Der Brooks TriSuit im puren Laufeinsatz

Heute wollte ich laufen, unbedingt. Ein Reifenwechsel stand aber auch noch an.

Das Zeitfenster wurde immer enger uns so war mir beim loslaufen klar, dass es auf keinen Fall für mehr als 7 km reichen würde. Ich schlüpfte in meinen TriSuit, die Armwärmer und in mein Nightlife Equilibrium SS. Alles schön in Brightgreen, so war für meine Sichtbarkeit bei Dämmerung gesorgt. Noch schnell die Ravenna 3 über die Essential Low Quarter in blau gezogen und los ging’s.

Der TriSuit selbst ist eine tolle Sache, auch wenn man nur darin läuft muss man sich um vieles keine Gedanken machen: Es sind vier Taschen vorhanden: zwei an den Oberschenkelaußenseiten und 2 oberhalb vom Gesäß.

Auf die Unterhosen kann man auch verzichten- ging ja beim letzten Mal im Studio auch gut- hab ich mir gedacht.
Die ersten 1,5 km gehen wie immer berghoch, da bleibt das Tempo bei mir eher gemächlich. Dann wurde es immer dunkler und mein Ziel vielleicht doch die 10 km zu laufen war unerreichbar. Also hieß es schneller laufen um die 7km zu schaffen. Genau da wurde es tricky: Immer wieder musste ich das Fleece “lupfen” damit es wieder neutral saß. Das war selbst in der Dämmerung peinlich und ich war froh das niemand sonst unterwegs war.

Der TriSuit sitzt ansonsten perfekt. Die Hose bietet leichte Kompression und im Oberteil ist locker Platz für eine etwas größere Oberweite.

Bei 12°C war ich mit dem Ensemble doch etwas warm angezogen, so schwitze ich ziemlich schnell ziemlich viel.

Die Dunkelheit kam immer schneller und so langsam wurde mir mulmig. Ich gab alles- und so war ich 40 Minuten für knapp 6,5 km unterwegs. Für die Höhenmeter eine super Zeit für mich.

Mittlerweile hat sich der Ravenna 3 in mein Läuferherz geschossen und ich weiß gar nicht wie das vorher ohne ihn war- der Platz beim Fackellauf ist ihm sicher. Der Brooks PureGrit ist auch genial- aber auf andere Art und Weise. Auf der Arbeit ist eine Kollegin von mir reingeschlüpft und hat das ausgesprochen was ich dachte: Wellness für die Füße. Der Adrenaline GTS 11 kommt nach dem Fackellauf in den Härtetest, der darf mit mir zum Weihnachtsmarktlauf. Und dann muss ich mich entscheiden wer den Silvesterlauf mit mir bestreiten darf. Mal schauen wie das Wetter wird.

Hier die Infos zum Brooks TriSuit:

Tri Suit
Schwimmen, Radfahren, Laufen: Für alle Triathlon-Fans haben wir jetzt den ersten Brooks Triathlonanzug im Sortiment. Der Tri Suit begleitet Dich bei Deinen Dreikampf-Aktivitäten. Mit ihm legst Du problemlos die Schwimm-, Rad- und Laufstrecke zurück. Er ist extrem atmungsaktiv, im Schritt verhindert eine spezielle Radeinlage unangenehmes Scheuern und zusätzliche Taschen sorgen für den nötigen Stauraum. So kannst Du neue Trainingsakzente setzen und den Dreikampf für Dich neu entdecken.

 Brooks TriSuit

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Von der Running Queen zur Batsch Kenischin!

Am Samstag war es so weit- der ToughRun Saar stand an, und ich freute mich sooooooooo wahnsinnig drauf.
Ich legte morgens um 8 Uhr ein echtes Prinzessinnen Make-up auf. Alles in Pink, inklusive Tiara, Ohrringen und Ring.
-2°C zeigte das Thermometer an, aber das war mir egal- ich hatte für 10 Uhr die Sonne bestellt.

So fuhr ich bestens gelaunt in Richtung Bexbach. In Waldmohr hielt ich nochmal schnell an der Raststätte an (die Blicke waren unbezahlbar). Das Make-up gecheckt- Frisur gerichtet und wieder ab ins Auto.
Das Utopion Gelände in Bexbach ist perfekt. Dieses Gelände wird auch gerne für Mittelaltermärkte oder LARP- Events genutzt. Aber 140 toughe Läufer hat das Gelände noch nicht gesehen.
Ich war eine der ersten vor Ort. Am Tor wurde ich mit einem freundlichen Moin empfangen. Hier entstand auch das erste Bild- noch ganz sauber ohne Batsch.

Vorm Batsch!

