Toughrun- Ab in de Batsch 2012!

Am 20.10.2012 war es mal wieder so weit: Der Toughrun-Saar lockte mich nach Bexbach.

Viele der Starter um mich herum mussten krankheitsbedingt Absagen, aber mir ging es prima.

Morgens schminkte ich mich zur Batsch-Queen: Krönchen und Schleier saßen perfekt und auch mein Outfit (natürlich alles ausrangierte Klamotten) war ganz Damenhaft mit Röckchen.

Dort angekommen, traf ich auf viele Bekannte vom letzten Jahr. Auch die Wild Hogs waren wieder am Start, dieses Jahr in „verschärfter“rkleidung.

Hier tummelten sich allerlei „Stars und Sternchen“ auf dem Utopion Gelände. Superman, der Flash, die Schlümpfe……

Mein Arbeitskollege war auch schon da und voller Tatendrang. Seine Startergruppe (4 Leute) hatten sich Shirts mit dem Aufdruck Hetz mich nicht machen lassen und warteten auf Ihren allerersten Wettkampf.
Jepp, der erste und dann gleich ein Crosslauf- coole Aktion!

Kerstin rief mich an, da sie das Gelände nicht finden konnten, also lotsten wir sie sicher zu uns.
Ihrem Freund Torsten hatte ich den Startplatz zum Geburtstag geschenkt. Auch für Ihn und Seb war dies der erste Wettkampf.

Nachdem wir alle unsere Startunterlagen hatten, gab es erst mal ein Bier.

Torsten, Seb und die Batsch-Queen

Jasmin war als Stimmungsnest am Start, denn aufgrund einer Verletzung konnte sie selbst nicht laufen.

Die Stimmung war ausgelassen und die Gute Laune lag in der Luft.

Wir bestaunten die Kostüme der anderen und stärkten uns mit einem sportlichen Bier.

Theo, den Initiator begrüßte ich persönlich und übergab Ihm, für die Zeit des Toughruns, meine Batsch-Queen Schärpe.

Kurz vor Elf standen wir im Startblock der Startschuß fiel und schon setzte sich die bunte Masse, bestehend aus ca. 250 Menschen in Bewegung.

Die Strecke war ein wenig abgeändert, so sollten es 3 Runden mit je knapp 4,3 km sein. Zum ersten Hindernis führte ein holpriger Acker: Die Rutsche! Das Hindernis war letztes Jahr schon super und ich freute mich richtig darauf, mit einem Schwung aufgesprungen landete man ziemlich schnell unten wieder im Gras.

Weiter ging es durch ein kleineres Waldstück in Richtung Matschloch. Dieses Jahr konnten wir das komplette Hindernis nutzen. Unhöhen im Wassertümpel waren wie eine Überraschungstüte: Während einige nur bis zu den Waden im Wasser standen, sackten andere tief ein.
Ich hatte hier eine besondere Technik. Arschbombe, auf den Bauch drehen und durchkrabbeln wie ein Hund. Kostete kaum Kraft und man verlor keinen Schuh. Die Zuschauer hier hatten Spass und es wurde ja auch echt etwas geboten.

Etwas unwegsames Gelände und ein kleiner Abhang erschwerten uns hier den weg. Danach ging es wieder auf Wege und Wiesen um dann ziemlich schnell das Schlammloch zu erreichen.

In der zweiten Runde lief ich ein kurzes Stück mit Frank, von Radio Salü. Er war schon länger nciht mehr gelaufen, wollte sich aber diesen Spass hier nicht entgehen lassen. Wir unterhielten uns ein wenig, irgendwann hab ich Ihn aber verloren, ich glaube es war an der Verpflegungssation.

Letztes Jahr krochen wir noch unter Absperrband hindurch, dieses Jahr war das Hinderniss mit Folie abgedeckt und man hatte keine Chance dem Shclammloch auszuweichen- wollte ich auch gar nicht- deswegen war ich ja hier 🙂 In der letzten Runde drehten wir uns sogar noch im Shclammloch, damit der Rücken auch etwas abbekam. Im Spa bezahlt man schliesslich eine Menge Geld für eine Schlammpackung.

