Toughrun- Ab in de Batsch! Jetzt noch schnell anmelden ! Absolut Einsteiger geeignet…

Wie jedes Jahr zieht es mich als BATSCHQUEEN ins schöne Bexbach um mich dort der Herausfordung vom Toughrun Saar zu stellen.

   

  

  

 Was macht den Toughrun so besonders?

Ein kleines Starterfeld, eine abwechslungsreiche Strecke, tolle Organisation? Ja das alles gibt es da- ich starte dort aber immer wieder wegen der familiären Atmosphäre. Man kennt sich mittlerweile. Die Stimmung ist ungeschlagen gut und eigentlich ist es wie wenn man auf einen Geburtstag geht 😜

Die Strecke von 13 km läuft man in 3 Runden. Hat man nach 2 Runden schon Bierdurst ist das kein Problem: Keine Zeitnahme und keinen Druck- das ist es, was diesen Lauf besonders für Ersttäter so attraktiv macht.

Meine Kolleginnen entschieden letztes Jahr auch nach 2 Runden das es Zeit für ein kühles Blondes sei und haben dennoch einen Preis gewonnen 😊

Also Mädels – traut Euch! Lasst uns zusammen den Toughrun mit Frauenpower füllen und jede Menge Spaß haben.

Am 10.10.2015 heißt es dann Ab in de Batsch!

Anmelden kann man sich hier noch bis zum 31.8.2015.

Das Team lässt sich jedes Jahr was neues einfallen und ich bin gespannt was dieses Jahr auf uns zukommen wird.

Wir sehen uns im Matsch 👍🏼
Danke hier schon mal an das Toughrun Orga Team, das mir den Startplatz zur Verfügung gestellt hat 😘

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Wieso verurteilt Ihr mich?- Ein Wutpost!

Wenn Ihr keine Lust auf kritische Beiträge habt lest nicht weiter.

Ich werde auch nicht anfangen mit: Normalerweise schreibe ich so was nicht, oder das ist nicht meine Art. Das wäre gelogen.

Ehrlichkeit ist meine Art- und wenn Ihr damit nicht zurecht kommt, kann ich Euch nicht helfen.

Im Moment bin ich mal wieder sehr niedergeschlagen. Das war schon mal der Fall. Ich habe 2004-2005 ziemlich viel Gewicht verloren und mit dem Laufen angefangen. Irgendwann ging ich auf die Suche nach einem geeignetem Studio um mehr zu trainieren.

Ich vereinbarte mehrere Probetrainings und in einem Studio stellte mich der „Trainer“aufs Laufband mit den Worten: Lauf Dich mal 10 Minuten warm. Da ich vorher noch nie auf einem Laufband war, fragte ich stutzig wie schnell ich denn laufen solle. Die Antwort 4,5 km/h. Ich merkte an das ich auch Halbmarathon laufe und der „Trainer“ sagte mir ins Gesicht das ich so aber nicht aussehen würde. BÄM! Bitte was? War das gerade ein Kinnhaken oder ein Baumstamm der auf mich gekippt ist?

Ich stoppte das Laufband, holte meine Sachen und ging.

Daran habe ich echt lange geknabbert.

Irgendwann fand ich mein Studio dann doch- im Fit N‘ Fun- Fitness und Gesundheitszentrum wurde ich wie ein normaler Mensch behandelt. Wurde beim Eingangscheck für meine Ausdauer auf dem Ergometer und Gelenkigkeit gelobt.

Ich entwickelte eine Vorliebe für Kurse und meine Ausdauer und Muskelkraft wuchs.

Immer wieder waren bei Laufveranstaltungen die missbilligen Blicke die mich abcheckten. Ich bin nicht schlank. Nein ich bin kompakt.

So war es ein Hoch und Tief.

2011 war mein erstes Jahr als Tester für Brooks. Was war ich glücklich. Endlich mal eine Firma die nicht die schnellsten Läufer auswählt für Ihre Produkte zu testen, sondern einfach Läufer die einfach nur total gerne laufen und Spass daran haben.

