Weihnachtsmarktlauf in Landstuhl: Handicap mit Happy End

Heute war es so weit: Der Landstuhler Weihnachtsmarktlauf lockte mich, trotz spontan auftretendem Schnupfens, aus der kuscheligen Wohnung. Bis zur letzten Sekunde war ich mir unschlüssig was ich anziehen sollte. Ganz getreu: Never Change a running System! griff ich doch zu meinem Liebling: Dem Brooks Ravenna 3. Ich habe mich in den Schuh verliebt. Noch nie hat mich ein Schuh so gut fühlen lassen. Auch mit am Start war meine Brooks Nightlife Capri, meine Nightlife Jacket II und das Equilibrium SS. Auch meine Unterwäsche hatte sich in Rodenbach schon bewährt: Die Hipster und der Juno Bra von Moving Comfort. Socken habe ich natürlich auch von Brooks genommen. Is ja klar 🙂

Meine Nase startete das Laufen mit mir zusammen: Beim Warmlaufen. Ich schniefte und putzte. Dennoch wollte ich diesen Lauf nicht aussetzen. Doch nicht wegen Schnupfen!

Ich traf Marcus und Brigitte am Start. Marcus nach längerer renovierungsbedingter Laufpause nicht ganz so gut in Form und Brigitte wohl nicht so ganz motiviert. Woher ich das weiß? Naja, Brigitte läuft jeden Freitag mit mir und ist eigentlich viel schneller wie ich :), doch heute blieb sie bei mir. Und ich war so dankbar dafür. Immer jemand da zu haben um mich kurz mal mitteilen zu können. Jemand der mich zog wenn ich gerade einen Durchhänger hatte. Jemand der mit mir über den Wind schimpfte, der hier wirklich messerscharf um unsere kalten Nasen zog. Jemand der mich davon abhielt nach der ersten Runde schon am Glühweinstand stehenzubleiben. Wie liefen zusammen. Seite an Seite kämpften wir uns durch die 3 Runden vorbei am Weihnachtsmarkt. Vorbei an Crepe- und Baguetteständen. Sie tut mir gut, die Brigitte. Ich kenne Sie seit meinem Schulwechsel nach Ramstein 1994. Seit 2008 laufen wir ziemlich jeden Freitag zusammen. Am Anfang musste Sie ziemlich gedrosselt laufen. Mittlerweile geht es ganz gut bei mir. Ich freu mich jeden Freitag auf den Lauf mit Brigitte, und heute das war einer der Höhepunkte unserer Freundschaft. Ein Moment den man nicht vergisst: Vorm Zieleinlauf setzte eine „Rentier“ (eine Dame mit Geweih auf dem Kopf) zum Überholen an. Brigitte und ich schauten uns an und Sie gab mir das Kommando: Los, geb Gas! Das tat ich und sprintete am Rentier vorbei. Danke Brigitte!

Nur entfernt nahm ich Marcus am Rand wahr,der 2 Minuten vor uns im Ziel war. Mein Anfeuerteam, bestehend aus Gabi, Heidi, Annika und David rauschte an mir vorbei, so schnell war ich auf einmal. Ich konnte selbst nicht glauben wie viel Kraft noch in meinen Beinen gesteckt hat. Das I-Tüpfelchen kam dann von Marcus: Dein Sprint sah echt genial aus! Ich war soooo glücklich im Ziel 🙂

Dort traf ich auch Hannes, den ich über Twitter lesen gelernt habe. Unterwegs habe ich Ihn auch mit einem kräftigem : Hau rein Hannes! angefeuert, als er mich überrundet hat.

David hielt für mich einen Glühwein bereit und dann ging es auch schon zu Gabi zum Duschen.

Der Weihnachtsmarktlauf besticht mit einer tollen Zieleinlaufsatmosphäre. Unterwegs sind nicht sehr viele Anfeuerteams zu finden.

Mit einer Zielzeit von 42:23,56 min kam ich als Platz 9 in der AK W30 an. Knapp 2 Minuten schneller als 2009 war das ein Sieg auf voller Linie für mich.

Bei der Siegerehrung traf ich nochmals auf Hannes, der für sich und sein Team eine ganze Tasche voller Pokale mitnehmen konnte. Auch mein Trainer von letztem Jahr, Jens Lewandowsky wurde in der M20 mit dem 4.Platz geehrt. Hannes mit dem 2. Platz in der M20.

