Der Moment in dem die Zeit still steht….

Heute Morgen war es mal wieder so weit- die Zeit stand einfach still.
Auf dem Weg zur Arbeit fahre ich mit dem Rennrad immer einen kleinen Umweg um mehr Steigung zu trainieren. Nach dieser Steigung geht es dann wieder bergab, so dass auch gleich noch die Abfahrt mit dabei ist vor der ich immer noch Angst habe.
Heute morgen 7:14 Kaiserslautern,Ortsteil Stockborn, schossen mir ganz andere Gedanken durch den Kopf: „Wird es wehtun? Überlebe ich das? Bringt es noch was wenn ich Bremse? Schaffe ich es noch auf die Wiese?“
Was passiert ist? An der Stelle, an der ich gerade die 50km/h Marke knacke kommt mir ein Auto auf meiner Spur entgegen. Schwarzer Audi,wahrscheinlich ein RS3, männlicher Fahrer braungebrannt und völlig unbeeindruckt davon, dass er direkt auf mich zu hält!

Ich bremste so gut es ging ohne auszubrechen, und er zog im letzten Moment rüber. Ca 30cm hatten und noch getrennt und die Verwirbelungen vom Auto hatten mich viel Kraft gekostet im Sattel zu bleiben.

Er ist einfach weitergerast- und ich stand da mit Pipi in den Augen.

Der Schock sitzt noch tief also bin ich auch ganz gemächlich von der Arbeit nach Hause gefahren.

Nun bin ich am überlegen was ich mache wenn ich diesen jungen Mann nochmals begegnen sollte.

Und das nachdem wir eine richtig tolle Ausfahrt mit einem Teil des Fuchs Europe Racing Teams in Bad Dürkheim hatten.
Samstag war trotz einer versteiften Nackenmuskulatur ein toller Tag mit viel Sport und einer schönen neuen Radstrecke.

Das war dann wohl mal wieder ein Dämpfer, der mich zu noch mehr Vorsicht zwingt.

Morgen gehe ich dann mal laufen!

Run Happy!

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6 Kommentare zu “Der Moment in dem die Zeit still steht….

  1. Gott, sowas habe ich schon geahnt, als ich nur die Überschrift gelesen habe. Zum Glück bist du nicht körperlich verletzt! Ich hoffe, du verdaust den Schreck gut genug, um schnell wieder auf’s Rad zu steigen!

  2. Gott sei Dank war es „nur“ ein Schreck und das Ar… ist ausgewichen. Ich wünsche Dir eine ganz schnelle Schreckverarbeitung!
    Halt die Ohren steiff.

  3. Oh Gottogottogottogotttogottttttt!!!!! 😯
    Das sind wirklich die Momente, in denen die Zeit stillsteht. So einen hatte ich erst einmal im Leben… Ein Glück, dass es gut ausgegangen ist.
    Der Typ hatte wahrscheinlich überhaupt gar keine Ahnung, was das für einen Rennradler bedeutet… Ich würde ihn anzeigen, auch wenn es im Endeffekt nichts bringt…
    Weiterhin einen fleißigen Schutzengel wünscht
    Mary

  4. Gut das nichts passiert ist. Als Trainingsanreiz um zu sehen ob Du auch bei Stress noch vernünftig auf dem Rad fährst kann man das mal machen. Ich würde nur davon abraten es dauernd ins Training aufzunehmen.

  5. Zum Glück ist dir nichts passiert! Manche Verkehrsteilnehmer sind leider wirklich rücksichtslos unterwegs. Wünsche dir, dass dir Aufregung zukünftig rein sportlicher Natur ist.

    Liebe Grüße,
    Markus

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