kilometer 29 rief Caro an und fragte ob alles gut sei und bedankte sich für die kleine Verpflegung im Zimmer. Ich wünschte Ihr eine gute Heimreise und verstaute mein Handy wieder wasserfest.

Krämpfe hatte ich auch keine ab Kilometer 35 war jedoch Wind da, der unbarmherzig in mein Gesicht wehte. Egal! Nicht schlapp machen, Pace halten, Brust raus Bauch rein weiter!

Irgendwann brach dann ein Chaos aus weil die 8 Kilometer Läufer auf einmal mit auf unserer Strecke waren.

 

Ich hielt mich ganz rechts und bildete mir ein das der ganze Jubel nur für mich sei 😜.

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Und da war es: Das Olympiastadion- Yeah!
Ich lief hinein- sprachlos! So viele Menschen! Musik! Oh und ich muss noch eine Runde laufen 😂 Beine wieder in Gang gesetzt und mit den Black Eyed Peas und den Worten: That tonight’s gonna ne a good Night ins Ziel.

 

Medaille , Folie, Getränk , Riegel , raus, planlos!

Da Caro den Beutel abgegeben hatte, wusste ich nicht wohin. Die Ordner auch nicht so richtig. Irgebdwann hatte ich alles☺️

Orientierung wieder weg- eine Läuferin nimmt mich im Schlepptau mit zur Metro. In der Metro weiß ich nicht mehr wo ich raus muss aber die Betten Kontrolleure begleiten mich sogar noch bis zur Straßenbahn und sagen mir wo ich raus muss.

Im Hotel wartet Mario und ich dusche mich zügig im Zimmer und Trolle mich wieder nach unten.

Wie es der Zufall will ,hatten wir Glück und der Shuttle brachte uns zum Flughafen weil 2 Passagiere nicht rechtzeitig erschienen sind .

Noch eine heiße Suppe ein gutes Gespräch und schon sitze ich wieder im Flieger: Das doppelte Lottchen hat den Amsterdam Marathon in 4:54h gemeistert.

Nicht schnell aber auf jeden Fall #runhappy.

Danke an Brooks und Wrightsock für die tolle Ausstattung die mich ohne Blessuren ins Ziel gebracht hat.

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

TOUGHRUN 2015- Ab in mehr Batsch! Anmeldung für 2016

Am Samstag, 10.10.2015, war es wieder so weit: Das Laufevent TOUGHRUN stand an.

Wie jedes Jahr, seit 2011, zog ich meine Krone an, schminkte und stylte mich und schlüpfte in die pinknen Laufklamotten von Brooks 🙂

An die Füße kam der Fisherman’s Friend Strongmanrun bewährte Brooks PureGrit 3.

Gut gelaunt stiegt ich in mein Auto und fuhr in Richtung Saarland.

Nach ca 30 Minuten Fahrt traf ich schon bei der Einfahrt auf bekannte Gesichter. Der TOUGHRUN ist für mich mittlerweile eine große Party, mit vielen Wiederholungstätern und neue Teilnehmer die es gilt kennen zulernen.

Jetzt fragt Ihr Euch: Wie bei einem Lauf Leute kennen lernen? Ja, das ist hier eins der Hauptziele. Da der Fokus hier auf Spaß, Teamarbeit und einer Menge Matsch (Batsch) und nicht auf Bestzeiten liegt, ist es ein Leichtes hier neue Freundschaften zu schließen.

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Als ich ankam, waren schon einige Läufer anwesend. Auch Melanie und Saskia (Ersttäter und Arbeitskolleginnen von meiner Mama) standen in der kühlen Morgensonne.

Ich freute mich auf das ganze Team: Sabine, Theo, Tim und all die anderen von der Agentur Erlebnisraum waren bester Dinge und es herrschte dieses Mal weniger Hektik als in den letzten Jahren.