Wieder ein Lauf mit Brooks der mich zu einer neuen PB gebracht hat 🙂

Run Happy!


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Der Tag vorher- Vorbereitungen auf den Weihnachtsmarktlauf

Es ist Samstag, etwas ungemütlich draußen, aber so fällt es mir leichter heute nicht laufen zu gehen und die Energie für morgen zu sparen.
Zum Frühstück gabs Porridge mit Zimt und Äpfeln.
Bei Twitter habe ich um Tipps für meine Playlist gebeten und sofort zwei Hammer Tracks von Laufhannes geliefert bekommen: Hildegard von Frittenbude und Menschen im Minus von Bratze. Diese Titel werden, unter anderem, zusammen mit Orpheus von Saltatio Mortis und einem Remix von the beautiful People mir Kraft geben um die drei Runden gut gelaunt zu überstehen.
Die 7,6 km sind ja kein Problem, aber Runden laufe ich wirklich nicht gerne.
Das Wetter wird hoffentlich die Zuschauer nicht abschrecken und anzufeuern.
Meine Kleiderwahl habe ich noch nicht getroffen, denn eigentlich wollte ich mein Brooks Ambassador- Shirt tragen.
Wenn’s aber nieselt oder regnet würde ich zum Nightlife SS mit der Nightlife Vest umschwenken, bei stärkerem Regen zum Nightlife SS und zur Nightlife Jacket II.
Die Wahl des Schuhs ist auch noch nicht durch: Der Adrenaline GTS 12, der zum ersten Mal in einem offiziellen Lauf starten würde, oder der Ravenna 3 der mich in Rodenbach zur PB geführt hat? Außerdem ist da ja auch noch der PureGrit, der eigentlich für leichte Trails gemacht ist, mir aber so sehr ans Herz gewachsen ist.
Das einzige was ich entschieden habe, ist die Hosenlänge: Capris werden es sein.
Meine FixPoints sind auch wieder am Start und meine größte Vorfreude gilt dem Glühwein danach 🙂
Bisher macht sich noch keine Aufregung bemerkbar, es sind ja noch 23 Stunden Zeit bis zum
Start…
Morgen gibt’s dann einen Erlebnisbericht zum kleinen Twitterlauftreff 🙂

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Carmen und die magische 7…..

Die magische 7 ist geknackt! Knapp 6 Wochen nach meinem Arzttermin und meiner Blutuntersuchung komme ich meinem Ziel immer näher. Das Hauptziel war, die 7 verschwinden zu lassen. Heute morgen tat mit die Waage den Gefallen eine 69,9 anzuzeigen :-). Den Hauptanteil meiner Abnahme habe ich einem sehr populärem Abnehmprogramm zu verdanken, das mir im Jahr 2004 zu dne ersten 20 kg Abnahme verholfen hat. Im Studio als Neumitglied angekommen probierte ich die Eiweißbasierte Ernährung ziemlich erfolglos für mich aus. Der Arzt meinte, nach der Untersuchung,das ich das Konzept von 2004 wieder aufnehmen sollte, weil mein Körper damit wohl am besten zurecht kam. Basis des Programms bildet hier eine Low-Fat Ernährung.
Ich denke, daß hier auch Brooks eine große Rolle spielt, denn die neuen Testpakete haben mich zu immer neuen Bestzeiten und Läufen angespornt. Nächsten Sonntag gehts zum Weihnachtsmarktlauf in Landstuhl, dort gilt es für 7,6km 45 Minuten zu unterbieten. Das sollte aber nach der Gewichtsabnahme und der tollen Ausrüstung von Brooks kein Problem darstellen 🙂
Nadin und Ihr Blog www.eiswuerfelimschuh.wordpress.com haben mir auch einige Tipps zur Ernährung gegeben. Ein toller Tipp ist das Matcha Pulver, mit dem man leckere Getränke und Desserts herstellen kann. Es wurde mir auch mit einer Auswahl von Rezepten geliefert.
Mein Favorit: 1 Eßlöffel Matcha Pulver in kalte fettarme Milch eingerührt und diese dann aufgeschäumt genießen. Das ist super gesund, kalorienarm und stillt den Süßhunger.

Ansonsten geht es mir im Moment richtig gut.
Die letzte Woche habe ich es zwar trainingsmässig übertrieben, aber ich wollte auch unbedingt mein Ziel erreichen.