An der Anmeldung waren wir dann zu dritt, aber nicht lange danach trafen die Zwerge ein.
Sofort wurde ich aufgenommen und kam mir gar nicht mehr allein vor. Jeder von uns wurde zum Vorher-Bild gebeten- natürlich schälte ich mich auch dafür schon aus meinen Thermohosen (die ich aber bei 2°C und noch nicht vorhandener Sonne wieder anzog).
Vor Ort: ZDF, der Saaländische Rundfunk, BigFM und die BILD. Alle interessierten sich sehr für uns- besonders mit Kostüm zogen wir die Presse magisch an. Ein persönliches Highlight war das Schneewittchen der Zwerge: knappe zwei Meter gross wirkte ER wirklich wie unter Zwergen. Engel, WildHogs, Jack Sparrow, Sträflinge- hier gab es was fürs Auge. Meinen Namen Batsch-Queen wusste bald jeder und so wurde ich auch während dem Lauf angefeuert.
Da es beim ToughRun Saar keine Zeitnahme gab stand der Spass im Vordergrund.

Batsch Queen in Ihrem Element

Mein Ziel war die Publikumsbespaßung. Das ist mir glaube ich auch ganz gut gelungen. Bei jedem der ein Bild machen wollte hielt ich an- wenn man mich nicht sah konnte man mich hören. Im Schlammloch hielt ich mich in der ersten Runde noch zurück- ich wusste ja nicht was danach auf mich zukommen würde. Aber in der zweiten Runde nahm ich das Schlammloch mit einem beherzten Sprung vorwärts und in der dritten Runde per Arschbombe (hier habe wohl auch meine Startnummer verloren). Sträflinge die noch viel zu sauber waren umarmte ich auf dem Weg um diesen Zustand zu ändern. Ganz anders als beim StrongmanRun funktionierte hier die Folienrutsche einwandfrei. Das Robben unter Absperrband im Matsch konnte an meiner Krone nicht rütteln: Die saß bombenfest. Das Gelände selbst war zweitweise sehr anstrengend, aber es folgte immer wieder ein Stück Wellness-Trail zum ausruhen. Verpflegung gab es auch, die Verpflegungsstelle passierte man pro Runde zweimal. In der letzten Runde habe ich die Mädels auch mal richtig umarmt.

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Die letzte Runde fand ich sehr entspannend, obwohl ich in dieser Runde mal kurz rutschte und auch stürzte fand ich Max- ein junger Mann in einem pinken Trainingsanzug.

Ich beschloss: Wir finishen zusammen- denn die Farben passen perfekt.

Pretty in Pink!So haben wir uns die letzten 1,5 km klasse unterhalten und zusammen gefinisht.

Das Nachher-Bild wurde auch mit ihm aufgenommen.
Im Ziel angekommen verschenkte ich meine Ohrringe an ein kleines süsses Mädchen, dem sie wohl gut gefallen haben, sie traute sich sogar die Schmuckstücke von meinen Ohrläppchen zu ziehen ( und ich sah ja nicht mehr wirklich FRISCH aus ).
Zwei Zuschauer hatte ich: Patrizia und Jasmin waren extra gekommen um mich im Batsch zu sehen.Danke für’s anfeuern 🙂

Batsch- Kenischin und Mr. Pink

Nach einem kurzen Abschluss-Gespräch zog es mich in die Duschen die auch wirklich warm sein sollten.
Ich holte meine Tasche aus dem Container und fand mich in der Open-Air Umkleide wieder.
Hier hatte man an Bänke und Sichtschutz gedacht. Die Duschcontainer selbst boten  jeweils 3 Duschen. Aber es gab keinen Stau- hier spürte man das es doch mehr männliche Teilnehmer gab. Die Dusche war göttlich: Heiss und gut. Danach schnell den Fön geholt um die königliche Haarpracht etwas zu trocknen. Hätte ich auch fast geschafft, dann gab es leider Stromausfall.
Schnell angezogen und die baschtigen Schuhe und Klamotten entsorgt ging es zur Pasta-Party.
Was das Programm um den Lauf angeht, können viele Veranstalter etwas lernen. In der Startgebühr von 30 Euro für Einzelteilnehmer war enthalten:
Finishershirt (Funktionsshirt)
Heißgetränkeflatrate (Kaffee, Tee, Heisse Schokolade)
Pasta-Party (All you can eat)
Beim Essen gesellte ich mich an einen Tisch mit Männern und wurde auch hier sofort in die Gespräche mit einbezogen.
Die Preisverleihung war auch noch mal ein Highlight- alle mal so ohne Verkleidung zu sehen- ich hatte mein Krönchen ja nochmal aufgezogen 🙂

Hier der Vorher-Nachher Effekt:Vorher!Danach!

Gewinner waren für mich alle. Denn der Spass stand im Vordergrund und genauso wurde der Lauf zelebriert. Selten habe ich eine so lockere Stimmung bei einem Lauf erlebt. Ich kann nur sagen das ich wiederkommen werde, das war mal noch ein Spitzenhighlight zum Ende der Saison.
Danke hier nochmal an Veranstalter, Helfer, Sponsoren und die anderen Teilnehmer.

Mein Fazit: Lieber Batsch-Kenischin als Running Queen!

