Mittendrin statt nur dabei!

Irgendwie ist mir vor lauter Training entgangen, dass es ziemlich still auf meinem Blog geworden ist.

Der Garmin Forerunner 910 XT hat alle Hände voll zu tun und davon berichte ich Euch heute mal:
Das Triathlon- und das LesMills BodyCombattraining nehmen doch einen sehr großen Teil meiner Zeit ein im Moment.
Zudem besuche ich auch noch immer die LesMills BodyPump Kurse und gebe einen Bauch-Intensivkurs.
Im Moment fahre ich mindestens zwei Mal die Woche mit dem Rad zur Arbeit. Hier wechsel ich gerne mal vom Rennrad zu meinem Mountainbike.
Mit meinem Rennrad passiert auch immer so viel: Ich falle hin weil ich verpasse auszuklicken, ich habe einen Platten usw…..
Mein Mountainbike ist pflegeleicht: Im Gegensatz zum Rennrad hab ich hier genug Gänge (Mein Rennrad hat wohl ne „Heldenkurbel“) um den Aufstieg nach Eulenbis zu meistern.
Wenn wir gerade bei meiner „Heldenkurbel“ sind: Mein Freund hat mich gefragt was ich zum Geburtstag haben möchte (ja diesen Monat gibt’s bei mir eine Schnapszahl) und die Antwort hier war sofort klar: Mach das ich mit dem Rennrad nach Eulenbis hochfahren kann 🙂
So werden wir am Wochenende mal nach Weselberg fahren und die Experten von Wheelsports mal drüber schauen lassen. Jens schwört auf den Laden und die Kompetenz der Angestellten.
Mit meinem Freund ist auch irgendwas passiert. Vor 4 Jahren hat er sich auch ein Mountainbike gekauft- gefahren ist er nur einmal mit dem guten Stück.
Auf jeden Fall hat er sich vor zwei Wochen neue Komponenten wie Gabel und Umwerfer für sein Bike bestellt und gestern kamen auf einmal auch noch passende Klamotten.
Was ist passiert? Er frägt mich ob ich ihn irgendwo abholen könnte wenn er fahren geht und was wäre- verkehrte Welt- normal bin ich diejenige die mit Plattfuß oder ohne Getränk irgendwo in der Pampa steht und um Hilfe bettelt.
Er wird also doch noch sportlich- sehr gut.
Der Supergau auf dem Rad ereilte mich am Dienstag: Ich mit dem Rad zur Arbeit und für den Heimweg Besuche bei Mama und Oma geplant. Morgens lief es super, bei Oma und Mama hielt ich mich kurz- irgendwie beeilte mich das Gefühl: Es gibt Gewitter. Das bestätigte sich auch, ca 6 km vor der Heimat am Berg hörte ich den ersten Donnerschlag. Jetzt hieß es: Zähne zusammenbeißen und schnell heim. David war ja auf Montage in Frankreich und konnte kein Retter in der Not sein. So quälte ich mich,so schnell es ging, durch die Schotterabschnitte und behielt die Gewitterfront hinter mir im Auge.
Bei einem ziemlich lauten Donner gab ich richtig Gas und da passierte es: Ein ziemlich großer Schotterstein wurde vom Vorderrad nach hinten geschleudert: Erst an mein Schienbein und dann ans Ventil pfffffffff- Mistkram- Plattfuß. Knapp 2 km vor zu Hause hat es mir das Ventil zerschlagen und das Gewitter saß mir im Nacken. Rucksack vom Rücken und die Notfallschuhe rausgeholt. Ich hatte mir morgens noch schnell die Saucony Type A4 in den Rucksack gepackt. Gelaufen bin ich in den Schuhen noch nie, aber darauf konnte ich im Moment keine Rücksicht nehmen. Schuhwechsel- Rucksack wieder auf und ab dafür! Uiuiui- Wie schnell ich doch laufen kann wenn ich Angst habe, das erstaunt mich immer wieder. Ruck zuck war ich mit meinem Rad in Eulenbis angelangt und hoffte nur das mich keiner sehen würde, wie ich so laufend mit meinem Fahrrad durch die Straßen hetzte. Aber ich wurde natürlich gesehen. Es schien so das alle Menschen noch schnell was draußen erledigen mussten, obwohl es schon angefangen hatte zu tröpfeln.
Fazit zum Radfahren: Sehr anstrengend für mich aber lässt sich super in den Alltag (wenns gut läuft) integrieren und spart auch noch Benzin.