Für alle die jetzt wissen wollen was ich letzte Woche denn so gemacht hab, hier eine Aufstellung:

Montag: Sportfrei
Dienstag: Spinning, Bauchkurs, BodyStyling
Mittwoch: 25 Minuten Intervalltraining auf dem Laufband (bis zu 13 km/h), Einsteiger-Step, Step for Fun
Donnerstag: 2 Runden Milon Kraft/Ausdauerzirkel, LesMills BodyPump
Freitag: 11km Laufen
Samstag: 10km Laufen, Zumba, LesMills BodyPump, Spinning
Sonntag: LesMills BodyPump, 10 km Laufen

Mein rechtes Knie war gestern nach der BodyPump Stunde ein wenig am ziehen, aber mit gleichmäßigen Laufen habe ich das wieder gut hinbekommen.
Mal schauen was ich mit meinem Gewicht noch schaffe bis Ende des Jahres 🙂

Hier ist alles Brooks was glänzt….

Ich liebe den Herbst. Und zwar mit allen Facetten die er so zu bieten hat. Schöne kuschelige Nachmittage auf der Couch, aber auch die langen ruhigeren Läufe bei Nebel machen mich glücklich.

Meine Brooks Nightlife Linie will raus- kann ich verstehen.

Für den Weihnachtsmarktlauf in Landstul trainiere ich im Adrenaline GTS 12. Der Traum in weiß-pink passt zwar nicht so zum Rest der Nightlife-Linie, aber da muss ich durch 🙂

Hier nochmal die Anmerkung für Brooks: Wir wünschen uns Schuhe in den Farben Nightlife/Black 🙂

Der Schuh ist solide, sehr gut verarbeitet und unproblematisch zu laufen. Einsteigen und loslaufen.

Ich floate, gedankenlos kann ich einen Fuß vor den anderen setzen und einfach abschalten. Tolles Gefühl.

Der neuste Zugang in meiner Brooks Kollektion ist das Equilibrium Thermal Longsleeve. Hier musste noch ein Gutschein eingelöst werden und meine Wahl entpricht voll und ganz den Bedürfnissen der Jahreszeit.

Das Longsleeve ist innen kuschelig und hält warm, ich habe es unter meiner Nightlife Jacket II getragen, ein starke Kombi bei 2°c und Nebel.

Die Brooks Infiniti Capri ist eh mein Liebling, daher erspare ich mir hier nochmalige Lobeshymnen 🙂

Hier ein paar Eindrücke von meinem Lauf gestern morgen:

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Dornröschenlauf in Eulenbis

Am Sonntag gehe ich eigentlich immer laufen. Bei schlechterer Witterung laufe ich manchmal über 20km ohne einer Menschenseele zu begegnen.

Heute, dachte ich zumindest, ist so ein Tag. Ich schlüpfte in mein Brooks Elite Support Tank (welches sogar genügend Support für mich bietet), meine Brooks Essential Jacket und in die Nike TechTights, die ich letztes Jahr erstanden habe.

An meinen Füßen leuchtete de Brooks GTS 12 in strahlendem weiß/pink. Dieser ist jetzt mit mir in der Vorbereitung für den Weihnachtsmarktlauf in Landstuhl.

Ich habe mir eine Playlist mit schönen ruhigen Liedern vorbereitet, ich wollte heute regenerieren beim Laufen.

Der Nebel war wirklich dicht und die Sichtweite betrug ca 40 Meter. Nach ca 1,5 km beschloss ich etwas abseits der Strecke, in einer Wiese, zu laufen. Das macht Spass und bringt Abwechslung für die Muskeln. Auf einmal spüre ich ein Brennen im Oberschenkel und irgendwie hält mich etwas fest: Ich bin mit gutem Tempo in eine Dornenranke gelaufen, die mich schön im Oberschenkel gefangen hat. Ich befreie meinen Oberschenkel von der Ranke und ziehe (so gut es vor Ort eben geht) die Dornen aus meinem Oberschenkel- ich muss lachen, es erinnert mich an Melman (die Hypochonder-Giraffe in Madagascar) der verzweifelt versuchte sich von einer Ranke zu befreien: The nature’s all over me- get it off!!!