In dem Programm bin ich bis heute, bestimmt nicht ohne Grund 🙂

Mittlerweile habe ich bis zur Marathon Distanz alles gelaufen. Ich habe diverse Triathlon Distanzen gefinisht und wurde sogar einmal dritte in meiner Altersklasse. Dennoch straft mich die Außenwelt mit abfälligen Blicken wenn ich mit kurzer Tight und Tanktop laufen gehe. Darf ich das nicht? Was gibt Euch das Recht dazu? Seid Ihr, die im Auto an mir vorbeifahrt während ich lächelnd (manchmal singend) laufe, sportlicher? Hübscher? Besser gebaut? Ja kann sein, aber dennoch habe ich Spaß genau so zu sein wie ich bin.

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2012 wagte der Chef vom Studio den großen Schritt mich zur Trainerin auszubilden- und dafür kann ich gar nicht genug Danke sagen. Ich fühle mich so als ob ich nie was anderes gemacht habe als Leute zu unterrichten und Sie mit Begeisterung durch die Stunden zu bringen.

Ich bin nicht die Schnellste, bestimmt nicht die Formschönste aber ich habe eine unermüdliche Ausdauer. Mit nur 3 Wochen Vorbereitung einen Marathon zu finishen- könnt Ihr das? Könnt Ihr 6 Kurse am Tag geben und jeden energiereich unterrichten? JA! ICH KANN DAS! Und das kann ich mit Stolz sagen. Ich kann das ohne jeden Tag #foodporn #healthy #bebrave #xxxxx zu posten. Ich mach das einfach. Einfach nur weil es mir so viel Spass macht andere mit meiner Energie anzustecken. Wenn dann mein Kreislauf mal im Kurs nicht fit sein sollte (selten,aber bei Hitze kam das schon vor) erzähle ich den Teilnehmern das es immer wichtig ist auf seinen Körper zu hören. Das Technik vor Gewicht geht. Das Sie Spass haben sollen und einfach die Stunde im Team geniessen und überleben sollen. Und es funktioniert. Einen Spitznamen den ich im Studio bekommen habe: Das blonde Power Gerät. Aber es gab auch schon Teilnehmer, die mir nach der Class gesagt haben, das Sie mir so viel Power nicht zugetraut haben. Klar: Ich sehe einfach normal aus. Ich rede normal, ich wirke nicht überaus sportlich. Aber sobald ich im Kursraum bin, bin ich AN. Mein Blut kommt in Wallung, ich strahle und meine gesangsausgebildete Stimme läuft auf Hochtouren.

Wenn ich Laufe mache ich das mit Herzblut. Ich geniesse jeden Meter, besonders seit dem 261 WMNS Marathon in diesem Jahr. Auch meinen Trainingsplan von Garmin für den Berlin Marathon halte ich mit jeder Menge Spaß ein. Umso schlimmer das ich beim Laufen abfällige Blicke ernte. Von Autofahrern, Rentnern, Bauarbeitern, und sogar ganzen Familien. Anstatt zurückzugrüßen (ich Grüße immer) werde ich von Oben nach unten gemustert. Super! Ich lächele dann noch mehr und manchmal geht mir ein : „Grüßen muss echt weh tun“ über die Lippen.

Was ist also mit der Menschheit passiert? Warum erhält man nur als abgemagertes Irgendwas Anerkennung beim Sport? Wieso ist die Erwartungshaltung an normal aussehende Menschen so gering? Eine schöne Übersicht habe ich mal irgendwo gesehen mit den verschiedenen Figurtypen bei verschiedenen Sportarten. Leider ist das Schönheitsideal im Fernsehen eher bei einem unterernährten 15 Jährigen Mädchen angelangt. Sorry- bin ich nicht- will ich auch nicht sein.

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Ich will so akzeptiert werden wie ich bin! Als Sportlerin und Trainerin.

Ich habe schon so viele unterschiedliche Ernährungskonzepte probiert. Bei vielen fehlt mir dann aber die Kraft um mein Pensum so zu halten wie es für mich normal ist. Im Moment verändert sich mein Körper mal wieder durch das Marathontraining. Was danach kommt? Keine Ahnung.