Kurz nach mir trafen Jasmin, Stefan und Bernhard ein. Da Jasmin leider nicht starten konnte wegen einer Erkältung mussten die Jungs alleine ran. Ich hatten den beiden eine Krone mitgebracht und Sie zu meinem Hofstab ernannt die den Weg für mich ebnen sollten.12140093_1218824621467739_1960034158549774976_o

Und nun ging es Schlag auf Schlag: So viele Leute die ich kannte trafen ein- Wahnsinn. Auch Patrik und Monja waren wieder dabei. Aus unserem Studio waren auch einige Mitglieder am Start. Beinahe hätte ich mein erstes Hindernis: Das KARLSBERG, vergessen. Aber Stefan sorgte dafür das ich diese Hürde auch nahm. Gerade in dem Moment als ich zum ersten Schluck angesetzt hatte, kam eine Nachricht von meiner Mama:“Na? Hast Du Dein erstes Hindernis schon getrunken?“ Ich musste Grinsen- perfektes Timing. Sabrina und Mirjam waren auch eingetroffen und so gab es ein schickes Vorher Bild mit allen 5.

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Es ging auf einmal alles so schnell das ich es gerade noch auf die Toilette schaffte. Von Patrik wurde ich mit den Worten: MACHT PLATZ FÜR DIE KÖNIGIN! in den Startblock gebracht. Wo ich bin ist also Vorne  dieses Mal 😉

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Das Warmup war super (auch wenn die DJ’s noch vor dem Start die Boxen zum bersten gebracht hatten), Musik, Ansprache und Einteilung in 3 Startblocks mit 300 Läufern und Anheizen gingen nahtlos in einander über. Und dann mit 2 Minuten Verspätung gab es den Startschuß, auch wenn die Pistole etwas Zeit verzögert  abfeuerte.

Und schon waren wir auf der Strecke. Die Stimmung wie immer großartig 🙂 Ich wurde auch direkt gefragt ob ich hier einen Junggesellinnen Abschied feiern würde 🙂 Ok er war zum ersten Mal dabei- aber ich finde so eine Veranstaltung würde wirklich einen Junggesellinnen Abschied perfekt machen – aber ich schweife ab.

Auf der Powerride kollidierte ich das erste mal mit Alexander 🙂 und es ging ohne Umschweife in Richtung Swamp weiter. Vorher kann man schon das natürlich Hindernis sehen und der heisse Sommer hat auch hier Spuren hinterlassen: Es war kaum Wasser, dafür umso mehr Matsch vorhanden.

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Todesmutig stürzte ich mich auf dem gleichen Weg wie jedes Jahr in die Fluten. Aber der Matsch war am Ende doch etwas stärker als ich. Alexander zog mich mit einem Ast ( den auch andere danach noch nutzten) aus dem Matsch.

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Weiter ging es nach oben, wieder nach unten, raus aus dem Wald und zur ersten Verpflegungsstelle. Es folgte das Hindernis Warrior’s Prayer: 300 m Waldstück mit 11% Steigung. In der ersten Runde ging es noch, aber in jeder Runde wurde es rutschiger.

Nach einem etwas längeren Laufabschnitt ging es ins Dungeon. Und hier war dieses Jahr auch soooooo viel Matsch, ich kam mir danach vor als ob ich 10 kg zugenommen hätte. Die Zwerge hatten eine lustige Technik: Sie rollten sich daneben im Gras herum um den überschüssigen Matsch loszuwerden.

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Aber diese Aktion war unnötig, denn kaum 400 m entfernt warteten die 4 Mudpools auf uns. Jeder musste durch 2 durch. Hier haben die Veranstalter den richtigen Riecher gehabt und optimal aufgestockt- keine Anstehzeit und gute Leute war hier zu finden. Man bekam hier auch matschfreie Stellen von den netten Mädels aufgefüllt und Augenringe wurden professionell kaschiert.

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Besonders eine Gruppe viel mir auf: Sie tröteten wie wild wann immer ich auftauchte 🙂 Ich freute mich sehr, denn Sie wechselten auch sehr oft schnell die Position um immer wieder da aufzutauchen wo ich rumrannte.

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Auf ging es aufs Battlefield unter Instruktionen des FARK- Teams. Auch hier wieder viele bekannte Gesichter- da lässt man sich doch gerne mal antreiben: Durch die Reifen ging es an die Hangelstrecke um dann unter Stecheldraht durchzukriechen. Dazu gab es Rauch, Geschosse, Kartoffelmehl und körperliche Züchtigung. Auch menschliche Hindernisse mit Schilden stellten sich in den Weg. Musik dröhnte laut aus den Lautsprechern 🙂 Manowar! Ja geil!

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Danach direkt auf den Highway to hell 🙂 Hier konnten sich die verschlammten Körper mit Holz bestücken. Die Mädels haben da auch gerne nachgeholfen wenn das nicht so gut ging. Ich wurde mit mehr Holz vor der Hütte ausgestattet und rannte weiter.

