Stadtläufe in Deutschland- Wo ist es am schönsten? Meine Laufplanung 2015

Schon zweimal war ich jetzt beim Sportscheck Stadtlauf in Essen am Start wie Ihr wisst( Berichte gibt es hier: 2011 und 2012 )foto1

Der Lauf war beim zweiten Mal wirklich super organisiert und die Strecke sehr abwechslungsreich für einen Stadtlauf.

Da ich mittlerweile ein echter Fan davon bin, die Städte laufend zu entdecken, spiele ich im Moment mit dem Gedanken in anderen Städten zu starten. Essen kenne ich ja schon, aber der Nachtlauf in Stuttgart passt glaube ich ganz gut und auch Nürnberg habe ich laufend noch nicht erkundet.

Der Saarbrücker Gourmethalbmarathon war bisher immer mein Herbsthighlight, aber leider findet der nicht mehr statt. Ich bin also auf der Suche nach einer SIghtseeing Tour- gerne auch mit ein paar Höhenmetern zwischen 8-25 Kilometer Distanz.

Es gibt hier so viele schöne Städte bei der Tour und ich kann mich nicht recht entscheiden. Ich denke der Herbst wird mich mehr in den Süden von Deutschland bringen. Dort habe ich mittlerweile viele Bekannte vom #Twitterlauftreff und auch durch meine Les Mills Fortbildungen, da kann man das wunderbar vereinen. Auch beim ehemaligen Coca- Cola Lauf (jetzt Sander Strassenlauf) werde ich am 26.07. an den Start gehen können, da meine Kurse um 11:45 Uhr starten Sonntags und das das ideale Warm Up ist :-). Beim Strongmanrun Ferropolis und beim Toughrun bin ich auch sicher dabei- aber irgendwie hab ich Lust auf mehr nach dem Run Happy Event am 21.06.2015. Ich will bei den Läufen starten und den Mitläufern zeigen das man auch „happy“ sein kann und nicht verbissen an einen Lauf rangehen muss. Da habe ich ja im Frühjahr beim 261WMNS Marathon auf Mallorca am eigenen Körper erfahren.

Daher meine Frage:

Wo seid Ihr am Start und habt Ihr noch Tipps für mich? Die von Sportscheck organisierten Stadtläufe gibt es hier. Da soll auf jeden Fall noch einer dazu. Welche Stadt ist sehenswert? Ich bin gespannt was Ihr mir empfehlen könnt 😉

20121012-120340

Advertisements
von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Brooks Run Happy Tour Mannheim

Oh Yeah! Das ist eigentlich alles was ich dazu schreiben müsste 🙂

Aber da das für viele zu wenig ist, gebe ich mir etwas mehr Mühe.

Gestern, am 31.06.2015 war die Brooks Run Happy Tour in Mannheim zu Gast. Obwohl ich morgens schon BODYCOMBAT und CXWORX im Studio unterrichtet hatte, wollte ich mir das nicht nehmen lassen, mit einer Gruppe Läufer durch Mannheim zu ziehen. Die SADNBOXWARRIORS haben zusammen mit Brooks die Strecke geplant und um 18 Uhr sollte der Lauf startet. Aber es wäre nicht Brooks, wenn nicht noch mehr dazu gehören würde: Es gab für die ersten 100 kostenlose T-Shirts 🙂 und Verpflegung in Form von Getränken und Grillgut.

Vor Ort angekommen, ließ sich Stefan aus seinen Tretern befreien und steckte nun in Brooks Schuhen. Für Jasmin war der Launch 2 in Ihrer Größe nicht da, also lief Sie in Ihren Ghost.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir sind dann mal da 🙂

Wir haben noch Thomas aus Worms kennengelernt, der auch schon in Ferropolis beim Strongmanrun mit Easy Sports im gleichen Team war wie ich.

IMG_8935

Die Shirtausgabe begann und plötzlich: Regen- viel Regen. Kurz ins Auto und gewartet und dann wurde es auch schon weniger und das Briefing begann. Unser Moderator hatte für alle Fälle ein Argument für uns dabei, falls sich jemand an dem Lauf stören sollte- näher gehe ich hier nicht darauf ein- aber es hatte alles Hand und Fuß 🙂

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Kurz gesammelt und schon ging es los bei schwülen 20°C durch Mannheim. 9,3 km sollte die Strecke lang sein, 7 min/km das Tempo, also Easy Going. Wir sollten cruisen, erzählen, Leute um uns herum kennen lernen.Also so wie beim Strongmanrun 🙂

Wow war das laut! Die ganze Gruppe war am Schnattern und de ersten 1,5 km war ich so fasziniert das ich still war. Ich hörte mal da zu mal dort. Wahnsinn was für Themen da aufkamen. Ich trollte mich zu Jasmin und wir wünschten uns beide Regen. Viel zu war für mich. Über die Strecke kann ich echt nicht viel sagen, denn als ich dann mal angefangen hatte zu erzählen war die Strecke unwichtig für mich. Immer der Herde hinterher und einen Fuß vor den anderen.

Dann fiel mir ein das ich ja mal nach ganz vorne laufen könnte um ein Bild von der Gruppe von vorne zu machen.