Warum dieser Blogbeitrag so wütend ist: Weil mich die Menschen um mich herum so wütend machen. Ich bin kein schlechter Mensch nur weil ich 7 kg über meinem Idealgewicht (BMI- so was veraltetes Instrument) liege! Laut der InBody Waage ist nämlich alles im grünen Bereich: Ich bin kompakt- ja- aber mit sehr vielen Muskeln! Warum kann ich nicht auch so ein ROLE MODEL sein? Fit und glücklich sind ja wohl zwei erstrebenswerte Dinge?

Wenn ich dann noch drauf angesprochen werde, warum ich mir nicht das Fett am Bauch absaugen lasse könnte ich komplett durchdrehen: Leute das ist ein medizinischer Eingriff! Und eine Narkose bringt immer ein Risiko mit sich. Meine Antwort darauf könnt Ihr Euch vorstellen- ist aber nicht jugendfrei- daher tippe ich diese hier nicht.

So jetzt geht es mir erst einmal besser und ich fahre gleich wieder ins Studio um mit meinen Teilnehmern zu schwitzen. Mit SPASS- viel SPASS!

Entschuldigen werde ich mich für diesen Beitrag bei niemand.

Also raus mit Euch und geht aufgeschlossen durch die Welt!

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Fisherman’s Friend Strongmanrun Ferropolis 2015 – Easy Peasy im RunHappy Team

Am Samstag ging es die knapp 540 km in Richtung Dessau.

Dort hatte Brooks das RunHappy Team zum gemeinsamen „Extremhindernislauf“ in Ferropolis eingeladen.

Mit mir am Start: Jasmin, als Unterstützung und Stimmungsnest war Stefan dabei.

Nach 7 Stunden (inkl. 4 Pausen und langen Staus) erreichten wir das Hotel.

Phillip und Bengü begrüßten uns herzlich und der weitere Ablauf wurde besprochen. Endlich wurden auch einige virtuelle Bekanntschaften Realität und die Chemie hat einfach gestimmt.

Aus dem aktuellen Brooks Team waren am Start:

Christiane-unsere Ersttäterin in Sachen StrongmanRun. Ich hoffe ich konnte Dir vorher ein wenig die Aufregung nehmen. Schaut mal auf Ihren Blog in den Bericht zum StrongmanRun rein :-).

Alf- mit mir Dienstältester Blogger bei Brooks und so voller sprühender Energie. Mehr von Ihm lest Ihr in seinem Blog hier.

Nach einem kurzen Spaziergang und einem Powernap war ich topfit und sehr hungrig.

Die, vom externen Caterer angelieferten, Portionen waren jedoch sehr übersichtlich und ich war dankbar das das Hotel noch Flammkuchen für uns aufgebacken hat.

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Noch mal schnell aufs Zimmer und dann ab nach Ferropolis. Ich war ganz wild auf die Wasserhindernisse. Letztes Jahr hatte ich schon soooo viel Spaß hier.

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Geparkt- Check! Wir hatten noch viel Zeit und so gingen wir zu Fuß vom Parkplatz zum Eventgelände. So konnten wir schon einige Teile von der Strecke sehen. Schon hier viel uns auf das es sehr lange Laufwege geben würde – na gut. Es stand ja eh eine lange Laufeinheit als Training für den Berlin Marathon an.

Es war warm, schwül und der Radler schmeckte fantastisch. Nach dem Fußmarsch erreichten wir das Gelände. Jasmin holte ihre Startunterlagen, ich lies mir völlig problemlos das Team am Helpdesk ändern.

Nächster Halt Brooksstand. Auch hier war wieder die Fotobox dabei und wir haben sie wieder genutzt- klar. Ein kurzes Interview für die Kirch- Medien Gruppe. Hier gab es dann leider nur einen Satz aus meinem Mund in den Nachrichten auf Sat1, ProSieben und N24 zu sehen, lustig fand ich es dennoch. Falls Ihr es verpasst habt schaut hier.

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Ich habe meine Tattoovorräte (Run Happy) wieder aufgefüllt und so langsam trafen alle ein. Durchsage : Strecke von 12 auf 9,2 Kilometer pro Runde gekürzt. OK- ändert für mich jetzt nix- ich werde Spass haben. Aber einige Läufer waren glücklich und andere erbost. Hm ich kann mich in beide Seiten rein fühlen, aber ärgern bringt ja nix. Der Veranstalter hat hier bestimmt nicht willkürlich gehandelt, sondern nur zu unserer Sicherheit gehandelt.