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Die Morning Glory ist jedes Jahr wieder kraftraubend. Einen steilen Hang irgendwie nach oben klettern, ein kurzes Stück auf der Straße und dann zu den Glory Mountains. Hier hilft man sich gegenseitig und feiert sich wenn man oben drauf steht.

Dann in etwas längeres Laufstück zu den Walls of Glory. Jedes Jahr weiß ich, das ich nicht alleine drüber komme, und biete für die Hilfe im Gegenzug auch meine Hilfe an. In der ersten Runde hat das super geklappt, ein starker Mitläufer gab mir mit einer Räuberleiter Unterstützung. In der zweiten Runde jedoch, liefen die beiden Jungs einfach an mir vorbei, obwohl ich gefragt hatte ob ich helfen kann und Sie mir doch bitte im Gegenzug helfen könnten. Sprachlos! Am liebsten hätte ich geschrieen: Thema verfehlt- Setzen Sechs! Aber das nette Mädel, das am Hindernis als Aufseher stand, war herbeigeeilt und gab mir auch hier Unterstützung mit der Räuberleiter. In der dritten runde lief alles glatt: Hilfe angeboten und im Gegenzug Hilfe erhalten- so wie es sein soll.

Von hier aus geht es auf die Zielgerade. Das tolle ist: Man kann nach jeder Runde einfach aussteigen. Niemand wird komisch angeschaut wenn er nur eine oder zwei Runden läuft. Einzig und allein der Wille sich zu bewegen zählt.

Auch Sabrina und Mirjam hatten sich, wie schon 2014, für die 2 Runden Version entschieden.

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Die Stimmung war auch auf der Zielgeraden klasse! Hier gab es Wasser und Schwerthiebe . Die Zuschauer und Moderation hatten Spaß ;-D Und wir auch. Zielbier, Abspritzstation, Dusche, Anziehen, Verabschieden und direkt im Studio aufs Cyclingrad.

Alle drei Runden waren der Wahnsinn, ich habe so viele neue Leute kennengelernt: Sogar Läufer aus der Schweiz die mich immer Prinzessli nannten. Viele von Euch habe ich auf Facebook gefunden, einige leider nicht. Aber vielleicht sehen wir uns einfach im nächsten Jahr wieder in Bexbach?

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Ihr wollt noch ein paar Hardfacts zum TOUGHRUN- Ab in de Batsch? Die gibt es natürlich hier.

Ein tolles Highlight gab es noch: Einen Heitratseintrag unter dem Start und Zielbogen- und Sie hat JA gesagt! Das kann ja nur gut gehen, Irene Barea Fernandez und André Kraus bekamen hierfür den Romantikpreis.

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Was spricht nun dafür sich bei dem Lauf anzumelden? Und warum die höheren Startgebühren als bei einem „normalen“ Lauf?

Also den TOUGHRUN muss man erlebt haben. Ein Event in familiärer Atmosphäre ohne Zeitdruck oder Cutoff-Zeit. Niemand schimpft wenn man sich als Erwachsener einfach mal total kindisch und bekloppt verhält. Tolle Zuschauer und ein sich immer verbesserndes Eventteam.

Die Startgebühren umfassen so einiges: Die Präparation der Strecke, Verpflegung während des Laufs ( da die Strecke ideal verläuft alle 2,1 km), Finishershirt (sogar Frauenshirts!!!) und Dogtag, Verpflegung durch eine warme Mahlzeit im Ziel, kostenlose Bilder (bei anderen Events kommen da schnell mal zwischen 19-45€ für eine Fotoflat dazu) und so vieles mehr! Ja es gibt keine warmen Duschen, aber Hallo! Es ist ein Toughrun- Baden können wir dann ja zu Hause.

Alles in allem ein tolles Familienevent, da man als Zuschauer auch super schnell die Position zu den verschiedenen Hindernissen wechseln kann. Auch für die Verpflegung vor Ort ist gesorgt und die Kleinsten haben hier wirklich sehr viel Spass.

Ich hoffe die Bilder können Euch überzeugen selbst mal ins Saarland zu reisen um am TOUGHRUN teilzunehmen. Falls Ihr Tipps zu Übernachtungsmöglichkeiten braucht- immer her damit, ich helfe gerne.