Wieder folgte unwegsames Gelände und ein Anstieg über Gras, der uns dann zu dem Strohballenhindernis führte.

Das kostete Kraft, besonders in meiner Größe. Herunterspringen traute ich mich icht und so rutrschte ich die Heuballen herunter ( was eine ausgeprägte Nesselsucht zur Folge hatte).
Hier wurden wir mit Supersoakern zusätzlich noch abgeschossen- aber es war sooooo toll!

Die letzte Runde verbrachte ich übrigens größtenteils mit Singen: Rock N Roll all Night von Kiss hatte es uns angetan. Ein Mitläufer (dessen Namen ich nicht weiß) und ich gröhlten uns von Hindernis zu Hindernis ins Ziehl.

Im Ziel dann Erleichterung, das Nachher-Bild und die Kärcher Dusche.

Ein Wahnsinns Event, mit tollen Mitläufern und einer Top Organisation!

Ich muss mich hier noch einmal für das Erlebnis bedanken und freue mich jetzt schon aufs nächste Jahr.

Da wird es zwei Batsch-Queens geben, denn ein Mitläufer hat sich angekündigt mit mir als Batschqueen laufen zu wollen.

Das hier war wirklich absolut Run Happy!

Danke an all die Fotografen die  an den Hindernissen so tolle Fotos geschossen haben: Jasmin, Kerstin, http://www.alpen-fieber.de, Manuel und Gunter Bernhard, der mich als seine entlaufene Braut betitelt hat 🙂

PS: Nur noch ein paar Tage bis zum Frankfurt Marathon

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Der Essener Stadtlauf- Die Revanche!

Der Sportscheck Citylauf in Essen hatte mich 2011 sehr gequält.
Es war zu warm und die 3 Runden durch die Innenstadt hatte ich mir flacher vorgestellt (den Bericht findet Ihr hier).
Dieses Jahr wollten wir zu viert an den Start gehen: Alex, Carsten, David und ich.
David’s Vorbereitung lief suboptimal: Mit 2 km Laufen und dann knieschmerzenbedingt nach Hause humpelnd aufhören. Er wollte das Stimmungsnest bilden und uns anfeuern und Bilder machen.
Über Twitter hatte sich Angela angekündigt, eine weitere Unterstützung an der Strecke- Yeah!
Am Vortag shoppten wir noch in Essen und machten den Limbecker Platz unsicher.
Sonntags traf dann Sandra auf uns- eine Freundin von Alex und Carsten- die hatte Brötchen zum Frühstück mitgebracht und war auch angemeldet.

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Gestärkt ging es in Richtung Stadtmitte und die Stimmung war super.
Auf meinem IPod hatte ich die neue Musik zum Les Mills BodyCombat Release 53, eine starke Mischung aus treibenden Beats und Gute Laune Tracks die ich bis nächste Woche verinnerlicht haben muss.
Direkt am BMW Impulse Stand fand mich sofort Angela und ich hab mich total gefreut, wieder jemand aus meiner Twitter Timeline kennenzulernen.

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Schnell die Annehmlichkeiten des BMW Stands ausgenutzt und zurück zu den anderen. Wir hatten einige Leute am Start die uns anfeuerten. Mit am Start Scarlett, der Ex-Mann von Alex (sehr bekannter Triathlet und einer der Betreiber von http://www.triathlon.de) und noch mehr Bekannte.
Ja, so freute ich mich dieses Mal richtig auf den Lauf. Es war kühl und trocken und ab und an kam die Sonne durch.
Der Startschuss fiel und ich lief los. Angepeilt war eigentlich nur schneller zu laufen als letztes Jahr. Den Paceprophet habe ich mir 1:03 vorhergesagt.
Auf einmal fand ich Carsten neben mir. Das Tempo konnte ich eigentlich gut halten und erzählte mit ihm ganz locker.
Als ich dann auf meine FR 910 XT blickte traf mich der schlag: 5:10 min/km- das war viel zu schnell. Wenn ich hier nicht verringern würde, wäre die Luft schneller raus wie ich schaue konnte.
Ich verabschiedete mich von Carsten und gab mich meinem Tempo hin.
Heute fühlte ich mich so richtig wohl mit dem leichten Auf und Ab in Essen. Berghoch zog ich immer an und versuchte so leichte Tempointervalle zu laufen. Auf einer Strecke von einem Kilometer wurde ich von unseren Anfeuerteams über die Strecke gepeitscht. Das machte Spass! Getränke? Brauch ich nicht! Mir ging es wirklich super.
In der dritten Runde habe ich zu Madsens „Wo es beginnt“ den leichten Anstieg zum Bahnhof im Hopserlauf genommen und erntete ungläubige Blicke.
Viel zu schnell war dieser Lauf vorbei und mir 59:06 min war ich 5 Minuten schneller als letztes Jahr, ohne mich komplett verausgabt zu haben. Der Gedanke ging oft zum Marathon Frankfurt und das ich da unbedingt langsamer laufen musste und das ich mir Kraftverschwendungen unbedingt ersparen muss.
Im Ziel schnappte ich mir ein alkoholfreies Bier und ging zu Angela und David. Alex und Sandra waren noch auf der Strecke und so beschloss ich, die letzten Meter mit den Mädels zu laufen.
Das tat ich dann auch und lockerte so noch meine Beine.

