StrongmanRun Ferropolis- die kleine Schwester vom Nürburgring

Am Freitag morgen um 6:30 Uhr starteten Marina Jasmin und ich in Richtung Ferropolis.
Mit guten Tetris Kenntnissen wurde das Auto gepackt und schon waren wir auf der Autobahn.
Nach knapp 6 stunden Fahrt (inkl. Pausen) erreichten. Wir das Gelände und Bauten unser Zelt auf. Kurz nachdem wir alle Heringe befestigt hatten, kam der Regen.
Also schnell in die Sportklamotten und weiter nach Berlin zum großen Reebok / Les Mills Immersive Fitness Event.
Natürlich war Stau vor Berlin, aber wir lagen gut in der Zeit.

Schnell noch ein Souvenir bei Reebok geshoppt und dann standen wir schon am Einlass für BODYJAM/BODYBALANCE.

Isabell heizte uns ein und Tarsia nahm uns mit auf eine Reise. Die Visualisierungen sind wirklich grandios und lenken von der Anstrengung ab.
Raus aus dem Cube, neu anstellen: BODYCOMBAT und Grit- was hab ich geschwitzt! Bei Combat wurde im Stil von Videospielen agiert und bei Grit kamen wir bei Tabatatraining voll auf unsere Kosten.

The Trip – RPM war der letzte Kurs und hier waren die Animationen so real das ich zeitweise gedacht habe das sich der Raum bewegt. Wahnsinn!
Ein ausführlicher Bericht wird folgen…
Danach setzten wir uns wieder ins Auto und es ging zurück nach Ferropolis wo mittlerweile viele Nachbarn zu finden waren und eine kleine Zeltstadt entstanden war.

Duschen in Strongmanrun Manier : Die Duschen waren kalt – ok das erste Hindernis haben wir gemeistert. Abendessen Ravioli, Chili und Toast und ab ins Bett.

Frühstück : Steak, Würstchen, Wraps und Bier…..
Fertigmachen und aufs Gelände Laufen. Meine Easy Sports Team war schnell gefunden, Teamshirt, Teamfoto und weiter….

Brooks Tattoo und Noch mal schnell die Angstbach und schon waren wir in der Startaufstellung.

TomTom Uhr gestartet und schon waren wir mitten im Feld der 2600 Läufer.

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Eine etwas längere Laufstrecke bis zu den ersten Hindernissen entzerrte das Feld und die Sonne schien.

Die Hindernisse wurden übrigens wieder per Wettbewerb benannt.
1. Strohpolis – nix spektukläres, einfach über Stroh und wieder runter. Leider war das Stroh überall , auch in meinem Mund und mir fiel ein das ich meine Allergietablette vergessen hatte. In der zweiten Runde war das Stroh durchnässt und flog nicht mehr herum.

2.Das Volt Wunder war in der ersten Runde bei uns gesperrt da ein Teil vom Gerüst zusammen gefallen war. In der zweiten Runde hatten wir in der Schlammmulde richtig Spaß

3. Forest Jump – ein paar Baumstämme als Hindernis zum drüber klettern, in der ersten Runde easy, in der zweiten Runde hat man es schon mehr gemerkt

4. Wheelvana- hier lagen Reifen hochgestapelt und wir kletterten von Musik begleitet darüber. In der zweiten Runde mit Guitar Gangsters und Cadillac Blood von Volbeat, also mit voller Motivation weiter 🙂 dummerweise bin ich oben am Container mit dem Bein hängengeblieben und habe wohl ein Gefäß am Knie verletzt das nach innen geblutet hat, hier war ich nach dem Lauf bei den Sanitätern die das gecheckt haben, wenn es nicht besser wird muss ich diese Woche dann noch zum Arzt.

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5. Wiener Walze? Hab ich nicht gesehen- wo soll das gewesen sein? Ich glaube das haben die vergessen aufzubauen

6. Muddona- hier hat jemand versucht Matsch zu mischen, aber anscheinend zu wenig Wasser genommen: wir konnten einfach drüber laufen

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Nach dem Hindernis hatte ich leider mit einem aufkommenden Asthma- Anfall zu kämpfen, was wohl am Stroh lag das ich ja auch im Mund hatte. Meine Lungen pfiffen und wir mussten kurz anhalten damit ich meine Atmung beruhigen konnte und die gestaute Luft wieder aus den Lungen herauspressen konnte. Das nächste Hinderniss nahm ich mit viel Leidenschaft so dass alles an Stroh an mir verschwand:

7. Ferropool- das war das Highlight- es ging ein Stück durch den See und der war mit 20 grad sehr angenehm. In der zweiten Runde hat es nochmal so viel Spaß gemacht als wir singend ins Wasser stürzten 🙂

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8. The Great Slam- Matsch zum durchkriechen- yeah! Wir sahen danach endlich gut aus , in der zweiten Runde habe ich mich auch anfachen mal reingelegt.