Ich blieb auf dem Weg dahin immer mal wieder bei netten Mitläufern hängen…

Dann bei 2 besonders netten Mädels, und was soll ich sagen- es gibt kein Bild von Vorne weil wir auf einmal schon wieder zurück waren….. Ja so kann’s gehen.

Zurück am Brooks Truck gab es Würstchen (auch vegetarisch) Getränke aller Art und ein echt gemütliches Beisammensein.

Ich hab mein Herz an eine Hose aus der neuen Kollektion verloren und mich super mit den Leuten vom Brooks und vom Promoteam unterhalten.

DIE neue Hose brauche ich

Alles in Allem ein super gelungenes Event, das aber das nächste Mal besser in der Pfalz stattfinden sollte 😀 Da die Stadt Mannheim da wohl etwas besorgt war was wir alles anstellen würden.

IMG_8940

Danke an Brooks- das Shirt ist mit wundervollen Erinnerungen behaftet und es darf morgen mit in Urlaub.

Danke an alle die ich dort kennen lernen durfte und die das zu einem einmaligen Erlebnis gemacht haben.

Das war RUN HAPPY!

IMG_8942

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Veltothon 2015- oder die Neuen Leiden der C.

Oh je- 3 Wochen ist es nun her und noch immer erinnere ich mich haargenau an das was ich beim Start beim Velothon gefühlt habe. Aber fangen wir vorne an. Erstmal Danke an Garmin Deutschland das ich im Team Garmin an den Start gehen durfte. Bei der großartigen Pasta- Party gab es ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und auch neue wurden kennengelernt.

IMG_8668

Endlich konnte ich Jule radelt mal treffen und auch Andrea– beides wundervolle Menschen und wenn Ihr noch freie Kapazitäten habt folgt Ihren Blogs, ich verschlinge alle Beiträge der beiden Sportskanonen.

Auch Peter Schlickenrieder war wieder da und gut gelaunt wie man ihn kennt. Am Abend vor dem Rennen ging es noch zur Velothon Expo- aber irgendwie hab ich nicht mitbekommen das diese verlegt wurde, und so kamen wir noch zu einigen Kilometern die wir in Berlin gegangen sind. Dazu kam noch ein riesen Regenguss und  lauter aufgeregte Spaziergänger die genau so überrascht wurden vom Wetter.

Auf der Messe fand ich dieses mal gar nix 😦 was aber auch bedeutet das ich mittlerweile sehr gut ausgestattet bin, aber auch die Sachen die ich für Jasmin kaufen wollte gab es nicht.

Mein Rad war im Radlabor untergebracht und wurde dort nochmals schnell durchgecheckt wie jedes Jahr.

Nach einer kurzen Nacht gab es ein lecker Frühstück mit Waffeln, Pfannkuchen und Honig. Nur die Erdnussbutter hat mir zu meinem Glück gefehlt.

Danach aufs Zimmer, alles noch mal durchgehen und die Kleiderfrage klären: es war noch etwas kühl draußen, aber zu einer Jacke konnte ich mich nicht durchringen, das wird von allein warm! High5 Isogel war wieder dabei. 4 Stück und dieses Mal wollte ich auch meine Zufuhr im Rennen besser einhalten. Gerade was Getränke angeht hab ich die beiden letzten Male geschludert. Also 750 ml Wasser mit 2 High 5 Elektrolyttabletten versetzt. Pulsgurt an, Sitzcreme aufgetragen, rein in die Klamotten ( hier auch noch mal ein großes Lob für unser Teamshirt- so gut waren wir noch nie erkennbar), Radschuhe an, Gels im Trikot verstaut und natürlich Taschentücher (ja ich bin da immer noch Mädchen). Den Edge 810 mit meinem Iphone gekoppelt und David den Link geschickt damit er sehen konnte wann ich ankommen würde und schon hatte ich mein Rad aus dem Labor geholt und fand mich in der Lobby wieder. Auch hier musste ich noch mal für kleine Mädchen. Das obligatorische Teamfoto und schon radelten wir los. Im Handumdrehen fand ich mich im Startblock B (Garmin) wieder. Aber wir waren nicht mal halb so viele wie die letzten Jahre. Eigentlich war das ja gut- mehr Platz für uns.

Ich verteilte Cola-Kracher (die Garmin-Edition in Blau) und unterhielt mich mit Marcel, der ja auch im Brooks Run Happy Team läuft. Er hatte am Abend zuvor noch mehr oder minder das Fußball-Spiel gefeiert und war noch etwas lädiert :-).

IMG_8689

Irgendwie ging die Zeit so schnell rum das auf einmal der Countdown gezählt wurde für den Startblock A. Ok der Plan stand: In unserem Block wie immer locker losradeln- und die Kette war dieses mal auch auf dem richtigen Kettenblatt 🙂

Aber die Ordner machten mir einen Strich durch meinen Plan: Sie ließen den Startblock B-der abgetrennt hinter uns gestanden hatte in uns hineinfahren STRESS!!!