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Eine kurze Fotosession mit Bengü, Alf und Runnersworld und nochmal schnell aufs Klo. Noch einen Schluck Gerstenkaltschale von Stefan und schon bahnte sich das Brooks RunHappy Team seinen Weg nach vorne: First50!

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Wie Helden bahnten wir unseren Weg durch die anderen Läufer. So standen wir ganz vorne- also wirklich vorne. Hier gab es Party für alle! Der Moderator heizte uns ein und ich konnte es kaum erwarten die Wasserhindernisse zu bewältigen.  Die Stimmung im Team war echt mehr als genial: Tanzen Gröhlen, Abklatschen- alles dabei 😉

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Die Musikauswahl war die bekannte- Jump Around, Song 2, Beastie Boys……

Und auf einmal Countdown: 10, 9, 8, TomTom Cardio starten, 7, 6, 5 ooooooohhhh ich hab Puls, 4, 3, 2 gooooooooooo!

Schnell los und links an die Seite und erst mal die schnellen vorbeilassen. Fairness geht vor! Daher waren Jasmin und ich erstmal defensiv unterwegs um nicht ein laufendes Hindernis zu sein. Irgendwann waren wir im Lauftrott. Der Weg zum ersten Hindernis (Reifen) zog sich. Irgendwie glaube ich das das Hindernis anders geplant war- hier standen zwei riesige Container mitten im Weg….. Das Hindernis war eine Leichtigkeit, aber mein Blase meldete sich gerade bösartigst.

„Tschasmaen ich muss echt dringend“- und schon rannte ich quer durch die Absperrungen in die Hecken. Erleichterung, leider nicht ganz geschützt vor den Blicken der letzten Läufer. Hose hoch, Ein Surren über meinem Kopf??? Toll die Drohne- kann auch nur mir passieren, und Läufer die verdutzt schauten. Mit einem : Ihr habt nix gesehen! bahnte ich meinen Weg zu Jasmin zurück. Das größte Problem waren hier blendende Scheinwerfer die einen klaren Blick auf den Untergrund unmöglich machten.

Ich entdeckte Philipp in der Menschenmenge vor uns und schrie Ihn an 🙂 Er winkte und war dann auch schon weg.

Und wieder laufen- zick zack! Das ist fast wie Runden laufen- und das mag ich nicht so gern. Dann das Netz- kurzer Blick in de Kamera und weiter. Jasmins Schuh hatte mittlerweile ein Eigenleben und ging trotz doppelter Knoten immer wieder auf. Hindernis 3 war ein lustiger Mix aus Hürden und Strohballen, nix weltbewegendes.

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Stille, Moment mal- Stille?!?! HALLOOOOO! Geht’s noch? Das hier war ein StrongmanRun. Normalerweise war hier Gegröhle und SIngen an der Tagesordnung. Ok, stimme ich halt mal was an: Do Do Do DO Do Dooooo Doooo, und tatsächlich es gab einige Mitsinger. Geht doch. 20 Sekunden wieder Stille. Oh Mann! Was ist denn hier nur los.

Nächstes Hindernis ein Schlammgraben mit einem Netz damit man sich bücken muss. Danach hatten asmin und ich auch endlich die gewünschte Farbe: Braun!

Dann kam das Abbiegen durch das Gestrüpp am Campingplatz vorbei: Yeah eine Pfütze!  Die war uns- Klatsch- Wasser und Schlamm zierten unsere Beine und die orangenen Shirts. Was jetzt schon aufgefiel: Sehr wenige Zuschauer und noch weniger Fotografen. Normalerweise ist das Sportograf- Team doch überall?!?

Und wieder Laufen, bis eine Wand vor uns lag. Laut Internet sollte es Seile zum drüberziehen geben. Aber auch das Hindernis war schnell genommen und auf der anderen Seite brachte uns ein beherzter Sprung wieder auf den Boden.

