Reebok Women´s Run Frankfurt 2011

Am 23.07.2011 ging es zum Women’s Run:

Leider nicht zu fünft, wie geplant- sondern zu dritt. Patricia hat große Probleme mit Ihrem Ischias und Alex wurde von einer Mandelentzündung eingeholt.

Um 12:30 war Treffpunkt. Schnell noch die Bevollmächtigungen zum Abholen der Startunterlagen der Beiden eingesammelt und schon ging’s Richtung Frankfurt.

Die Fahrt wurde von alten CD’s begleitet: Charlie Lownoise & Mental Theo, RMB und Alice Cooper verkürzten uns die Fahrzeit. Vor Frankfurt standen wir noch fast 45 min im Stau- so hatten wir noch mehr Zeit für Musik. Alte CD’s von 2002 und 2003 wurden ausgepackt- und alle anderen um uns rum mussten leiden 🙂

Autofahrt

Als wir auf dem Parkplatz der Commerzbank-Arena ankamen, sah man sofort das es eine Frauenveranstaltung war: Die parkten echt wie die Frauen die man aus dem Fernsehen kennt….manche Autos waren von beiden Seiten zugeparkt…ohne Worte!

Wir suchten  uns den Weg zu den Startunterlagen. Dort lief alles reibungslos. Auch den Chip von Alex konnte ich sofort zurückgeben. Die Shirt’s mit dem Aufdruck Running Queen gab’s direkt neben an und schon waren wir auf den Weg ins Village.

Women’s Village- und da war echt viel rosa und viele Frauen.

Mir war sofort klar: Das rosa Shirt würde ich nicht tragen- da finden wir uns ja nie mehr.

Wir holten unser kostenloses Startnummernband von Polar ab, machten einen Abstecher zum Glücksrad von Kneipp (ich hab Calium-Tabletten gewonnen) Bei Perwoll gab es supergünstig Waschmittel (ja ich hab welches gekauft:3 Flaschen Perwoll für 8 Euro- unschlagbar) und bei Skoda und Runnerworld nahmen wir noch die Gewinnspiele mit. Nun wollten wir uns umzuziehen. Also zurück zum Auto. Wir beschlossen das wir doch einen Kleiderbeutel abgeben wollten (die beste Entscheidung dieses Tages) und machten uns startbereit.

Der 5 km Lauf war noch im Gange und wir feuerten kräftig die Nachzügler und Walker an die die letzten 800m in Angriff nahmen. Zack: Es regnete- und zwar so richtig- ok ich beschloss meine Regenjacke nicht in den Beutel zu packen und zur Not um eine Hüfte zu schlingen.

Nach der Kleiderbeutelabgabe stand das WarmUp von Fitness First mit Trainerin Olga auf dem Programm.

Hier das Suchbild dazu- findet Ihr mich?

Wimmelbild

Nach dem Warmup stellten wir uns direkt in Startaufstellung auf. Das war ein Geschnatter…. und dazwischen immer noch Lucy von den No Angels.

Der Startschuss fiel um 17:30 und die 1600 Läuferinnen und Walker setzten sich mehr oder weniger in Bewegung.

Auf dem ersten Kilometer ist man normalerweise ja erst mal sehr mit sich selbst beschäftigt: Rhythmus finden, Kleidung zurechtrücken, richtige Lautstärke einstellen. Tja, hier war ich mit etwas anderem beschäftigt: Walker die im Läuferstartblock gestartet waren und immer ganz spontan vor mir auftauchten.

Ich präsentiere Euch  Stolz: Den ersten Women’s Hindernis Run- Die Hindernisse: Walker,  Äste, und Schnattergruppen die umlaufen werden wollen und Euch keinen Platz machen werden.

Ja ich war etwas genervt- Mädels die zu viert nebeneinander laufen mussten und um die Wette schnatterten: „Ich hab ihm gestern noch mal geschrieben-er hat sich bis heute nicht gemeldet, meinst Du der ist sauer?“

Hä? Ich will so was nicht hören-also machte ich meine Musik lauter als gewohnt um die Geräusche um mich rum abzuschirmen.

Schnell vorbei- solche Mädels gab es haufenweise auf der Strecke und immer wieder musste ich durch den unbefestigten Rand mit Gestrüpp laufen um diesen Wahnsinn zu entkommen.

Ich war etwas verwirrt: Hatte etwas von einer flachen Strecke gelesen aber irgendwie ging es ständig bergab- das musste doch einen Haken haben??? Bei km 4 stand auf meiner Polar (die zeigte mir seit dem Start keinen Puls an-blöd!!): 23:44 sec-echt jetzt? Boah geil! Und weiter gings-ich war mehr als motiviert. Dann kam auch der Haken- der aber für mich ein Leichtes-für die Mädels um mich rum wohl mehr als anstrengend war: Ein Berglein. Länge 25om mit etwa 30 Höhenmetern (geschätzt).

Ich zog an- lag super im Zeitplan bei Kilometer fünf lag ich unter 30 Minuten- das Grinsen aus meinem Gesicht wollte nicht mehr weg.

Kilometer sechs war schnell erreicht und mein Gefühl sagte mir das das heute meine schnellste Zeit werden sollte, die ich bisher bei einem Lauf geschafft habe.

Kilometer sieben- es gab kein Schild-nix zu sehen-da kam schon die Kurve in der wir vorher noch die Läuferinnen angefeuert hatten-aber irgendwie schauten die alle nur- also hab ich die mal noch motiviert für uns zu klatschen.

Dann Zielgerade: Der Zielbereich war echt klasse und normalerweise nehme ich auch immer die Kopfhörer zum Schlusssprint raus- aber die stöpselte ich schnell wieder ein- Lucy zusammen mit irgendeinem Handtaschen-House Gesinge-das geht wirklich nicht.

Mit Misery Buisness von Paramore zog ich an- wurde überholt- und dachte nur: Nicht mit mir Du halbes Hemd und gab richtig Gas- hab Sie auch gut hinter mir gelassen und kam überglücklich ins Ziel. Die Uhr zeigte irgendwas mit 46:57min an. Blöd nur das ich nicht drauf geschaut hab als ich gestartet bin.

Bin danach direkt zur Kleidebeutelausgabe um meinen Erdinger-Gutschein zu holen (und davon hatte ich ja drei)

Bier geschnappt und wieder zur Ausgabe um mich mit meinen Mädels zu treffen.

Wir starteten einen Ausflug in denVersorgungsgang: Bei Bier und Obst schwitzen wir aus und begaben uns zu den Umkleiden. Die glichen einem Dampfbad da irgendwie niemand es für nötig gehalten hat die Lüftung einzuschalten.

Schnell umziehen und raus.

Mittlerweile goss es in Strömen  (gut das wir die Kleiderbeutel dabei hatten-so waren unsere Jacken direkt an der Frau)

Ein schneller Ausflug zum Fitness First Stand und wir waren auf dem Heimweg.

Die Zielzeiten:

Jasmin: 55min17sec

Julia: 47 min 17sec

und ich : 46min 01 sec

Ich kann es immer noch nicht glauben, so einen guten Schnitt hatte ich noch nie 🙂

Hier auch noch mal ein grosses Dankeschön an Jasmin fürs Fahren und an Brooks für den Adrenaline GTS 11- ein Wunderschuh 🙂

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von chiamh Veröffentlicht in Laufen

Ein Kommentar zu “Reebok Women´s Run Frankfurt 2011

  1. Bitte bitte gern geschehen. Wir hatten sehr viel Spass und die Fahrt war sooo schön. Und über meine gute Zeit, trotz der „Hindernise“, freue ich mich immernoch. 😉

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