9. Hammerzonas: quer durch ein Feuchtgebiet und man konnte da rennen 🙂 hat in beiden runden Spaß gemacht Schmutz zu verbreiten

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10. Schlammbock: das Hindernis gab es genau so auf dem Nürburgring, in der ersten Runde auch wieder einfach und in der zweiten etwas härter

11. Strohmalaja: das war echt hoch, in der zweiten Runde wollte mein Gehirn nicht runterspringen, erst als mir Hilfe angedroht wurde sprang ich….

12. Marshmallow: warmer Badeschaum meterhoch – echt gelungen das große Badebecken, in der zweiten Runde war die Maschine aber leider aus.

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13. Knockout: Boxsäcke und Strom – kommt Euch auch bekannt vor, oder?
Hat dennoch Spaß gemacht den Boxsäcken noch eine mitzugeben :-)- Mit auf dem Bild ist Patrick, ihn habe ich beim Toughrun kennengelernt.

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14. Watergeddon: Hier wurden alle nass, auch die die im ersten Wasserhindernis noch ihr Shirt hochgezogen haben um nicht Nass zu werden( ja so was gab es hier?!?) schwimmen war angesagt und auch hier war der See wieder sehr angenehm.

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15. Alcatraz: hier ging es gebückt unter Gittern in die zweite Runde oder in die Zielgerade – kein böses Hindernis , aber es war halt da.

 

Unser Zieleinlauf

 

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Im Ziel gab es Cola, Wasser, Bier (mit Alkohol ) und mal wieder nix zu essen! Alles leer. Hier bitte bessere Planung

Faszinierend waren die Helfer an den Verpflegungsständen, gute Laune und helfenden Hände überall, sogar die Bananen wurden geschält und die Läufer gefüttert, echt Klasse. Ich habe mich auch bei vielen bedankt. Hier kann der Nürburgring sich echt eine Scheibe abschneiden.

Hoch motivierte Zuschauer haben den Lauf sehr kurzweilig für uns gemacht. Klatschen und anfeuern bis zum Schluss, obwohl der Veranstalter zeitweise schon Musikanlagen abgebaut hatten und nicht mehr alle Sportografen auf Ihren Plätzen waren. Noch mal zur Erinnerung: auch die langsameren Läufer legen hier ne Hammer Leistung an den Tag, also bitte auch so unterstützen wie die Spitzenläufer und alles bis zum Schluss da lassen!

Ferropolis hat mit kurzen wegen auf dem Gelände überzeugt und ich fand die Menge der Läufer genau richtig, mehr hätte der Veranstaltung den Charme geraubt. Marina, Jasmin und ich blieben die ganze Zeit zusammen obwohl wir alle drei unterschiedlich schnell laufen, aber so war es viel schöner.

Patrick hat uns auch ein Stück begleitet, war dann aber doch nicht so „strong“ wie wir Mädels und wir haben ihn wieder verloren.

Auf dem Campingplatz gab es wieder kaltes Wasser und viele juchzende Männer und Frauen die die Duschen genau wie wir trotzdem benutzten.

Grill an, Bier raus und Gemütlichkeit. So ließen wir den Abend mit unseren Zeltnachbarn ausklingen.

Ein großer Daumen nach oben für diese Veranstaltung. Wir kommen bestimmt wieder, aber nur wenn es nicht zu viele Starterplätze werden…..

 

Dankeschön an Easy Sports für den Startplatz 🙂

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5 Kommentare zu “StrongmanRun Ferropolis- die kleine Schwester vom Nürburgring

  1. Klingt super! Starke Leistung von Euch! Schade, dass in der Planung der Veranstalter noch ein paar Minuspunkte sind, aber vielleicht wird das ja noch. Irgendwann will ich auch mal. 🙂

  2. Sehr cool, wie du dich da durch schlägst. Wieder einmal. Super gemacht.

    Eigentlich ja eine schöne Veranstaltung und der Rest kommt dann hoffentlich auch noch.

    Schade, dass wir uns in Berlin verpasst haben. Wünsche dir morgen viel Spaß. Ich wäre so so gern dabei gewesen. Liebe Grüße,
    Din

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