Saarbrücken Gourmetmarathon- das Frankfurt Déjà-vu!

Am 15.09.2013 fand der Gourmet(Halb)marathon in Saarbrücken statt.
Der Veranstalter hat aus der Erfahrung der letzten Jahre gelernt und so konnte man dieses Jahr kürzere Distanzen in Angriff nehmen: 10km, Halbmarathon und Halbmarathon-Staffel gehören zum Angebot.
Jasmin, Remy, Timo und David starteten als Staffel. Ich hatte mich schon anfang des Jahres für den Halbmarathon gemeldet und startete untrainiert. Durch meine Nackenbeschwerden und Rad am Ring blieb nur wenig Zeit für lange Läufe und so konnte ich seit Mai nur 2 mal 16 Kilometer laufen.
Mut zur Lücke sollte auch hier die Devise sein.

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Wir starteten zeitig und schon zu Hause ging es mir nicht besonders gut. Auf dem Weg nach Saarbrücken mussten wir auch anhalten wegen mir.
Dort angekommen war natürlich gleich der Brooks Stand ein Thema. Meine Launch, die ich an den Füßen trug, haben den Zenit schon überschritten und ich brauche zwingend neue.
Der nette junge Herr eilte mit mir zu dem Brooks- Firmenwagen, denn er erinnerte sich das neue Launch Modell im Katalog Frühjahr 2014 gesehen zu haben.
Und tatsächlich ist es so: Der neue Launch kommt in einem strahlendem Türkis. Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind, sollte der Schuh doch eigentlich eingestellt werden.
Nun befestigten wir unsere Startnummern an uns und ich schlug mich mit dem Time2Finish Chip herum. Den befestigte ich mit 2 Kabelbindern an meinem Chipband.
David war sichtlich aufgeregt, kein Wunder- er hatte gar nicht trainiert und ist auch sonst nicht sehr gut in Form. Jasmin, Illy (die Mama von Jasmin) und Timo machten sich auf den Weg in die Wechselzone 2. Remy blieb bei David und mir. Ich war vorher noch 2 Mal auf der Toilette. in der Schlange traf ich auch Didi- wir hatten uns letztes Jahr hier kennen gelernt. Er lief, vom SWR begleitet, auch den Berlin Marathon. Toll! Direkt mal in den Arm genommen und schon wurde mir bewusst warum ich hier laufe.
Der Startschuss fiel und wir liefen los.
Ich wusste das das hier hart werden würde: Magen und Körper nicht in Form.
Also beschloss ich bei meiner Geschwindigkeit zwischen 6:00-7:00 min/km alles gut zu finden und zu schauen wie weit ich kam.
Was mir auffiel: Es waren unterwegs für die normalen Läufer keinerlei Kontrollmatten. Hier gab es nur die im Start/Zielbereich. Das fiel auch anderen auf und in der 2. Runde haben hier viele einige Abkürzungen genommen.
Hier eine Anmerkung von mir: Ihr bezahlt für die volle Distanz, also lauft sie auch!

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Bei Kilometer 3,5 musste ich schon in das erste Dixie- 3 andere sollten noch folgen. Irgendwie fühlte ich mich an Frankfurt erinnert. Magenkrämpfe hatten mich voll im Griff.
Egal! An den Verpflegungsständen nahm ich immer ein Stück Banane ( noch niemals zu vor habe ich während des Laufens etwas gegessen) und Iso. Ich hatte Angst völlig leer zu laufen und versuchte auf diese Weise meinem Körper etwas zurück zu geben.
David hätte ich fast überholt, der Dixie-Stopp hinderte mich daran. Jasmin hab ich überholt, sie mich dann auch als ich im Dixie war.
Remy hab ich nur noch von hinten gesehen und schaffte es auch nicht ihn einzuholen. Timo bekam ich nicht zu Gesicht.

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Saarbrücken ist für mich immer ein besonderes Erlebnis, hier sind die Menschen anders. Die ganze Mentalität ist ausgeglichener und es sind nur wenige verbissene Läufer dabei. Hier kann man sich auch mal schön unterwegs unterhalten und neue Bekanntschaften knüpfen. Selbst mit Magenkrämpfen und ungewollten Stopps findet man hier immer jemand der mit einem läuft. Eine Zeit lang trabte ich neben einer Läuferin her, die noch Ausläufer einer Grippe in sich hatte. Leider schaffte sie es nicht und musst abbrechen.

Ich lief so vor mich hin lauschte der Musik auf einem Ohr und wunderte mich, wie jedes Mal, wie sich die letzten 3 Kilometer in Saarbrücken so ziehen können.
Im Ziel wartete Didi auf mich um mich für den Zielsprint noch mal zu pushen. Hier wollte ich mich natürlich nicht lumpen lassen.

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Mit großen Schritten im Ziel angelangt wurde ich von der Staffel empfangen. Ich wollte Iso: Leer! Gründels fresh: Fehlanzeige! Es gab nur noch Wasser.
Die ganzen Jahre hat es so etwas noch nicht gegeben. Ich ärgerte mich maßlos, denn auch Nichtläufer bedienten sich hier und keiner kontrollierte das.
Großartig!
Um den Flammkuchen musste man sich auch schlagen und die Stückchen waren 5×5 cm groß. Nach 2 Stücken war mir eh so schlecht das ich nix mehr von dem ganzen sehen wollte.
Wir kehrten noch in ein Café ein und ich belohnte mich mit einer Chai Latte. Schlimmer würde das mit meinem Magen schon nicht werden.

Zu Hause angekommen erholte ich mich in der Wanne und den Rest des Tages relaxten wir.
Das mit meinem Magen hielt 5 Tage an. Ich denke, das hatte nix mit dem Lauf zu tun und ich habe mir vorher ein Virus, oder so was ähnliches, eingefangen.

Meine Brooks Launch dürfen nun beim ToughRun zum letzten Mal auf die Strecke.

Das Oberteil ist aus der Kollektion von Betty Design– und der Rücken kann sich hier auch sehen lassen:20130927-132414.jpg
Ich war in diesem Jahr aber auch wieder mutig und habe mich beim Team Erdinger um diverse Startplätze für die Marathondistanz beworben. Und ich habe gewonnen.
Am Tag nach dem ToughRun starte ich beim Mallorca Marathon. Hier hat Jasmin spontan zugesagt, als ich sie fragte ob sie mich begleiten wolle.
So haben wir nun alles gebucht und am 19.10. geht es für uns zum zweiten Mal für dieses Jahr nach Spanien.

Aus diesem Grund habe ich mir auch ein paar neue Lunch gegönnt, die dürfen dann mit 🙂
Auf Mallorca werde ich nun endlich auch einmal Laufwelt kennenlernen, darauf freue ich mich sehr.

RUN HAPPY!

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen

4 Kommentare zu “Saarbrücken Gourmetmarathon- das Frankfurt Déjà-vu!

  1. Pingback: 2013: Vorbei und Unvergessen! | schlechteswettergibtesnicht

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