Hier geht es schon zur Anmeldung für 2016- ich hoffe ich konnte Euch direkt animieren- die Preise Staffeln sich nach Startplätzen: 

Anmeldungsgebühr:

Phase 1: 1-250 – EUR 45,-
Phase 2: 251-750 – EUR 55,-
Phase 3: 751 – 1000+ (max. 1250) – EUR 65,-

Leistungen (u.a.)

  • Startberechtigung zum TOUGHRUN 2015
  • Finisher-Shirt + Survivor Dogtag
  • Laufverpflegung
  • Leckere Heldenmahlzeit nach dem Lauf
  • Hindernisse und Streckensicherung
  • Sanitätsdienstliche Betreuung

TOUGHRUN-Campticket – ENTSPANNTE ANREISE AM VORABEND: 10€ p.Person
Leistungen:

  • Zutrittsberechtigung am Vorabend des TOUGHRUN (ab 14 Uhr)
  • Zeltplatz (Campingbusse oder Wohnmobile sind leider nicht erlaubt)
  • Sanitäre Anlagen (Toiletten und Duschen)
  • Grillgelegenheit

Und es kostet keinen horrenden Aufpreis wenn man seine Startunterlagen vorher geschickt bekommen will, denn das gehört einfach dazu. Somit ist morgens dort auch alles sehr entspannt- also meldet Euch hier an, um nächstes Jahr mit mir an den Start zu gehen 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Bericht der BILD

Fernsehbeitrag des SR in der Sportarena

Hier findet Ihr noch mehr Bilder zum Event- es sind Tausende- und ich hoffe sie motivieren zum Mitmachen 🙂

Bilder von Lukas Hafner

Bilder von Karlsberg

Bilder von SOL.de

Bilder von WUD

Bilder von La La Loop

Bilder von MK

Bilder von Machmallauter- Knipser

Bilder Vorher Toughrun 2015 

Bilder Nachher Toughrun 2015

Bilder von Fotografie Holger Bousonville

Bilder von Oliver Jacobs

Bilder von Sebastian Witti Start/Ziel

Bilder von Sebastian Witti Battlefield

Bilder von Sebastian Witti Mudpool

Bilder von Andrea Nagel Highway to Hell

Bilder von Andrea Nagel Battlefield

Bilder von Sebastian Witti Powerride

Bilder von Carsten Müller Battlefield

Bilder von Sebastian Witti Swamp

Bilder von Carsten Müller Highway to Hell

Bilder von Your Day Photographie vom Heiratsantrag

Bilder vom Toughrun- Weg zum Mudpool

Bilder von Andrea Nagel Dungeon

Bilder von Carsten Müller Swamp

Bilder von Carsten Müller Powerride

Bild Zeitung Saarland vom 24.11.2011

Die Checkliste zum 5. TOUGHRUN Geburtstag

Lieber spät als nie- ich habe gerade gepackt und das ist in meinem Gepäck zum 5. TOUGHRUN- AB IN DE Batsch in BEXBACH

Hier also meine Liste:

1. Bereite Dich darauf vor, mit der kompletten Laufausrüstung zu Matsch zu landen- bestenfalls hast Du das vorher mal ausprobiert

2. Ziehe am besten Funktionskleidung an, denn die meisten Kostüme saugen sich gnadenlos voll und im Matsch und im Wasser macht das keinen Spaß. Hosen die die Knie bedecken und Fahrradhandschuhe schützen gegen Schürfwunden. Je weniger Du anhast umso weniger wird nass und schwer.

3. Bitte: Heul nicht wenn Du schmutzig wirst, daher am besten alte Sachen die Du eventuell nicht mehr mit nach Hause nehmen wilst, anziehen. Devise hier: Heul net- es’is Toughrun!