Weiter geht’s auf meiner Strecke, der Brooks GTS 12 leistet gute Dienste, das Gehirn kann hier völlig abschalten. Loslaufen und wohlfühlen. Die Kilometer vergehen wie im Flug. Auf dem Rückweg treffe ich auf zwei völlig orientierungslose Fussgängerinnen, die sich vom Nebel total verunsichert fühlen. Schnell erkläre ich Ihnen die richtige Route und sie setzen Ihren Weg mit einem besseren Gefühl fort.

Es sind nur noch 2 Kilometer bis ich in die wohlige Badewanne steigen kann. Aber ich werde von zwei Hunden gestoppt.

Der Besitzer ruft mir das obligatorische “ Die machen nix“ entgegen. Ich konterte mit: Ich hab keine Angst sondern eine Hundeallergie! Wahnsinn was man bei uns mit den Hunden alles mitmacht.

Nun kann ich endlich ungestört nach Hause laufen.

Ich entferne noch die restlichen Dornen aus meinem Oberschenkel bevor ich mir ein Bad gönne- da wäre Dornröschen neidisch geworden, denn meine Vermieterin hat mit leckeres selbstgebackenes Hefegebäck gebracht, welches ich in der Wanne geniesse 🙂

Brooks Pure Grit

Lieblingsstücke im Herbst- made by Brooks

Der Herbst ist da und mit ihm hat sich mein kleiner Wald, durch den ich laufe, in einen bunten Märchenwald verwandelt. Das Laub hat die schönsten Farben und einige Sträucher strahlen noch im saftigen grün.

Mein Märchenwald

Mein Märchenwald

Gerne stehe ich früher auf um eine Runde zu Laufen, stellt sich nur immer die Frage: Was ziehe ich an bei den Temperaturen.

Es ist kühl, heute morgen waren es 4 °C als ich los bin. Schnell ist die Antwort gefunden: Meine Lieblingsstücke sind wie gemacht für den Herbst:

Für den Kopf vor feuchtem Wetter zu schützen greife ich zur Mesh Cap in den Farben White/Nightlife. Die sieht nicht nur super aus, sondern ist auch atmungsaktiv.

Mesh Cap

Mesh Cap

Mit dem Infiniti Hoodie in Nightlife/Black bin ich auf alles vorbereitet: Daumenschlaufen in den Ärmeln schützen die Hände und Arme vorm Auskühlen und reduzieren den Windeinzug. Die Kapuze hat eine Aussparung für meinen Zopf so das dieser nicht mit in die Kapuze muss.

2 kleine Taschen zum verstauen von MP3- Player, Schlüssel ect. sind seitlich auf dem Rücken angebracht.

Infiniti Hoodie

Infiniti Hoodie

An kalten Tagen ziehe ich mein Equilibrium SS (auch in Nightlife/Black) drunter, es hat Mesheinsätze unter den Armen, liegt gut an und ist leicht dehnbar, eine perfekte erste Schicht.

Equilibrium SS

Equilibrium SS

Die Infinti Capri in Nightlife/Black sitzt wie eine zweite Haut. An den Beinen sind aufgesetzte Silikonbänder die ein Verrutschen nach oben unmöglich machen.Die Gesäßtasche bietet genügend Platz für Schlüssel, Tempo und Geld. Hier jedoch ein kleiner Verbesserungsvorschlag: Ein anderer namhafter Sportartikelhersteller hat diese Tasche wasserdicht verarbeitet, das fände ich als Rückenschwitzer auch bei Brooks total genial.

Infiniti Capri

Infiniti Capri

Wenn es draußen dann noch einen Tick ungemütlicher wird und Wind und Nieselregen die Tage noch grauer machen, ziehe ich meine Essential Run Vest drüber. Wind- und Wasserabweisend macht sie eine gute Figur bei minimalem Gewicht. Eine Außentasche auf Brusthöhe für kleinere Gegenstände und eine Innentasche für einen MP3-Player lassen mich alles gut verstauen. Mit der Essential Run Vest kann man jedes Outfit noch ein wenig sicherer machen, denn wie alle bisher aufgeführten „Lieblingsstücke“ ist auch diese mit 3 M Scotchlite Reflektoren ausgestattet, die man bis auf 200m in der Dämmerung und im Dunkeln erkennen kann.

Jetzt kommt mein Highlight, ein Schuh den ich nicht mehr missen möchte:

Der Brooks PureGrit aus der Pure Project Collection.

