Den Kopf frei laufen…

Heute war es so weit, nachdem ich mit unserem Physio im Studio nun seit Sonntag unter ständiger Betreuung stand wollte ich raus.

Am Montag und Dienstag war ich nochmals auf dem Crosstrainer und für kurze Strecken auf dem Laufband. Da ich schmerzfrei blieb und gestern Sportfrei war, schlüpfte ich nach der Arbeit in mein Nightlife- Lieblingsoutfit: Brooks Infiniti Tight, Brook Infiniti Hoodie und meine Essential Run Vest. An meinen Füßen mein Dauer(b)renner: Der Ravenna 3.

Wir sind einfach ein Spitzen Team der Ravenna 3 und ich, auch mit meiner leichten Kompressionsbandage macht dieser Schuh Spass und läuft sich für mich sensationell gut.

Ich will Euch gerne vermitteln wie mein Lauf heute war und was ich dabei gefühlt habe:

Nach der Arbeit kam ich voller Vorfreude zu Hause an und nahm mir vor 5 km zu laufen. Nicht mehr- wir wollen es ja nicht übertreiben. David hatte mir Telefondienst zugesagt, falls mir etwas passieren sollte unterwegs. Ich verprach auf den Wegen zu bleiben (daher entstand heute auch kein GPS-Herz für Andrè).

IPhone geladen, Garmin Forerunner 910XT am Handgelenk und schon ging es los. Mit kleinen Täppelschrittchen arbeitete ich mich langsam den Berg hoch. In meinem Kopf war Streit. Der kleine Mann namens Angst klopfte an meine Stirn mit den Worten: „Knick bloß nicht um, Du weisst wie weh das tut“, auf der anderen Seite saß eine kleine Rebellin mit dem Namen Mut die gegen den Herrn Angst wetterte: „Lauf ganz normal,einseitige Belastung durch Schonhaltung ist nicht gesund“.

Bis Kilometer 2 hatte mich der Herr Angst auch total im Griff. Über jeden Schritt dachte ich nach, mein linkes Bein brannte schon weil ich hier versuchte die Schonhaltung auszugleichen. Ich hatte wirklich sehr viel Angst das ich direkt noch mal umknicke oder hinfalle.

Auf der Strecke von Kilometer 2,0-2,6 gab es einen Riesenkrach in meiner Birne. Herr Angst und Frau Mut gingen vom Schlammcatchen direkt in einen Ultimate Fight über und kämpften bis aufs Blut.

Was soll ich sagen, klar- die Frau hat gewonnen 🙂

Ab Kilometer 2,6 ging es mir gut. Der Kopf war frei und ich ließ es laufen. Ok nicht so schnell, meine Ausdauer hat schon gelitten in den zwei Wochen Auszeit. Aber auf einmal lief ich, auch mein Laufstil war wieder der Alte. Zeitweise sogar weit unter 7min/km. Was ich auf keinen Fall erwartet habe.

Glücklich kehrte ich zurück und musste mich zwingen bei Kilometer 5 auch zu Hause nicht vorbeizulaufen 🙂

Jetzt habe ich aber schon wieder Streit im Kopf- denn am Sonntag ist der Bienwald- Marathon in Kandel wo ich für die Halbmarathon Distanz gemeldet bin. Mal schauen wer gewinnt.

Morgen will ich auf jeden Fall wieder Laufen. Laufen macht mich tatsächlich glücklich!

Run Happy!

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3 Kommentare zu “Den Kopf frei laufen…

  1. Pingback: INDOOR-Marathon Folge 1: Versuch + Irrtum = macht klug ?

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