4. Schuhe dürfen auch gerne älter sein, aber es kommt auf die Schnürung an.
Hier ist die Marathonschnürung gut erklärt um der Ferse mehr halt zu geben. Vergesse aber dennoch den Doppelknoten nicht- Dreifach ist übrigens noch besser…. und durch den Matsch am besten auf allen Vieren wenn es nicht zügig voran geht. Schuhe suchen im Matsch ist kein Spass. Wenn Ihr professionell rangehen wollt: Trailschuhe- und in Erinnerung behalten das Wasserfeste Schuhe auch kein Wasser rauslassen 🙂

5. Sei früh genug da- Du musst ca 10-15 Minuten laufen bis zum Start- Außerdem ist die Gaudi vorher immer genial

6. Nimm Hilfe an während des Laufs, Helfe aber auch wo Du kannst.

7. Immer lächeln! Fotografen lauern überall und die B-Note ist wichtig!

8. Du brauchst für nach dem Lauf 2 Mülltüten: Eine für deine schmutzigen Klamotten und eine zum draufstellen

9. Nimm eine Schere mit um eventuell die Schnürsenkel aufzuschneiden

10. Handtuch und Badelatschen um in den Gardenaduschen zu überleben sind Pflicht- am besten die trockenen Kleider in einer extra Tüte geschützt. Es gibt kein warmes Wasser- nur als Vorwarnung.

11. Meine Krone 🙂

12. Deine Sachen für danach kannst Du öffentlich deponieren- lass keine Wertsachen darin

13 Kürzt eure Fingernägel! (Danke an Jasmin, da ich nämlich keine langen Fingernägel Trage, hab ich nicht dran gedacht) Ansonsten erledigen das die Hindernisse sehr unsanft für Euch.

14. Schau Dir vorher den Wetterbericht an- und bereite die auf die Temperatur danach vor. Während dem Lauf ist das eher egal.

15. Schlechte Laune und Aggressionen sind völlig unangebracht- Spare Dir diese Energie und lauf dafür einfach schneller, reicht das nicht, trage einen Reifen die komplette Strecke oder singe den anderen Mitläufern ein Lied.

Ihr erkennt mich an der Krone und an den pinken Klamotten 🙂

Happy Birthday TOUGHRUN zum 5. Geburtstag- ich bin gespannt.

Habt Ihr noch Fragen? Immer her damit!

von chiamh Veröffentlicht in Laufen Verschlagwortet mit

Der 42. BMW Berlin Marathon- Ein langer Weg….

Ende Juli hatte ich das Glück, bei Team Erdinger Alkoholfrei, einen der begehrten Berlin Marathon Startplätze zu gewinnen.

Über Facebook startete ich einen Aufruf wer mich denn für eine Nacht aufnehmen würde und Mandy (auch eine frühere Brooks Run Happy Messengerin) sagte mir sofort zu 🙂

Flüge waren schnell gebucht und bei Garmin Connect ein pulsgesteuerter Trainingsplan heruntergeladen.

Bis auf eine Einheit, habe ich alle Trainings absolviert.

Meine Vorbereitung ist echt super gelaufen und ich habe mich sehr gut vorbereitet gefühlt als ich im Flugzeug nach Berlin gesessen hab.

Mandy hat mich wie verabredet am Flughafen abgeholt und bei Ihr zu Hause gab es selbstgemachte Pizza für mich. Geschlafen hab ich trotz Vollmond ganz gut und wachte morgens voller Aufregung auf.

Schnelles einfaches Frühstück mit Toast, Honig und Erdnussbutter dazu grüner Tee. Schnell ins Bad, anziehen und ab zur Bahn.

Vor Ort kurz den Weg zur Notfallstartnummernausgabe verpeilt, aber dann doch gefunden. Mit Hilfe  von Mandy hab ich nicht die Nerven verloren. Startnummer ans Shirt – aus der Nummer komme ich jetzt nicht mehr raus 🙂

Mandy navigierte mich durchs Gelände bis wir den Team Erdinger Stand sehen konnten und schon musste ich mich von Ihr trennen. Hier ist der Bereich für die Starter weitgehend abgeriegelt und Angehörige und Freunde dürfen leider nicht mit rein. Fotografen sind überall um den großen Tag zu dokumentieren- und irgendwie zog ich diese wieder magisch an.

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Bei Teammobil habe ich dann meine Sachen abgegeben und mich am Dixie angestellt und bin da direkt auf Stefan getroffen, der bei Garmin arbeitet und schon bei diversen Events im Team mit mir am Start war. Schön auf ein bekanntes Gesicht zu treffen- das lenkt doch sofort von der Aufregung ab.

Am Team Stand gab es noch einen Schluck Wasser und eine halbe Waffel und schon befand ich mich auf dem Weg in den Startblock.

Und was soll ich sagen- alleine bei dem Gedanken daran wie ich mich gefühlt habe und wie alles auf mich gewirkt hat, bekomme ich direkt Gänsehaut.

