Mein Läufer(Sport)Jahr 2012

Auch ich möchte mich dem Rückblick von Manu anschliessen und kurz und knapp eine Zusammenfassung abgeben:

  • Jahreskilometer: 1855 km (den Silvesterlauf habe ich ja leider nicht mehr geschafft)
  • Anzahl Wettkämpfe gesamt: 15 (Laufwettkämpfe)
  • Anzahl Marathons: 1 (Frankfurt Marathon)
  • Anzahl Halbmarathons: 5 (Kandel,Kaiserslautern, Mannheim, Saarbrücken,Bensheim)
  • Längster Lauf: Frankfurt Marathon
  • Neue Bestzeiten:  HM, Marathon (alles WK’s)
  • Schönster Wettkampf: ToughRun-Ab in de Batsch!
  • Schönste Begegnung: Brooks Münster City Lauf
  • Lieblingslaufschuhe: Brooks Launch
  • Beste Anschaffung (Technik): Dank Garmin bin ich im Besitz des Forerunner 910 XT, angeschafft habe ich mir dazu den Trittfrequenzsensor und bin sehr glücklich damit.
  • Beste Anschaffung (Zubehör): Camelbak Octane XTC- Trinkrucksack für die langen Läufe
  • Bestes Laufbuch: Vom Junkie zum Ironman- Die zwei Leben des Andreas Niedrig von Jörg Schmitt-Kilian
  • Bestes Erlebnis: Frankfurt Marathon- Danke nochmal an Gerd 🙂
  • Überraschendstes Erlebnis: Dass ich wirklich so flink laufen kann…
  • Beste Entscheidung: Ausbildung zum LesMills BODYCOMBAT Intructor
  • Erkenntnis des Jahres: Mein Körper kann viel mehr als ich ihm jemals zugetraut habe!

Danke an alle die mich letztes Jahr unterstützt haben, sei es übers Social Network, persönlich, durch Ausrüstung oder einfach nur über meinen Blog. Es fühlt sich echt gut an mit Euch 🙂

2012 war bisher mein sportlichstes Jahr aller Zeiten und 2013 soll das noch toppen.

Run Happy and Stay with the Fight!

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen

2012 – Das Jahr der Veränderung!

Eigentlich war dieser Rückblick anders geplant, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt….

Ausführlich wollte ich mein Jahr 2012 hier schildern, am 30.12.2012 wollte ich ihn vorbereiten um ihn nach dem Silvesterlauf am 31.12.2012 zu vervollständigen und dann zu aktivieren.

Auch mein Körpergefühl sollte ein Thema sein und was sich so getan hat dieses Jahr.

Aber am 30.12.2012 wurde ich mit einem Kickstart geweckt.

Carmen ich muss auf Toilette- war der Satz der mich aus dem Land der Träume holte, um 6:12Uhr. Meine Antwort: Dann geh. Was dann kam lies mich direkt wachwerden:

Würde ich ja gerne, aber ich kann mich nicht bewegen!

David hatte keine Kontrolle mehr über seinen Körper und konnte sich nicht mal im Bett umdrehen.

Schnell rief ich meine Wissen von meiner DRK Zeit ab. Ein paar Fragen schlossen einen Hirnschlag aus, Herzinfarktanzeichen war auch nicht vorhanden.

Da noch Gefühl in allen Extremitäten da war und nur die Kraft fehlte schloss ich auch einen Bandscheibenvorfall aus.

Ich trug David zur Toilette (ja ich habe mich verhoben, das kam aber erst einen Tag später zum Vorschein) und danach wieder ins Bett.

Während er mit mir diskutierte ob ich den Notdienst rufen sollte, packte ich wortlos eine Tasche für 3 tage Krankenhausaufenthalt.

Ich zog ihm einen Jogginganzug an (Jetzt weiß ich was meine Mom als Altenpflegerin jeden Tag leistet) und er war der Meinung das er einfach liegen bleiben könne und das es weg gehen würde.

Irgendwann stellte ich Ihn vor vor vollendete Tatsachen, er konnte mich ja eh nicht hindern.

Die Sanitäter waren wirklich sehr nett und vertrauensvoll.

Blutdruck war ok, Sie schlossen genau wie ich Bandscheibenvorfall, Herz- und Hirnschlag aus und er musste unbedingt in Krankenhaus.

Dort begann dann der Marathon für David: Neurologen berieten sich auf dem Gang, Schwestern tuschelten. Ich schnappte aus das der Kaliumgehalt im Blut nur bei 2,3 lag und das dieser auch schon doppelt gecheckt wurde um eine Fehlermessung auszuschliessen.

Ich selbst gebe ja Sonntags Morgens Kurs und musste hier für kurze Zeit von meinem Warteplatz verschwinden. Auskunft erhielt ich keine, denn wie sind ja nicht verheiratet.