Wer noch mehr Infos zum Lauf benötigt findet die hier.

Einen Bericht in der Sportarena beim SR findet Ihr hier.

 

Hier gehts zu den Bildern von SOL:

Hier gehts zu den Bildern von Toughrun.de

Bilder von Elmar Eszetych, Jasmin Dargegen, Bild, Toughrun und von SOL

Bild Zeitung Saarland vom 24.11.2011

Bild Zeitung Saarland vom 24.10.2011

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Ab in de Batsch! Vorfreude pur!

Heute begann ich verspätet mit den Vorbereitungen zum ToughRun Saar.
Ein kurzer Streifzug durch das Toys R Us reichte aus um alles zu finden was ich brauche. Was das alles ist seht Ihr am Samstag 🙂 nur eins wird verraten- mein Shirt an dem ihr mich erkennen könnt.20111020-212418.jpg
Ich freue mich in Bexbach auf dem Utopia Gelände mit 139 anderen die knapp 10 km zu bestreiten.
Wie immer ist dir Frauenquote niedrig wenn man sich die Meldeliste betrachtet, aber warum ist das so?
Ich persönlich finde es Klasse mich mal richtig austoben zu können – und hier ist das Finisher Shirt auch richtig was wert: Finisher Shirts gibt’s hier nur für Finisher!
Ich hoffe es wird viele Zuschauer geben- die Vorhersage für Bexbach sieht gut aus: 10 Grad und leicht bewölkt!

Nur noch zweimal schlafen und es geht Ab in de Batsch 🙂

 

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Mit dem Brooks PureGrit ins Nightlife

Am Freitag konnte ich es kaum glauben, als ich auf Twitter die Nachricht bekam, das ich bei Fisherman’s Friend StrongmanRun das Support-Gewinnspiel gewonnen hatte.
Der Gewinn: Der Brooks PureGrit

Wow-der Brooks Pure Grit ist nun schon der zweite Schuh den ich aus der neuen Brooks Pure Project Reihe mein eigen nennen darf.

Hier die wichtigsten Technologien und Eigenschaften:

IDEAL Heel, Toe Flex, Nav Band und Anatomical Last

PUREGRIT ™
Genieße den Trail – Gemeinsam mit Scott Jurek hat Brooks eine einzigartige Außensohle für den PureGrit entwickelt. Die größere Auflagefläche im Vorfuss garantiert mehr Halt während des Laufs. Außerdem verhindert das Sohlenprofil das Wegrutschen. So macht es auf Wegen abseits der Strecke richtig viel Spaß.

Normalerweise sollte heute ein ausführlicher Bericht über meine Nightlife- Line Artikel erfolgen, da aber der Postmann heute den PureGrit schon bei meinen Nachbarn abgegeben hat, muss der in diesem Bericht auch noch den ersten Eindruck hinterlassen….
Reizüberflutung, ja das ist das Richtige Wort, sie traf mich seitdem ich zum Ambassador of Run Happy von Brooks ernannt wurde.
Die Testpakete entlocken mir spitze, laute Freudenschreie, besonders wenn wie hier mein Geschmack zu 100% getroffen wird.
Ich bin verrückt nach der Nightlife- Linie. Ich kaufe mir schon seit 2 Jahren immer mal wieder was um meine Garderobe zu erweitern. Die Kombinationsmöglichkeiten sind unbegrenzt, und da die Farben immer in Nightlife/Schwarz/BrightGreen gehalten sind muss ich nicht immer wieder schauen das ich die ganze Kollektion auf einmal kaufe- was mich bei anderen Herstellern wirklich nervt. Da gibt es neongelb in 5 verschiedenen Schattierungen und man muss genau die Farbkennung vergleichen um nicht wieder einen Fehlgriff zu landen. Bei Brooks ist Nightlife Nightlife. Nightlife von vor 3 Jahren passt zu Nightlife von diesem Jahr. Allein dafür schon mal ein „Daumen hoch“ von mir.

Meine Ausstattung also heute für einen Lauf über meine Lieblingsstrecke hier in Eulenbis:
Nightlife Socken (aus meinem Bestand)
Nightlife Running Vest (aus meinem Bestand)
Nightlife Capri (Testprodukt)
Nightlife Infiniti Hoodie (Testprodukt)
Nightlife Running Cap ( Gewinn aus Achim Achilles Läuferliste)
PureGrit (Gewinn von Fisherman’s Friend StrongmanRun)