Das Laufen habe ich etwas vernachlässigt. Laufen gab es nur auf Kurzstrecken in letzter Zeit in Form von Koppeltraining. Am Sonntag ist dann endlich der Hornbach-Citylauf in Kaiserslautern wo ich mal wieder länger laufen werde. Hier schreckt mich nur die Rundenzahl ab: 5 x 2 km in einer Stadt, in der alle nur angefressen sind weil ein paar Straßen gesperrt sind. Ich hoffe aber das unser Lauf für Lisas Klasse, der Weilerbacher Grundschule etwas bringt und sie die FCK-Tickets auch gewinnen.
Hier werde ich auch wieder nur zum Spass laufen. Ich setzte mich beim Schwimmen und Radfahren schon genug unter Druck.
Den Paceprohet bei Brooks werde ich auch wieder tippen um für Lise eventuell ein paar Laufschuhe zu gewinnen, die Kleine läuft schon 6,5 km am Stück und das finde ich echt toll.
Koppeltrainings habe ich mittlerweile 3 Stück absolviert. Mit jedem Mal ging es meinen Beinen besser und ich kann besser zwischen den Sportarten wechseln.
Fazit zum Laufen: Mit Spass und ohne Stress läuft es hier auch im Koppeltraining langsam gut.

Das Schwimmen ist für mich ein Zwiespalt der Gefühle. Ich kann ohne größere Qual 1500m in 36 Minuten absolvieren. Brustschwimmen ist bei mir entspannend und ich fühle mich pudelwohl dabei im Wasser. Mit dem Freistiltraining habe ich auch begonnen, aber irgendwie fühle ich mich hier nicht wohl: Ich verkrampfe, bekomme beim Einatmen Wasser in den Mund, verschlucke mich, bekomme Hustenkrämpfe und komme aus dem Rhythmus. Ich werde mal schauen wie weit ich da noch komme. Mittlerweile schaffe ich unentspannte 250m . Meinen Neo habe ich auch noch nicht eingeweiht und in einem See war ich auch noch nicht- da muss ich mal schauen wie es sich da anfühlt und wie ich mit dem Seewasser zurechtkomme.
Fazit zum Schwimmen: Freistil und Seewasser könnten zum Hindernis werden

Meine LesMills BodyCombat Stunde läuft mittlerweile richtig gut und ich werde wahrscheinlich früher als geplant mein Assessment Video einreichen können.
In den LesMillsBodyCombat Kursen kehre ich langsam zur alten Form zurück. Lediglich mein Trizeps macht keine großen Fortschritte.

Die Brooks- Artikel aus meinem Testpaket (und noch ein paar mehr) sind in ständiger Rotation. Lediglich fürs Radfahren habe ich mich mit Artikeln der Marke Sugoi eingedeckt. Dazu bald mehr.

Ich bin offizielle Bloggerin für den ToughRun Saar- ab in de Batsch! Hier erwartet Euch gute Stimmung, tolle Organisation und Hindernisse ohne Anstehen!

Ich hoffe ich habe wieder öfter Zeit für den Blog in nächster Zeit- es gibt so viel zu erzählen….

Run Happy and release your inner Warrior!

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3 Kommentare zu “Mittendrin statt nur dabei!

  1. Hallo liebe Carmen, wollte mal einen Gruß da lassen. Du hast aber auch ein wirklich starkes Pensum. Halte dir die Daumen, dass es weiterhin gut läuft und freue mich auf Münster.

    • Hallo Nadin,liebe Grüße zurück.
      Hab mir heute den TriPfalz als Helfer in der Wechselzone 1 anschauen können,das war ja aufregend.ich bin echt auf das Camp nächste Woche gespannt.Danach gehts dann an den richtigen Trainingsplan.Mal schauen wie weit ich bis Münster bin.

      • Das hört sich super an! Ich muss auch endlich loslegen, irgendwie schleift gerade das Schwimmen.
        Viel Spaß im Camp, das bringt sicher eine ganze Menge!

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