Laufen durch die Nacht- Ein Spiel von Licht und Schatten. Hindernis 6 zwang uns auf den Boden. Wasser im Sprühnebel und Stromkabel waren hier unser Gegner. Da diese aber großzügig verteilt waren kamen wir so durch. Das schlimmste an diesem Hindernis waren die Disteln und Brennesseln die unsere Hände quälten.

Es sollte ein Hindernis folgen das sich Schlammopolis nennt. Meine Erinnerung lässt mich hier leider etwas im Stich. War das das Schwimm/Matschengel Hindernis Jasmin? Ich weiss es nicht mehr…. kann mich nicht erinnern ohne Netz über dem Kopf an irgendwelchen Matschhindernissen mich gesuhlt zu haben.

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HighFive, LowFive : Das Zusammenspiel aus Klettern und Kriechen kennen wir und das ist in der zweiten Runde auch herausfordernd. In der Ersten eher so jooooo.

Up in the Air- Hindernis 9- das hab ich mir höher vorgestellt. Zweimal umgreifen und man war drüber.

Hindernis 10- Senkrechtstarter? Ich bin verwirrt- ich hab hier nur ein Kletterhindernis auf der kurzen Strecke in Erinnerung war das jetzt 9 oder 10?

Die Waschstraße kann man wohl kaum als Hindernis sehen- hier gab es nur Spaß, denn wer kann schon zu Hause im Bad so viel Schaum in der Wanne haben 🙂

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Das Hindernis Stair Run machte mir dieses Mal gar nix aus. Ich fühlte mich topfit als ich die Treppen runter und hoch rannte- mein Trainingsplan bringt also was.

Es folgte ein wenig bergab laufen und mit dem Hindernis Down Under zwang man uns unter Gittern noch mal in die Knie, bevor es endlich ins Kühle Nass ging.

Gegröhle von Stefan begleitete uns- Endlich mal Stimmung! Vorher hatte ich die Leute immer angeschrien sie sollen uns anfeuern……

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Dark Water hieß die Willkommene Erfrischung! Und falls ich nächstes Mal nochmal hier starte, gehe ich vor dem Start ins Wasser. Mein absolutes Highlight! Ich tauchte komplett ein. So angenehm!

Durch den Sand auf das Hindernis Guten Rutsch!

Ja ich bin verwöhnt- daher ist diese Rutsche viel zu kurz! Beim SMR am Nürburgrung und beim Toughrun- Ab in de Batsch! ist diese viel länger, und mehr Rutschen bedeutet mehr Spaß!

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Wir nahmen den Weg zur zweiten runde. 1h15- ok- das hätte schneller gehen können- muss aber nicht.

Auf dem Weg zum ersten HIndernis meldete sich Jasmins Blase, dann meine-  schnell einen geschützteren Platz gesucht und erleichtert. Keine Drohne in Sicht. Weiter.

Im Dunkeln im Zickzack mit Blendelicht übers Feld. Am Netzhindernis mit den Fotografen geflaxt ging es mit Pfälzer (G)Liedgut – hihi- Ja so e guter Palzwoi, der laaft der in de Hals noi und weiteren Gassenhauern weiter. Auch das stoß noch mol uff mei Schatz ich riech die Lewwerworscht so gern, verunsichtere unsere Mitläufer eher aks mit einzustimmen.

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Nach ein paar Hindernissen begannen nun meine Schuhe aufzugehen- Ahhhhhhhhhhhhhhhh- so ein Mist.

Mein Schreien wurde erkannt und ich wurde mit einem Du schon wieder von einer Männergruppe begrüßt. Ich erlaubte Ihnen einen Musikwunsch. Dieser war- Achtung- Die rote Sonne von Barbados! Meine Damen und Herrn die Flippers! Also sangen wir lautstark : Die rote Sonne von Barbados, für Dich und mich scheint sie immer noch- unglaublich was der Schlamm aus Menschen macht.

An dem Kriechschlammhindernis wurde mir eine helfende Hand gereicht- ich bedankte mich artig. TSCHASMAEN- wo bist Du??? Die Antwort kam: “ Ich Schwimme“- Was? Ich beugte mich unter die Abdenkung und Jasmin lag bäuchlings im Schlamm. Mir entfuhr ein: „Du bis so bekloppt“- kurz darauf ein „Scheiss drauf“ und ich lag auf dem Rücken und machte den ersten Matschengel meines Lebens. Die Männer um uns rum (langsam erschöpft und stark atmend) schauten nur fassungslos.

