Von der Running Queen zur Batsch Kenischin!

Am Samstag war es so weit- der ToughRun Saar stand an, und ich freute mich sooooooooo wahnsinnig drauf.
Ich legte morgens um 8 Uhr ein echtes Prinzessinnen Make-up auf. Alles in Pink, inklusive Tiara, Ohrringen und Ring.
-2°C zeigte das Thermometer an, aber das war mir egal- ich hatte für 10 Uhr die Sonne bestellt.

So fuhr ich bestens gelaunt in Richtung Bexbach. In Waldmohr hielt ich nochmal schnell an der Raststätte an (die Blicke waren unbezahlbar). Das Make-up gecheckt- Frisur gerichtet und wieder ab ins Auto.
Das Utopion Gelände in Bexbach ist perfekt. Dieses Gelände wird auch gerne für Mittelaltermärkte oder LARP- Events genutzt. Aber 140 toughe Läufer hat das Gelände noch nicht gesehen.
Ich war eine der ersten vor Ort. Am Tor wurde ich mit einem freundlichen Moin empfangen. Hier entstand auch das erste Bild- noch ganz sauber ohne Batsch.

Vorm Batsch!

An der Anmeldung waren wir dann zu dritt, aber nicht lange danach trafen die Zwerge ein.
Sofort wurde ich aufgenommen und kam mir gar nicht mehr allein vor. Jeder von uns wurde zum Vorher-Bild gebeten- natürlich schälte ich mich auch dafür schon aus meinen Thermohosen (die ich aber bei 2°C und noch nicht vorhandener Sonne wieder anzog).
Vor Ort: ZDF, der Saaländische Rundfunk, BigFM und die BILD. Alle interessierten sich sehr für uns- besonders mit Kostüm zogen wir die Presse magisch an. Ein persönliches Highlight war das Schneewittchen der Zwerge: knappe zwei Meter gross wirkte ER wirklich wie unter Zwergen. Engel, WildHogs, Jack Sparrow, Sträflinge- hier gab es was fürs Auge. Meinen Namen Batsch-Queen wusste bald jeder und so wurde ich auch während dem Lauf angefeuert.
Da es beim ToughRun Saar keine Zeitnahme gab stand der Spass im Vordergrund.

Batsch Queen in Ihrem Element

Mein Ziel war die Publikumsbespaßung. Das ist mir glaube ich auch ganz gut gelungen. Bei jedem der ein Bild machen wollte hielt ich an- wenn man mich nicht sah konnte man mich hören. Im Schlammloch hielt ich mich in der ersten Runde noch zurück- ich wusste ja nicht was danach auf mich zukommen würde. Aber in der zweiten Runde nahm ich das Schlammloch mit einem beherzten Sprung vorwärts und in der dritten Runde per Arschbombe (hier habe wohl auch meine Startnummer verloren). Sträflinge die noch viel zu sauber waren umarmte ich auf dem Weg um diesen Zustand zu ändern. Ganz anders als beim StrongmanRun funktionierte hier die Folienrutsche einwandfrei. Das Robben unter Absperrband im Matsch konnte an meiner Krone nicht rütteln: Die saß bombenfest. Das Gelände selbst war zweitweise sehr anstrengend, aber es folgte immer wieder ein Stück Wellness-Trail zum ausruhen. Verpflegung gab es auch, die Verpflegungsstelle passierte man pro Runde zweimal. In der letzten Runde habe ich die Mädels auch mal richtig umarmt.

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Die letzte Runde fand ich sehr entspannend, obwohl ich in dieser Runde mal kurz rutschte und auch stürzte fand ich Max- ein junger Mann in einem pinken Trainingsanzug.

Ich beschloss: Wir finishen zusammen- denn die Farben passen perfekt.

Pretty in Pink!So haben wir uns die letzten 1,5 km klasse unterhalten und zusammen gefinisht.