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Berlin hat mich überrannt: Mit Menschen, Eindrücken, Gefühlen und Erstaunen- aber dazu mehr.

Ich fand meinen Platz im Startblock H. Erster Startschuss um 9:00 für den ersten Startblock. Alles ruhig.

Irgendwann Startschuss für den 2. Startblock- ich muss und bedingt noch mal an ein Dixie.

Dort traf ich auf zwei nette Damen aus San Jose- sie waren schon zum zweiten Mal hier am Start und auch völlig aufgeregt weil es hier so toll sei.

Zurück im Startblock stand ich neben zwei Damen aus England. Auch mit dem Ziel: Mit Spaß ankommen.

Irgendwann setzte sich der große Block in Bewegung. Was für eine Stimmung- ich war sprachlos. Das hier war anders, anders als alle Läufe bei denen ich bisher gestartet war. Menschenmassen an der Strecke. Schilder, Musik, Party.

Ich hatte vermutet das es unfassbar sein würde, aber es war noch viel besser. Mittlerweile dämmerte es mir warum hier Läufer hunderte von Euros ausgeben um dabei zu sein. Das hier war die Berlin Marathon Party.

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Ich trank ab Kilometer 5 an jeder Verpflegungsstelle Wasser und jede zweite zusätzliche Tee und Iso. Ich hatte mich vorher informiert und mit der gleichen Marke im Training gearbeitet um meinen Magen vorzubereiten.

Es ging alles so schnell hier: Ich war immer abgelenkt durch die Umgebung und hatte so viel Spass. Irgendwann befand ich mich in der angekündigten Powerzone bei Kilometer 27,5, wo ich mich mit Gel eindeckte. Auch mit diesem Gel habe ich trainiert- nur in einer anderen Geschmacksrichtung. Eins habe ich direkt zu mir genommen und eins eingesteckt.

Eine Zone mit Musik: Because I’m Happy- Mr. Pharell dröhnte aus den Boxen. Yeah! Ich freute mich klatschte und der Moderator meinte das das Lied ja so passend wäre zu meinem Shirt: Brooks RUN HAPPY Team 🙂

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Es lief super- Tempo immer zwischen 6:30-6:45- so wie es vom Herzfrequenzbereich her auch geplant war.

Doch dann schnellte bei Kilometer 30 meine Herzfrequenz plötzlich von 149 auf 172 hoch- ganz ohne das sich an der Strecke oder meiner Geschwindigkeit etwas geändert hätte. Irritiert schaute ich auf meinen Garmin FR 920 XT- stimmte der Wert? Kurz darauf Magengrummeln und Bauchweh. Ich spürte förmlich wie es in mir brodelte.

Ich fragte eine Ordnerin wo ein Dixie sei: Und die Antwort war: In der nächsten Nähe sei keins-aber hinter Ihr die Büsche sollten es auch tun. Also ab durch die Hecke.

Einzelheiten erspare ich Euch. Ein Mann kam aber um die Ecke und ich fuhr ihn direkt an, dass ich es nicht geschafft hab mich weiter in die Ecke zu verstecken und das es mir egal ist ob er mich sieht. Und er meinte nur es ist ihm egal, wenn es mir egal sei das er sich neben mich in die Hecke setzt. OK- das war deutlich. Ich wünschte Ihm eine gute Besserung und frohes Weiterlaufen.

Aber mein Magen gab noch keine Ruhe. Bis Kilometer 33 musste ich mich noch übergeben und noch 2 Dixies aufsuchen.

Und eigentlich war ich bei Kilometer 33 mental so weit das ich aufgeben wollte, die Bauchschmerzen waren einfach zu heftig wenn ich versuchte zu rennen.

Ich schaute mich um, gab es hier eine Straßenbahnhaltestelle oder Tram um zurück in den Zielbereich zu fahren? Mein Blick blieb bei Matty hängen- sie kenne ich über Facebook- auch eine absolut passionierte Läuferin. Also bin ich zu Ihr.

Sie erkannte mich 🙂 Wir umarmten uns und sie bot mir Verpflegung in Form von Schokomuffins und Red Bull an – ich erzählte Ihr von meiner Lage und sie sagte nur: Du siehst super aus- du mussst weiterlaufen- die nächsten 8 Kilometer werden Dich die Musik und die Zuschauer tragen. Also nahm ich ein Red Bull zu mir- ich fühlte mich mittlerweile wie eine leere Brotdose- und merkte wie wieder etwas Leben in meinen Körper zurückkehrte.