Weiter gings zu eine Naturmatschloch ( vielleicht war das das Hindernis welches ich nicht gefunden habe) und auch hier legte mich mich noch mal rücklings ins Wasser- aber nicht ohne Grund wie viele jetzt vielleicht denken: Nein, meine Rückseite hing voll mit Schlamm und war dementsprechend schwer geworden. Ok und Spass hat es auch gemacht 🙂

Ich hatte Hunger! Viel Hunger in der zweiten Runde. Irgendwie war das das erste Mal das ich so richtig Verlangen nach Bananen hatte.  Also rein damit.

Wir liefen weiter- es wurde immer ruhiger- Carmen langweilig!

Dan zurück zu dem Up in the Air/ Senkrechtstarter gedöhns. Besoffene auf dem Rad, Auf der Laufstrecke! Ich raste aus- völlig. Die Ordnerin bittet den Fahrradfahrer die Strecke zu verlassen. Ich tue das selbe und in sehr laut und verdammt unfreundlich.

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Schaum- check! Treppe- immer noch rennend und springend (ja ich glaube ich war noch nie so gut in Form wie im Moment) erreichen wir das Down Under- mit einem Stefan mach die Kamera fertig sie kommt! Bereite ich mich aufs Wasser vor. Platsch! Ne hier gehe ich nicht mehr raus. Viel zu gut! Geil! ich liege un plansche. Stefan schreit was von Action- also seitwärts Köpper im Wasser. Die Taucher stehen da als ob ich eine Krankheit hätte. In einer Ecke stehen Läufer und waschen Ihre Sachen aus.

Irgendwann überwinden wir uns und rennen durch den Sand auf die Rutsch zu. Zack unten. Hände Schnappen. Hände hochreissen. Ziel. Fertig!

Keine Fotografen mehr im Ziel?!?! Was soll das denn? Ich nehme die Medallie. Hunger! Doch der war noch lange da. Zielverpflegung gab es keine mehr? Und man sollte sich vor Augen halten das die letzten Läufer über eine Stunde nach uns ankamen und bestimmt ausgezehrt waren.

Sorry liebes Orgateam, auch als offizieller Blogger kann ich die Zielverpflegung nur anmahnen! Die Teilnehmer haben Geld bezahlt, und da sollte im Ziel schon mal Streuselkuchen oder Müsliriegel zur Verfügung stehen. Vielleicht holt Ihr Euch einen Kekshersteller ins Boot, auf Mallorca klappt das super mit kleinen Kekspäckchen und es werdne auch keine Wespen angelockt. 4 alkoholfreie Warsteiner habe ich getrunken. Mit Alkohol, so wie letztes Jahr, gab es nix.

Ähm ja. 2h 35 min… Meine Uhr meint wir haben uns davon nur 2:15 bewegt. Das heißt der Rest war Unfug 🙂

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Alles in allem ein schöner Lauf. Nur habe ich mir mehr erwartet: Mehr Lichteffekte auch auf der Strecke, Vielleicht Schwarzlicht,  Laser, keine Ahnung. In meinen Trainingsplan für Berlin hat das super gepasst. Aber ganz ehrlich: Wir wollten einen Extremhindernislauf. Heulen musste da nachts wirklich keiner.

AAABER: Alles in allem hatte ich wirklich Spaß- zumindest in der kleinen Welt von Jasmin und mir war hier echt alles in Ordnung.

Das große Ganze muss anders betrachtet werden:

Mehr Hindernisse die auch kraftzehrend sind wären gut gewesen.

Jungs: Ein Stock im Arsch ist kein Rückgrat und vielleicht solltet Ihr das ganze auch nicht so ernst nehmen, dann klappt das auch mit dem Spass auf der Strecke 🙂

Verpflegung im Ziel ist Pflicht und Kür zugleich!

Öffnet beim nächsten Mal auch wieder so viele Toiletten wir letztes Jahr, dann erspart Ihr den Läufern Stress.