Ein ungewöhnlicher Trailschuh: Er ist nur 215g leicht, mit BioMoGo DNA ausgestattet, IDEAL Heel, Toe Flex, Nav Band und Anatomical Last machen den Schuh super flexibel und unkompliziert laufbar. Bei nassen Asphalt gibt er mir genauso viel halt wie auf laubigen Waldboden. Auch Abseits der befestigten Wege kann man mit diesem spritzigen Modell  sehr viel Spaß haben: Ein absolut natürliches Laufgefühl ist garantiert.

Brooks Pure Grit

Brooks Pure Grit

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Sehnen Lügen nicht: Achim Achilles Live!

Schon vor einigen Wochen erhielt ich als Ambassador of Run Happy die Nachricht von Brooks, das ich zur aktuellen Tour von Achim Achilles gehen durfte.
Gestern war es soweit. Da mein Freund kurzfristig nach Polen zu einem Montageeinsatz musste, begleitete mich Jasmin. So viel Anfeuer-Ausdauer muss ja auch belohnt werden.
Wir fahren also direkt nach das Arbeit los in Richtung Karlsruhe. 135km von Kaiserslautern entfernt ist Karlsruhe für mich schon immer eine tolle Shoppingstadt und so steht das auch heute auf dem Programm.
Das Badisch Brauhaus, der Spielort, ist schnell gefunden. Wir parken dort und laufen in die City. Ind er Sportarena stelle ich fest, daß es keine Textilien von Brooks gibt und somit ist auch das Interesse nicht sehr groß. Wir stürmen den Lush – Laden, Weihnachten ist ja so nah, um ein paar Mitbringsel und Goodies für uns einzukaufen.
Dann kehren wir im Badisch Brauhaus zum Essen ein. Die Bedienung ist auf trab, die Bestellung wird zügig ausgeführt und so sind wir um halb acht gestärkt für Achim Achilles.
Wir begeben uns zum Event-Keller, wo wir auf eine Empore für Gästelisten-Besucher geführt werden. Klasse, hier gönnen wir uns ein isotonisches Biermischgetränk und haben freien Blick auf Achim’s wallendes Haar.
Bevor das Programm beginnt rauscht er an uns vorbei: Er ist größer als ich dachte, und auch gar nicht so unförmig wie er sich immer beschreibt.
Die Show beginnt und vom ersten Wort hat er mich in seinem Bann gefangen. Die Aussage: „Dich mag ich, denn Du hast genauso einen an der Klatsche wie ich“ trifft hier 100%ig zu.
Es macht Spass ihm zuzuschauen wie er sich über Walker mokiert, seine eigenen Schwächen zugibt oder über seine Frau Mona erzählt.
Die erste Hälfte des Programms ist schnell vorbei und in der Pause hört man nur positive Stimmen.
Der zweite Teil bezieht das Publikum mit ein und so langsam habe ich Bauchweh vor lachen. Einen Tag danach ist daraus eine leichtes Muskelkätzchen entstanden.
Nach dem Trainingspläne und Laufausreden verglichen wurden lädt er noch zur Autogrammstunde. Ich warte bis der größte Ansturm vorüber ist, stelle mich vor und lasse mich fotografieren.
Leider sieht man auf dem Foto nicht das wir beide Brooks Schuhe tragen 😦

Der Abend war toll, so ganz unter Supersportlern 🙂

Ein großer Dank an Brooks und Achim Achilles für dieses tolle Event!