Mein Kurs lief ganz gut und danach fuhr ich direkt wieder ins KH. Dort gab man mir die Station auf der er liegen sollte: Haus Zehn Station 5. dort angekommen traf mich der Schlag: Intensivstation. Ich klingelte gab den Namen durch und man ließ mich 15 Minuten warten um mir dann mitzuteilen dass hier niemand mit dem Namen liegt, ich solle ihn aufschreiben.

Nach 30 Minuten hatte man den Grund für die Verwirrung gefunden: David war noch in der Ambulanz und sollte hier schon lange verlegt worden sein, aber er war noch nicht abgeholt worden.  Also gings wieder 5 Stockwerke tiefer für mich um dort noch mal 45 Minuten zu warten bis ich zu ihm durfte.

Diagnose: Kaliummangel und eine Überfunktion der Schilddrüse. Er verbrachte eine Nacht auf der Intensiv und wurde dann auf eine normale Station verlegt. Dort ist er heute die zweite Nacht.

Das ist für mich ein Grund meinen Jahresrückblick kurz zu halten.

Das jetzt zählt!

Ich habe dieses Jahr viel geschafft, große Dinge, die ich nie zu träumen gewagt hätte! Aber ohne mein Körpergefühl wäre dasnicht möglich gewesen.

Start im Januar mit dem MyGoal-Team, Verletzung (Knöchel verstaucht) beim Faschingswaldlauf, 3 Wochen später neue PS auf der Halbmarathondistanz. Danach Trainingsaufnahme mit Jens Lewandowsky als Trainer.Es folgte eine kontinuierliche Verbesserung des Trainingszustandes und der Zeiten.

Ein Anruf von Fitness und Gesundheitszetrum Fit N‘ Fun Ramstein Miesenbach eröffnete mit den Eintritt in die Trainerwelt: Ich habe mittlerweile mein Assessement als Les Mills BODYCOMBAT Instructor bestanden und unterrichte 2 Mal die Woche.

ALs ich für eine Woche mit Grippe zu Hause lag entdeckte ich dank einiger Twitterer Grüntee für mich und kann ohne ihn nicht mehr leben.

Dank Garmin bin ich Triathletin, habe es am Bostalsee unter die ersten 3 meine AK geschafft und habe den Gamrin Alpen-Triathlon gefinisht.

Mit Brooks bin ich im Frühjahr und im Winter wieder als Ambassador of Run Happy dabei und kann hier aktiv dabei sein, wenn es um Produktneuentwicklungen geht, besonders die Einladung nach Münster hat mich gefreut.

Im Oktober habe ich bei BMW Laufsport einen Startplatz für den BMW-Frankfurt Marathon gewonnen. Vorbereitungszeit 3 Wochen und ich kam langsam aber glücklich ins Ziel und das obwohl ich nie einen Marathon laufen wollte.

Beim FV Olympia Ramstein gibt es nun eine Laufabteilung in der ich dank Jens Lewandowsky auch aktiv mitwirken darf und ich fühle mich wirklich wohl dabei.

Und die Moral von der Geschichte?

Ich habe mir vorgenommen für 2013 weniger zu planen und spontan an die Sachen ranzugehen.

Mein Körper gibt mir die richtigen Signale, ich spüre mittlerweile genau was los ist. Im Moment habe ich zum Beispiel Probleme mit leichten Bluthochdruck. Ein Thema was ich nächste Woche mit meinem Hausarzt besprechen werde. Daher werde ich auch auf diese innere Stimme beim Sport vertrauen.

Ich glaube 2013 wird ein tolles Jahr werden, ich weiß wozu ich in der Lage bin, besonders auf dem Rad.

Ach ja, da ist noch etwas was ich ändern werde: Ich habe in 2012 krampfhaft versucht die HM-Distanz unter 2 Stunden zu laufen. Das war zeitweise schon im Training so anstrengend, dass ich keine Lust mehr am Laufen hatte und damit ist Schluss.

Ich will Spaß am Laufen haben!

Ja, dass war viel Information und gar nicht so viel Rückblick, sondern ein Einblick in meine momentane Lage.

Ich wünsche Euch allen nur das Beste für 2013 und muss noch mal ein Danke an alle richten, die mich auf meinem Weg begleiten und unterstützen.

Namen muss ich hier keine Aufzählen, Ihr wisst schon wenn Ihr dazugehört. dank Twitter und Facebook ist die Welt ein Dorf und ich finde es wunderschön welche Möglichkeiten Social Media Networks für mich bieten.

Fazit: Was auch immer Ihr tut: Hört auf Euren Körper!

Auf ein wunderschönes 2013!

 

von chiamh Veröffentlicht in Laufen