Sportografen waren viel zu wenige im EInsatz. Keine Bilder vom Start oder Ziel- auch nciht bei den unsortierten Bildern- das gabs noch nie!

Mein größtes Dankeschön geht hier noch mal an die freiwilligen Helfer, die Ihren Samstag Abend für uns geopfert haben. Vielen habe ich es persönlich gesagt, aber auch hier noch mal : Danke!

Danke auch an Brooks die mich mit dem PureGrit 3 schon für den Nürburgring ausgestattet haben und der auch hier wieder sein Können bewiesen hat. Danke auch für das Rahmenprogramm- und an die Mitläufer.

Danke auch an das StrongmanRun- Team für den Startplatz der mir gestellt wurde.

Die Fotos sind von RunnersWorld (Norbert Wilhlemi), Alf Dahl, Fisherman’s Friend, Bengü Murt (Brooks Running), Torsten Wünsche, mir und Sportograf.

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Fisherman’s Friend Strongmanrun Ferropolis- Meine Checkliste 2015

Wie immer gibt es kurz vorm Strongmanrun meine Checkliste für alle Neulinge oder auch Wiederholungstäter. Ich selbst gehe sie auch durch, um beim packen um nix zu vergessen. Im Moment ist mein Trainingsplan ja an dem BMW Berlin Marathon angepasst. Den habe ich mir beim Garmin Connect erstellt und halte mich seit der Gewinnmitteilung auch daran. So sind schon 80 Laufkilometer in eineinhalb Wochen Training zusammengekommen. Zudem zeigt BODYPUMP 94  Veränderungen an den Oberschenkeln und lässt mich am Berg besser durchhalten.

RUN HAPPY!

RUN HAPPY!

Wenn Du jetzt merkst das Du bisher nix außer Laufen trainiert hast, versuch noch ein paar Stabi- Übungen wie Hover, Sidehover, Spiderplank und Liegestütze einzubringen- damit stärkst Du deine kompletten Muskelketten auf der Vorder- und Rückseite und sicherst Deinen unteren Rücken besser gegen Verletzungen.

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TRAINING LÄUFT!

Hier also meine Liste:

1. Bereite Dich darauf vor, mit der kompletten Laufausrüstung zu schwimmen, klar gibt es eine Pussylane, das hat aber nix mehr mit Strong zu tun! Also Laufsachen an und ein den nächsten Tümpel.

2. Ziehe am besten Funktionskleidung an, denn die meisten Kostüme saugen sich gnadenlos voll und unter Wasser macht das keinen Spaß. Hosen die die Knie bedecken und Fahrradhandschuhe schützen gegen Schürfwunden. Je weniger Du anhast umso weniger wird nass und schwer.

3. Bitte: Heul nicht wenn Du schmutzig wirst, daher am besten alte Sachen die Du eventuell nicht mehr mit nach Hause nehmen wilst, anziehen.

4. Schuhe dürfen auch gerne älter sein, aber es kommt auf die Schnürung an.
Hier ist die Marathonschnürung gut erklärt um der Ferse mehr halt zu geben. Vergesse aber dennoch den Doppelknoten nicht- Dreifach ist übrigens noch besser…. und durch den Matsch am besten auf allen Vieren wenn es nicht zügig voran geht. Schuhe suchen im Matsch ist kein Spass. Wenn Ihr professionell rangehen wollt: Trailschuhe

5. Sei früh im Startblock wenn Du vorne mitlaufen möchtest- mindestens 45 Minuten früher wenn Du kein VIP bist der zu den First50 durchgelassen wird.

6. Nimm Hilfe an während des Laufs, Helfe aber auch wo Du kannst.

7. Immer lächeln! Fotografen lauern überall und die B-Note ist wichtig!

8. Du brauchst für nach dem Lauf 2 Mülltüten: Eine für deine schmutzigen Klamotten und eine zum draufstellen

9. Nimm eine Schere mit um eventuell die Schnürsenkel aufzuschneiden

10. Handtuch und Badelatschen um in den Gemeinschaftsduschen zu überleben sind Pflicht- am besten die trockenen Kleider in einer extra Tüte geschützt. Vor Ort wird es auch passieren das es kein warmes Wasser mehr gibt- nur als Vorwarnung. Wenn Du in Ferropolis auf dem Campingplatz bist: Erwarte auch hier kein warmes Wasser- zu keiner Zeit. Gab es letztes Jahr auch nicht.