Die Rechnung mit dem Stadtlauf Essen habe ich beglichen, nächstes Jahr komme ich wieder und David hat gesagt er will auch starten 🙂 Schau mer mal was passiert.

Run Happy!

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Samweis Gamdschie, das My Goal Team und der Cooper Test

Meine Marathonvorbereitung ist ja eher spontan. Mit 22 Tagen vorm Frankfurt Marathon bin ich wahrscheinlich die mutigste oder bekloppteste Läuferin die es dort zu sehen geben wird.

Am Freitag bin ich, nachdem ich die Nachricht übder den gewonnen Startplatz erreicht hatte, erst mal 19km laufen gewesen. 15km hat mich Brigitte begleitet, Wir haben spontan einen neuen Weg ausprobiert und durften da einer der steilsten Anstiege in unserer Gegend laufen. Autschn!
Zu Hause angekommen hatte ich einige Nachrichten bei Twitter und Facebook. So habe ich eine ganze Schar an Läufer gefunden, die mich begleiten wird bei meinem ersten Marathon. Auch Anfeuerteams an der Strecke haben sich gemeldet und jetzt habe ich Angst diese zu verpassen 🙂
Um nichts, aber rein gar nichts dem Zufall zu überlassen, habe ich mir jetzt doch ein paar Kompressionssocken bestellt. In Schwarz/ Orange, passend zu meinem Twitterlauftreff- Shirt.
Eine Freundin, Ernährungsberaterin, stellt mir noch einen Plan für die Woche davor auf. Hier muss ich wirklich alles optimieren, denn am Trainingszustand geht nicht mehr so viel.
Am Mittwoch war es so weit: Das sollte der weiteste Lauf meines Läuferlebens werden.
Trinkrucksack, Gel, Geld, Armlinge, Telefon, Tempos und Ipod waren herausgelegt. Ich machte pünktlich Feierabend, aß eine Banane, und lief direkt nach der Arbeit los.
Meine Beine waren am Anfang träge und müde so dass ich wirklich im Schneckentempo loslief,
Die Sonne schien und mein Hörbuch war spannend.
Also lief ich von Weilerbach nach Rodenbach, dann über das IG Nord nach Erfenbach, Otterbach, Sambach, Katzweiler, Hirschorn. Ui langsam wurde es kühl. Armlinge schnell drübergezogen und weiter ging es.
Die Strecke Hirschorn Weilerbach zieht sich immer. Mein Auto stand an der Mückenmühle, dort wollte ich dann meinen Rucksack bei Kilometer 20 ins Auto legen und die letzten Kilometer rundenmäßig im Bruch zurück legen. Der Rucksack hatte mich sehr behindert beim Laufen, wie ich nun feststellen konnte. Meine Schritte wurden größer und es fiel mir leichter wieder etwas Tempo aufzunehmen.
Auf einmal ging alles ziemlich schnell: Ich lief ein paar kürzere Intervalle.
Bei Kilometer 24 kam ich mir ähnlich vor wie Samweis Gamdschie aus Herr der Ringe: Wenn ich noch einen Schritt mache, bin ich so weit gelaufen wie noch nie zuvor.
Bei Kilometer 25 war auf einmal die Sonne weg und ich fand mich auf einem unheimlich finsteren Teil wieder. Kopfhörer raus, Stress an!
Ja jetzt hatte ich Angst. Es war Dunkel, ich hatte kalt und noch fast 2 Kilometer trennten mich von meinem Auto.
Geb Gas, dachte ich mir und lief los. Die letzten 2 Kilometer waren die schnellsten, die beide deutlich unter 6 min/km blieben. die letzten hundert Meter hörte ich was und kam sogar unter 5 min/km.

