Testbericht: Die Nike+ GPS Sportwatch

Nachdem ich bei Runningwilli.com mit diesem Testbericht, eine Testteilnahme vom Garmin Forerunner 910 XT gewonnen habe, möchte ich auch auf meiner Seite den Breicht endlich freigeben.

Über meine NIKE+GPS Sportwatch gab es bisher  nur einen Vorstellungsbericht. Nun laufe ich seit über 3 Monaten mit der Sportwatch und kann dazu einiges berichten.

Lieferumfang  der Nike+ GPS Uhr

  • Nike+ GPS Sportuhr (66g leicht)
  • Nike Footpod
  • USB-Verlängerungskabel
  • Anleitung

Nike + GPS Uhr im Test

Die Verarbeitung der Nike+ GPS Sportwatch

Zuerst gehe ich auf die Verarbeitung ein: Sie wirkt solide, fast etwas klobig. Die Verschlusstechnik ist super durchdacht: Das Ende hängt sich im Band ein, so stört es nicht und kann nicht verrutschen. Die Löcher im Band lassen genügend Belüftung zu und man schwitzt nicht sonderlich mehr. Die Farbe ist ein Eyecatcher: Schwarz/neon kommt sie daher, ich liebe diese Kombination. Grandios finde ich die Idee, den USB-Anschluss in das Band einzulassen. Hier kommt kein unnötiges Material zum Einsatz- der Clip wird nach hinten geklappt und schon kann via USB die Verbindung hergestellt werden. Über diese USB- Verbindung wird auch die Batterie geladen. Das Band kann ich sogar über dickeren Laufjacken tragen, bezweifle aber, dass das bei Männern auch der Fall ist.

Das Band der Nike+ GPS Uhr
Das Band der Nike+ GPS Uhr

Kinderleichte Bedienung der Nike+ GPS Sportwatch

Nun zur Bedienung: Nike schreibt, dass man zuerst Nike+ Connect installieren muss. Hätte ich auch getan, wenn ich es unter dem angegebenen Link gefunden hätte. Also hab ich die Uhr doch einfach so angesteckt. Mein Netbook mit Windows Starter erkannte diese sofort, mein PC mit Windows 7 prof. 64 bit nicht. Wenn man dann im Explorer einen Doppeklick auf die Uhr ausübt, öffnet sich das Untermenü und man findet einen Link, der einem zu der Software führt.

Also hab ich Connect heruntergeladen (ein sehr kleines Programm) die Uhr vom Netbook getrennt und ausgeführt. Nun habe ich die Uhr wieder mit dem Netbook verbunden und bekam von Connect die Daten vom Vorbesitzer der Uhr gezeigt. Ich habe diese Uhr gebraucht gekauft, also musste ich erst mal alles zurücksetzen. Das ging auch super flott, schon konnte ich die Uhr auf mich einstellen.

Hier werden Angaben wie Alter, Gewicht und Größe gefordert. Man kann einstellen ob man Kilometer oder Meilen laufen möchte. Auch kann man Einstellen welche Anzeige man in groß haben möchte. Durch die kleineren Schwarzen Knöpfe kann zwischen Geschwindigkeit, Herzfrequenz, Uhr, vergangene Trainingszeit und Kalorien gewechselt werden.

In der Software kann auch ein Intervall Training angelegt werden, hier gibt die Uhr dann die Befehle RUN! für die vorher eingegebene Intervallzeit und REST! für die Ruhephase aus. Ein kleines Akustisches Signal begleitet dieses Befehle.

Mit der Nike Sportwatch können mehrere Sensoren verlinkt werden: Zum einen der Footpod, der im Fitnessstudio dennoch ein genaues Ergebnis liefern soll und den Polar Nike+ Coded Wearlink (der schon in meinem Besitz ist). Diese Verbindung muss vor jedem Lauf dann hergestellt werden um alle Daten zu erhalten. Die Batterie reicht für ca 9 Stunden Nutzung mit dem GPS. Trägt man die Sportwatch nur als Uhr soll der Akku 60-70 Tage halten, was aber bei mir als Uhren-Verweigerer nicht augetestet werden kann.

GPS Signal der Nike+ GPS Uhr

Die Uhr wurde von Nike in Zusammenarbeit mit TomTom entwickelt. Das ist auch gelungen, das GPS funktioniert einwandfrei.  Ich hatte bisher nur einmal Probleme mit dem GPS Signal, da hat es 8 Minuten gedauert bis die Verbindung hergestellt werden konnte. Ansonsten ist das eine Sache von einer Minute und wenn man einen Footpod trägt, kann es via Quickstart sofort losgehen. Der Polar Coded Wearlink verbindet sich sekundenschnell, genauso wie der Footpod. Im Fitness-Studio nutze ich die Uhr auch um nur die Pulsfrequenz zu messen. Hierzu wird einfach im Menü der Footpod und das GPS deaktiviert.

Die Bedienung erfolgt über 3 Knöpfe, Runden können per Touch auf das Display gezählt werden. Auch das Licht ist per Touch anschaltbar. Das finde ich ziemlich benutzerfreundlich weil ich hier nicht nach einem Miniknopf suchen muss. Wenn man starten möchte und vorher alle Einstellungen durch hat, reicht ein Drücken des neonfarbenen Knopfes für 3 Sekunden.  Die Einstellungen speichert die Uhr immer und selbige sind beim nächsten Start auch immer noch da.  Sobald man den neonfarbenen Knopf während des Laufs drückt landet man im Pause Modus. Über Continue kehrt man zum Lauf zurück. Drückt man Pause und danach End beendet man den Lauf und bekommt eine übersichtliche Darstellung mit den wichtigsten Werten des Laufs.