Das Nachher-Bild wurde auch mit ihm aufgenommen.
Im Ziel angekommen verschenkte ich meine Ohrringe an ein kleines süsses Mädchen, dem sie wohl gut gefallen haben, sie traute sich sogar die Schmuckstücke von meinen Ohrläppchen zu ziehen ( und ich sah ja nicht mehr wirklich FRISCH aus ).
Zwei Zuschauer hatte ich: Patrizia und Jasmin waren extra gekommen um mich im Batsch zu sehen.Danke für’s anfeuern 🙂

Batsch- Kenischin und Mr. Pink

Nach einem kurzen Abschluss-Gespräch zog es mich in die Duschen die auch wirklich warm sein sollten.
Ich holte meine Tasche aus dem Container und fand mich in der Open-Air Umkleide wieder.
Hier hatte man an Bänke und Sichtschutz gedacht. Die Duschcontainer selbst boten  jeweils 3 Duschen. Aber es gab keinen Stau- hier spürte man das es doch mehr männliche Teilnehmer gab. Die Dusche war göttlich: Heiss und gut. Danach schnell den Fön geholt um die königliche Haarpracht etwas zu trocknen. Hätte ich auch fast geschafft, dann gab es leider Stromausfall.
Schnell angezogen und die baschtigen Schuhe und Klamotten entsorgt ging es zur Pasta-Party.
Was das Programm um den Lauf angeht, können viele Veranstalter etwas lernen. In der Startgebühr von 30 Euro für Einzelteilnehmer war enthalten:
Finishershirt (Funktionsshirt)
Heißgetränkeflatrate (Kaffee, Tee, Heisse Schokolade)
Pasta-Party (All you can eat)
Beim Essen gesellte ich mich an einen Tisch mit Männern und wurde auch hier sofort in die Gespräche mit einbezogen.
Die Preisverleihung war auch noch mal ein Highlight- alle mal so ohne Verkleidung zu sehen- ich hatte mein Krönchen ja nochmal aufgezogen 🙂

Hier der Vorher-Nachher Effekt:Vorher!Danach!

Gewinner waren für mich alle. Denn der Spass stand im Vordergrund und genauso wurde der Lauf zelebriert. Selten habe ich eine so lockere Stimmung bei einem Lauf erlebt. Ich kann nur sagen das ich wiederkommen werde, das war mal noch ein Spitzenhighlight zum Ende der Saison.
Danke hier nochmal an Veranstalter, Helfer, Sponsoren und die anderen Teilnehmer.

Mein Fazit: Lieber Batsch-Kenischin als Running Queen!

Wer noch mehr Infos zum Lauf benötigt findet die hier.

Einen Bericht in der Sportarena beim SR findet Ihr hier.

 

Hier gehts zu den Bildern von SOL:

Hier gehts zu den Bildern von Toughrun.de

Bilder von Elmar Eszetych, Jasmin Dargegen, Bild, Toughrun und von SOL

Bild Zeitung Saarland vom 24.11.2011

Bild Zeitung Saarland vom 24.10.2011

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen

5 Kommentare zu “Von der Running Queen zur Batsch Kenischin!

  1. wooohooo… So a Schweinerei. Wäre das hier in der Nähe: Ich wäre dabei. Das sieht nach einer richtigen Schlammschlacht und nach jeder Menge Spaß aus. Ich glaube das letzte mal war ich so dreckig, als ich mich beim Geocachen im Wald bei ordentlichem Gefälle und Matsch hingelegt habe. Unfreiwillig, versteht sich.

  2. Danke für den schönen Bericht!

    Heiße Duschen sind nach so einem Lauf Gold wert. Eine kalte Dusche (wie beim StrongmanRun) hat danach leider wenig mit „Stark sein“ sondern mit einer kommenden Erkältung zu tun.

    Hier wurde scheinbar bewiesen, dass man etwas wie den StrongmanRun auch in klein und ohne den übermäßigen Kommerz abwickeln kann.

  3. Also keine Frage! Tolle Eindrücke, ein toller Lauf für dich und ein zufriedenes Lächeln, dass du von deinen Bildern rüberschickst. Aber jetzt bin ich echt froh, dass ich da nicht durch musste. Dreck ok, aber Nässe, Dreck und Kälte… bäh Batsch!

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