Achim Achilles und Carmen

Achim Achilles und Carmen

Erlebnisbericht: 32. int. Fackellauf in Rodenbach mit Brooks

Es ist Samstag, der 05.11.2011. Viel zu früh werde ich wach und sofort habe ich dieses kribbeln im Bauch: Es ist Wettkampftag.
Der Fackellauf in Rodenbach ist der erste Lauf bei dem ich jemals angetreten bin. Im Ersten Jahr, 2006, kam ich als letzte ins Ziel. Damals joggte ich erst seit 4 Monaten.
Der Tag plätscherte so vor sich hin. Ich lege langsam so alles ins Bad was ich brauche. Ich räume die Küche auf, frühstücke langsam und gut und so langsam steigt mein Ruhepuls.
Dafür brauche ich auch gar keine Uhr- ich kann es spüren.Vor dem Start wird er auf 119 ansteigen, was ziemlich beachtlich ist da er sonst im Stehen so um die 68 liegt.
Mein Ambassador of Run Happy Shirt liegt bereit,die Infinity Capri auch. Der Ravenna 3 hat mittlerweile die Marathonschnürung und den Nike+ Sender verpaßt bekommen und die neue Unterwäsche von Moving Comfort wird auch beweisen was Sie kann. Zum ersten Mal dürfen meine Fix-Points zeigen ob sie die Startnummer auch wirklich da halten wo sie hingehört.20111107-124823.jpg Ich modifiziere noch einmal meine Playlist ( hier muss ich mit Musik laufen, da ich ansonsten meinen schweren Atem höre) und füge noch ein Endspurtlied (Johnny I hardly knew ya von den Dropkick Murphys) hinzu.
Die letzten Jahre habe ich immer vorher noch etwas gegessen, den Fehler mach ich diese Jahr nicht. Das einzige was ich vorher zu mir nehme ist ein kleines Glas Cola.
Aus einmal, mit einem Paukenschlag ist es dann viertel vor Fünf, Mist ich war zu entspannt in den Mittag gestartet, ich wollte mich doch um fünf mit Gülden treffen. Mit 2 Minuten Verspätung und etwas abgehetzt komme ich am Treffpunkt an. Wir fahren nach Rodenbach, holen unsere Startnummern und befestigen diese. Der TV-Rodenbach bietet diese Jahr zum ersten Mal die Fix-Points zum Kauf an, finde ich eine tolle Sache.
In der Umkleide treffe ich auf Karina, die erste vom Toughrun- Ab in de Batsch, und drittplatzierte beim Fisherman’s Friend StrongmanRun. Auch Sie erkennt mich gleich wieder und so schnacken wir ein wenig. Dabei stellt sich heraus das wir ja keine Konkurrenz füreinander sind, da Sie ja in einer anderen AK läuft, aber mal ehrlich eine Konkurrenz bin ich eh nicht. Sie wollte den Lauf locker angehen. Mein Primärziel ist nur schneller zu laufen als letztes Jahr, das war irgendwas mit 43min und 57 sec. Da ich mir vorkomme wie eine vertrocknete Pflaume gehen wir nochmal zum Auto etwas trinken. Dabei stossen wir auf Jasmin, die zum anfeuern gekommen ist. Wir feuern die Bambinis an, die gerade gestartet sind, trinken etwas und bereiten uns nun endgültig auf den Start vor.
Es herrscht reges Treiben am Start. Viele Grüppchen haben sich gebildet- das sind die Grüppchen die das Nadelöhr am Berg verstopfen werden. Naja kann man nix machen. Pulsuhr gestartet, Ipod bereit, Puls bei 119: Startschuss. Ich laufe los mit Shake Senora von Pitbull. Ich grinse- ich laufe und es geht mir gut- noch. Denn schon bald fängt das Gerempel an. Im Nadelöhr hänge ich hinter 3 Damen fest die stocksteif nebeneinander im Gleichschritt traben. Danach muss ich einen Bogen um Sie laufen um vorbeizukommen. Der Berg ist wunderschön mit Fackeln beleuchtet, der Mond scheint und meine Waden brennen ein wenig. Egal! Einfach im Takt bleiben und nicht drüber nachdenken. Beautiful People läßt mich laufen wie in Trance. Meine Brooks Infiniti Capri rutscht langsam nach unten- wieso?
Als ich sie hochziehe wird mir klar warum: Die Hipster von Moving Comfort ist so glatt das die Tight, sobald sie den Bund der Hipster berührt, keinen Halt mehr hat. Nachdem ich aber mal alles eingeschwitzt habe sitzt es bombenfest :-). Ich erreiche den höchsten Punkt der Strecke, Mein Puls ist mittlerweile bei 190 angekommen. Und abwärts! Wie meine Lauftrainerin mir das beigebracht hat, lehne ich den Oberkörper nach vorne und lasse mich treiben. Born this way- ja genau!
Mit Grenade geht es auf eine lange gerade, in der mein Magen mal wieder kurz rebelliert. Ohrstöpsel aus dem Ohr, ganz auf die Atmung und Füße konzentrieren, Der Magen wird ausgeblendet. Die Taktik hat funktioniert- Puls ist ein wenig niedriger geworden mit 178 und weiter geht’s! Daylight come and we don’t wanna go home- toll die Musik treibt mich an, ich fühle mich wohl. Welcome to St. Tropez läßt den nächsten Streckenabschnitt im Nu vergehen. Ich sehe die Lichter von Rodenbach als Set Fire to the Rain einsetzt. Noch ein kleines Stück und ich werde die Dropkicks auf den Ohren haben. Meine Uhr überrascht mich: So schnell war ich noch nie, mein Ehrgeiz ist geweckt. Hier stehen dann auch schon wieder Leute die klatschen klingeln und uns anfeuern. Tolle Atmosphäre. Ich nehme einen Ohrstöpsel raus. Auf einmal ist es da: Das letzte Stück der Strecke, Die Dropkick Murphys setzen ein und meine Beine geben alles was ich noch kann. Beim Zielendspurt läuft mir tatsächlich ein Läufer, der schon durchs Ziel ist, vor die Nase. Ich Schreie : „ACHTUNG“ und grummele noch irgendwas hinterher als er dann noch ein wenig schneller auf die Seite geht.
Ich komme im Ziel an mit 40:28,6 sec.
Wow- ich kann es selbst nicht glauben, 3 Minuten habe ich mich verbessert. Der Tag war perfekt. Gülden kommt knapp 2 Minuten nach mir ins Ziel. Wir trinken einen Tee und dann ist das tolle Event auch schon wieder vorbei.
Meine Brooks Ausrüstung war perfekt! Der Ravenna 3, so leicht agil und unproblematisch zu laufen, hat gehalten was er verspricht.