Boah was für ein Stress. 3 Kilometer haben mir gefehlt. Aber den langen Lauf werde ich am Wochenende wiederholen. Bis dahin steht für mich das neue BodyCombat Release 53 auf dem Plan.

Am Wochenende gibt es wieder den Cooper-Test, zu dem das My Goal Team aufgerufen hat. Hier könnt Ihr Eure Leistung immer wieder überprüfen und mit anderen Läufern im Social Network abgleichen. Hier bin ich gespannt wo meine Leistung liegen wird und ob ich mich verbessert habe.

Danke an Alle die mich so bei dem Vorhaben Last Minute Marathon unterstüzen: Ihr seid Spitze- fühlt Euch alle gedrückt!

Run Happy!

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Die nächste Herausforderung: FFM Marathon danke BMW Laufsport

Jeder der mich kennt sagt nun: Was? Die hat doch gesagt das sie keinen Marathon laufen will. Jepp! Das stimmt. Aber auch mit dem Hintergrund, dass ich das nicht wirklich gesund finde.

Gerade beim Gourmet-Marathon hatte ich noch einen riesen Respekt vor der saarländischen Gruppe die in Berlin gestartet ist.

Aber ich spiele schon seit 3 Jahren Russisches Roulette: Ich mache bei Gewinnspielen mit um einen Startplatz für einen großen Marathon in Deutschland zu gewinnen. Soll das Schicksal entscheiden auf die volle Strecke gehe.

Und heute  ist passiert: Heute morgen hat mich BMW Laufsport angerufen und mir mitgeteilt dass ich einen Marathonstartplatz für den BMW Frankfurt Marathon gewonnen habe.

Am Telefon hatte ich schon das totale Gefühlschaos. War das jetzt der Hammer oder worauf habe ich mich jetzt schon wieder eingelassen? Die Dame am Telefon hat das wohl gespürt und sagte: „Sie müssen ja auch nicht die ganze Strecke laufen- dabei sein ist alles“. Ach Quatsch- wenn dann laufe ich natürlich auf die volle Distanz-aber nur auf ankommen.

22 Tage Zeit zum Trainieren….

Zielzeit? Nehme ich mir nun erst mal keine vor- so viel Stress mache ich mir kurz vorher nicht. 2 Mal will ich noch lange laufen vorher- vielleicht kann ich Jasmin oder David als Fahrradbegleitung im Training mitziehen.

Ich hab Respekt vor der Strecke. Nach den letzten beiden Halbmarathondistanzen bin ich mir aber auch sicher dass ich ganz gut im Training bin und das ich auch bestimmt ankomme.

Die Ernähungsumstellung auf Low/No Carb gibt mir seltsamerweise richtig viel Power (auch wenn viele Skeptiker in meinem Umfeld sind) und eigentlich fehlen mir ja nur die langen Läufe.

Der Garmin Forerunner 910 XT muss wohl nun immer aufgeladen bereit liegen und die Viper Active Gels von Maxinutrition liegen bereit um auf Herz und Nieren getestet zu werden!

Das einzige was ich weiß: Der Brooks Ravenna 3 und Wrightsocks werden hier zum Einsatz kommen.

Der Toughrun am 20.10.2012 steht auch kurz bevor und passt eigentlich ganz gut ins Training- nur verletzen darf ich mich nicht. Das Crosstraining läuft nun schon seit 2 Wochen- wird jetzt halt länger.

Ich bin dann mal laufen…..

Run Happy!

PS: Am Sonntag bin ich beim Sportscheck Citylauf in Essen, der Startplatz war auch von BMW Impulse……