Über die Abweichung der GPS- Werte kann ich leider nichts berichten, da ich weder eine Vergleichsuhr, noch eine genau vermessene Strecke habe.  Beim Kottweilerer Silvesterlauf, der 10km lang ist, zeigte die Uhr eine Strecke von 9,96km an, was ich ziemlich genau finde, wenn ich an meine IPod-Messungen nur mit Fußpod zurückdenke. Hier war im Vorjahr ein 10,60 km auf meinem Ipod Nano zu finden.

Die Nike+ GPS Sportwatch ist genau
Die Nike+ GPS Sportwatch ist genau

Durch die Einstellung Autolap, zeigt die Uhr nach jedem gelaufenen Kilometer eine kleine Übersicht an und beginnt automatisch die nächste Runde, was bei Training auf einer Bahn sicher sehr hilfreich ist. Ein Highlight für mich ist die Erinnerungsfunktion: Wenn man mehrere Tage nicht Laufen war, erinnert einem die Uhr dran, das man ja mal wieder Laufen könnte. Diese Motivation benötige ich normalerweise nicht (meinen inneren Schweinehund habe ich ja gegen eine Motivationskatze ausgetauscht), aber dennoch ein schönes Gimmick für Läufer die diesen Schub nach draußen brauchen.

Nike Connect- die Datenauswertung

So nun zur Datenauswertung via Connect. Denn hier liegt für mich der große Schwachpunkt der Uhr. Von Polar bin ich besseres gewöhnt und auf den Seiten von Garmin der Tester des Forerunners 610 habe ich besseres gesehen. Hier liegt es an mir, ich habe mich vorher einfach nicht genug über die Nike+ Sportwatch informiert.  In dem vorher angelegten Nike+ Account kann man dann die Daten des Laufes sehen, wenn man via USB die Daten der Uhr hochgeladen hat. Hier kann man den Streckenverlauf via Google-Maps anzeigen lassen und bekommt, sofern Brustgurt vorhanden, die Kilometer mit der Herzfrequenz angezeigt.

Das Nike+ Online
 Nike+ Online

Mehr aber nicht. Trainingsfortschritte können nicht automatisch berechnet werden. Die Übersicht bei Nike+ umfasst jeden einzelnen Lauf, Übersichten die sich nach Tag, Monat und Jahr anzeigen lassen. Man kann an Wettbewerben teilnehmen. Die bekanntesten sind wohl The Human Race und Woman vs. Man. Freunde können hier gefunden werden und an jede Person Freundschaftsanfragen geschickt werden. Hier hält es Nike mit dem Datenschutz nicht sehr hoch. Die Email wird direkt vom persönlichen Account verschickt, so das der angefragte die private Mailadresse direkt angezeigt bekommt. Auch können über Nike+ direkt die Läufe via Facebook und Twitter geteilt werden. Hierbei kann man festlegen welche Daten sichtbar sind.


Das Fazit nach dem Test der Nike+ GPS Uhr

Mein Fazit zur Nike+ GPS Sportwatch: Wer einfach nur die gelaufenen Kilometer wissen möchte die er gelaufen ist, ist mit dieser Uhr gut bedient. Die Nike+ Community ist ein Tool das motiviert und einfach zu bedienen ist. Leider enttäuscht das ganze bei den Auswertungsmöglichkeiten. Für Profisportler ist diese Uhr sicherlich keine gute Option. Ich vermisse hier auch eine Track-Back Funktion. Denn mein Grund für GPS war, das ich mich beim Ausprobieren neuer Strecken gerne mal verlaufe. Ich denke aber, das die Uhr das bestimmt könnte und vielleicht bringt das ja ein Firmware-Update mit sich.

Advertisements
von chiamh Veröffentlicht in Laufen
Bild von www.laufticker.de

TSG-Halbmarathon in den Trainingsplan integriert

Letzte Woche war für mich sehr anstrengend. Da Jens auf meinem Trainingsplan Tempohärte stehen hatte, war das Training ganz schön stramm. So habe ich mich bisher noch nie gequält.
Die Einheit am Mittwoch auf dem Sportplatz hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Das schnellste Intervall schaffte ich mit 4:49 min/km. Das ist für mich eine beachtliche Geschwindigkeit, wenn man bedenkt das ich erst letztes Jahr meinen ersten 10km unter einer Stunde gelaufen bin.
Am Freitag stand ein lockerer Lauf mit Brigitte auf dem Plan, der war auch wirklich total gut und lockernd. Danach saßen wir noch im Garten und haben gequatscht.
Samstags schnappte ich mir mein Rad und fuhr mit Jasmin ins Schwimmbad. Lockere 500 m geschwommen und den Rest im Außenbecken planschend verbracht. Auf dem Heimweg trennten sich unsere Wege und ich hängte noch ein paar Kilometer dran. Insgesamt waren es für mich 35 km mit dem Rad.
Brigitte hatte mich am Freitag gefragt ob ich nicht den TSG- Halbmarathon in Kaiserslautern mitlaufen mag, ich hätte ja eh den 20km Dauerlauf auf dem Programm stehen.
Also hab ich Jens gefragt und er hat ja gesagt, unter der Voraussetzung das ich auch locker laufe.
Also hab ich mir eine Sommerplaylist erstellt und bin am Sonntag Morgen, etwas zerknautscht durch die Zeitumstellung, mit Brigitte gestartet. Mein Ziel war es mit einem Schnitt von 6:30 min/km zu laufen.
Vor dem Lauf scharten sich einige Läufer, bei doch kühlen 5°C, auf einem kleinen Platz wo die Sonne hin schien. Ich entdeckte noch Nicole vom FCK- Running und auch sie hatte das Ziel es langsam angehen zu lassen. Schnell noch mal ab hinter die Hecke und schon standen wir am Start. Dann ging auf einmal alles sehr schnell und schon war die Masse in Bewegung.
Auf dem ersten Kilometer entdeckte ich Gabi Gründling, von Laufticker, am Wegrand und winkte freudig zu Ihr rüber.

Nun war der Punkte gekommen wo Brigitte und ich uns trennten. Ich wollte mich nicht mitziehen lassen und wirklich schauen, dass ich im Wohlfühlbereich bleiben konnte.
Die ersten 3 Kilometer war ich etwas missmutig, ging es doch die ganze Zeit nur bergauf. Ich hatte, weil das alles so kurzfristig war, auch keine Zeit mir das Profil oder die Streckenverpflegungspunkte anzuschauen. Ab Kilometer 3 wurde es dann lockerer. Die Strecke ging leicht bergab und dann wieder gerade aus. Die Sonne kam langsam heraus und meine Stimmung war mehr als gut. Bei Kilometer 6 merkte ich, wie sich langsam der Durst bemerkbar machte, und ich fragte bei einem Streckenposten wann die Verpflegungsstelle kommen würde. Die Antwort gefiel mir nicht: In 3 Kilometern. Verdammt. Naja egal. Ich nahm ein wenig Tempo raus und lies einige Läufer passieren. Die Zeit würde ich mir einfach nehmen, es sollte ja ein lockerer Dauerlauf werden. An der Verpflegungsstelle stand mein alter Chemielehrer Herr Becker, auch hier lies ich mir Zeit für einen kleinen Plausch. Ein Wasser und einmal Iso gaben mir wieder Kraft.
Weiter gings. Bei Kilometer 11 überraschte mich ein Anstieg. Langsam und stetig meisterte ich die Steigung und war sehr froh als es wieder bergab ging. Hier konnte ich es nun einfach laufen lassen und gab mich meiner Musik (zeitweise tanzend) hin. Ich traute meinen Augen kaum, so schnell stand war ich wieder in Kaiserslautern bei der Verpflegungsstelle bei Kilometer 16 angekommen. Nochmal Wasser und Iso und die Frage nach einem Bier, ein bisschen Spaß gemacht und schon war ich wieder on the Road. Hier waren einige Zuschauer an der Strecke, also mussten die Stöpsel aus den Ohren. Bei Kilometer 19 war noch einmal die Möglichkeit Getränke aufzutanken und auch ich griff zu einem Wasser. Hier überholte mich Nicole. Ich hatte aber gar keine Ambition sie wieder einzuholen. Ich war ja bei einem lockeren Dauerlauf. Der erste Blick auf die Uhr bei Kilometer 19 erstaunte mich dennoch: 2:02, uiuiui, das war aber wirklich gut gelaufen.
Auf den letzten Kilometern gehörte auch noch ein kleiner Anstieg zur Strecke, hier merkte ich das meine Beine doch etwas müde waren. Die Streckenposten gaben aber wirklich alles um uns noch etwas Motivation auf den Weg zu geben. Im Ziel angekommen wurde ich mit: Jetzt im Ziel 2:14:49 Carmen Frisch vom Team Erdinger Alkoholfrei- sieht frisch aus die Carmen- begrüßt.
Wie schon öfters bei einem solchen Volkslauf ohne Chip und mit Scanner hab ich es verpeilt. Daher kam bei meiner offiziellen Zeit noch eine Minute hinzu, denn ich lief nicht durch den Gang nach hinten zum Scannen,sondern freute mich schon vorher über die Zeit wie ein kleines Kind. Ich hab’s dann doch noch gerafft und beeilte mich zum Scanner zu kommen mit den Worten: Ich bin da 🙂
Mein Durchschnittspuls lag bei 168, das sind immerhin 8 Schläge weniger als in Kandel, und knapp 3 Minuten schneller war ich auch.
Trainer Jens meinte das ich den mlp-Halbmarathon bestimmt schneller schaffen würde als 2 Stunden und vielleicht noch mehr.

Mein Fazit zum TSG-Halbmarathon: Tolle abwechslungsreiche Strecke, leider ohne Publikum aber dafür umso mehr Natur. Bisher hatte ich von dem Lauf nicht viel Positives gehört, aber nun weiß ich es besser 🙂 : Sehr Laufenswert!

Diese Woche wird noch einmal hart für mich. Gestern war ich beim LesMills BodyPump, wobei die Beine hier geschont wurden.
Heute 120 min Dauerlauf bei 165-170 bpm. Bei 1:35 kam der große Hammer. Das Wetter hat mich dehydrieren lassen und die lezten 25 Minuten lief ich nicht so gut. Auf 17 Kilometer bin ich gekommen, wo am Sonntag mit Verpflegung 19km drin waren. Die Strecke heute war auch etwas anspruchsvoller und kräftezehrender.Morgen, am Mittwoch, steht Intervalltraining mit vorgeschriebener Zeit und Distanz auf dem Programm. Ich bin sehr gespannt wie mein Körper das alles verkraftet. An meinen Oberschenkeln merke ich, daß hier ordentlich Muskulatur schon aufgebaut wurde.

Run Happy!

20120327-213914.jpg

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

ToughRun Saar- ab in de Batsch! Anmeldung Online!

Der ToughRun Saar geht dieses Jahr in die zweite Runde. Letztes Jahr war ich bei der Premiere in Bexbach auf dem Utopion- Gelände dabei.
Eine tolle Veranstaltung ohne Massenabfertigung. Das Starterfeld ist sehr limitiert, so wird gewährleistet bei den Hindernissen nicht anstehen zu müssen.
Die Organisation hatte schon im ersten Jahr Hand und Fuß: tolle Strecke, Verpflegungspunkte am richtigen Ort, genügend Helfer um Unfälle auszuschließen und eine Top Stimmung im Läuferfeld.
Hier wird übrigens auch keine Zeit genommen. Die Ersten im Ziel gewinnen, zudem gibt es zahlreiche Sonderpreise wie zum Beispiel für Kostüm und Gruppe.

 
Einfach nur dabei sein und Ankommen- das ist das Ziel.
Ich war ja letztes Jahr alleine angereist und war sehr überrascht wie schnell ich doch Anschluss gefunden hatte. Hier merkt man gleich, daß das ein anderer Schlag Läufer ist, der hier mit macht. Verbissenheit hat man hier nicht gefunden, auch wurden hier keine Hindernisse umgangen. Im Gegenteil: Hier stürzt man sich förmlich drauf- die Gaudi ist vorprogrammiert.
Fernsehsender und Presse kamen voll auf Ihre Kosten.

Hier ein Artikel der Bild Zeitung:

Bild Zeitung Saarland 24.10.2011
Hinterher gab es noch lecker Essen und Finishershirts um gestärkt die Siegerehrung anzugehen.

Da das Starterfeld sehr limitiert ist, kann ich nur zu einer frühen Anmeldung raten.
Hier die Infos vom Veranstalter:

TOUGHRUN SAAR
Der TOUGHRUN SAAR ist ein Cross-Country-Lauf für Freizeit-Extremsportler. Im Unterschied zu ähnlichen Läufen dieser Art führt die Strecke durch ein wildes Gelände. Die Strecke ist rund 9km lang, landschaftlich anspruchsvoll, sehr schön und gespickt mit Schikanen. Dabei geht es über Hügel, durch Sumpf, einen kleinen See, quer durch den Wald und zur Erholung über freies Wiesengelände.
Spaßevent
Es erfolgt keine Zeitnahme. Jeder Finisher ist ein Sieger!
Bewertet werden nur die schnellsten Damen, Herren und Teams. Die jeweils ersten dürfen sich dann Toughwoman oder Toughman nennen. Darüber hinaus bewerten wir die besten Kostüme und vergeben Sonderpreise für gutes Teamwork und Fairness.
Rahmenprogramm
In 2012 werden wir zum ersten Mal parallel zum TOUGHRUN, die Saarland Games auf dem Utopion Gelände ausrichten. Bei verschiedenen Wettbewerben beweisen sich dann die Besucher in verschiedenen Disziplinen, wer der beste Saarländer ist.
Imbiss- und Getränkestände sorgen darüber hinaus für das leibliche Wohl der Gäste.
Anmerkung:
Es erklärt sich von selbst, dass die Veranstaltung bei jedem, und zwar wirklich jedem Wetter stattfindet!

 

Bilder und Banner von  http://www.Toughrun.de

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Neue Herausforderungen

So ist das mit einem neuen Trainingsplan: Er fühlt sich am Anfang ungewohnt an. Man weiß noch nicht genau, ob er wirklich zu einem passt und ob man sich wohl damit fühlt.
So geschehen bei mir:
Am Montag stand Fahrtenspiel auf dem Programm: 2 km einlaufen dann 3 x 2 km mit 170 bpm Puls und zwischendrin 2 km langsam laufen. Zum Schluss 2 km auslaufen mit Lauf-ABC.
Das erste Intervall lief echt gut, aber nach dem zweiten Intervall war mir auf einmal richtig Übel. Mein Magen rumorte und ich hatte das Gefühl grün anzulaufen.
Einzig und allein die Tatsache, dass so viele Leute auf dem Radweg unterwegs waren, hielt mich davon ab, mein Inneres nach Außen zu kehren.
Das war sogar so beeinflussend auf meinen ganzen Körper, dass ein Lauf -ABC nicht mehr zu Stande kam und ich nur noch langsam austrottete.20120321-095502.jpg
Trainer Jens empfahl mir via SMS: Kamillentee mit Honig. Das ist so ziemlich die einzige Teesorte die ich nicht zu Hause habe. Ich fuhr ins Studio (vom Rad- und Wanderweg ein Katzensprung) und trank vor Ort meinen Tee. Das Bauchweh war sofort wie weggeblasen.
Spinning fuhr ich zur Regeneration mit.
Zu Hause angekommen schlug das Bauchweh wieder voll zu. Ich griff zu Fencheltee mit Honig,der mir auch sofort wieder Linderung brachte. Nachts wurde ich nochmals von Bauchweh geweckt und trank noch einen Tee.
Morgens war mir immer noch etwas flau im Magen und mehr als Tee ging wirklich nicht an mich.
Mittags nahm ich 2 Scheiben Brot zu mir- ohne alles. Gegen 14 Uhr noch eine Banane.
Das Bauchweh war weg und ich wollte unbedingt den Dauerlauf von 120 Minuten in Angriff nehmen der auf dem Plan mit einem Durchschnittspuls von 160 bpm stand.20120321-095530.jpg
Die erste Stunde gelang mir das auch, dann war auf einmal die Energie weg. Es rächte sich, dass ich so wenig zu mir genommen hatte. Ich bekam kalt und auch Gänsehaut und trottete dann mit einem Puls von 145-150 bpm zurück zum Auto. Nach kurzer Abstimmung und Ursachenanalyse mit Jens verblieben wir, dass ich nun erst mal essen sollte worauf ich Lust hätte.
Das tat ich. Sogar ein Matcha-Bananen-Eis hab ich mir gegönnt.
Je nach Befinden soll ich nun heute einen Ruhetag oder 3 x 1000m Intervalle auf dem Sportplatz laufen. Und Moment stehen alle Zeichen laufen. Ich hab gut geschlafen, fühle mich wieder fit und bei dem Wetter hält mich ja sowieso nichts drin 🙂
Ich hab also den TriSuit eingepackt (damit ich mich bei den 1000m auch wirklich nur aufs Laufen und nicht auf rutschende Kleidung konzentrieren muss) die PureConnect dabei (wenn ich schon meinen Laufstil umstellen muss dann gleich richtig) und bin gespannt wie ich das heute verkraften werde.
Zu meinem Laufstil: Jens meint ich muss hochnäsiger laufen: Nase nach oben, Schultern zurück. Hab ich dann gestern auch probiert- fühlt sich noch komisch an. Bei meinem rechten Fuß hat sich durch die vielen Verletzungen (Leistenbruch,Steißbeinbruch,Bänderdehnung,Verstauchung,Überbein) ein Lauffehler eingeschlichen. So ziehe ich mit dem Fuß nicht durch, sondern verliere nach dem Aufkommen die Spannung und so auch viel Kraft und Druck. Ich hoffe dass ich das noch in den Griff bekommen kann und werde auch hier an meiner Lauftechnik feilen.

Diese Woche wird noch viele Neuigkeiten mit sich bringen, seid gespannt

Run Happy ;-P

20120321-095519.jpg

Mitten im Training!Vom Adrenaline zum Ravenna Junkie!

Mein Training mit Triathlet Jens läuft und ich bin sehr begeistert was mich hier alles erwartet.

Nach meinem Cooper-Test am Freitag bin ich am Freitag morgen 7,5 km für mich gelaufen. Hier habe ich gemerkt das der kleine Mann namens Angst in meinem Kopf immer noch sehr tief sitzt. Sobald ich auf Schotter oder Waldwegen bin, siegt die Angst und ich laufe ungewollt langsamer. Zu Hause hab ich mich auch sehr über mich geärgert.

Gestern habe ich nach Rücksprache mit Jens, wegen des schönen Wetters, Spinning gegen eine Fahrt mit dem Mountainbike getauscht.

Ich fuhr knapp 39 Kilometer durch die Verbandsgemeinde in 2h15 Minuten. Hier habe ich deutlich gemerkt das meinem rechten Fuß noch Kraft fehlt- aber Spaß gemacht hat das dennoch. Einen kleinen Zwischenstop hab ich auch noch bei meiner Oma gemacht- die sich wie immer sehr gefreut hat.

Heute stand Pulsgesteuertes Training auf dem Plan: 12 km im Bereich von 135-145 bpm und dann abschliessend 4 km bei 145-160bpm. Hier habe ich gemerkt wie falsch ich meinen Körper einschätze was meinen Puls angeht.Die Uhr gibt mir Sicherheit und ich muss immer ein Auge darauf haben. Die letzten 4 Kilometer hatte ich einen Verfolger den ich nicht vorbeilassen wollte, daher ging mein Puls zeitweise etwas über den Bereich hinaus 😉

Heute hatte ich nach langer Zeit mal wieder den Brooks Adrenaline GTS 12 an und irgendwie hat sich zwischen uns was verändert: Ich habe mich so an den Ravenna 3 gewöhnt das mir der Adrenaline sehr ungewohnt vorkam. Irgendwie bilden wir nicht mehr die Einheit wie früher. Kann sich ein Fuß wirklich so sehr an ein anderes Modell gewöhnen? Ich wäre froh wenn Ihr mir kurz hier Eure Erfahrungen als Antwort posten würdet.

Gerade hat mich auch der neue Traingsplan für diese Woche erreicht: Ja ich werde schwitzen diese Woche-aber ich glaube auch das die 7 wieder fallen wird 😉 und daher freue ich mich besonders auf die langen Einheiten. Die mit intervallen, pulsgesteuerten Training und Fahrtenspiel bestückt wurden.

Run Happy!

 

 

Der perfekte Begleiter: Die Brooks LSD Lite Jacket II

Auf die Brooks LSD Lite Jackte II wurde ich letztes Jahr in einem Testbericht aufmerksam: Mit 120 Gramm und den Eigentschaften Wind- und Wasserdicht zu sein wurde sie zu meinem Objekt der Begierde.

Bei einem englischen Onlineshop hatte ich Glück und fand diese Jacke im Sale wieder.

Das sagt der Hersteller Brooks:

Ein wahres Leichtgewicht ist die LSD LITE JACKET II. Sie wiegt 120 Gramm, ist wind-und
wasserabweisend und ideal für das Training. Sowohl im Herbst als auch im
Sommer ist sie einsetzbar. Aufgrund der eingerollten Kapuze schützt sie auch vor
leichtem Regen. Wenn es zu warm ist, einfach die ganze Jacke in die Seitentasche
einrollen und weiter geht es.
Als die Jacke bei mir eintraf war ich trotzdem überrascht wie leicht 120 Gramm sind. Das Tragegefühl ist toll: leicht und atmungsaktiv bietet sie dank der Reflektoren eine Sichtbarkeit bis 200 Meter. Bei Wind hält sie diesen erfolgreich vom Körper fern und auch nach einigen Waschgängen ist die Jacke noch immer wasserdicht.
Die Kapuze ist auch hauchdünn und im Kragen der Jacke verstaut. Hier fehlt mir persönlich ein Gummiband oder eine Kordel um die Kapuze an dem Kopf anzupassen. Die Kapuze kann dann auch locker unter einem Cap getragen werden um den Nacken trocken zu halten.
Wenn man die Jacke in die Seitentasche einrollt kommt das Komplettmaß gerade mal auf 20x8x5 cm. Das geht sogar noch kleiner wenn man die Luft richtig herausdrückt. So kann die Jacke dann am Haken (der in der Seitentasche klasse als Schlüsselhaken zu nutzen ist) am Rucksack eingehängt werden. Die Jacke passt sogar in die meisten Gesäßtaschen von Lauf-Tights. Ich finde das perfekt, denn so ist man bei unbeständigen Wetterlagen sehr flexibel, ohne das man zuviel Ballast mit sich herumträgt.
Noch ein kleiner Verbesserungspunkt wäre hier das u nter Läufern mittlerweile sehr beliebte, Daumenloch. So wäre man noch besser bei Wind und Regen geschützt.
Auch im Wettkampf habe ich die Jacke nun schon ein paar Mal getragen und auch hier macht sie eine prima Figur und engt nicht ein. Die Jacke ist großzügig geschnitten, wer also lieber figurbetonte Kleidung trägt sollte zu einer Nummer kleiner tendieren als die normale Kleidergröße.
Die Jacke gefiel mir so gut das ich mir sie noch einmal bestellen musste. Nun besitze ich sie in einem hellblau und in einem Rosa. Und dennoch stecken mir auch noch die Farben Brightgreen (Klasse Ergänzung zum TriSuit) und Nightlife in der Nase.
Für mich gibt es für diese Jacke ein Daumen hoch!
Ich will Euch hier noch die verschiedenen und zurzeit erhältlichen Fabkombis des Damen-Modells zeigen:
von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Training mit Trainer Jens aufgenommen: Cooper-Test

Nach einer kurzen Besprechung am Dienstag startete ich heute das Training mit dem Cooper-Test. Das passt ganz gut, denn das MyGoal-Team hat auf Facebook zum 2. Cooper Test Weekend geladen.

Der Cooper-Test verschafft in 12 min Laufen einen Überblick über Ausdauer und Leistung eines Sportlers.

Vorzugsweise wird dieser Test auf einer vermessenen 400m Bahn gelaufen. Mehr Infos gibt es hier.

Jens wollte eigentlich mit mir auf eine Tartan-Bahn, doch da er leider den Schlüssel nicht bekam lief ich den Test auf einer Aschebahn.

Bevor der Test beginnen konnte lief ich mich 3 Runden warm. Auch kleine Elemente vom Lauf-ABC halfen mir beim Aufwärmen.

Noch schnell einen Schluck getrunken, ein paar Tipps von Jens aufgenommen und los gings.

12 Minuten Laufen so weit man kommt. Hört sich einfach an- ist aber enorm anstrengend.

Nach 4 Minuten schaute ich das erste mal sehnsüchtig zur Uhr. Ja das war anstrengend. Jens gab mir in jeder Runde die ich lief ein paar worte mit in die nächsten 400 Meter: Sieht gut aus, größere Schritte, Tempo beibehalten, noch mal Gas geben.

Ich mag das: Ich brauche die postitive Energie. Mit Anschreien und Runtermachen geht mein Gehirn auf stur. Mit Ansporn wachse ich über mich hinaus.

8 Minuten waren vergangen und ich wurde ein wenig langsamer. Immer die 12 Minuten vor Augen nahm ich mir vor nochmal anzuziehen. Das schaffte ich am Schluss auch.

Mit dem Stopp Ruf von Trainer Jens hielt ich erschöpft und dankbar an.

2160 Meter war mein Ergebnis. Duchschnittspuls lag bei 176 bpm.

Ich war überrascht das ich mit meiner, noch eingeschränkten, Bewegungsfreiheit doch so weit gekommen bin. Denn Sprinten geht noch gar nicht.

Danach gab es eine kurze Lagebesprechung: Es geht nun ums Standvermögen meines Lauftempos, daher bilden nun größere Tempointervalle einen wichtigen Bestandteil meines Trainings. In Kombi mit Lauf-ABC Übungen, wie z.B. Hasensprünge, soll meine Schrittgröße verlängert werden.

Schlafmangel ist bei mir auch ein großes Problem, welches wohl mein Training schon jahrelang negativ beeinflusst. Wenn ich mal 4 Stunden am Stück schlafe ist das schon viel. D.h. in eine Tiefschlafphase schafft es mein Körper nur sehr selten. Wie ich das beeinflussen könnte? Keine Ahnung- selbst allein, in einem ruhigen dunklen Zimmer, wache ich mindestens einmal in 6 Stunden auf..

In meinem Plan werden Parameter wie Ruhepuls, Gewicht, Schlaf, Ernährung und körperliche Wehwechen tagtäglich dokumentiert.

Jens hat in unserem Fitness-Studio vor 2 Jahren schon einige Ihre Aktivitäten von drinnen nach draußen verlegen lassen.

Er startete einen Lauftreff und das Training zum Sportabzeichen hat er auch angeboten und dann das Sportabzeichen auch abgenommen. Ich hoffe sehr das wir dieses Jahr im Studio wieder in diesen Genuss kommen werden. So konnten einige Laufbandläufer (die ich echt nicht verstehe) auch mit auf die Bahn und Schwimmen war auch mit drin.

Jens ist übrigens Triathlet durch und durch und er trainierte schon einige regionale Athleten hier in der Umgebung. Zudem hat er auch die Lizenz um einen Laktattest durchzuführen.

Ich finde es toll das meine persönlichen Wünsche wie LesMills BodyPump, Step-Aerobic und Spinning in meinem Trainingsplan Platz finden. Aber auch Schwimmen und Pilates sind weiterhin vorhanden. Das finde ich toll-ich hasse nichts mehr wie Langeweile im Sport. Ich könnte mir auch nicht mehr Vorstellen mich für nur eine Sportart zu entscheiden.

Morgen früh laufe ich 7-8 km um danach in der Sauna zu entspannen. Am Samstag gibt es dann Spinning für Fortgeschrittene und am Sonntag den langen Lauf mit 16 Kilometern.

Ich bin wieder im Training-juhu!

Run Happy!

Superkräfte durch Brooks? Der Bienwald-Marathon

Heute ging ich zum ersten Mal in Kandel beim Bienwald-Marathon auf der HM-Dstanz an den Start. Viele hatten mir abgeraten mit meinem noch etwas geschwächten Fuß an den Start zu gehen, aber da ließ ich mir nix sagen. Ich wollte starten. Nur zum Spaß- ohne Zeitdruck. Sobald mein Knöchel weh tun würde, wollte ich abbrechen. Also alles Easy-Going.

Jasmin hatte mir als Begleitung zugesagt und ich hab mich auch ganz arg gefreut das ich nicht allein fahren musste!

Also holte ich Sie heute morgen gut gelaunt ab.

In Kandel angekommen ging alles ganz schnell: Aus dem Auto raus in Richtung Halle, auf dem halben Weg bemerkte ich das ich meine FixPoints im Auto vergessen hab, also schnell zurück und die Smiley’s aus dem Auto geholt.

Auf dem erneuten Weg zur Halle traf ich auf Wolfgang, auch als @Lauftagebuch auf Twitter bekannt. Zusammen liefen wir locker zur Halle. Dort trafen wir auf Sven, den @ulmerspatzz bei Twitter. Kurzer Plausch, Foto geschossen und ab zum Start.

Natürlich war „mein Schatz“, der Forerunner 910XT, mit am Start, heute ist ja leider schon der letzte Tag den er in meiner Obhut verbringen durfte.

Im Startblock stellte ich mich ganz hinten auf, ich war mir nicht sicher wie es laufen würde. Ich trabte langsam los. Meine leichte Bandage saß super und störte auch nicht im Ravenna 3 in Kombination mit meinen Wrightsock’s. Der Ravenna 3 ist ganz klar mein Lieblingsschuh geworden seit dem ich ihn zum Testen bekommen habe.

Der erste Teil der Strecke geht durch den Ort und hier waren einige Zuschauer. Ich hatte Probleme mit meinem Ipod und touchte und slidete drauf rum während ich weiterlief.

Als ich wieder nach oben schauter fand ich mich in der 4:30 Zug/Bremsgruppe wieder. Huch! Eigentlich wollte ich mit 7min/km laufen-also langsam traben- aber das war mir wohl nicht gelungen. Also blieb ich hier- nix übertreiben und mal etwas runterkommen…

Ich war glücklich und lief, mit mir komplett im Reinen, in der Gruppe mit- auch wenn es schneller gegangen wäre.

Irgendwann kam mir Sven entgegen, den ich auch sofort anfeuerte, etwas weiter hinten kam auch Wolfgang in den Genuss meiner Gröhlkünste 🙂

Bei der Wende in der Strecke, bei ca. Kilometer 12, lief die Gruppe geradeaus und nur ich wendete allein. Das stellte ich auch erstaunt lautstark fest und eine Gruppe mit Männern die Zuschaute meinte: „Do find sich schunn jemand!“

Also machte ich mich eher einsam auf den Rückweg. Langsam näherte ich mich der nächsten Gruppe und lies auch diese schon bald hinter mir. Mit den Fotografen hatte ich auch meinen Spass und manche Zuschauer (natürlich nur die Lieben) bekamen von mir Applaus zurück.

Irgendwie schaute ich ziemlich lange nicht auf meinen Forerunner und gab mich meiner Musik hin. Sogar getanzt hab ich unterwegs- ich wollte ja nur Spass haben heute.

Als mein Blick bei Kilometer 19 mal wieder auf die Uhr wanderte staunte ich nicht schlecht, ich war zwar langsamer geworden, aber selbst wenn ich die Geschwindigkeit jetzt nur halten würde war eine PB in Reichweite!

Also Good Feeling von Avicii auf die Ohren und ab gings. Das Grinsen wurde noch größer.

Ich kam am Bienwald-Stadion an, wo zu meiner Überraschung noch eine Runde auf der Bahn angesagt war. Bei den anderen hatte ich angekündigt das ich vor 2.35h nicht im Zeil zu erwarten sei. Naja, weit gefehlt: nach netto 2:17:30 kam ich mit neuer PB im Ziel an. Jasmin war überrascht von meiner frühen Ankunft und schaffte es gerade noch Bilder von meinem Zieleinlauf zu machen.

Auch Wolfgang war rechtzeitig vom Duschen zurück um mich bei meinem vorhergesagten Zieleinlauf nach 2h35min zu begrüßen, da war aber schon mein erstes Erdinger Alkohlfrei getrunken :-D.

Und mein Fazit ist: Das Brooks „Ambassador of Run Happy“- Shirt verleiht mir Superkräfte! Alle Läufe, bei denen ich dieses Shirt getragen habe, brachten mir durchweg neue PB’s ein. Nur in DÜW hatte ich es nicht getragen und prompt hingefallen! Da ist was dran-oder? Hoffentlich hält das Shirt ewig!

Toll fand ich auch endlich ein paar Leute von Twitter kennengelernt zu haben. Ich fand’s echt toll mit Euch 🙂 Das wiederholen wir in Mannheim in grösserer Runde.

20120311-194130.jpg

Den Kopf frei laufen…

Heute war es so weit, nachdem ich mit unserem Physio im Studio nun seit Sonntag unter ständiger Betreuung stand wollte ich raus.

Am Montag und Dienstag war ich nochmals auf dem Crosstrainer und für kurze Strecken auf dem Laufband. Da ich schmerzfrei blieb und gestern Sportfrei war, schlüpfte ich nach der Arbeit in mein Nightlife- Lieblingsoutfit: Brooks Infiniti Tight, Brook Infiniti Hoodie und meine Essential Run Vest. An meinen Füßen mein Dauer(b)renner: Der Ravenna 3.

Wir sind einfach ein Spitzen Team der Ravenna 3 und ich, auch mit meiner leichten Kompressionsbandage macht dieser Schuh Spass und läuft sich für mich sensationell gut.

Ich will Euch gerne vermitteln wie mein Lauf heute war und was ich dabei gefühlt habe:

Nach der Arbeit kam ich voller Vorfreude zu Hause an und nahm mir vor 5 km zu laufen. Nicht mehr- wir wollen es ja nicht übertreiben. David hatte mir Telefondienst zugesagt, falls mir etwas passieren sollte unterwegs. Ich verprach auf den Wegen zu bleiben (daher entstand heute auch kein GPS-Herz für Andrè).

IPhone geladen, Garmin Forerunner 910XT am Handgelenk und schon ging es los. Mit kleinen Täppelschrittchen arbeitete ich mich langsam den Berg hoch. In meinem Kopf war Streit. Der kleine Mann namens Angst klopfte an meine Stirn mit den Worten: „Knick bloß nicht um, Du weisst wie weh das tut“, auf der anderen Seite saß eine kleine Rebellin mit dem Namen Mut die gegen den Herrn Angst wetterte: „Lauf ganz normal,einseitige Belastung durch Schonhaltung ist nicht gesund“.

Bis Kilometer 2 hatte mich der Herr Angst auch total im Griff. Über jeden Schritt dachte ich nach, mein linkes Bein brannte schon weil ich hier versuchte die Schonhaltung auszugleichen. Ich hatte wirklich sehr viel Angst das ich direkt noch mal umknicke oder hinfalle.

Auf der Strecke von Kilometer 2,0-2,6 gab es einen Riesenkrach in meiner Birne. Herr Angst und Frau Mut gingen vom Schlammcatchen direkt in einen Ultimate Fight über und kämpften bis aufs Blut.

Was soll ich sagen, klar- die Frau hat gewonnen 🙂

Ab Kilometer 2,6 ging es mir gut. Der Kopf war frei und ich ließ es laufen. Ok nicht so schnell, meine Ausdauer hat schon gelitten in den zwei Wochen Auszeit. Aber auf einmal lief ich, auch mein Laufstil war wieder der Alte. Zeitweise sogar weit unter 7min/km. Was ich auf keinen Fall erwartet habe.

Glücklich kehrte ich zurück und musste mich zwingen bei Kilometer 5 auch zu Hause nicht vorbeizulaufen 🙂

Jetzt habe ich aber schon wieder Streit im Kopf- denn am Sonntag ist der Bienwald- Marathon in Kandel wo ich für die Halbmarathon Distanz gemeldet bin. Mal schauen wer gewinnt.

Morgen will ich auf jeden Fall wieder Laufen. Laufen macht mich tatsächlich glücklich!

Run Happy!

20120308-220538.jpg

Rückschlag und Fortschritt

So fangen wir mit dem schlechten an, dann kann ich erleichtert über die gute Seite meines Trainings berichten.
Nachdem ich nun 2 Wochen bewegungseingeschränkt auf der Couch verbracht habe, war es gestern Zeit fürs Studio. Im Studio in der Sauna steht eine sehr genaue Waage und die hat mir gesagt das genau die 70 wieder da ist, die ich so schön wegtrainiert habe.
Mist Mist Mist!

Die gute Nachricht: Ich habe sofort den Kampf aufgenommen.
Meine Aircast Airgo Schiene ermöglicht mir in Kombination mit der hohen Wrightsock Running Socke und dem Brooks Adrenaline GTS Rebel Edition sicheres trainieren ohne nochmals umzuknicken. Ich habe gestern nur ein paar Geräte anprobiert um zu sehen was für mich umsetzbar ist.
Dabei fiel mir auf, daß unser Cardiobereich neu ausgestattet wurde.
Hier steht nun die neuste Technik von der Firma LifeFitness.
Die Ergometer und Crosstrainer bieten den Apple-Dock, USB-Anschluss und Nike+ Anbindung. Über die LifeFitness App können Trainingsdaten ausgewertet werden.
Diese beiden Geräte und auch die TechnoGym Geräte unterstützen leider nicht Ant, und so lege ich hier meinen Nike+ Pulsgurt zusätzlich um. Beide Geräte senden den gleichen Wert während des Workouts. Hier sind keinen nennenswerten Unterschiede erkennbar.

LifeFitness Crosstrainer
Beide Geräte konnte ich ohne Schmerzen nutzen und diese werden wohl nun enge Trainingspartner um den Wiedereinstieg ins Laufen zu ermöglichen.
Hier gibt es keine Stöße auf meinen Knöchel und ich kann gelenkschonende Bewegungen ausführen.
Im LesMills BodyPump hatte Trainerin Anke für meine Bewegungseinschränkung Super Ideen.
Bei den Squats stehen meine Fersen auf rutschsicheren Gewichten, so bleibt die Hüfte auf beiden Seiten gleichhoch und der Winkel vom Gelenk bleibt beim tiefgehen im grünen Bereich.
Die Lunges ersetze ich durch Squats.


Heute war ich 30 Minuten auf dem Crosstrainer und habe das Aerobic Programm ausprobiert. Hier wird man von einem virtuellen Trainer geleitet: aufs Armdrücken/ Armziehen konzentrieren, bestimmte Geschwindigkeiten einhalten, nur mit den Beinen arbeiten UND: rückwärts trainieren 🙂 Beste Vorraussetzung für den RetroRunning Day am 15.04.2012.
Mehr Infos zum RetroRunning Day gibt es hier. Da der Lauf dezentral stattfindet, kann wirklich jeder teilnehmen.
Zurück zu meinem Training: In 30 Minuten legte ich, trotz der beiden Rückwärtsintervalle, 4,5 km zurück.
Das lief ziemlich gut und ich bin erstaunt wie wohl man sich auf so einem Gerät fühlen kann, wenn das die einzige Möglichkeit ist, annähernd die Laufbewegung nachzueifern.
Zum Abschluss waren 3 Saunagänge eine absolute Wohltat.

Ich bin gespannt was ich in einer Woche berichten kann.

Run Happy!