Carmen im Wunderland

 

Mit den Brooks Infiniti Short Tights im Nebel des Grauens

Heute morgen fiel mir ein das ich von Brooks  noch einen Schatz zum Testen im Schrank hatte:
Die Infiniti Short Tight in Nightlife/Black
Infinity Short TightBeschreibung von Brooks:
Die INFINITI SHORT TIGHT ist ideal für Trainingseinheiten. Die Reißverschlusstasche über dem Gesäß sorgt für den nötigen Stauraum.

Ok- die ist echt ganz schön kurz und von 2 Konkurrenzherstellern habe ich auch Tights in der Länge und die sind quasi die Beschäftigungstherapie für unterwegs: Man ist die ganze Zeit am zupfen weil sie nach oben rutschen.
Ich schlüpfe in die Tights und sofort merke ich einen Unterschied: die Beinabschlüsse waren mit dünnen Gummibändern versehen- so sitzt die Short bombenfest.
Ich ziehe mein geliebtes Nightlife Equilibrium SS an, die Essential Run Vest und den Ravenna 3- über den ich wirklich nur gutes berichten kann.
Mein Cap in Nightlife soll meinen Kopf vor Feuchtigkeit schützen: Es war sehr nebelig.
Also ging es los- nach wie vor war ich den Tights gegenüber sehr skeptisch. Bei kurzen Tights ist die Gefahr immer sehr hoch das man sich den „Wolf“ läuft. Gerade wenn man etwas kompakter gebaut ist, wie es bei mir nun mal der Fall ist, sehen so kurze Tights auch nicht so vorteilhaft aus. Aber es war ja nebelig und ich nutzte die Gunst der Stunde zu testen und nicht begutachtet zu werden.
Nach 1,5km berghoch brach die Sonne durch den Nebel und alles war voller Walker, Spaziergängern und Radfahrern. So viel zu: Im Nebel testen.
Das tolle an den Tights: Sie sitzen so eng und flexibel -man spürt sie nicht. Die Gesäßtasche bietet genug Platz für Tempo und ein Energiegel und die Innentasche beherbergt Kleingeld und Schlüssel.
Ich war sehr überrascht wie gut sie sitzt: Nichts rutscht hoch, runter oder an Orte wo es nicht hin soll.  Wahnsinn, irgendwann habe ich auch vergessen das ich so kurzen Shorts unterwegs bin,  der Schnitt ist einfach perfekt und die Silikonbänder schneiden nicht ein.
Die Sonne schien, ich war definitiv zu warm angezogen- die Weste wäre mal lieber zu Hause geblieben, aber wer kann das wissen wenn der Nebel des Grauens ums Haus liegt?
Ich habe heute eine neue Strecke ausprobiert die durch den Nachbarort führt. Insgesamt waren es 120 Höhenmeter die mich ins Schwitzen brachten.
Nach knapp 17 km war ich zufrieden wieder zu Hause angekommen: Keine wunden Stellen, alles einfach Perfekt.
Nur wann ich wieder den Mut aufbringe in so kurzen Shorts zu laufen- dass weiss ich noch nicht 😦

von chiamh Veröffentlicht in Laufen