Wetterbedingung: 8°C, windig, bewölkt und unterwegs begann es zu regnen

Der Brooks PureGrit hatte natürlich am Anfang meine vollste Aufmerksamkeit. Wie würde er sich anfühlen? War er für mich geeignet?
Also ging es los, auf dem Teerweg geht es 1,5km nur bergauf für mich. Der Schuh sitzt dank des NavBands wie angegossen und zeigt mir das nur wenig Schuh nötig ist um mich wohl zu fühlen. Dennoch kribbeln auch hier wieder meine Zehen (wer noch keinen Testbericht von mir gelesen hat: ich habe das immer bei neuen Schuhen bis ca KM 20). Ab geht’s auf einen Wald- und Wiesenweg hier zeigt der PureGrit was er kann: Sicher führt er mich über unebenes Gelände und gibt mir ein absolut sicheres Gefühl- aber ich fühle den Untergrund. Nicht so sehr wie beim Brooks PureConnect, aber auch mehr wie beim Brooks Adrenaline GTX. Ich fühle mich pudelwohl. Ideal Heel hält meine schmale Ferse an Ihrem Platz. Kein Herumrutschen, kein Reiben. Dann folgt ein kurzes Stück Schotterweg. Ich mag keinen Schotter, aber nur so gelange ich an die Windräder, die den wunderschönen Ausblick hier garantieren. Der Schotter ist mit dem PureGrit nicht unangnehm, im Gegenteil: Ich bemerke, dank ToeFlex, sofort falls ein Stein zu steil steht und kann korrigieren ohne umzuknicken. Dann folgt ein Stück Sand und auch hier vermittelt mir der PureGrit einen Top- Bodenkontakt und ich beschleunige kurz. Wahnsinn- ich bin verliebt: Leicht, schnell, unkompliziert.


Und dann passiert es: Ein Sturm zieht auf, es beginnt zu regnen und der Regen peitscht mir um die Ohren.
Das ist aber gar nicht so schlimm, denn das Infinity Hoodie bietet meinen Ohren Schutz. Ich ziehe es über die Running Cap, und auch hier finden meine Haare einen Weg nach aussen und müssen nicht an meinem Nacken festkleben. Das Infinity Hoodie hat eine Aussparung um einen Zopf unkompliziert zu tragen. Eine Tasche ist hier auch vorhanden, hier findet auch ein MP3-Player Platz.


Die Tights sind mir fast zu warm, aber ich gehöre zu den wenigen weiblichen Wesen denen es immer warm ist.  Habe ich wirklich mal kalte Füsse bin ich krank. Die Gesäßtasche bietet genug Platz für einen MP3-Player und Taschentücher und die kleine Innentasche auf der Vorderseite beherbergt sicher einen Schlüssel. Gummibänder an den Beinabschlüssen verhindern ein hochrutschen der Tights. Das ist mir persönlich sehr wichtig, da ich sehr muskulöse Waden habe, die andere Capri-Tights einfach in die Kniekehle hochwandern lassen beim Laufen. Gerade bei längeren Läufen ist es doch sehr unangenehm wenn sich ein Stoffwulst in der Kniehöhe bildet.
Meine geliebte Running Vest möchte ich auch nicht missen: Wasser- und Windabweisend begleitet sie mich sicher durch die dunkle Jahreszeit. Als nierenschützende Schicht unverzichtbar ist sie leicht, komfortabel und auffallend. Nightlife ist übrigens noch gelber und strahlender als unser Auto 🙂

Mein Fazit: Das wird mein Lieblingsoutftit für Herbstage die nicht allzu kalt sind.

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Es grünt so grün……der Brooks Adrenaline GTS 12 im Schatten des Tri Suit in Bright Green

Als der Postmann am Donnerstag mein Paket mit den Brooks Artikeln in den richtigen Größen zu mir brachte, war ich schon ganz aufgeregt.

Ich hatte onlinden Sendungsstatus verfolgt und fieberte dem Feierabend entgegen.

Als ich nach Hause kam wartete ein super Paket auf mich:

Nightlife Equilibrium Shirt

Nightlife Jacket II

Infiniti Hoodie in Nightlife

Tri Suit in BrightGreen

Wow! Da war ich ganz angetan- schnappte den Tri Suit und ab gings ins Studio.

Meine nagelneuen Brooks Adrenaline GTS 12 warteten ja auch schon auf einen ersten Einsatz und so war das Outfit gewählt.

-Das sah vielleicht nicht so doll aus: Tri Suit in BrightGreen und die Adrenaline GTS 12 in weiss/Pink…..egal. Mein Akku von einem bekannten Apfeltelefon war sowieso wie immer leer- also keine Chance auf ein Foto.

 

Ich schlüpfte in den Brooks Adrenaline GTS 12 und spürte Veränderung: Die Lasche sitzt irgendwie anders, ungewohnt aber gut. Leider hat das Modell nicht wie der Ravenna 3 eine Laschensicherung durch den Schnürsenkel- das hätte ich persönlich echt toll gefunden. An der Ferse fühlt er sich auch anders an, aber dazu  mehr wenn ich weiter damit gelaufen bin.

Brooks Adrenaline GTS 12

So traute ich mich aufs Laufband.

Ich lief wieder gemächlich los (Donnerstag ist ja eigentlich lauffrei bei mir). Nach ca 800m war wieder das altbekannte Kribbeln in meinen Zehen das ich ja schon bei neuen Schuhen gewohnt bin.

Da ich in Zeitdruck war,wegen der Kurse war die ich belegen wollte, gab ich Gas (zumindest für meine Verhältnisse).

Mit 12,5km/h sauste ich los und fand mich sofort im Komfort des Adrenalines wieder. Nicht Nachdenken, einfach nur Laufen. Wir gehören schon irgendwie zusammen. Hier gibt es keine Blasen oder böse Überraschungen- die Chemie stimmt. Ich lies mich führen und genoss es wieder einen Schuh dieser Reihe laufen zu können.

Der Tri Suit von Brooks sitzt bei mir wie angegossen- zumindest an den Beinen. Obenrum merkt man das es ein Unisex- Anzug ist, aber da ich sowieso immer einen Sport-BH trage, ist mir das egal.

Brooks Tri Suit in BrightGreen

Die Taschen sind gut verteilt: Eine an jedem Bein und eine über dem Gesäß. Das Pad, welches zum Radfahren eingenäht ist, ist weich und samtig. Eine  Unterhose ist hier nicht nötig.

Bewegungsfreiheit pur- nur für dem Gebrauch im Studio war es mir zu warm, so ohne Gegenwind.

Nach 3,5 km auf dem Laufband eilte ich zum LesMills BodyPump Kurs. Aus reiner Bequemlichkeit zog ich mich nicht extra um.

Diese Stunde machte derr Tri Suit auch ohne Probleme mit, so durfte er auch in der Stunde Spinning an mir um die Wette leuchten.

Hier war ich total begeistert: Ich fahre normalerweise nicht in Radlerhose, da ich die meisten Polster einfach zu groß, zu dick und zu störend empfinde. Ich habe schon einige Marken durch und konnte bisher nur eine Hose finden die mit dem Tri Suit mithalten kann.

Ich schwitzte sehr, hatte aber zu keinem Zeitpunkt das Gefühl auszukühlen. Nichts rutscht, der Anzug sitzt wie eine zweite Haut. Auch an den Achseln habe ich mir nach knapp zweieinhalb Stunden nichts wundgescheuert.

Nur beim Ausziehen, da hatte ich geschwitzt schon ein paar Probleme, aber das ist ja normal.

Ins Wasser kann er mit Moment nicht da alles geschlossen ist, aber die Zeit kommt auch noch.

Alles in allem war ich mit den ersten Eindrücken der Produkte sehr zufrieden.

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Da stept der Ravenna 3…

Eins vorne weg: Danke an Brooks das ich Ambassador of „Run Happy“ sein darf, so wird der Verbund zu der Marke nochmals enger und gestärkt.

Mein Testpaket kam an- ja es mussten ein paar Oberteile getauscht werden, aber die Schuhe und Hosen passen *freu*

Danke an Brooks

Heute wollte ich eigentlich draussen laufen, aber der Ravenna 3 tat mir leid- so schön sauber und glänzend wie er jetzt ist konnte ich ihn nicht über die schlammige Piste jagen.

Carmen im Wunderland

Also packte ich ihn an meine Studio- Tasche und unser Ausflug ins Fit N Fun begann.

Zuerst musste ich damit ein wenig angeben- ich bin mittlerweile für meine Schuhe im Studio bekannt und so viel das neue Paar auch direkt wieder auf.

Ich beschloss das das Laufband für den Start das beste sei und startete im gemächlichen Aufwärmtempo.

Gut fühlt er sich an- er kontrolliert  das Abrollen etwas mehr als der Adrenaline GTS 11- aber wir werden sofort Freunde.

Das DNA- System leistet hier sofort gute Dienste und so habe ich hier auch wieder einen Schuh bei dem meine Zehen nicht einschlafen. Die DRB- Stütze ist nicht zu hart und ich kann locker meine Lauftechnik (vorderer Mittelfuß) umsetzen. Kein Nachdenken erforderlich. Nach einem Kilometer steigere ich die Geschwindigkeit langsam, er sitzt traumhaft um meinen Fuß. Der Rabe (Übersetzung für Ravenna) beflügelt mich. Nach 5,5 km will ich ein kurzes Tempointervalltraining wagen. 1,6 km laufe ich im Loop 400m schnell 200m langsam, und ich fühle mich wohl. Ich strahle förmlich auf dem Laufband und meine Füße glitzern.

Dann folgt der Härtetest für den Ravenna 3: Der Step Aerobic Kurs. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Jeder Schuh der nicht 100%ig sitzt führt zu Schmerzen- zumindest bei mir. Die High Impact Moves und die Drehungen erfordern Konzentration und einen stabilen Fuß. Der schnelle ChaCha über’s Brett ist eine Herausforderung für den Gripp des Ravenna’s und die Schritte rund um den Step erfodern Präzision: Der Schuh darf nicht „Schwimmen“

Unsere Trainerin hatte eine super Choreo für uns- hier kam der Ravenna 3 auf seine Kosten.

Er stepte mit mir was nur ging- wir flogen über das Brett, drehten, ChaChaten, KickBallChangeten- nichts brachte uns aus der Balance.

Ravenna 3- The Hotstepper

Das schlimme ist nur: Der Schuh war in der Step Aerobic Stunde so gut, das ich ihn  gerne als Studio Schuh hätte. Da der hier aber auch raus soll muss da wohl der Weihnachtsmann ran.

Ich glaube der Ravenna 3 hat es geschafft meinen geliebten Brooks Adrenaline abzulösen. Hier ist eine innige Beziehung entstanden. Vom ersten Einschlüpfen, über die ersten Schritte bis zum Step.

Ein solider Schuh mit super Technologien.

Jetzt ist er reif für den Aussentest- hoffentlich sieht er danach nicht so schlimm aus- er glitzert doch noch so schön…..

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Der Essen Sportscheck Stadtlauf oder 10km ins Unglück

Der Essener Sportscheck Stadtlauf

Ich kam zu den Startplatz ganz plötzlich, über BMW Impulse wurde der Startplatz kostenlos vergeben und ich fragte bei meinem Bekannten Carsten in Essen nach ob wir im Gästezimmer nächtigen könnten.

Das hat natürlich geklappt und so stand dem Wochenende nichts im Weg. Ok – ich gebe zu ich habe mich vielleicht nicht ganz so über die Gegebenheiten des Stadtlaufs informiert.

Erst kurz vorher sah ich das es 3 Runden zu je 3,33333 km sein würden, und das man bei den Sportscheck Läufen das Shirt tragen muss.

Ich mag keine Rundenläufe wenn es mehr als zwei Runden sind. Und die Aussicht das es ziemlich warm werden würde (und das mit unbekanntem T-Shirt wo ich doch sonst immer im Tank laufe) trübte etwas die Vorfreude.

Mit mir am Start: Meine geliebten Brooks Adrenaline GTS 11, eine TechTight von Nike, schwarze Wrightsocks, meine Polar und mein IPod inklusive Nike+ Sensor.

Der Championship war noch eingebunden vom Gourmet Marathon, also wieder was gespart.

Am Samstag wurde es dann etwas später als geplant: Zuerst haben wir auf der Fahrt nach Essen nochmal das RPR1- Phantom gejagt dann war überall Stau. Aber auf der A3 ist ja bekanntlich immer Stau.

In Essen angekommen starteten wir zu Fuß in die Innenstadt zu Sportscheck um meine Startunterlagen abzuholen. Da wurde mir das mit dem Shirt bewusst 😦

Danach noch ne kleine Shoppingrunde durch den Laden und durch diverse andere Geschäfte in Essen.

Nachdem wir uns umgezogen hatten entschied David das er Lust auf Mexikanisch hätte und Carsten und Alex brachten uns in ein schickes kleines Restaurant.

Essen war ok (nur leider mit unseren Mexikanern nicht so ganz vergleichbar-da macht die Stationierung der Amerikaner in Ramstein doch was aus) und wir starteten den Nachhause-Spaziergang.

Im De Prins kehrten wir noch zum Umtrunk ein, ich trank ein alkoholfreies Weizen und ab gings ins Bett. Geschlafen hab ich ganz gut und war sogar vor dem Wecker wach. Wir frühstückten spät- so das ich da schon meine Bedenken wegen dem Lauf hatte. Danach starteten wir in Richtung Innenstadt – wieder zu Fuß.

Ich war so froh das ich hier für BMW im Rennen war, denn hier gab es eine extra Kleiderabgabe, separate Toiletten (sehr sauber!), Getränke und Umkleiden. Ohne diesen Service hätte ich das nicht geschafft, ich kam nämlich erst 15 Minuten vorm Start auf dem Kennedy-Platz an.

Mein Magen rumorte und ich hatte Stress, hatte mich doch genau dieses Rumoren schon in Saarbrücken beeinträchtigt. Aber es war keine Zeit mehr- für gar nichts.

Und schon ging es los.

Viel zu schnell startete ich in die erste Runde- mein Puls lag immer so zwischen 161 und 169, also absolut normal für den Wettkampf. In der zweiten Runde ging es mir auf einmal schlecht: Bauchweh, trockener Mund und einen Puls von 191- irgendwas stimmt da nicht. Eigentlich hätte ich aufhören wollen, aber wie ist das Motto: DNF is not an Option!

Also quälte ich mich die dritte Runde über die 3,3333Kilometer! Mein Puls ging langsam wieder runter- bis ein Autofahrer versuchte eine abgesperrte Kreuzung zu queren und ein Ordner ihm vor die Haube sprang- ich erschrank- die anderen beiden auch- und mein Puls war wieder auf 188. Da war mein Puls- und da wollte er auch bleiben.

Im Ziel konnte ich dieses Mal auch sprinten…

dann gab es Erdinger- das beste am ganzen Lauf!

Ich fand mein Motivations Team: Alex, Carsten und David hatten mich jede Runde super angefeuert- auch wenn ich in der zweiten Runde wohl auch den Anschein gemacht haben musste, das ich nicht mehr ganz so motiviert war.

Ich kehrte in die BMW- Lounge zurück.

Klasse: Noch mehr Erdinger, PowerBar, Äpfel, Wasser- alles da. Und was war noch da: Die Läufer, die alles was sie tragen können in Ihre Rucksäcke stopfen! Das ist echt peinlich Leute- wer braucht 10 Packungen RideShots und 7 PowerBars????Ich kam mir vor wie beim StrongmanRun.

Ich zog mich ins Damenumkleidezelt zurück und traf eine Läuferin die immer schön in meiner Nähe war. Wir unterhielten uns gut- auch sie war der Meinung das 26°C pralle Sonne und  die Verpflegung unterwegs nicht ganz optimal war.

Als ich aus dem Zelt kam, war das „Buffet“ wieder aufgefüllt und so konnte ich mir auch eine Packung RideShots und Powerbar nehmen. Schnell noch Magnesium genommen, noch ein Erdinger eingeschenkt und da startete auch die Siegerehrung.

Alles in Allem war es wohl für alle sehr anstrengend.

Die schnellste Frau in der W30- Wertung hatte für 10 km 56:53 min gebraucht und die langsamste 1:16:45.

Ich habe mit meiner Zeit von 1:04:35 sogar den 10 Platz der W30 belegt, was definitiv für die erschwerten Bedingungen des Stadtlaufs in Essen spricht.

 

Mit diesem Lauf habe ich eine Rechnung offen und ich hoffe nächstes Jahr ist das Wetter schlechter… mein Motivationsteam möchte übrigens nächstes Jahr auch an den Start gehen- ich bin gespannt!

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Gute Neuigkeiten passend zum Wetter: Brooks ernennt mich zum Ambassador of Run Happy

Wie es dazu kam?

Alles fing Anfang des Jahres an, am 23.02.2011 erhielt ich die Zusage zum Brooks- Testläufer. Es folgten spannende Wochen mit der neuen Brooks Ausrüstung, Kleidung hatte ich bis dahin ja auch nicht von Brooks.

Alle meine Brooks Artikel wurden den absoluten Härtetests unterzogen, am schlimmsten hat es diejenigen getroffen die mit zum Fisherman’s Friend StrongmanRun auf den Nürburgring mussten 🙂

Doch wie kam es zu dem Titel Ambassador of Run Happy ?

Ganz einfach: Ich habe mich auch für die nächste Testlaufaktion wieder beworben. Nachdem mich Brooks vor einem Monat mit dem Brooks PureProject Connect überrascht hatte. war mir klar, hier wollte ich aktiv zur Entwicklung und zum Feedback beitragen. Die Tage bis zum Einsendeschluss vergingen träge, ich checkte dennoch ob es schon vorher ein Lebenszeichen von Brooks in meinem Mail-Account gab.

Am Freitag kam dann die freudige Nachricht: Ich bin Ambassador of Run Happy 🙂

Wer jetzt wissen mag was das denn genau sein soll der klicke mal bitte hier.

Es gibt 5 von uns: 2 Mädels und 3 Jungs.

Jetzt stehen wir als Botschafter für die Testläufer zur Verfügung und haben auch einige Vorteile dadurch wie Ihr auf der Seite von Brooks nachlesen könnt.

Ich freue mich vom ganzen Herzen, so hat Brooks wieder bewiesen das nicht nur die Star-Läufer als Tester in Frage kommen, sondern das hier auch die Meinung von Otto-Normal-Verbrauchern wie mir geschätzt wird.

Danke!

von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Der Saarbrücken Gourmet-Marathon im Schatten des RPR1- Phantoms

Hall Ihr Lieben,

ja ich habe lange gebraucht um den Bericht zum Gourmet Marathon in Saabrücken am 18.09.2011 zu schreiben. Aber nur weil mich ein Gewinnspiel unseres Radiosenders RPR1 total in Schach hält und ich ständig auf der Suche nach dem RPR1 Phantom bin und hier auch einige Kilometer gelaufen bin.

Wenn Ihr mich im Moment nachts wecken würdet wäre wahrscheinlich die erste Frage von mir: Sind Sie das RPR1 Phantom?

Heute hat das Phantom frei- und ich somit auch, also nutze ich die Gelegenheit für einen Rückblick auf meinen Favorit der HM-Distanz:

Der Gourmet Marathon in Saarbrücken

Samstag 17.09.2011:

Die Kleiderfrage ist heute schnell geklärt: Es soll Regen geben! Also lege ich alle Teile die in Frage kommen neben die Waage und packe die leichtesten in den Rucksack.

Wasserdichte Schuhe brauche ich nicht- es wird ja nicht eiskalt. Brooks Adrenaline GTS 11,  Nike Combat Oberteil mit langen Armen, Brooks Elite Support Tank und eine Nike Techt Tight kommen in den Rucksack. Dazu die Nike Fly Stormweight im dezenten Neongelb, mein Brooks Nightlife Cap und ein Nike Bra mit integriertem Pulsbandhalter. Für meinen IPod gabs noch ne neue Playlist und der Nike+ Sender und der Mika Championchip habe ich auch direkt in den Schuh eingebunden- das ist mir am Wettkampftag immer zu viel Stress. Dann fiel mir ein das ich ja noch ein Startnummernband von Polar hatte und das packte ich mit der Uhr auch noch ein.

Abends gabs noch mal lecker Nudeln und ich ging früh ins Bett.

Sonntag 18.09.2011

7:30 Uhr: Es geht los, meine Anfeuertruppe bestehend aus Jasmin und David war etwas müde, aber das glichen wir auf der Fahrt nach Saabrücken mit Schlagern wieder aus.

In Saabrücken angekommen  meldete sich mein Magen- nicht gut :-(- die Frau im Sonnenstudio lies mich aber dort die Toilette benutzen und so konnten wir entspannt in Richtung Staatstheater laufen.

Dort lief wie immer alles reibungslos- ein großes Lob an die Organisatoren- keine Staus, kein allzugrosses Gedränge an den Toiletten.

Ich entschied mich gegen das Brooks Elite Support Tank und für das Nike Combat Oberteil. 13 °C und Regen- so die Vorhersage- Juhu!

Nur bei der Kleiderabgabe musste ich mich mal wieder über da menschliche Wesen wundern: Ich stellte mich brav an, aber ein Herr um die 45 Jahre drängelte sich vor mich. Als ich Ihn ansprach sagte er mir frech ins Gesicht: Jeder ist sich selbst der nächste! Bis zu diesen Punkt war ich sehr entspannt gewesen, aber das war mir zu arg: Ich stellte mich einfach wieder vor Ihn und lächelte Ihn süffisant an. Leute gibt’s…

Ich lief mit David noch einmal über den Gourmet Markt und dann machte ich mich startklar. Nochmal schnell zur Toilette- und hier entschied ich mich zur Einnahme einer Immodium Akut.

Am Start wurde ich zum ersten Mal seit langem ganz ruhig- ich stellte meine Playlist ein, startete die Uhr und schon gings los.

Es regnete nicht als wir losliefen, aber es war angenehm kühl- ein Traum für mich. Bei KM 7,5 fing es an zu Regnen ich war selig- hätte am liebsten die Kappe abgezogen und einen Freudentanz aufgeführt.



Bei KM 8 passierte irgendwas in meinem Gehirn was ich nicht erklären kann: Ich hatte auf einmal gar keine Lust mehr- fragte mich was ich hier wollte- und wie ich auf das schmale Brett kam überhaupt mal Marathon laufen zu wollen. Auf einmal war mir alles zu viel- sogar meine Musik konnte mich nicht retten. Ok sagte ich mir ich laufe auf jeden Fall diese Runde fertig- das sollte ja möglich sein. Es regnete so vor sich hin und ich trabte weiter.  Die erste Runde hatte ich fertig und war mir auf einmal nicht mehr so sicher ob ich wirklich aufhören wollte. Die Leute hatten mich alle so toll angefeuert- wie würde das denn aussehen- ok ich laufe noch weiter- zur Not laufe ich über die nächste Brücke wieder zurück- aber auch an dieser Wendemöglichkeit stand eine Gruppe Frauen die anfeuerte was das Zeug hielt- also musste ich auch hier weiter….was soll ich sagen bei KM 13 war die Lebenslust wieder hergestellt und es ging mir gut. Ich freute mich auf den Verpflegungsstand mit Cola und Wasser und lief eigentlich ganz gut. Der Pacemaker für den Marathon mit 4h30min war in unmittelbarer Nähe und entfernte sich nicht weiter.

Und als ich da glücklich meine letzten Kilometer absolvierte meldete sich bei KM 16 mein Magen- wie konnte das sein- ich hatte doch eine Tablette genommen! Ich musste an Achim Achilles denken und seine Leiden beim Laufen am Morgen- ja so ging es mir hier auch.

Ich versuchte mich abzulenken, ich sang mit, schaute mir die Umgebung an (ja der Rundkurs ist eigentlich eine Stadtführung durch Saarbrücken) und versuchte heil ins Ziel zu kommen.

Unter diesen Umständen war ein Schlußsprint nicht möglich und ich lief durch zur Toilette….

Die Verpflegung war wie immer toll- nur genau wie im letzten Jahr war mir wieder nicht nach Essen zumute.

Meine Zeit wurde die Beste HM Zeit die ich bisher gelaufen habe mit 02:18:02.

Ich bin auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei!

Und dem Phantom konnte ich auch schon 2 Hinweiskarten im Wert von je 50 Euro abluchsen- vielleicht schaffe ich es ja noch zu finden- 20000Euro wären doch mal was gutes- und ein paar Laufklamotten wären da auch drin 🙂

von chiamh Veröffentlicht in Laufen