Ein riesiges Dankeschön noch mal von mir an Matty – Ohne Dich an dieser Stelle hätte ich abgebrochen.

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Mandy hatte ich mittlerweile geschrieben. Sie wartete bei Kilometer 36 auf mich. Das Gel das ich extra mitgenommen hatte hab ich weggeworfen. Das Gel was Sie für mich aufbewahrt habe wollte ich auch nicht.

Sie strahlte mich an und meinte das Sie im Ziel auf mich warten würde. Fakt ist ich hab Sie noch 3 Mal gesehen da Sie mit der Straßenbahn immer eine Station weiter fuhr um mich wieder anzufeuern.

Bands, DJ’s und private Partys an der Strecke hielten mich vom aufgeben ab. Ich ging und joggte im Wechsel. Wobei das gehen überwog. Egal. Ich sang mit wo ich konnte um mich zu motivieren. Aretha Franklins – Think!, Himbereis zum Frühstück, Jailhouse Rock, Cocaine, MFG und so viele mehr. Auf einem kleinen Teilstück war es dann ruig und ich legte meine IPod noch mal an ein Ohr an. Mein Playlist gab gerade Closer to the Edge von sich. Irgendwelche Zuschauer schrien meinen Namen und ich konnte es kaum fassen was hier passierte. Gänsehaut. Und da war Sie: DIE ZIELGERADE!

So viele Menschen, so ein Anfeuern und Geklatsche habe ich noch nie erlebt. Ich lief entlang der Bande und klatschte alle ab. Das war mein Moment. Ich hatte Tränen in den Augen (und gerade wieder – was für ein Erlebnis).

Ziellinie- Fassungslos das ich es doch geschafft habe kam ich im Ziel an.

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Medaille bekommen und Versorgungstüte abgeholt. Zurück zum Team Erdinger Stand nahm ich ein alkoholfreies Bier mit- aber mein Magen rebellierte auch hier direkt. Schade, aber trinken konnte ich es nicht. Dann schnell etwas warmes angezogen, erneuter Dixie Besuch und ein wenig frisch machen. Mit Mandy telefoniert und schon befanden wir uns auf dem Rückweg.

Eigentlich wollte ich mich noch mit einem Les Mills Kollegen treffen, aber mein Magen war nicht in der Stimmung. Kein Hunger kein Durst.

Bei Mandy belebte mich die Dusche mit neuem Leben.

Irgendwie hab ich dann was mit der Bestellung von MyDriver verballert und Mandy hat mich kurzerhand auch wieder zurück zum Flughafen gefahren. Auch auf diesem Weg noch mal ein riesiges Dankeschön für Deine tolle Betreuung ❤ und Gastfreundschaft.

Was ist nun mein Fazit zum Berlin Marathon? JEDERZEIT WIEDER!

Was nehme ich mit nach Amsterdam? Ich werde zum ersten Mal mit Trinkrucksack und eigener Verpflegung starten um einfach die Faktoren von außen auszuschließen. Vielleicht war es die niedrige Temperatur vom Wasser, oder das Gel das eine andere Geschmacksrichtung hatte- keine Ahnung.

Laut Auswertung bin ich über 6 Kilometer gegangen, plus 4 Stopps an der Seite- also eigentlich eine nicht so schlechte Zeit wenn man es gesamt sieht mit 5:24:38.  Meine schlechteste Zeit ever, aber das Erlebnis war es wert.

Vom Team Erdinger kam am Freitag die Nachricht das ich eine Marathonreise nach London gewonnen habe, dieser findet nächstes Jahr im April statt. Was für eine Motivation für nächstes Jahr 🙂

Einen Dank auch hier an meine Trainerkollegen die meine Stunden im Studio übernehmen wenn ich an solchen Läufen teilnehme :-*

Bis dahin RUN HAPPY!

Und weil es einige Nachfragen gab: Der Schuh an meinen Füßen ist der BROOKS LAUNCH 2 in der Aurora Edition. Diesen Schuh habe ich mir gekauft und ich bin absolut begeistert davon.

Meine Strümpfe wurden mir von WRIGHTSOCK kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Model war der Coolmesh II quarter mit dem ich blasenfrei und ohne Probleme durch den Marathon lief.

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen