Training: Läuft!

Hier mal wieder ein kleines Trainingsupdate, nächste Woche gibt es wieder neue Tests zum Thema, WRIGHTSOCK, Brooks und der Nike GPS Sportwatch.
Am Donnerstag war es so weit: Steigerungsläufe standen auf dem Programm. Ich befolgte genau die Anweisung. Erst einlaufen, dann Lauf-ABC und dann 4-6 Steigerungsläufe über 30-40m. Einziges Problem das ich hatte: Bei einer Firma bei uns im Industriegebiet wurden an diesem Mittag irgendwelche Chlorgasverbindungen freigesetzt. Ich kam genau in die Wolke, meine Bronchien haben gebrannt und ich hatte mit Brechreiz zu kämpfen. Ich musste weg- und zwar schnell. Meine Laufstrecke musste ich spontan umplanen. Also lief ich zu Hause auf dem Berg. Ich bin zwar nur zugezogen, aber mittlerweile ist Eulenbis meine Heimat geworden. Daher war ich sehr glücklich hier zu laufen, auch wenn ich Gas geben musste. Die einsetzende Dunkelheit macht mir hier schon zu schaffen.

Während der Steigerungsläufe, die ich jeweils mit dem Anfersen beginnen sollte, bemerkte ich eine Veränderung meines Laufstils. Durch das anfängliche Anfersen kamen meine Füße viel höher und der Bodenkontakt setzte eher im hinteren Mittelfuß auf.

Fühlte sich echt toll an. Nur meinen Bronchien machte die eingeatmeten Gase immer noch zu schaffen. Ich hustete sehr viel und hatte echt zu tun. Ich kam im Dunkeln wieder in Eulenbis an. Ich liebe es wenn die Straße so schön beleuchtet ist und kein Mensch zu sehen ist.

Am Freitag war dann Trainingsfrei und wir besuchten das Saunaparadies Cubo in Landstuhl. An unserem freien Tag wollten wir nur die Seele baumeln lassen. Leider waren meine Bronchien immer noch angegriffen und aus dem ersten Aufguss musste ich vorzeitig raus. Hustenanfall- ganz nah am Asthmaanfall. Ein netter Saunameister kümmerte sich rührend um mich: Ich bekam Wasser und Wassereis. Der Rest vom Tag war sehr entspannt.

Am Samstag ging ich mit David zum LesMills BodyPump ins Studio. Hier powerten wir uns aus – die Musik ist echt grandios.

Heute hatte ich dann mal keine Muskelkatze vom BodyPump. Es dauert immer so 2 Wochen bis das neue Programm verinnerlicht ist. Alle 3 Wochen versuche ich eigentlich mein Gewicht zu erhöhen, wobei hier die Ausführung der Übung nicht leiden darf.

Heute waren Intervalle angesagt. Ich musste mir alles auf einen Zettel schreiben, denn ich hatte Angst es zu vergessen. Unterwegs lief es am Anfang nicht so gut. Es schneite und war sehr windig. Ich hatte definitiv die falsche Hose angezogen. 0°C war für eine normale Tight zu kühl. Schön blöd- denn zu Hause habe ich die neue Brooks Essential WIND Pant hängen, die ich mir bestellt habe. Ich lief mich 10 Minuten ein, absolvierte 10 Minuten Lauf-ABC (dieses Mal: Anfersen, Scherenlauf, Fußgelenksarbeit und Hopserlauf) und schon konnten die Intervalle starten.20120129-184941.jpg

6 Intervalle wollte ich laufen, mit 80-90% zu je 60-90 sec. Ich hatte mir zurechtgelegt, mich mit jedem Intervall ein wenig zu steigern. Dies klappte ganz hervorragend: Mein erstes Intervall lag bei 5:35 min/km und mein letztes bei gigantischen 4:38min/km. So schnell war ich noch nie! Ich kann das selbst noch nicht glauben das ein Trainingsplan nach so kurzer Zeit schon Wirkung zeigt. Wahrscheinlich war bei mir bisher das Problem, das ich tatsächlich übertrainiert habe. Trainingsfrei gab es eigentlich nie- aber ich lerne dazu.Zwischen den Intervallen ließ ich meinen Puls immer wieder auf unter 140 bpm fallen. Ich lief mich danach noch knapp 20 Minuten aus um dann glücklich und durchgefroren in die Wanne zu steigen.

Ausserdem merke ich förmlich wie Pilates mich verändert: Der Rumpf ist stabilisiert und meine Körperhaltung wird besser.

So starte ich morgen voller Vorfreude in die dritte Trainingswoche mit dem MyGoal-Team, meiner Brooksausrüstung und WRIGHTSOCK.

Run Happy!

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Versteckte Schätze in meinem Schrank ….

Ein kleines Trainingsupdate:
Nachdem ich Montag ja nochmal beim LesMills BodyPump Vol. 80 war, hielt sich meine Muskelkatze gestern sehr in Grenzen. Natürlich hatte ich am Montag das Gewicht etwas verringert, zu sehr waren Trizeps und Schulter verkatert.
Gestern stand in meinem Trainingsplan vom MyGoal-Team das erste mal Grundlagen- Training 2 drin. Mein Puls sollte dann idealerweise zwischen 150-175 bpm liegen.
Ich lief mich die gewohnten 10 Minuten ein. Dann asbolvierte ich (fast schon souverän) die 10 Minuten Lauf- ABC und dann folgten 30 Minuten mit besagtem Puls.
Das war wirklich ganz schön anstrengend, besonders auch bergab so viel Gas zu geben um diesen Puls zu halten, strengte mich sehr an.
Es waren gestern 3,5°C bei uns als ich gestartet bin und meine Lieblingslaufsachen waren in der Wäsche. Dann entdeckte ich aber in meinem Schrank die Brooks ID Elite Jacket, die ich noch gar nicht anhatte. darunter zog ich mein Infiniti Hoodie, meine Infiniti Tight und meinen PureCadence. Der Farbmix gefiel mir sogar: Während die Oberbekleidung komplett in schwarz/Nightlife gehalten war, hielt sich der PureCadence mit seinem beerigen violett/schwarz eher zurück. Hierzu sei gesagt, daß ich nun auch mit dem PureCadence ein Stück durch den Wald querfeldein, jenseits der Wege, gelaufen bin und der Schuh macht auch hier eine tolle Figur Das Abrollverhalten ist einfach top, ich fühle mich sicher (hier ist ja eine leichte Stütze vorhanden) und der Kontakt ist direkter als beim Ravenna 3 und beim Adrenaline GTS 12. Der PureCadence scheint für schnelle Einheiten gemacht zu sein.

Die Brooks ID Elite Jacket ist innen ganz flauschig und soll eigentlich für’s Warm-Up gedacht sein. Sie hat aber die perfekte Ausstattung für einen perfekten Lauf: 2 Taschen mit Reisverschluss und eine MP3-Tasche im Inneren. Der Infiniti Hoodie passt super darunter und hat auch nochmals 2 Taschen. Die Tight hat ja auch eine Gesäßtasche hinten und eine kleine Innentasche- so war ich mit reichlich leeren Taschen unterwegs 😉
An meinen Füssen hatte ich die Walking-Socke von WRIGHTSOCK. Ich muss sagen während des Laufens walkt man schneller 🙂 und meine Füsse waren auch in den PureCadence kuschelig warm.
Vom Klima her war es genau richtig gewesen- und der Lauf wäre auch wirklich traumhaft geworden- hätte ich sich da nicht beim Auslaufen mein Magen gemeldet.
So habe ich den Abend mit Bauchweh auf der Couch verbracht. Ein kleines Muskelkätzchen meldete sich heute morgen in meinen Waden. Das schiebe ich aber auf das etwas härtere Training gestern.

Heute steht Alternativtraining auf dem Plan: Step Aerobic und Pilates werden mich heute Abend beschäftigen 🙂

Run Happy

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen

WRIGHTSOCK’s im Test: DLX und Running

Die letzte Woche war sogenanntes Schietwetter angesagt.
Regen, Wind, Graupel- da war einfach alles dabei.
Normalerweise bin ich da immer mit meinen ganz normalen Laufsocken einer bekannten Marke gelaufen. Hier hatte ich oft mit dem anfänglichen Auskühlen meiner Füße Probleme.
Am Dienstag war der WRIGHTSOCK DLX mit mir draussen. Ich muss zugeben ich war skeptisch. Diese hohe, doppellagige, gepolsterte Socke ist eigentlich eher für Wanderschuhe gedacht, aber bei mir mussten Sie mit dem Adrenaline GTX Vorlieb nehmen. Sie fühlt sich angenehm an, das Dri-Wright Material erleichtert die optimlae Klimatisierung des Fußes. Auf der Oberseite is eine leichte Mesh- Strickung, so trocknet der Fuß sehr schnell wenn es mal zu heiß oder anstrengend ist.
Ich lief mit warmen Füßen los, und die Füße blieben warm. Kein Auskühlen, kein Überhitzen. Auch im Adrenaline GTX störte die Polsterung nicht- im Gegenteil: Ich hab mich damit sehr wohl gefühlt.

Am Donnerstag trug ich dann die Running- Socke in Crew (hoher Schaft) Länge.
Hm, nachdem ich von dem Merino Trail und dem DLX- Modell nun so verwöhnt bin hatte die Running Socke keinen leichten Start. Meine Füße kühlten hier zu Anfang wieder ein wenig aus. Außerdem hatte ich das Gefühl die Verbindungspunkte der zwei Lagen zu spüren. Das hatte ich bisher bei keiner Socke von WRIGHTSOCK. Und ja, es stört mich. Es hat mich leider auch die ganzen 10 km gestört und verschwand nicht, so wie ich es mir erhofft hatte. Vielleicht habe ich aber auch nur ein weniger gut verarbeitetes Model erwischt. Kann ja auch mal passieren. Bei Kilometer 2 waren die Füsse dann wieder warm und kuschelig und Dri-Wright leistete auch hier gute Arbeit.


Die anderen Socken werde ich wahrscheinlich im Studio testen- denn weisse Socken haben im Moment keinerlei Überlebenschance draussen 😉

Wenn sich das StrongmanRun- Gen meldet…

Heute ist einfach Sauwetter.

Aber es stand LesMills BodyPump Vol.80 mit Technikeinheit auf dem Programm. Und danach wollte ich mich brav an meinen Trainingsplan von MyGoal-Team halten.

Die Vol.80 ist mit ABstand für mich das beste Programm bisher. Hier komme ich an meine Grenzen und habe an der Musik unheimlich viel Spass.

So kam ich etwas geschwächt zu Hause an. Gefrühstückt und ab in die Laufklamotten. Aber was ist draussen los? Der Wind peitscht, es stürmt und regnet.

Ok- da muss ich durch. Ziemlich wetterfest eingepackt ging es los.

10 Minuten Einlaufen, 10 Minuten Lauf-ABC und dann 60-70 Minuten laufen.

Alles klar.

Schon beim Einlaufen war der Wind so scharf das er mit die Atemluft geraubt hat.

Das Lauf-ABC habe ich im Windschatten von ein paar Bäumen absolviert. Dann gings los zu den Grundlagen 1, Puls zwischen 140-160bpm.

Bergab mit Gegenwind war anstrengender als Bergauf mit Rückenwind.

Ich hatte ganz schön zu kämpfen. Als ich dann im Wald ankam brach das StrongmanRun- Gen aus mir raus: Ich sprang mit meinen Adrenaline GTX in jede Pfütze. Fiel am Hang beinahe hin weil ich unbedingt den Matsch mitnehmen wollte der sich an der Kante gebildet hatte.

Matsch spritzte bis zur Hüfte- aber jetzt war ich im Element. Ein kurzes Stück lief ich quer abseits des befestigten Wegs durch den Wald.

Oh ja- das war genau das was ich gebraucht habe:-) So war mein Sonntagslauf mit 13 km ein richtig gelungener Lauf.

Jetzt wird noch gedehnt und dann ist gut für heute.

Run Happy!

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Trainingsfrei und Alternativtraining- neue Worte in meinem Vokabular!

Gestern stand auf meinem Trainingsplan vom MyGoal-Team: Trainingsfrei! Bitte was? Wie- echt gar nix? Wirklich? Seit Jahren gehe ich Freitags Laufen- mit Brigitte.

Brigitte hatte einen Frisörtermin, daher fiel tatsächlich der Freitag gestern trainingsfrei aus. Sehr ungewohnt- besonders Freitags. Ob ich den Tag wohl tauschen kann? Dann mag ich lieber Donnerstags trainingsfrei sein 😦 Glücklich war ich gestern nicht. Denn Freitags ist der einzige Tag in der Firma wo ich früher gehen kann und somit die Chance habe im Hellen zu laufen, und nicht wie eine Bekloppte von der Dunkelheit gehetzt abhauen muss 😉

Im Moment bereite ich mich gerade auf 60 Minuten Alternativtraining vor: Mein Step steht im Wohnzimmer, deie DVD mit Balázs Füzessy liegt bereit. Aber irgendwie kribbeln meine Beine- Sie wollen eigentlich laufen- aber ich zwinge mich auch heute den Trainingsplan einzuhalten.

Morgen muss ich nämlich tatsächlich einen Verstoss begehen: In unserem Studio (Fit ‚N Fun Fitness- und Gesundheitszentrum) gibt es morgen die Einführung der LesMills BodyPump Vol. 80 inklusive Technikeinheit. Danach werde ich vom Studio aus  nach Hause laufen (das steht dann wieder auf dem Plan).

Tja- es ist nicht immer einfach sich an Pläne zu halten, aber die erste Woche ist bisher gut gelaufen!

 

SChönes Wochenende und Run Happy!

 

 

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Manchmal muß man sich quälen…

Heute stand Lauf-ABC und variierenden Tempolauf auf meinem Trainingsplan von MyGoal- Team.

Kenn Ihr das, wenn Ihr loslauft und einfach nichts stimmt?
Das Outfit, welches am Wochenende Super gesessen hat, rutscht zwickt und arbeitet gegen Euch. Der Magen fängt nach 2 km an zu maulen und irgendwie ist da mit dem Knie was nicht in Ordnung. Der Regen stört wenn er so ins Gesicht strömt und das Körpergefühl ist einfach Mies.
Hier ist es wichtig das man nicht aufgibt!
Wenn man erst den Punkt erreicht hat an dem das hochrutschende Shirt ignoriert werden kann weil man eh klatschnass ist muss man einfach weiterlaufen. Es kann nur besser werden.
So war es heute bei mir.
Ich habe vor lauter Trotz am Anfang noch einen extra Anstieg quer durch den Wald eingebaut.
Ab Kilometer 5 hatte ich dann endlich wieder meine Lust am Laufen zurück.
Hier war Musik meine Motivation.
Ich lief Tim Bendzko singend die Fackellauf- Strecke. Danach noch Good Feeling von Flo Rida und schon hat alles wieder gepasst.

Mit den Wirten von Achim Achilles : Qualität kommt von Qual!

Run Happy!

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Wenn’s einfach mal läuft…

Seit gestern hatte ich das Gefühl das mein Universum wieder im Einklang mit mir ist. So war ich gestern im Bodypump etwas zurückhaltender, wie vom MyGoal-Team befohlen 🙂

Heute ging es dann mit dem Plan vom MyGoal-Team weiter: Einlaufen, Lauf-ABC, 45-60 min laufen Grundlagen 1, Puls 140 bis 160.

Ich kam zwar nicht so pünktlich aus der Arbeit raus, aber die Sonne belohnte mich mit dem schönsten Lächeln und so war das gar nicht schlimm. Ich lief mich ein, nach 7 min kam ich an die perfekte Stelle fürs Lauf-ABC mit einer kleinen Grüninsel in der Mitte um die ich meine Runden drehte. Es lief gut- mein Puls war hier so um die 145 und ich startete danach auf die Fackellaufstrecke.

Sie Sonne leuchtete und ich habs bereut das mein Foto zu Hause lag, denn Eulenbis hätte ich hier wundervoll fotografieren können. Es lief so gut das ich mich sogar zügeln musste um meinen Puls bergauf unter 160 zu halten. Ich hatte mir seichte Musik auf die Ohren gepackt, aber irgendwie sind mr da ein paar Zumba-Lieder in die Playliste geschlüpft, so daß ich auch zeitweise tanzend unterwegs war 🙂

In Rodenbach angekommen musste ich die Strecke variieren, denn wenn ich am Klettergerüst vorbeigekommen wäre, hätte ich dran gehangen- aber das stand nicht auf dem Plan heute.

Ich schaffte es noch vor völliger Dunkelheit zurück zum Auto. Meine Brooks Infiniti Nightlife Tight und meine Utopia Softshell Jacket haben mich auch heute nicht im Stich gelassen.

Bei -1°C war natürlich der Merino Trail von WRIGHTSOCK wieder am Fuß.

Was für ein glücklicher Lauf heute 🙂

Run Happy!

 

 

 

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Ein Paceprophet im kühlen Sonnenschein….

Gestern war es soweit: Die Sonne schien aus vollen Zügen und so war klar: Ich muss raus.

Es war kalt aber dennoch entschied ich mich für meine Brooks Infiniti Capri. Obenrum zog ich mehr an:  Das Brooks Epiphany Support Tank als erste Lage, das Brooks Thermal LS drüber und ganz obenauf die Brooks Utopia Softshell. Für viele mag das jetzt viel zu warm klingen, aber da ich die Bronchitis von vor einer Woche immer noch etwas spüre wollte ich auf Nummer sicher gehen.

An meinen Füssen: Der Brooks PureCadence, den ich beim Paceprophet mit meiner vorhergesagten Zeit von Ottweiler gewonnen hatte. Farblich ist er für mich ein Mädchentraum  Beere und so hat er sofort mein Herz erobert.

Bein Reinschlüpfen dachte ich zuerst der ist zu klein, aber das NavBand leistet hier ganze Arbeit und hält den Schuh spitzenmässig um meinen oberen Mittelfuß. Schon am Freitag hatte ich eine langsame kurze Runde mit ihm gedreht und war absolut begeistert. Er fühlt sich an, als ob er nur für meinen Fuß gemacht ist- das Abrollverhalten ist leichter für mich zu handhaben als zum Beispiel beim PureConnect. Dennoch wurden mit dem Cadence andere Muskeln aktiviert: Die Rückseite meiner Oberschenkel. Das liegt wohl daran das ich hier etwas weiter hinten mit dem Abrollen beginne.

Ich weiss es ist mutig, oder eher gesagt unvernünftig, aber der 2. Lauf mit dem Cadence sollte ein längerer werden.  Ich hatte nach dem kurzen Rundendrehen im Bruch ein tolles Gefühl und wollte direkt wissen wie er sich auf der Strecke verhält.

Wer Eulenbis kennt, weiß das es hier keine flachen Strecken gibt. Berghoch oder Bergab- seltenst ein Stück ohne Neigunsgwinkel.

Ich habe immer sehr großen Respekt vorm bergablaufen, da sich da manchmal meine Hüfte bemerkbar macht, aber der Cadence gab mir genug Halt um mich gut laufen zu lassen.

Ein Minuspunkt habe ich hier jedoch: Die Lasche ist nicht am Schuh befestigt und verrutscht bei mir sehr leicht, egal wie ich den Schuh binde.

Die Technologiern im Schuh:

  • Zwischensohlenmaterial BioMoGo DNA
  • Biometrische Neuheiten: IDEAL Heel, Toe Flex, Nav Band und Anatomical Last
  • Natürlicheres Laufgefühl

Hier spielt alles miteinander, Toe Flex finde ich seit dem PureGrit genial, denn hier habe ich auf unseren Schotterwegen einfach mehr Kontrolle über den Schuh. Die IDEAL Heel unterstützt das natürliche Laufen.

Was gibt es noch zu sagen? Nach 17 tolen Kilometern traf ich zu Hause ein, mit etwas Muskelkater in der Rückseite vom Oberschenkel aber ohne Blasen. Der Cadence hat mich nicht enttäuscht.

Ich bin tatsächlich auf Entzug, was den Adrenaline GTS 12 angeht. Zu sehr haben 3 andere Modelle es nun geschafft mich zu überzeugen:

Auf Platz 1 : Ravenna 3

Auf Platz 2: Pure Cadence

Auf Platz 3: Pure Grit

Nun zu meiner Brooks Utopia Softshell Jacke:

Eigenlich wollte ich eine andere Jacke bestellen, aber ein Online-Shop hatte diese Jacke reduziert und ich hatte noch einen Gutschein, daher fiel die Entscheidung leicht.

Die Brooks Utopia Softshell ist für Läufe bei winterlichen Temperaturen gemacht. Sie ist Wind und Wasser abweisend. Das mit dem Wind hat gestern super geklappt.

Ich habe sie mir etwas grösser bestellt, da ich gerne längere Jacken mag- was hier definitiv nun der Fall ist. Sie geht über mein Gesäß und hält mich um die Nieren richtig schön warm.

Im Inneren ist eine kleine Tasche für einen MP3-Player und eine Kopfhörerführung. Die Taschen aussen sind geräumig und bieten jede Menge Platz. Die Daumenlöcher des verlängerten Ärmels bieten Schutz vor Wind und halten so auch die Arme wunderbar warm. Man kann eine Stofffalte am Handgelenk nach vorne klappen und hat dann eine Art Handschuh- es schaut nur noch der Daumen raus. Das finde ich sehr praktisch, so spart man sich die Handschuhe, die man unterwegs sowieso immer auszieht.

Das Brooks Thermal LS ist innen angenehm flauschig und hat einen sehr hohen Tragekomfort. Auch dieses Oberteil hat Daumenschlaufen und verhindert so, das Wind in die Ärmel dringen kann.

Das Brooks Epiphany Support Tank habe ich mit der Jacke bestellt.  Da ich immer noch am Abnehmen bin, habe ich Größe 40 ausgewählt und bin überrascht wie gut es passt. Hier ist genügend Sport-BH im Oberteil vorhanden um größeren Körbchengrössen den Halt zu geben, den sie auch brauchen. Es sitzt figurbetont ohne hochzurutschen.

Mein Lauf war langsam, ausdauernd und perfekt. Ich weder kalt noch zu warm. Hier noch ein paar Landschaftsbilder die ich unterwegs aufgenommen habe:

 

 

 

 

 

 

 

 

WRIGHTSOCK’s im Test: Merino Trail und COOLMESH

Vor 2 Wochen erhielt ich das Paket von WRIGHTSOCK mit einer ganzen Auswahl an doppellagiger Socken.
Davon stelle ich Euch heute meine ersten 2 Testergebnisse vor.

Die COOLMESH kannte ich ja schon, meine ersten Paare hatte ich mir mit einem Gutschein vom mlp-Marathon in Mannheim gegönnt. Schon damals habe ich vorher auch selbst einige Testberichte gelesen und kam zu dem Entschluss das die COOLMESH- WRIGHTSOCK die Richtige für mich ist.
Mit den COOLMESH bin ich rundum zufrieden. Auch wenn WRIGHTSOCK’s beidfüssige Socken sind, muss man hier keine Abstriche machen. Die Socke ist dünn, sitzt gut um den Knöchel und im inneren sind keinerlei Nähte zu spüren. In diesen Socken hatte ich noch keine Blasen, selbst wenn ich durch Pfützen gelaufen und danach klatschnasse Füße hatte. Auch bei der Tab Variante (Der Tab („Nase“) schützt zudem die Fußferse genau an der Stelle, wo andere Kurzsocken unter der Schuhlinie „verschwinden“ – am hinteren oberen Fersenbereich) verrutschte nichts- obwohl ich hier anfangs skeptisch war- zu viele Socken geraten doch ins Rutschen.
Besonders gelungen bei der COOLMESH- Reihe finde ich, neben der fabelhaften Funktionalität, die Farbkollektion. Hier kann zu jedem Laufschuh die passende Socke gefunden werden. So sind neben dem weit verbreitetem schwarz/weiß auch violett, grün, gelb, rot und viele andere Farben zu finden. Ich bin im Moment ganz vernarrt in meine COOLMESH in violett- sie harmoniert super mit meinem neusten Laufschuh.
Die Dri-Wright Hohlfaser reguliert das Klima in der Socke und hält bei kalten Wetter die Wärme in der Socke und bei warmen Wetter transportiert sie Schweiß und Wärme nach außen.

Ganz besonders gespannt war ich auf den MERINO TRAIL. Hier habe ich mit großem Interesse den Artikel über die Wunschliste von Nadin gelesen.
Diese Socke ist höher geschnitten und geht über den Knöchel. Hier wurde meine Befürchtung .das er herunterrutschen könnte. nicht bestätigt. Der Merino Trail sitzt perfekt, das Dri-Wright Material leistet auch hier gute Arbeit und schützt zudem vor unangenehmen Kratzen durch den Merino-Wolle Anteil.
Bei -1°C in Kombination mit meinen GoreTex- Schuhen hat mich der Merino Trail nicht enttäuscht: Perfekt regelte er das Klima in meinem Schuh. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich nasse, kalte oder zu heiße Füße.
Durch die zusätzlichen Zentimeter entsteht auch keine Lücke zwischen Tights und Socken, so dass hier keine Wärme verloren geht.
Aber nicht nur für Läufe bei kühleren Temperaturen ist der Merino Trail geeignet: Während meiner Bronchitis habe ich diese Paar Socken als Wohlfühlsocken auserkoren. Auf der Couch wärmen sie meine Füße so wie die Socken die meine Oma früher gestrickt hatte, aber ohne das unerträgliche Jucken und Kratzen.
Ich denke auch beim Wandern sind diese Socken der perfekte Begleiter, leider hatte ich noch keine Gelegenheit meine Wanderschuhe zu schnüren. In den nächsten Tagen soll es Schnee geben, da wird der Test natürlich fortgesetzt.


Falls Ihr noch weitere Fragen zu den vorgestellten Modellen habt, lasst es mich wissen.

Bis zum nächsten Teil der WRIGHTSOCK’s Testreihe!

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Training als offizieller Blogger zum Fisherman’s Friend StrongmanRun aufgenommen

Gestern gab es gleich zwei gute Nachrichten für mich:
Erstens: Ich bin offiziell Blogger für den Fisherman’s Friend StrongmanRun und werde Euch hier mein Training für den stärksten Lauf aller Zeiten dokumentieren und zweitens konnte ich gestern wieder trainieren.
Hier mein Vorstelltext, der nun auf der Seite vom StrongmanRun zu finden ist:

Mein Name ist Carmen und ich muss ein Geständnis ablegen: Der StrongmanRun 2010 hat meine schmutzige Seite zum Vorschein gebracht!
Schon im Training war mir klar, dass ich für Matsch und Bachläufe geschaffen bin. Querfeldein trieb mich das Training durch Wald, Wiesen, zugeschneite Wege und ich habe so manches Flussbett mitgenommen. Immer dann, wenn ich mich unbeobachtet gefühlt habe und ich mich über mich selbst kaputt gelacht habe, war ich natürlich nicht unbeobachtet geblieben. Besonders wenn ich mal stolperte und hin fiel gab es immer Zeugen. Beim Training habe ich 2 Hosen und ein Paar Schuhe zerschlissen, beim Lauf selbst hat nur das Shirt überlebt.
Seit diesem Lauf war mir kein Hindernis zu hoch, kein Flußbett zu tief und kein Berg zu steil zum Laufen. Ich ertappe mich sogar dabei, extra in Pfützen zu springen ungeachtet – der Kleidung die ich trage. Das führt dazu, dass alle Schuhe, die ich habe, nach kurzer Zeit den gleichen Farbton haben.
Ich laufe ziemlich alle Distanzen bis zur Halbmarathon-Distanz und bin Genuß- und Spaßläufer. Und je schmutziger die Veranstaltung, umso mehr Spaß habe ich.
Ich werde auf meinen Blog über meine Trainingseinheiten für den Fisherman’s Friend StrongmanRun berichten, also seid gespannt auf all das, was mir im Training so zustoßen wird.
Und denkt immer daran: No Pain- No Glory

 
Für alle Interessierten: Hier mein Erlebnisbericht zum StrongmanRun 2010
 
Nun zum Training:

Nachdem die Bronchits ausgestanden war trieb es mich zu einem langsamen Dauerlauf nach draussen. Mit einem Puls von 133 ging es 8km durch das Nieselwetter.
Weil das alles so gut geklappt hatte, wollte ich natürlich auch noch ins Studio: LesMills BodyPump und Indoor Cycling stand auf dem Programm.

Und weil schon so viele nachgefragt haben, kommt dieses Mal eine Erläuterung zum LesMIlls BodyPump:

BODYPUMP® ist das Original-Langhantelprogramm zur Kräftigung des gesamten Körpers. 60 Minuten lang trainierst du alle Hauptmuskelgruppen mit den besten Gewichtsübungen, wie z.B. Squats, Presses, Lifts und Curls. Mitreißende Musik, motivierende Instruktoren und das Gewicht deiner Wahl spornen dich zu Höchstleistungen an und sorgen schnell für Ergebnisse!

Bevor jetzt alle wieder sagen- was für ein Mädchenkurs- gebe ich hier einen Einblick auf meinen derzeit aktuellen Stand der Langhantelgewichte:
WarmUp: 10kg
Squats: 22kg
Bankdrücken: 15 kg
Rücken:17 kg
Trizeps: 15 kg (Langhantel)  5kg Einzelscheibe (zu der Einheit gehören auch Dips auf dem hochgestellten Stepbrett)
Bizeps: 12 kg
Lunges: 19 kg
Schulter: 3,15kg Einzelgewicht, 10kg Langhantel (her werden vor und nach der Übrung mit dne Gewichten PushUps absolviert)
Bauch: 5kg Scheibe (hier wird noch zusätzlich zu den Crunches der Hover und der Side-Hover ausgeführt)
Alle Lieder gehen zwischen 4 und 6 Minuten und bieten so ein Ganzkörpertraining, also nix mit Mädchenkram 🙂

Danach gab es noch eine Stunde Indoor-Cycling und zu Hause eine Portion Rühreier mit Tomaten und ich fiel zufrieden  in mein Bett 🙂

 
von chiamh Veröffentlicht in Laufen