Auf einmal wurde geschoben und gedrückt und mein Puls war direkt oben- mein Gehirn blockiert. Fuck! So viele Menschen um mich- Platzangst- meine Gedanken malten sich das schlimmste aus: Massensturz. Was soll ich sagen: Ich war erstarrt. Aber es half ja nix: Ich musste losfahren.

Also versuchte ich mich unsichtbar zu machen, ganz rechts zu fahren und höllisch aufzupassen.

Viel zu schnell- das war nicht mein Tempo: Über 40 km/h- so radelten wir los. Aber ich konnte nicht anders ich musste ja mit.Mein Team zog an mir vorbei, aber ich konnte nicht aus der Position raus. Keine Chance.

Also versuchte ich nur bedingt nach vorne zu schauen und in meiner kleinen Welt weiterzufahren. Ich ignorierte alles um mich herum, was auch zur Folge hatte das ich durch einige Schlaglöcher fuhr, das hätte ich vermeiden können. Irgendwann wurde der Pulk um mich weniger. Aber mein Gehirn war noch nicht bereit zum entspannen. Mein Puls hoch wie nie zuvor- bei fast 180- das hatte ich nicht mal Ansatzweise wenn ich normal fahren gehe.

Bei Kilometer 50 sah ich Teamshirts von uns: Eine grössere Gruppe radelte zusammen und unterhielt sich auch. Es kam die Frage ob alles ok ist bei mir und meine Antwort war: Jetzt ja. Und genau so war es tatsächlich: Mein Kopf war frei. Ich blieb kurz dabei, bei der Verpflegungsstelle beschlossen einige aufzutanken- ich entschied mich dagegen. ich hatte bei KM 30 und 60 je ein Gel genommen, das nächste sollte bei KM 90 dran sein. Beine hatten noch Kraft, keine Krämpfe, Rücken ohne Probleme- irgendwas hab ich wohl richtig gemacht.

Ich zog also weiter und hing mich an eine Gruppe. In einem Kreisel dann wieder eine Schrecksekunde: Mann bremst nicht ab, merkt das er zu schnell ist, bremst dann schlagartig und schneidet mich. AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH- ich fluchte vor mich hin. Grummelte mir das war ja mal nur gefährlich in den Bart, da hörte ich eine Stimme sagen: Für mich nicht aber für meinen Hintermann bestimmt. Jetzt nicht zuschlagen- Ich maulte Ihn an: Ja das war ich, scheiß Aktion. Und irgendwie wurde er dann schneller und war weg. Verdammte Axt- ich versteh das nicht. Schnelligkeit um jeden Preis? Muss das wirklich sein? Hier mein Appell an alle die so ein Rennen fahren: Augen auf und Kopf an! Auch wenn man müde wird muss man aufpassen.

Ich schaute auf meinen Garmin Edge 810: Tempelhof musste doch bald da sein…..

Ich fragte einen nett aussehenden Radler und es stellte sich raus: Ein echter Berliner.  Der meinte wir wären gleich in Tempelhof. Ich erkundigte mich auch ob die Streckenführung anders gewesen sei als letztes Jahr, da die Kopfsteinpflasterpassage nicht da gewesen war. Er meinte das dieses Stück geteert wurde. Hierfür ein LOB an Berlin.

Wir durchfuhren einen Blitzer und wurden geblitzt, das ist mir noch nie passiert.

Dann kam Tempelhof, und schon wieder war ich hier fast alleine. Raus aus dem Flughafengelände. Mein Kilometerstand zeigte was mit 106km an. In den Vorjahren lag die Strecke immer zwischen 108-112 km. Also zog ich das Tempo noch mal an und nahm den letzten Schluck aus meiner Flasche. Ich hab mich echt durchgerungen eine ganze Flasche zu trinken. Ich fuhr an Manfred Barths (Redakteur, Radiomoderator,Blogger) Seite. Und jetzt konnte ich mich auch unterhalten. Irgendwie war das Ziel noch immer nicht in Sicht. Irgendwie war die Strecke wohl länger. 118,9 km. Zack! Zieleinfahrt.

cert20x30-GVAD1987

Völlig unspektakulär- und wieder geschafft. Und das mit nur ca 300km Rennradkilometern in den Beinen. Die Auswertung bei Garmin Connect zeigt: Das war mein schnellster Velothon im Schnitt- da die Strecke länger war als sonst.

Im Ziel dann eine Erdinger Alkoholfrei mit Manfred getrunken und noch geschnagt. Schön war es, ab Kilometer 50 halt erst. Dann traf auch Christian ein und dann erstmal ein Selfie:

IMG_8690

Schnell geduscht und dann ab zu Garmin in den VIP Bereich.

Hier haben wir dann noch den weiteren Rennen zugeschaut und es uns gut gehen lassen.

Auf der Seite vom Velothon gibt es Hinweise das es ein Velothon Event nächstes Jahr auch in Stuttgart geben könnte. Mein Interesse ist geweckt- vielleicht dann nächstes Jahr im Ländle…..

Dankeschön an Garmin Deutschland dass ich wieder an den Start gehen durfte mit einem hervorragendem Team.

Diese Diashow benötigt JavaScript.