11. Vergesse niemals Deine Startnummer und Deinen Championchip! Hast Du den nur geliehen vergiss auch die Rückgabe nicht und werfe den Chip nicht mit Deinen Schuhen weg

12. Wenn Du Bekannte dabei hast, bitte diesen Deinen Starterbeutel zu behalten, so hast Du ihn direkt zur Verfügung und musst nicht anstehen. Falls Du den Starterbeutel doch abgeben solltest, befestige das weisse Band daran und schreibe vorher, am besten mit Edding, deine Startnummer drauf

13. Da der Lauf zum ersten Mal nachts sein wird: Pack für den Rückweg mal ne Taschenlampe ein- man weiss nie was passiert.

14. Kürzt eure Fingernägel! (Danke an Jasmin, da ich nämlich keine langen Fingernägel Trage, hab ich nicht dran gedacht) Ansonsten erledigen das die Hindernisse sehr unsanft für Euch.

15. Schau Dir vorher den Wetterbericht an- und bereite die auf die Temperatur danach vor. Während dem Lauf ist das eher egal.

16. Schlechte Laune und Aggressionen sind völlig unangebracht- Spare Dir diese Energie und lauf dafür einfach schneller, reicht das nicht, trage einen Reifen die komplette Strecke oder singe den anderen Mitläufern ein Lied.

Ihr erkennt mich am modifizierten „Run Happy Team“ Shirt oder am Gegröhle 🙂 Wenn Ihr Lust habt sprecht mich an- auch gerne während dem Lauf.

Ich freu mich riesig auf Euch und den Strongmanrun.

Habt Ihr noch Fragen? Immer her damit!

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen

AMBASSADOR OF RUN HAPPY- Ich bin wieder dabei :-)

Eigentlich kann ich das ganze nur mit einem Freundenschrei kommentieren 🙂

Als die Nachricht bei mir ankam, war ich gerade im Studio und hatte meine Kurse beendet, nur um dann unten an der Theke rumzuhüpfen und zu jubeln.

Ich bin wieder als Ambassador of Run Happy für Brooks dabei. Das freut mich natürlich sehr- denn besonders schnell und cool laufe ich nicht- eben nur happy 🙂 Hier findet Ihr die Infos zum Bloggerprogramm von Brooks.

Alle wieder dabei :-)

So bekomme ich nun wieder neue Testobjekte und darf an diversen Veranstaltungen von Brooks teilnehmen. So direkt ein Wochenende im September mit den anderen Bloggern- ich bin sehr gespannt, ein paar kenne ich ja schon, einige aber noch nicht.

Dann kam direkt am nächsten Tag die Benachrichtigung von Team Erdinger, dass ich einen Startplatz für den BMW Berlin Marathon gewonnen habe. Wenn das mal kein Zeichen ist!

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Also #RUNHAPPY und ab dafür: Ich habe direkt den Einstieg ins Marathontraining aufgenommen- halt dann in Woche 5 im Trainingsplan, denn am 27.9.2015 ist es so weit.

Ich komme (wie es der Zufall will) bei Mandy unter, die ich auch über die Brooks Blogger kennengelernt habe. Und ich werde mit Simone laufen, die kenne ich vom Garmin Alpen Triathlon. So viel zu den ganzen Social Network Gegnern.

Ich möchte es nicht missen und habe schon so viele neue tolle Leute kennengelernt. Auch die erneute Ernennung zum Ambassador of Run Happy wird neue Verbündete schaffen und ich freue mich wahnsinnig darauf.

In 2 Wochen mach ich den StrongmanRun Ferropolis unsicher- wen von Euch treffe ich dort? Und wer ist genauso crazy wie ich? Jasmin startet dieses Mal wieder mit mir- und wir werden die Party im DUNKELN zusammen bestreiten.

Also hopp Laufklamotten an und raus!

#RUNHAPPY

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen